Die Abwracker
Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen
- Erschienen: Dezember 2009
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
- ISBN-10: 3-453-16829-1
- EAN: 9783453168299
- Einband: gebunden
- Erschienen bei: Heyne
- Seitenzahl: 256
- Gewicht: 402 g
- Sprache(n): Deutsch
- Ausstattung: 22 cm
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Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht
Es war einmal eine Krise. Doch schnell ist der Staat in die Rolle des Retters geschlüpft. Ist nun wieder alles gut?
Die Politik tut so, als habe sie alles im Griff - dabei hat sie weiter keine Idee, als mit vollen Händen das Geld herauszuwerfen: Mit Milliarden wird ein Rettungsschirm aufgespannt über Banken und Unternehmen, als gäbe es kein Morgen. Aber die Folgen dieses Aktionismus werden uns unausweichlich einholen.
Schonungslos beschreibt Hans-Olaf Henkel, wer versagt hat und warum. Und sagt: Höchste Zeit zum Gegensteuern! Denn: Verglichen mit dem Sturm, der uns bevorsteht, war die Finanzkrise nur eine leichte Bö.
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Kundenrezensionen
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"Gut gemeint ist nicht gut gemacht",
von Thomas Brinkmann aus Bielefeld (11.02.2010)
Naive amerikanische Politiker und geldgierige deutsche Vorstände haben die Finanzkrise verursacht.
So könnte man Hans-Olaf Henkels Buch sehr verkürzt und polemisch zusammenfassen. In Wirklichkeit schafft es Hans-Olaf Henkel die Ursachen und Auswirkungen der jüngsten Finanzkrise mit selbst erlebten Beispielen anschaulich zu beschreiben. Henkel sucht die Anfänge bereits in den siebziger Jahren in den USA. In der Folge berichtet er aus seinen zahlreichen Aufsichtsrat- und Vorstandsmandaten. Hier erfahren wir welche eklatanten Fehler in Wirtschaft und Politik gemacht wurden. Sein Vorschlag eine "Hall of Shame" zu eröffnen beschließt ein lesenswertes Buch.
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"Die Krise - Grundlagen",
von
Karin Harmel
aus Bielefeld (01.02.2010)
Nach dem Lesen des Buches hatte ich das Gefühl, doch einiges mehr über die Gründe der Krise 2009 verstanden zu haben. Henkel schafft es mit sehr persönlichen Beispielen (z.B. den Kauf eines Hauses in Amerika zu Beginn des Immobilienbooms) Ursachen und Fehlentscheidungen, die aus seiner Sicht zur Krise führten, diese dadurch nachvollziehbar zu erklären. Das was mit Amerika begann, kann er dann aus seiner Arbeit in vielen Aufsichtsräten auch für die deutschen Verhältnisse gut erklären - bis hin zu den doch sehr düsteren Aussichten. Denn die Krise ist noch längst nicht vorbei!!! Das Einzige, was ein wenig stört, ist seine häufige Polemik gegen Politiker (die sicher so einiges verbrochen haben) und das allzu häufige Benutzen von Schlagworten wie "Gutmensch", "Gutmenschentum". Das hätte nicht sein müssen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Wirtschaft transparent gemacht",
von einer Kundin/ einem Kunden aus Goldbach (29.12.2009)
Wollten Sie nicht endlich einmal die Finanzkrise verstehen?
Heinz Olaf Henkel beschreibt die internationale Finanzkrise aus seiner Sicht: nüchtern, einfach, plausibel und für jeden verständlich. Er schildert anhand selbst erlebter Ereignisse teils als Privatmann, der in den USA lebte, teils als Aufsichtsrat verschiedener Konzerne und Organisationen seine Sicht der Dinge. In vielen Fällen berichtet er aus Insidersicht.
Es wird klar, wie Politiker zwar in bester Absicht aber oft ohne Fachwissen gutgläubige Kreditnehmer in die Überschuldung locken, wie gierige Banker versuchen, am amerikanischen Immobilienmarkt Gewinne zu machen und wie Manager durch Großmannssucht groteske Fehlentscheidungen treffen. Dabei bleibt es nicht bei der Schilderung allgemeinen Verhaltens, sondern die Namen und Fakten kommen auf den Tisch. So sieht manch bekannter Konzern-Lenker am Ende alt aus.
Viele der in jüngster Zeit bekannt gewordenen Skandale wie z. B. IKB/KfW, Schaeffler/Conti, Co-Bank/Dresdner-Bank, GM/Opel, Landesbanken und andere werden aus der Sicht eines Beteiligten kritisch bewertet.
Doch Henkel wäre nicht Henkel, wenn er nur anprangern würde. Am Schluss präsentiert der Autor dreizehn konkrete Vorschläge, wie aus den Fehlern der Vergangenheit mit Hilfe der Marktwirtschaft sinnvoll reagiert werden kann wenn die Entscheider den Mut dazu hätten.
Eine insgesamt sehr lesenswerte Lektüre, an dessen Ende kein Happy End steht, denn die Entscheidungsträger sind dabei, die nächsten Fehler zu machen
.
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"Griechen lest Henkel",
von Jens Großkopf aus Braunschweig (Hutfiltern) (18.12.2009)
Was in Griechenland als Staats- und Wirtschaftskrise zur Zeit offenbar wird. Bei Hans-Olaf Henkel kann man es schon nachlesen. Der Visionär und Fachmann Henkel nimmt kein Blatt vor den Mund und redet nichts schön. Hart und unerbittlich wirkt er wie ein Mahner auf die politische Klasse. Hoffentlich reicht es zu mehr, als zu einer Ruck-Rede. Politiker müssen umdenklen!
Gut, dass es in Deutschland solche aufrechten Menschen gibt.Wähler, bildet Euch weiter, mit Henkel.
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