Buch
gebunden (379 Seiten)
2. Auflage
Sprache: Deutsch
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Schon bald nach seiner Gründung Ende der 40er Jahre in den USA machte der Hells Angels Motorcycle Club durch Gesetzesübertretungen und Gewaltdelikte von sich reden. Drogengeschäfte, Prostitution, Morde und Schlägereien sowie - mittlerweile auch international geführte - Bandenkriege mit rivalisierenden Clubs bringen den mitgliederstärksten Rockerclub der Welt immer wieder in den Verdacht der organisierten Kriminalität. Wer Mitglied der Hells Angels werden will, muss strenge Aufnahmekriterien erfüllen und in der Regel eine lange Bewährungszeit absolvieren. Doch ein Geheimagent der US-Behörde ATF im amerikanischen Bundesstaat Arizona schaffte das Unmögliche: Dem korpulenten, am ganzen Körper tätowierten ehemaligen Footballspieler gelang es, einen Mord vorzutäuschen, um in die berüchtigte Motorradgang aufgenommen zu werden. Während er zwei Jahre lang verdeckt in den Kreisen der Hells Angels ermittelte, wurde Jay Dobyns Zeuge unzähliger Verbrechen vom Drogenhandel bis zum Auftragsmord. Die Operation "Black Biscuit" führte schliesslich zur Verhaftung und Verurteilung von rund 50 Hells Angels in zahlreichen Bundesstaaten der USA. In seinem Buch berichtet Dobyns von seinem gefährlichen Doppelleben, in dem er nicht nur ständig bedroht war, als Spitzel aufzufliegen, sondern auch, sich ganz von seiner Familie zu entfernen und an die Hells Angels zu verlieren.
| ISBN-10: | 3-86883-026-X |
|---|---|
| EAN: | 9783868830262 |
| Originaltitel: | No Angel |
| Erschienen: | Oktober 2009 |
| Verlag: | Riva Verlag |
| Einband | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 2. Auflage |
| Seitenzahl: | 379 |
| Gewicht: | 601 g |
| Übersetzer: | Martin Rometsch |
Geboren 1961 in Indiana und aufgewachsen in Arizona wurde Jay Dobyns vor allem bekannt unter dem Namen "Bird". Er schaffte es zwei Jahre lang als verdeckter Ermittler die Hells Angels zu infiltrieren und konnte dabei nicht nur Waffen und Drogen für die Polizei sicher stellen, auch viele Kriminelle der Biker Szene brachte er ins Gefängnis. Somit erfüllte er sich seinen Kindheitstraum, der neben Football-Profi zu werden auch verdeckter Ermittler war. Nachdem Jay Dobyns Schule und Studium abgeschlossen hatte wurde er ausgebildet als Agent und arbeitete für die Bundesbehörde ATF (Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe). In der Zeit in der er für die Regierung arbeitete erlebte Jay Dobyns die Unterwelt hautnah. Sein Romandebüt "Falscher Engel", welches er zusammen mit Nils Johnson-Shelton schrieb, veranschaulicht die Machenschaften der Hells Angels, die es schafften Anhänger auf der ganzen Welt zu bekommen. Unter seinem Decknamen "Bird" bekam er mit wie Drogendelikte, Waffenschmuggel und auch Auftragsmorde sowohl geplant als auch durchgeführt wurden. Nachdem Jay Dobyns die Verbrecherorganisation auffliegen ließ wird er selbst gejagt und kann seiner Arbeit als Polizist auf den Straßen nicht mehr nachgehen. Sein Job ist ab jetzt Ballistiker, Berater und Vortragsredner vom Büro aus. Sein Haus wurde angezündet, seine Familie bedroht, über 16 mal mussten sie umziehen doch Angst besitzt Jay Dobyns dennoch nicht, denn dem Motto der Hells Angels "Jesus hasst Schlappschwänze" ist er weiterhin treu geblieben. Mit seiner Enthüllungsgeschichte schaffte es Jay Dobyns auf die New York Times Bestsellerliste. Jay Dobyns ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
Meinung der Redaktion
Der wirklich faszinierende Bericht eines Mannes, der bereit war, Grenzen zu überschreiten. Jay Dobyns, sein Team und ihre Kollegen leben am Rande eines Milieus, das sich die meisten von uns nur schwer vorstellen können. Dieses Buch bietet die seltene Gelegenheit, ihre innere Anspannung mitzuerleben, den Adrenalinschub zu spüren, die Furcht zu schmecken und wahren Mut und echte Hingabe zu bewundern.
Nils Johnson-Shelton war im Unterschied zu Jay Dobyns nie ein Cop und kann nicht einmal Motorrad fahren.
von Alexandra Fetzer, am 21.07.2010
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von Marlene Burtscher, am 17.07.2010
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von Inga Pokora, am 01.06.2010
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von Alexander Moser, am 29.04.2010
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von B. Danielkewitz, am 17.04.2010
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von Pip, am 05.04.2010
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von einer Kundin/einem Kunden, am 25.02.2010
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von R. Koch, am 03.02.2010
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von Nicole Hildebrandt, am 30.01.2010
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von Gisela Busemann, am 26.01.2010
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von Fl. Kluge, am 16.01.2010
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von malte-van-bergen, am 16.12.2009
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von Mattias Maichin, am 23.11.2009
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