Der Poet der kleinen Dinge

Roman

von Marie-Sabine Roger

Buch

gebunden (238 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die junge Alex lebt aus dem Rucksack, jobbt auf einer Hühnerfarm und hat am Bruder ihres Vermieters einen Narren gefressen: Gérard leidet an einer Behinderung und stellt jede Menge Unfug an, aber er trägt das Herz am rechten Fleck. Und Alex traut ihren Ohren nicht, als er eines Tages beginnt, ihr schlichte und zugleich hoch poetische Gedichte vorzutragen ... Bei ihren Spaziergängen am Fluss lernen die beiden ein anderes Außenseiterpaar kennen: zwei junge Männer, die dort jeden Tag herumhängen und Bier trinken. Das Unmögliche geschieht: Die vier freunden sich an, und plötzlich bietet sich ihnen die Möglichkeit, gemeinsam zu einer Freundin von Alex zu reisen - zu viert auf einem alten Motorrad mit Sidecar ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 27.530
ISBN-10: 3-455-40095-7
EAN: 9783455400953
Originaltitel: Vivement l' avenir
Erschienen: 20.10.2011
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 238
Gewicht: 360 g
Übersetzer: Claudia Kalscheuer
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Marie-Sabine Roger

Marie-Sabine Roger, 1957 in der Nähe von Bordeaux geboren, lebt mit ihrer Familie in Nähe von Nîmes. Sie arbeitete einige Jahre als Grundschullehrerin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Ihre Romane wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

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Buchhändlertipps

  • Packend, berührend und charmant

    von Selina Pedroni, am 23.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Winterthur

    Wieder einmal ein wunderbarer Roman für Regentage. Man fühlt die Gedanken und Überlegungen der Hauptpersonen. Viel Spass beim Lesen.
  • Wunderbar

    von Bianca Schiller, am 11.12.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Einmal mehr bezaubert uns Roger mit einem Roman, in dem uns ungewöhnliche Menschen über den Weg laufen, die uns zum Nachdenken und Lachen bringen.
    Und wieder eine einfache, leicht zugängliche und trotzdem sehr schöne Sprache.

Kundenrezensionen

  • - Alex, Weltenbummlerin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Mirjana Mitteregger, am 02.05.2012

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    Alex ist eine dreißigjährige, außergewöhnliche Frau, die alle auf den ersten Blick für einen Mann halten. Eines Tages landet sie durch Zufall beim Ehepaar Marlene und Bertrand, die mit Bertrands körperlichen und geistig behinderten Bruder Gerard auf einer Hühnerfarm leben. Das Ehepaar ist mit Gerard maßlos überfordert, doch für Alex ist er eine Herausforderung. Sie schließt Gerard in ihr Herz. Bei ihren täglichen Spaziergängen mit Gerard am Kanal lernt sie Cedric und Oliver kennen. Mit ihnen macht sie einen besonderen Plan und damit beginnt das Abenteuer.
    Sehr einfach und in einer schönen Sprache geschrieben.

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  • Klein, aber fein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.03.2012

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    Ein kleiner Roman. Ein leiser Roman. Ein Roman, der mich von der ersten Seite an verzaubert hat.
    Da ist Alex, die junge Frau, die alle auf den ersten Blick für einen Mann halten. Alex, die keinen festen Job hat. Alex, die es sowieso nie länger als 6 Monate an einem Ort aushält. Alex, die keine feste Beziehung eingeht, aus Angst, enttäuscht zu werden. Während ihres derzeitigen Jobs wohnt sie zur Untermiete bei Bertrand, Marléne und Gérard. Gérard, der schwerstbehindert ist, den viele wegen seines Aussehens als Monster beschimpfen. Gérard ist Bertrands Bruder. Alex hat Gérard ins Herz geschlossen. Gérard, der Gedichte rezitiert. Gérard, der von seiner Schwägerin Marléne nur geduldet wird. Weiterhin lernen wir Cédric und Olivier kennen, 2 ungleiche Freunde, die sich immer am Kanal rumtreiben. Die Vier begegnen sich. Es entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, die ihren Höhepunkt während eines Ausflugs aufs Land findet und auch Gérard findet hier seinen Platz.
    Ein außergewöhnliches Buch. Absolut lesenswert!

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  • Lesevergnügen pur Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Caroline Frei, am 08.02.2012

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    Marie-Sabine Roger schreibt mit einer unglaublichen Klarheit, die Sätze sind beinahe banal, wäre da nicht ihr Inhalt.
    Das ganze Buch liest sich flüssig und trotzdem regt es stark zum nachdenken an.
    Auch den Umgang mit einer behinderten Person ist sehr schön geschildert und es werden auch die unangenehmen Seiten gezeigt.
    Sehr empfehlenswert!

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  • Eine Ode an das Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Harnisch, am 14.01.2012

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    Alex hat einen Job auf einer Hühnerfarm angenommen. Lange will sie sowieso nicht bleiben. So wohnt sie zur Untermiete bei Marlene und Bertrand, die den behinderten Gérard pflegen. Die Tage vergehen. Es ist trist an diesem Ort. Allein für Gérard scheint das Leben jeden Tag wie ein Fest zu sein. Das beschämt und berührt Alex und sie fängt an nachzudenken, wie sie Gérard das Leben bunter gestalten kann. Sie baut ihm ein Fahrgestell und fährt ihn an ihrem freien Tag spazieren. Dabei treffen sie auf Cédric und Olivier, die sich ebenfalls keinen großen Illusionen in ihrem Leben mehr hingeben.
    Das Schicksal hat alle geeint und ein Abenteuer beginnt, wonach nichts mehr so ist, wie es einmal war...

    Roger schreibt klare und einfache Sätze und berührt dadurch unglaublich. Dieses Buch läßt Sie nicht mehr los!

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  • Der Poet der kleinen Dinge Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Daniela Ullrich, am 10.12.2011

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    Was für ein wunderschönes Buch! Die Geschichte über vier liebenswerte Außenseiter, die sich zufällig über den Weg laufen und durch deren Freundschaft sich das Leben jedes einzelnen zum Besseren wendet, hat mich bewegt und oft zum Lachen gebracht. Das perfekte Buch zur Weihnachtszeit.

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  • Wieder ein geniales Werk! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silvana Milstein, am 08.12.2011

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    "Der Poet der kleinen Dinge" von Marie-Sabine Roger ist ein Wunderwerk. So schlicht und einfach und doch so ergreifend und feinfühlig erzählt sie abwechselnd aus der Sicht von Alex und Cedric, die beide auf der Suche sind. Auf der Suche nach einem Ziel und einer Richtung. Alex, eine junge Erwachsene, deren Herz durch Betrand berührt, einem stark behinderten, aber hoch poetischen Mann. Cedrics Freund, Olivier, der seine Tage mit ihm am grauen Kanal verbringt erbt ein Schmückstück von einem Motorrad inklusive Beiwagen. Dieses Ereignis eröffnet den Vieren eine große Möglichkeit im Leben weiterzukommen.
    Ein Buch das niemanden kalt lässt. Nach dem Lesen empfindet man die Welt als ein bißchen heller und besser.

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  • Wie viele Menschen abonnieren aus Versehen das Unglück und kündigen dann nie mehr? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Brune, am 30.11.2011

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    “An dem Tag, als ich ihm das erste Mal begegnet bin, habe ich gedacht, so wie er aussieht, muss er den IQ einer Kaulquappe haben. Aber das stimmt nicht. Gérard ist intelligent. Pech für ihn. Aber er hat trotz allem Spaß und liebt das Leben. Deshalb beschämt er uns.“

    Alex hat einen Job auf der Hühnerfarm abgenommen und wohnt nun zur Untermiete bei Marlène und Bertrant und dessen geistig behindertem Bruder Gérard.
    Gérard zitiert Gedichte – nur ist Alex die erste, die sich auch bemüht ihn zu verstehen. So entwickelt sich eine zarte Freundschaft zwischen ihnen und den beiden Außenseitern am Kanal. Zusammen planen sie eine unmöglich erscheinende Reise.
    Wunderschön und poetisch, voll kleiner versteckter Weisheiten! Mindestens genauso schön wie „Das Labyrinth der Wörter“. Unbedingt lesen!

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  • Toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lisa Schmatz, am 22.11.2011

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    Die Weltenbummlerin Alex zieht als Untermieterin bei dem Ehepaar Marlene und Bernard und dessen geistig behinderten Bruder Gerard ein.
    Reizend kümmert sich Alex um Gerard, der zuhause nicht die Aufmerksamkeit bekommt die er bräuchte.
    Marlene und Bernard sind grenzenlos überfordert mit Gerard und empfinden ihn mehr als Last als als Mitglied der Familie.
    Als Alex Gerard zum Spazierengehen an den Kanal mitnimmt, treffen sie auf Cedric und Olivier, zwei Tagträumer die den größten Teil ihrer Freizeit am Ufer des Kanals verbringen.
    Sie schließen Gerard sofort in ihr Herz. Als Alex einen Plan von Marlene und Bernard mit anhört, in dem sie die „Aussetzung“ von Gerard planen, beschließt sie gemeinsam mit Cedric und Olivie,r Gerard auf eine Reise mitzunehmen.

    Mit Marie-Sabine Rogers zweitem Roman, nach dem großen kommerziellen Erfolg von „Das Labyrinth der Wörter“ hat sie erneut ihr Können unter Beweis gestellt. „Der Poet der kleinen Dinge“ ist ein wunderbar leichter Roman dessen Geschichte trotz ernstem Hintergrund so liebevoll verpackt ist, dass man den Protagonisten sofort in sein Herz schließt.
    Empfehlenswert!

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  • normale Monster Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Britta Weiler, am 18.11.2011

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    Alex verbringt ihr Leben mit Zeitarbeit an unterschiedlichsten Orten und ohne emotionale Bindungen. In der tristen Provinzstadt, in der sie gerade gelandet ist und erstmals in einer Fabrik arbeitet, wohnt sie zur Untermiete bei Marlene und Bertrand, wo auch dessen geistig und körperlich behinderter Bruder Gerard lebt. Obwohl Gerard wie ein Monster aussieht, zeigt sich schnell sein kindlich positives Gemüt ohne Arglist und voller Liebes- und Begeisterungsfähigkeit. Ganz anders seine Schwägerin, die eines der emotionalen Monster dieser Geschichte ist und Gerard am liebsten aussetzen würde. Ohne es zu wollen entwickelt Alex zunächst Mitleid und dann eine immer stärkere Bindung zu Gerard und auch zu den beiden vermeintlichen Losern am Kanal: Cedric und Zackenbarsch.

    Um Menschlichkeit, Menschenwürde und vor allem Freude am Leben geht es in diesem neuen und wieder wundervollen Roman von Marie-Sabine Roger. Diesmal schlägt sie deutlich ernstere Töne an, sodaß der Geschichte über weite Strecken die Leichtigkeit fehlt, die u.a. das "Labyrinth der Wörter" so liebenswert macht. Auch wirkt das Ende dadurch etwas arg kitschig, aber trotzdem gelingt es ihr wieder echte Typen zu entwickeln, die spannend, schrullig, lebensnah und liebenswert sind, und durchgängig reine Lesefreude bereiten.

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  • Ein sehr berührender Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Silke Anemüller-Bock, am 16.11.2011

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    Beim ersten Erblicken dieses Romans machte mein Herz einen Sprung, dachte ich doch sofort an "Das Labyrinth der Wörter". Schon dieses Buch hatte mich stark berührt und ich empfehle es mit ganz viel Engagement meinen Kunden.
    "Wie viele Menschen abonnieren aus Versehen das Unglück und kündigen dann nie wieder?" Diese Frage im Buch hat mich besonders zum Nachdenken angeregt. Trifft sie doch auf so viele zu, vor allem in diesem Büchlein.
    Wie wertvoll ist ein behinderter Mensch, der weder richtig sprechen noch laufen kann, der jedoch glücklich ist und sich über so viele kleine Dinge freuen kann. Als Gerard eines Tages beginnt, Alex schlichte und trotzdem poetische Gedichte vorzutragen, festigt sich eine ganz besondere, wunderbare Freundschaft. Alex lebt nie lange an einem Ort. Zur Zeit befindet sie sich in der Normandie, lebt aus dem Rucksack und jobbt auf einer Hühnerfarm. Da Gerard nie aus dem Haus seines Bruders und dessen dominanter und frustrierter Ehefrau kommt, beschließt Alex, Gerard mit Hilfe eines Handwagens spazieren zu fahren. Dabei lernen sie den perspektivlosen Cedric und dessen Kumpel, Oliver, den Bierdosenweitwerfer kennen. In schöner, klarer Sprache und auf ganz charmante Art beschreibt M. S. Roger, wie der behinderte Gerard das Leben seiner melancholischen Mitmenschen so beeinflusst, dass diese einen Ausweg aus dem eigenen tristen Leben finden, indem sie versuchen, Gerards Leben schöner zu gestalten.
    Voller kleiner Weisheiten steckt dieses Buch. Die Gestaltung der Seiten ist großzügig und bietet so Platz für eigene Gedanken.
    Großartig.

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  • Wunderbar poetisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Klauser, am 05.11.2011

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    Durch Zufall landet die Lebenskünstlerin Alex mitten am Land als Untermieterin bei dem Ehepaar Marléne und Bertrand. Der körperlich behinderte, zurückgebliebene Gérard (der Bruder des Hausherrn) erobert mit seinen vor sich hin gebrabbelten Gedichten ihr Herz im Sturm. Zusammen mit ihren zwei seltsamen Kumpels plant sie ein unmöglich scheinendes Abenteuer. Der zweite zauberhafte, berührende Roman der fabelhaften Marie-Sabine Roger. Unbedingt lesen!!!!

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