Der Fall Collini

Roman

von Ferdinand von Schirach

Buch

gebunden (195 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Vierunddreißig Jahre hat der Italiener Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes-Benz gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann ermordet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos, wie es scheint. Der junge Anwalt Caspar Leinen bekommt die Pflichtverteidigung in diesem Fall zugewiesen. Was für ihn zunächst wie eine vielversprechende Karrierechance aussieht, wird zu einem Alptraum, als er erfährt, wer das Mordopfer ist: Der Tote, ein angesehener deutscher Industrieller, ist der Großvater seines besten Freundes. In Leinens Erinnerung ein freundlicher, warmherziger Mensch. Wieder und wieder versucht er die Tat zu verstehen. Vergeblich, denn Collini gesteht zwar den Mord, aber zu seinem Motiv schweigt er. Und so muss Leinen einen Mann verteidigen, der nicht verteidigt werden will. Ein zunächst aussichtsloses Unterfangen, aber schließlich stößt er auf eine Spur, die weit hinausgeht über den Fall Collini und Leinen mitten hineinführt in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.811
ISBN-10: 3-492-05475-7
EAN: 9783492054751
Erschienen: Februar 2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 195
Gewicht: 362 g
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Ferdinand von Schirach

Als Glück empfindet Ferdinand von Schirach, wenn in der Nacht, wenn es still ist, niemand anruft oder stört und er mit einem guten Kaffee in der Hand seine Geschichten schreiben kann. Viel Schlaf braucht der Autor und Strafverteidiger nach eigener Aussage nicht. 1964 in München geboren, wuchs Ferdinand von Schirach dort und in der Nähe von Stuttgart auf. Er besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien, über das er später im Spiegel anlässlich der Mißbrauchsfälle schrieb. Sein Studium absolvierte er in Bonn, machte in Köln sein Referendariat und ließ sich 1994 in Berlin als Rechtsanwalt nieder. Viele seiner Fälle machten Ferdinand von Schirach bekannt und gaben ihm den guten Ruf, den er heute deutschlandweit besitzt. Auch als Schriftsteller konnte er überzeugen, so schrieb Ferdinand von Schirach schon für die Süddeutsche Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und seit Juni 2010 verfasst er auch eine Kolumne unter dem Titel "Einspruch" für den Spiegel. Sein Debütroman "Verbrechen" blieb über 45 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels. Die Rechte an dem Buch wurden in 25 Länder verkauft und auch die Filmrechte hat Ferdinand von Schirach schon abgetreten. Nicht nur, dass es eines der am häufigsten verkauften Debüts ins Ausland ist, Ferdinand von Schirach hat damit auch den Kleist-Preis 2010 erhalten.

Meinung der Redaktion
Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler?Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.

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Buchhändlertipps

  • Guter Einstieg die juristische Krimiszene

    von Denis Binder, am 20.01.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Spreitenbach

    Rezension „Der Fall Collini“ von Ferdinand Schirach

    Der Italiener Collini ist ein unauffälliger italienischer Gastarbeiter, der anscheinend ohne Motiv einen berühmten Industriellen erschossen hat. Das wird der erste Mandant von einem jungen Anwalt in Berlin.

    Der Fall scheint zu erst ein normaler Mordfall zu sein, doch als der junge Anwalt recherchiert, kommt heraus, dass der Italiener der Mörder eines väterlichen Kollegen des Anwalts ist. Collini gesteht den Mord, schweigt aber über sein Tatmotiv.

    Nun beginnt die Recherchenarbeit des noch jungen Anwalts. Im Verlauf seiner Ermittlungen kommen immer mehr Details auf, die das Privatleben von dem Anwalt durchkreuzen. Auch die Tochter des Ermordeten wird auch immer mehr in den Fall verwickelt und es entsteht auch eine kleine Romanze zwischen den beiden.

    Das Buch ist sehr mitreissend geschrieben und mit seinen ca. 200 Seiten auch für Neueinsteiger in der Krimi/Anwaltszene sehr gut geeignet. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, besonders die Auflösung fand ich sehr gut eingedacht.
  • Absolut glaubwürdig!

    von Bianca Schiller, am 26.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Schirach hat uns ja bereits mit seinen "Verbrechen" begeistert, aber auch bei diesem Roman muss ich sagen: Der Mann kann es.
    Ein junger Pflichtverteidiger übernimmt den Fall des Italieners Collini und beschreibt uns das anfangs unbekannten Mordmotiv auf wirklich eindrückliche Art und Weise.
    Er schafft es, Sympathien zu entwickeln, die man für undenkbar hält - aber lesen Sie selbst!

Kundenrezensionen

  • Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Mönck, am 29.02.2012

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    Der Italiener Collini führte über Jahrzehnte ein unauffälliges Leben, ging seinem Beruf nach und war stets freundlich und hilfsbereit. Doch dann ermordet er kaltblütig einen alten Mann in einem Hotel. Warum?

    Caspar Leinen übernimmt den Fall als seinen ersten, und er scheint auch ein guter Einstieg ins Berufsleben zu sein – bis sich herausstellt, wer der Tote wirklich war: Der Großvater seines besten Freundes, den Leinen als herzlichen, zugewandten Menschen kennengelernt hatte. Und Collini schweigt.

    „Der Fall Collini“ ist ein interessanter und spannender Roman, der mit wenigen Worten eine komplexe Geschichte erzählt, und damit auch zum Nachdenken anregt. Kern des Buches ist die Suche nach dem Motiv für einen brutalen Mord – doch was dabei herauskommt, ist nicht weniger grausam…

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  • Traurig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Angelika Burger, am 25.01.2012

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    Der Italiener Fabrizio Collini ermordet in einem Berliner Hotel einen alten Mann.

    Grundlos, wie es scheint.

    Collini will nicht verteidigt werden und schweigt hartnäckig zum Tatmotiv.

    Sein Pflichtverteidiger Caspar Leinen stößt bei seinen Ermittlungen auf eine Spur, die ihn geradewegs in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte führt.

    Der Fall endet jäh und tragisch.

    Absolut lesenswert !!

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  • Warum? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lisa-Marie Battenberg, am 22.01.2012

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    "Warum?", diese Frage stellt sich, nachdem ein bisher unauffälliger, unbescholtener Bürger auf brutale Art und Weise den Industriellen Hans Meyer tötet und sich danach sofort festnehmen lässt. Welches Motiv liegt hinter diesem eiskalten Mord? Nach und nach enthüllt Schirach die Hintergründe, welche uns zurück in die Nazizeit führen…

    Wie immer schreibt Schirach schnörkellos mit sehr knapper, klarer Sprache. Obgleich so sachlich und emotionslos gehalten, baut er die Spannung gekonnt auf und fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
    Ein sehr guter, nachdenklich stimmender, wenn auch kein typischer Krimi!

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  • Unterhaltung mit Anspruch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.12.2011

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    Was Schirachs Bücher, insbesondere auch "Der Fall Collini" auszeichnet, ist die gerade im deutschen Literaturbereich häufig fehlende, bei Schirach aber in hohem Maße vorhandene Mischung aus Lesbarkeit und stilistischem und inhaltlichem Anspruch.

    Insbesonders das weitgehende Fehlen der bei deutschen Autoren weitverbreitenden Selbstbezogenheit ist für den Leser beglückend.

    In "Der Fall Collini" gelingt es Schirach, in knappen Szenen und Beschreibungen wesentliche Fragen zu behandeln - Schuld und Sühne, Rache, Recht und Gerechtigkeit.

    "Der Fall Collini" ist eine spannende und unterhaltsame Kurzgeschichte mit Anspruch, den Begriff "Roman" würde ich nicht verwenden.

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  • Kann Schuld verjähren? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicole Langer, am 12.12.2011

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    Nach dem Mord an einem deutschen Industriellen übernimmt der junge Anwalt Caspar Leinen die Pflichtverteidigung für einen Mann, der nicht verteidigt werden will. Was für ihn zunächst wie eine vielversprechende Karrierechance aussieht, wird zu einem Alptraum als er erfährt, wer das Mordopfer ist.

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  • Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 05.12.2011

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    Ein junger Anwalt Caspar Leinen verteidigt in seinem ersten Strafprozess einen Mörder, Fabricio Collini (67-jähriger Italiener) - der keine Angaben zu seinem Motiv macht.

    Er hat einen Mord an den 85-jährigen Hans Meier begangen, sich gestellt, die Tat zugegeben, aber schweigt zu seinem Motiv. Was trieb ihn zu dieser Tat?

    Lesenswert ist dieser Roman von Ferdinand von Schirach - dessen Schreibstil, sachlich und kühl ist. Gut geschrieben, spannend und kurzweilig.

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  • Deutsche Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Bunde, am 01.12.2011

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    Ferdinand von Schirach erzählt uns hier einen Fall aus deutscher Vergangenheit, den es wirklich gegeben hat. Naziverbrechen in Italien und Rechtsprechung nach dem Krieg und in der Gegenwart sind das Thema dieses Romans.
    Mit klarer Sprache und dem ihm eigenen kühlen Stil hat von Schirach es wieder verstanden, mich restlos in den Bann zu ziehen. Am Ende dieser spannenden Geschichte dachte ich einmal mehr darüber nach, was gerecht ist oder gar Gerechtigkeit. Das schafft nur von Schirach! Großartig!

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  • Fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Beatrix Hohberger, am 18.11.2011

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    Wie immer in klarem sprachlichen Stil und präziser Erzählweise entführt uns der Autor in die Welt eines erschreckenden Kapitels deutscher Justizgeschichte. Wie aus dem Nichts ermordet der unbescholtene Italiener Collini einen alten Mann. Doch nicht grundlos und Schirach klärt den Leser fesselnd über die Gründe der Tat auf. Hervorragend! Ein Muss für alle Schirach-Leser.

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  • deutsche Rechtsgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Carolin, am 18.11.2011

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    Ein sehr nüchternes Buch, das doch bei der Leserin/dem Leser starke Gefühle auslösen kann. Fabrizio Collini erschießt den Greisen Hans Meyer, einen respektablen Geschäftsmann. Als der frischgebackene Anwalt Caspar Leinen dem Motiv auf den Grund geht, beginnt auch ein Prozess der Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, mit der Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Unrecht.

    Der Roman hat mir gut gefallen, er war spannend, interessant und zugleich berührend. Ebenso bin ich vom Erzählstil des Autors begeistert, ich werde mich wohl nach seinen weiteren Büchern umsehen müssen :) Einzig den Schluss hatte ich bereits recht früh so befürchtet...

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  • Toller erster Roman Schirach's. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.11.2011

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    Obwohl die Handlung nach einiger Zeit vorhersehbar wird und es dem Leser schlussendlich ganz banal erscheint, ist es doch eine fesselnde Geschichte die man in einem Zug durchlesen muss. Ferdinand von Schirach gefällt wieder durch seine Art im nüchternen juristischen Stil eine Kriminalgeschichte zu erzählen. Vorallem finde ich gut, dass diese Geschichte nicht primär den Täter sucht, man weiss das es Collini war und er gesteht auch, jedoch schweigt er zu seinen Motiven und auf der Suche nach diesen findet Anwalt Leimen dann die eigentlichen Täter.
    Sehr Empfehlenswert

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  • Beeindruckend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke Buckow, am 08.11.2011

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    Dieses Buch hat mich aus verschiedenen Gründen für sich eingenommen. Einmal hat es mir gezeigt, wie schlicht und dennoch präzise dieser Autor einen guten und bewegenden Roman schreiben kann. Dann habe ich viel über die Arbeit eines Pflichtverteidigers und über die Geschichte der Rechtsprechung in der frühen Bundesrepublik gelernt. Und außerdem hat mich dieser Roman dazu veranlasst, mehr über die Nürnberger Prozesse und die damit zusammenhängenden Fälle und Gesetze zu erfahren. Alles zusammen hat mich sehr beeindruckt!

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  • Überragend !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Haufe, am 04.11.2011

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    Was bringt einen Menschen dazu, der sich sein Leben lang noch nie etwas zu Schulden kommen lassen hat, einen anderen Menschen umzubringen? Was für ein Motiv steckt hinter dem grausamen Mord?
    Ein scheinbar unlösbarer Fall für den jungen Anwalt Leinen für den sein erster Schwurgerichtsfall gleich eine Mordanklage ist.
    Super spannend geschrieben! Man erlebt die Geschichte praktisch mit und will das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

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  • Deutsche Justiz und Drittes Reich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Saidjah Hauck, am 28.10.2011

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    Leimen, ein junger Anwalt bekommt seinen ersten Fall als Pflichtverteitiger. Es geht um den Mord an Hans Meyer, ein bekannter Industrieller. Der Täter, Fabricio Collini steht von vorneherein fest. Nur über die Motive schweigt er hartnäckig. Obwohl Hans Meyer wie ein Großvater war für Leimen versucht er zu verstehen welche Beweggründe Collini zu einem Mord getrieben haben.
    Spannend geschriebene Geschichte um Naziverbrechen und der Umgang der deutschen Justiz und des Rechtstaates mit eigenen Verfehlungen.
    Präzise, schnörkellose Sprache.

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  • Der Fall Collini Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Feiler, am 24.10.2011

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    Ein junger Rechtsanwalt und sein erster Schwurgerichtsfall: Der Großindustrielle Hans Meyer wurde getötet, und der Täter steht bereits fest. Der italienische Werkzeugmacher Collini steht blutverschmiert am Tatort und erwartet die Polizei. Über das Motiv schweigt er.
    Spannend zu lesen, differenziert und vielschichtig ergründet „Der Fall Collini“ einen auf den ersten Blick unerklärlichen Mord. Der Leser begleitet den Rechtsanwalt auf der Suche nach dem Motiv in die nationalsozialistische Vergangenheit und in die Justizgeschichte der Bundesrepublik.

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  • Endlich wieder ein Schirach Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franz-Ludwig Martin, am 22.10.2011

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    Das dritte Buch von Ferdinand von Schirach hat mich wieder voll erwischt; habe es in einem Rutsch in einer Nacht gelesen. Super!!!

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  • Auf den Punkt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christina Esch, am 15.10.2011

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    Schnörkel- und schonungslos erzählt Ferdinand von Schirach in seinem ersten Kriminalroman die Geschichte des geständigen Mörders Fabrizio Collini.
    Der Mordfall, der uns auf den ersten Seiten des Buches sehr eindringlich geschildert wird, ist sogleich auch schon aufgeklärt, der Mörder stellt sich selbst. Doch welches Motiv hatte Collini einen angesehenen deutschen Industriellen brutal zu ermorden? Dazu schweigt der geständige Täter, bis sein Anwalt, Caspar Leinen, von selbst die losen Enden der Geschichte verbindet und einen lange zurückliegenden, tragischen Fall an die Oberfläche bringt.

    „Der Fall Collini“ ist kein klassischer „Schmöker“, umfasst das Buch gerade einmal knappe 200 Seiten, doch eben diese Knappheit, der Verzicht auf ausschweifende Beschreibungen aller Art, macht diesen Roman aus.
    Es ist wohl auch gerade diesem Verzicht geschuldet, dass mich Collinis Fall beim lesen so eiskalt erwischt hat.
    Für mich ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der zwischen den vielen mittelmäßigen „Who done it“-Fällen absolut heraussticht.

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  • Wieder einmal sehr gelungen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.10.2011

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    Ein sehr gelungener, spannend geschriebener, aber leider sehr kurzer Roman. Der Leser wird während der Geschichte, die erzählt wird, so weit es notwendig ist, sehr verständlich in die Begriffe und Verfahrensweisen der Juristerei eingeweiht.

    Würde man die Schriftgröße verändern und die leeren Seiten im Buch entfernen, wäre der Roman nur ein halbes Taschenbuch. Das ist schade!!


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  • Der Fall Collini Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Stein, am 10.10.2011

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    Ein Mord ist geschehen. Kaltblutig, hinterhältig, brutal. Niemand kennt das Motiv aber es ist klar, der Täter ist schuldig und gehört verurteilt. Und dann geschieht etwas sonderbares: langsam erschließen sich einem die Hintergründe der Tat. Man kann sie nachvollziehen, vielleicht verstehen. Der Täter ist nicht länger nur Täter und das Opfer nicht länger nur Opfer. Und doch ist es dieselbe Geschichte,wie am Anfang. Oder nicht?
    Spannend, interessant, lesenswert!

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  • Der erste Fall eines Jungen Rechtsanwalts.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nina Marlene Wolfsteiner, am 10.10.2011

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    ....und der entpuppt sich als äußerst delikat: Fabrizio Collini, ein bis dahin unbescholtener Bürger, bringt einen einen Mann um. Der Tote ist ein alter Bekannter von Leinen, dem zugewisenen Pflichtverteidiger, und in dessen KIndheit als Ziehopa angesehenen Mann, um. Einfach so und ohne Motiv....zumindest vorerst! Der junge Leinen gibt den Fall, trotz des Naheverhältnisses zum Umgebrachten nicht ab und so nimmt das Verfahren seinen Lauf!
    Spannend und geschichtlich, sowie in der Rechtsauslegung interessante Erkenntnisse für den Leser!

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  • So spannend wie das Leben selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Köppel-Farber, am 10.10.2011

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    Wieder ist Herrn von Schirach ein großer Wurf gelungen. Fesselnd und spannend zugleich schreibt er über einen Mann, der sein Leben lang hart gearbeitet hat und sich nie hat was zu Schulden kommen lassen. Und trotzdem wird dieser Mann zum Mörder, gesteht seine Tat und schweigt über sein Motiv beharrlich. Das Buch ist so spannend wie das Leben selbst und Herr von Schirach weiß, wovon er schreibt.

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