Das Kapital

Das Kapital

Ein Plädoyer für den Menschen. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Wirtschaftsbuchpreis 2009

von Reinhard Marx

Buch

gebunden (319 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Reinhard Marx
Das Kapital
Ein Plädoyer für den Menschen Banderole "Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft."
Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising
Text auf der Buchrückseite: Ist der Traum vom Wohlstand für alle
in einer marktwirtschaftlichen Ordnung ausgeträumt?
Viele Menschen fragen, was seinerzeit Karl Marx fragte:
Dient das Kapital noch dem Menschen
oder dient der Mensch nur noch dem Kapital? Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising,
teilt mit Karl Marx zwar den Nachnamen,
nicht aber die Weltanschauung.
Er denkt aus christlicher Verantwortung darüber nach,
wie es Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität geben kann,
in einer Welt, in der die Macht des Geldes scheinbar grenzenlos ist.

Produktdetails

ISBN-10: 3-629-02155-7
EAN: 9783629021557
Originaltitel: Ein Plädoyer für den Menschen
Erschienen: 05.11.2008
Verlag: Pattloch
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 319
Gewicht: 544 g
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Reinhard Marx

Reinhard Marx, Professor Dr. theol., 1979 zum Priester, 1996 zum Bischof geweiht. 1989 bis 1996 Direktor des Sozialinstituts "Kommende" in Dortmund. 1996 bis 2002 Weihbischof in Paderborn und Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Theologischen Fakultät Paderborn. Seit 2002 Bischof von Trier. Mitglied verschiedener bischöflicher Kommissionen. Vorsitzender der Deutschen Kommission "Justitia et Pax". Vorsitzender der Kommission der Deutschen Bischofskonferenz für gesellschaftliche und soziale Fragen.

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Kundenrezensionen

  • Wie Räuber durch Evolution zu Gerechten werden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Hartmut Zimmer, am 01.01.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Reinhard Marx plädiert für eine globale soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen Markt und Marx, für eine aktive staatliche Ordnungspolitik, aber auch für Evolution statt Revolution. --

    Das gut ausgearbeitete Leitmotiv "Gerechtigkeit" ist der rote Faden, der sein Werk durchzieht. Eine ausschließliche Ausrichtung auf Gewinnmaximierung kann keinesfalls ein sinnvoller Weg sein. Sinn ergibt sich erst in ethischer Ausrichtung, über moralische Wertmaßstäbe. --

    Damit trifft Reinhard Marx den richtigen Kern, den Nerv unserer Zeit. Angelehnt an Augustinus läßt sich fragen: Was ist eine Gemeinschaft ohne Gerechtigkeit anderes als eine Räuberbande? Auch eine Räuberbande verfügt ja bereits über einen Anführer, hat sich zu einer Gemeinschaft verabredet und teilt die Beute nach fester Übereinkunft. --

    Gelten die genannten Kriterien, die Augustinus auf Staaten bezog, nicht auch für jede heutige Gemeinschaft, nicht auch für heutige Großunternehmen und für diejenigen Mitglieder der ökonomischen Führungskaste, die an der Auslösung der Finanzkrise beteiligt waren? --

    Reinhard Marx aber sucht am Ende stets den Konsens und möchte wohl am allerliebsten -ganz konsequent in seinem Denken- niemanden ausgrenzen, niemandem wirklich weh tun, möglichst zu jedem eine hübsche Brücke bauen. Er vertritt engagiert überzeugende Positionen, scheint dann aber zuweilen deutlich an Konsequenz zu verlieren, versteht er doch immer, dass der ein oder andere "Räuber" -leider, leider- sehr nachvollziehbar den ein oder anderen Einwand hegt, was es -abgewogenermaßen- natürlich zu berücksichtigen gelte... --

    Aber will sich wirklich jeder der von Reinhard Marx deutlich benannten "Räuber" überhaupt mitnehmen zu lassen zu einer "gerechten" Ordnung? Woher auch sollten die "Räuber" nur so plötzlich den guten Willen zu ethisch-ehrenwertem Handeln nehmen..? Glaubwürdige Verhaltensänderungen setzen jedenfalls viel mehr voraus als zuweilen vorgetragene Proklamationen, im Angesicht der Finanzkrise vom Saulus zum Paulus geworden zu sein.

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  • Neue Gedanken zum Kapital Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 19.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nein, Reinhard Marx ist kein Verfechter des Kommunismus wie Karl Marx. Er ist der Erzbischof von München und Freising. Aus religiöser Verantwortung denkt er über eine christliche Ethik als Grundlage im Kapitalismus nach. Das diese Grundlage möglich ist, zeigt er mit dieser Streitschrift. Lesenswert!

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