Sommerlügen

Geschichten

von Bernhard Schlink

Buch

Taschenbuch (278 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Lebensentwürfe, Liebeshoffnungen, Alterseinsichten - was ist Illusion, und was stimmt? Was bleibt, wenn eine Illusion zerplatzt? Die Flucht in eine andere? Weil das Leben ohne Lebenslügen nicht zu bewältigen ist? Sieben irritierend-bewegende Geschichten von Bernhard Schlink.


Produktdetails

Verkaufsrang: 70.616
ISBN-10: 3-257-24169-0
EAN: 9783257241693
Erschienen: 24.04.2012
Verlag: Diogenes Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 278
Länge/Breite: 180mm/113mm
Gewicht: 256 g
Reihe: Diogenes Taschenbücher
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Bernhard Schlink

Bernhard Schlink wurde 1944 bei Bielefeld als Sohn eines Theologieprofessors geboren. Seine Familie zog nach seiner Geburt wegen der Arbeit seines Vaters, nach Heidelberg. Dort wuchs er auf und studierte Jura in Heidelberg und Berlin. Nach seiner wissenschaftlichen Assistenz in mehreren Städten, u.a. Darmstadt und Freiburg, erhielt er seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht in Bonn. Danach war Bernhard Schlink in Frankfurt tätig. Seit 1988 arbeitete er als Richter, war mit an der Übergangsverfassung der DDR verantwortlich und war Richter am Landesverfassungsgericht Münster. Daneben entdeckte er das Schreiben als seine Leidenschaft. Zu Beginn seiner Autorenkarriere verfasste Bernhard Schlink allein Fachliteratur. Seinen ersten Roman "Selbs Justiz" 1987 schrieb er gemeinsam mit Walter Popp, einem Kollegen, während eines Urlaubssemesters in Frankreich. Der Nachfolger, "Die gordische Schleife", erhielt 1989 den Autorenpreis für deutschsprachige Literatur, 1992 folgte der Deutsche Krimi-Preis für "Selbs Betrug". Der große Durchbruch gelang Bernhard Schlink mit "Der Vorleser"(1995), der viele internationale Preise erhielt und als erstes deutschsprachiges Buch als Platz 1 auf der New York Times Bestsellerliste stand. Die Verfilmung des Romans war ebenfalls ein großer internationaler Erfolg. Bernhard Schlink lebt in Berlin und New York.

Meinung der Redaktion
Schlinks Romane sind oft eine Kombination aus persönlicher Geschichte seiner Hauptfiguren, die mit den Geschehnissen, die die Zeitgeschichte mit sich bringt, umgehen müssen. Spannend, gesellschaftsbetrachtend - ohne zu richten - und vielseitig.

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  • Sommerlügen. Makellos-schlichte Prosa. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Busemann, am 15.10.2012

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    Bernhard Schlink, der Name verspricht immer wieder Unterhaltung vom Feinsten. Er ist ein Meister der deutschen Sprache, verständlich, intelligent und durchsichtig. Das stellt er wieder einmal mit seinem Erzählband „ Sommerlügen“ unter Beweis.

    Die Geschichten befassen sich mit den mehr oder weniger großen Lebenslügen, von denen sich wohl keiner freisprechen kann. Wenn Lebensentwürfe sich nicht verwirklichen lassen oder eine Wunschvorstellung zerplatzt, was bleibt dann? Eine neue Flucht in eine neue Hoffnung?
    Sieben recht unterschiedliche Protagonisten erzählen. Der Sohn der endlich wissen will wer sein Vater ist. Ein Mann unheilbar krank möchte noch einen Sommer mit der Familie verbringen, bevor er geht. Oder wer hat die Kraft und den Mut zu gehen wenn eine neue späte Liebe Glück verspricht.

    Tauchen Sie ein in die wunderschönen, schwermütigen Erzählungen eines der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller, Bernhard Schlink.

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  • Sommerlügen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von B. Becker, am 04.10.2012

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    Es sind nicht die “einfachen“ Lügen um die es geht, es geht hier vielmehr um essentielle Delikte, die aus dem Unbewusstsein an die Oberfläche dringen und das Leben aller Beteiligten aus den Fugen geraten lässt. Der Inhalt dieser Erzählungen wird sowohl mit präziser Melancholie als auch mit einer gewissen Leichtigkeit vermittelt – ohne leichtgewichtig zu sein.
    Jede Erzählung (Sommerlüge) macht neugierig auf die nächste und man kann irgendwie nicht genug davon kriegen!

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  • Großartige Geschichten! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 12.07.2012

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    "Geschichten? Ach nein, lieber einen Roman", höre ich oft im Gespräch mit den Kunden. Dabei können Geschichten so wunderbar sein: z:B. wenn man nur kurz vor dem Einschlafen, nach einem anstrengenden Tag oder kurz nach dem Aufwachen mal eben etwas Schönes lesen will. Diese Vierzig-Seiten-Geschichten, nochmals in kleine Kapitel unterteilt, sind einfach toll! Lesen Sie unbedingt diese großartigen Geschichten von Bernard Schlink! Das ist wirklich intelligente Spitzenunterhaltung!

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  • Sommerlügen - Bernhard Schlink Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D. Kuntz, am 29.05.2012

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    Sieben Kurzgeschichten von Bernhard Schlink, die alle kurzweilig sind und jede ihren ganz eigenen Charakter hat. Mein Favorit war "Der Fremde in der Nacht", aber hier findet sicher jeder seinen eigenen Favoriten.
    Nicht ganz so bewegend wie "Der Vorleser", aber trotzdem lesenswert.

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  • wunderschön und gut wie immer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 24.05.2012

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    Bernhard Schlink erzählt uns in Sommerlügen sieben Geschichten und alle handeln von unseren tiefsten Empfindungen, von Liebe, Vertrauen, Eifersucht, Angst, Betrug.
    Ganz vorsichtig und leise tastet sich Bernhard Schlink an die verletzlichste Seite seiner Hauptdarsteller heran.
    Lesen Sie dieses Buch, erfreuen Sie sich an diesen Geschichten und genießen Sie die wunderschöne Sprache von Bernhard Schlink

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  • Perfekte Literatur zwischendurch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Irene Hantsche, am 15.05.2012

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    Bernhard Schlink ist ein ausgezeichneter Erzähler, dessen Intelligenz und Sprachgewandtheit überzeugen. Wie die „Liebesfluchten“ ist der kleine Band schnell und angenehm zu lesen, dabei tiefsinnig und voll Melancholie. An keiner Stelle erhebt der Autor sich zum Richter. Und doch bleiben die meisten Erzählungen nicht lange im Gedächtnis haften. Ausnahmen gibt es. Bei mir ist es „Johann Sebastian Bach auf Rügen“, in der sehr bewegend geschildert wird, wie ein Vater sich von Filmen und der Musik rühren lässt, dem eigenen Sohn gegenüber aber sprachlos bleibt. Kurz gesagt: Schlink hat uns mit diesem Buch die perfekte Literatur für einen Sommerurlaub oder eine Zugfahrt geschenkt. Mit dem „Vorleser“ lassen sich diese Erzählungen aber nicht vergleichen.

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