Goldstein

Gereon Raths dritter Fall

von Volker Kutscher

Buch

Taschenbuch (573 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Ein jüdischer Gangster aus Brooklyn mischt Berlin auf. Berlin 1931: Wirtschaftskrise, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen SA und Rotfront, Machtkampf unter den Ringvereinen. Gereon Rath bekommt den Auftrag, den US-Gangster Abraham "Abe" Goldstein zu beschatten. Aus einer Gefälligkeit für das Bureau of Investigation wird ein tödlicher Wettlauf. Rath langweilt auf sich seinem Beobachtungsposten im Hotel Excelsior und ahnt nicht, dass Goldstein sich längst frei und bewaffnet in der Stadt bewegt. Als der Unterweltboss Marlow Rath zu einer privaten Ermittlung zwingt, gerät er zwischen die Fronten des Bandenkriegs. Charly Ritter, seine Noch-immernicht-Ver lobte, hat den Vorbereitungsdienst ange treten, und als sie eine junge Obdachlose, die ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt wurde, bei der Vernehmung entwischen lässt, berühren sich ihre Ermittlungen mit denen Gereons - und sie be kommen richtig Krach


Produktdetails

Verkaufsrang: 2.522
ISBN-10: 3-462-04323-4
EAN: 9783462043235
Erschienen: 10.10.2011
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 573
Länge/Breite: 192mm/126mm
Gewicht: 439 g
Reihe: KIWI
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Volker Kutscher

Volker Kutscher, geb. 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln.

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Buchhändlertipps

  • Historischer Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Fuchs, am 10.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Der dritte Band um Kriminalkommissar Gereon Rath ist der bisher beste Band von Volker Kutscher.
    Die Spannungen in Berlin zwischen Nazis und Kommunisten werden immer grösser. Die Ringvereine drohen mit einem internen Krieg. Und in all dem Chaos besucht ein amerikanischer Gangster Berlin. Doch was will er hier? Gereon Rath soll ihn beschatten und lässt sich prompt abhängen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt..
    Ein toller spannender Krimi mit viel historischen und politischen Fakten, perfekt recherchiert.

Kundenrezensionen

  • Wie präzise und komplex ist dieser atemberaubende Plot denn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerhard Scheibel, am 27.11.2012

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    Zwei jugendliche Einbrecher werden im KaDeWe erwischt, verpfiffen! Einer von ihnen stürtzt in den Tod. Ihr Hehler wird brutal gefoltert und ermordet. Der rote Hugo, hohes Tier in der Unterwelt, verschwindet. Ein mutmaßlicher Killer aus New York zieht ins Hotel Excelsior und muss beschattet werden. Bei einer Arbeitslosendemonstration mitten in einer Kommunistengegend wird ein Oberwachtmeister erschossen, ein SA-Rottenführer des nachts unter mysteriösen Umständen erstochen. Ganz schön was los im preussischen Berlin Anfang der 30er Jahre. Und mitten drin der sture, graue Kommissar Gereon Rath. Spannend, aufregend, absolut lesenswert.

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  • Etwas zu routiniert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von D.L., am 04.11.2012

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    Auch Kutschers dritten Kommissar-Rath-Roman hatte ich in kürzester Zeit verschlungen. Anders aber als bei den beiden vorangegangenen Bänden, fehlte mir etwas die Spannung im Charakter von Gereon Rath. Er scheint nur so am Rande mit zu laufen in der ganzen Mordfallserie. Vielleicht lag es daran, dass der Autor die Spannung stärker als sonst auf andere Personen verteilte. Am besten meinte er es wohl mit Rath's Verlobter - Charlotte Ritter. Letztlich aber ist auch ihr Charakter nicht dominant. Leider sind darüber Gereon's typische Charakterzüge schwach ausgefallen, vielleicht etwas zu routiniert ausgearbeitet. Warum hört man nichts von Gewissensbissen bei Gereon, wenn Goldstein sich für die Bekanntschaft zu Marlow bei ihm bedankt? Schliesslich hat er gerade die organisierte Kriminalität befördert. Was ist aus dem Mordverdacht an Goldstein's Grossvater geworden?

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  • Goldstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von J.G., am 17.08.2012

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    "Goldstein" ist der dritte Fall von Gereon Rath.

    Der Krimi beginnt mit einem Einbruch im KaDeWe. Zwei Jugendliche haben sich nachts im Kaufhaus einschließen lassen und Gold und Uhren zu stehlen, welche sie am nächsten Tag zu Geld machen wollen. Allerdings kommt alles ganz anders. Die Polizei stürmt das Kaufhaus und nach einer Verfolgungsjagd kommt einer Jugendlichen ums Leben.
    Ziemlich zeitgleich befindet sich ein jüdischer Gangster in Berlin, den Gereon Rath überwachen soll. Leider entschwindet dieser und mehrere Morde passieren. Ist Abraham Goldstein für die Morde verantwortlich?

    Volker Kutscher verbindet auch in diesem Teil Geschichte mit Krimi auf hervorragende Weise. Viele damals wahre Begebenheiten verküpft er mit Fiktivem und daraus entsteht ein komplexer und realistischer Krimi. Der Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung wird eindrücklich dargestellt einschließlich der Infizierung der Berliner Polizei. Es macht viel Spaß im Berlin der 30 Jahre "spazieren zu gehen" und sich ein Bild der Stadt zu machen. Wer Berlin kennt, für den ist diese Reise noch das I-Tüpfelchen des Buches.

    Besonders gelungen ist die Charaktere Gereon Rath. Ein sympathischer Ermittler mit Ecken und Kanten. Auch in diesem Teil geht er wieder illegale Wege um zu seinem Ziel zu gelangen.

    Einziges Manko: Die Auflösung des Krimis ist etwas enttäuschend, weil es dem "Bösewicht" an Tiefenschärfe fehlt und sein Motiv aus der psychologischen Mottenkiste stammt.

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  • Düster und intelligent Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.04.2012

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    Auch der 3. Band um Gereon Rath ist meines Erachtens wieder ein Volltreffer. Die Atmosphäre des Jahres 1931 ist gut getroffen, der aufstrebende Nationalsozialismus zeigt erste Auswirkungen, die Figur des amerikanischen Gangsters Goldstein ist gelungen. Das Geplänkel zwischen Charly und Gereon gehört einfach dazu. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Goldstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

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    Inhalt: Der amerikanische Gangster und vermutliche Aufragskiller Abraham Goldstein kommt nach Berlin und Kommissar Rath wird darauf angesetzt Goldstein zu beschatten, damit dieser keinen Mord begehen kann.
    Gleichzeitig kommt bei einem Einbruch ein Junge zu Tode und wie seine Komplizin gesehen hat, ist einer der Polizisten Schuld an seinem Tod und vermutlich war diese Tat auch Absicht. Neben diesen Vorfällen gibt es zudem Bandenkämpfe in Berlin, sowohl zwischen den Berliner Ringvereinen, wie auch den Kommunisten, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten.
    In allen diesen Problembereichen müssen Rath und seine Kollegen ermitteln und auch Charly, Raths Freundin, wird durch ihre Tätigkeit als Juristin in diese Ermittlungen verwickelt, denn sie trifft zufällig auf einen der Beteiligten. Raths größtes Problem ist jedoch Goldstein, denn der ist weniger leicht zu bewachen, als zunächst erhofft.

    Meinung: Die Zeit zwischen den Weltkriegen wird durch die Geschichte richtig lebendig. Neben den vielen technischen Unterschieden zur heutigen Zeit, sind insbesondere die Einstellungen und Meinungen der damaligen Zeit richtig gut herausgearbeitet. Man kann zum Beispiel den Respekt vor der Polizei sowie das Unverständnis für alleinlebende und in ehemals männlichen Berufen arbeitende Frauen geradezu greifen.
    Ein wenig verwundert hart mich jedoch, wie dumm an manchen Stellen die Polizisten wirken, da ihnen sowohl Verdächtige, als auch Zeugen einfach weglaufen und sie oft auf naheliegende Schlüsse nicht kommen. Insbesondere der Protagonist Rath verhält sich oft eigentümlich und schafft es oft nicht wirklich Schlussfolgerungen aus seinen Beobachtungen zu ziehen. Der am logischsten und durchdachtesten agierende Charakter ist eindeutig Goldstein, der auch sehr facettenreich vom Autor gezeichnet wurde und daher etwas sehr plastisches und realistisches hat.
    Zudem werden ein paar persönliche Probleme der Charaktere angesprochen, die nie wirklich gelöst werden, sondern manchmal eher einfach wegzufallen scheinen, wodurch unter anderem auch das Ende sehr offen wirkt und man manche Lösungen vermisst. Da es sich jedoch um eine Reihe handelt, ist zu hoffen, dass diese Lösungen in anderen Teilen noch nachfolgen.
    Alles in allem handelt es sich bei "Goldstein" jedoch um einen soliden Krimi, der vor allen Dingen die Atmosphäre der Zeit sehr gut aufgreift und einen spannenden Fall bietet, bei dem jedoch die Bösen eindeutig klüger wirken, als die Polizei.

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    von Themistokeles, am 05.04.2012

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    Inhalt: Der amerikanische Gangster und vermutliche Aufragskiller Abraham Goldstein kommt nach Berlin und Kommissar Rath wird darauf angesetzt Goldstein zu beschatten, damit dieser keinen Mord begehen kann.
    Gleichzeitig kommt bei einem Einbruch ein Junge zu Tode und wie seine Komplizin gesehen hat, ist einer der Polizisten Schuld an seinem Tod und vermutlich war diese Tat auch Absicht. Neben diesen Vorfällen gibt es zudem Bandenkämpfe in Berlin, sowohl zwischen den Berliner Ringvereinen, wie auch den Kommunisten, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten.
    In allen diesen Problembereichen müssen Rath und seine Kollegen ermitteln und auch Charly, Raths Freundin, wird durch ihre Tätigkeit als Juristin in diese Ermittlungen verwickelt, denn sie trifft zufällig auf einen der Beteiligten. Raths größtes Problem ist jedoch Goldstein, denn der ist weniger leicht zu bewachen, als zunächst erhofft.

    Meinung: Die Zeit zwischen den Weltkriegen wird durch die Geschichte richtig lebendig. Neben den vielen technischen Unterschieden zur heutigen Zeit, sind insbesondere die Einstellungen und Meinungen der damaligen Zeit richtig gut herausgearbeitet. Man kann zum Beispiel den Respekt vor der Polizei sowie das Unverständnis für alleinlebende und in ehemals männlichen Berufen arbeitende Frauen geradezu greifen.
    Ein wenig verwundert hart mich jedoch, wie dumm an manchen Stellen die Polizisten wirken, da ihnen sowohl Verdächtige, als auch Zeugen einfach weglaufen und sie oft auf naheliegende Schlüsse nicht kommen. Insbesondere der Protagonist Rath verhält sich oft eigentümlich und schafft es oft nicht wirklich Schlussfolgerungen aus seinen Beobachtungen zu ziehen. Der am logischsten und durchdachtesten agierende Charakter ist eindeutig Goldstein, der auch sehr facettenreich vom Autor gezeichnet wurde und daher etwas sehr plastisches und realistisches hat.
    Zudem werden ein paar persönliche Probleme der Charaktere angesprochen, die nie wirklich gelöst werden, sondern manchmal eher einfach wegzufallen scheinen, wodurch unter anderem auch das Ende sehr offen wirkt und man manche Lösungen vermisst. Da es sich jedoch um eine Reihe handelt, ist zu hoffen, dass diese Lösungen in anderen Teilen noch nachfolgen.
    Alles in allem handelt es sich bei "Goldstein" jedoch um einen soliden Krimi, der vor allen Dingen die Atmosphäre der Zeit sehr gut aufgreift und einen spannenden Fall bietet, bei dem jedoch die Bösen eindeutig klüger wirken, als die Polizei.

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  • Goldstein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Themistokeles, am 05.04.2012

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    Inhalt: Der amerikanische Gangster und vermutliche Aufragskiller Abraham Goldstein kommt nach Berlin und Kommissar Rath wird darauf angesetzt Goldstein zu beschatten, damit dieser keinen Mord begehen kann.
    Gleichzeitig kommt bei einem Einbruch ein Junge zu Tode und wie seine Komplizin gesehen hat, ist einer der Polizisten Schuld an seinem Tod und vermutlich war diese Tat auch Absicht. Neben diesen Vorfällen gibt es zudem Bandenkämpfe in Berlin, sowohl zwischen den Berliner Ringvereinen, wie auch den Kommunisten, Sozialdemokraten und Nationalsozialisten.
    In allen diesen Problembereichen müssen Rath und seine Kollegen ermitteln und auch Charly, Raths Freundin, wird durch ihre Tätigkeit als Juristin in diese Ermittlungen verwickelt, denn sie trifft zufällig auf einen der Beteiligten. Raths größtes Problem ist jedoch Goldstein, denn der ist weniger leicht zu bewachen, als zunächst erhofft.

    Meinung: Die Zeit zwischen den Weltkriegen wird durch die Geschichte richtig lebendig. Neben den vielen technischen Unterschieden zur heutigen Zeit, sind insbesondere die Einstellungen und Meinungen der damaligen Zeit richtig gut herausgearbeitet. Man kann zum Beispiel den Respekt vor der Polizei sowie das Unverständnis für alleinlebende und in ehemals männlichen Berufen arbeitende Frauen geradezu greifen.
    Ein wenig verwundert hart mich jedoch, wie dumm an manchen Stellen die Polizisten wirken, da ihnen sowohl Verdächtige, als auch Zeugen einfach weglaufen und sie oft auf naheliegende Schlüsse nicht kommen. Insbesondere der Protagonist Rath verhält sich oft eigentümlich und schafft es oft nicht wirklich Schlussfolgerungen aus seinen Beobachtungen zu ziehen. Der am logischsten und durchdachtesten agierende Charakter ist eindeutig Goldstein, der auch sehr facettenreich vom Autor gezeichnet wurde und daher etwas sehr plastisches und realistisches hat.
    Zudem werden ein paar persönliche Probleme der Charaktere angesprochen, die nie wirklich gelöst werden, sondern manchmal eher einfach wegzufallen scheinen, wodurch unter anderem auch das Ende sehr offen wirkt und man manche Lösungen vermisst. Da es sich jedoch um eine Reihe handelt, ist zu hoffen, dass diese Lösungen in anderen Teilen noch nachfolgen.
    Alles in allem handelt es sich bei "Goldstein" jedoch um einen soliden Krimi, der vor allen Dingen die Atmosphäre der Zeit sehr gut aufgreift und einen spannenden Fall bietet, bei dem jedoch die Bösen eindeutig klüger wirken, als die Polizei.

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  • Spannung fehlt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.11.2011

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    Weshalb glaubte der Autor, die Geschichte ins Berlin von 1931 verlegen zu müssen? Nur rudimetär gelingt ihm eine Beschreibung der Atmosphäre jener Jahre, die wichtigste aller Informationen bleibt er uns schuldig: Was ist ein Ringverein? Auch wenn Fakten (soweit überprüfbar) stimmen, ergeben sie nicht automatisch eine Atmosphäre.
    Gereon Raths ist ein egozentrischer Langeweiler, mehr mit sich und seiner angespannten Beziehung zur Freundin Charly beschäftigt als mit seinem Fall, Hätte der Autor Charly zur Hauptfigur gewählt, wäre der Roman keine 574 Seiten lang geworden, dafür vermutlich spannender.

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  • ... die Spannung lässt zu wünschen ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.11.2011

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    Nun ja, ich lese, dass alle den 3. Bd richtig spannend finden - okay die Hintergrundgeschichte ist historisch interessant und wenn man dann noch zeitweise in Berlin unterwegs ist, macht dies doppelt was her. Aber der Fall und die Erzählebenen ziehen sich dahin und was mit einem guten Start beginnt (der Einbruch ins KaDeWe und das Eintreffen von Goldstein in Berlin), zieht sich dann hin und zerfleddert sich. Der Spannungsbogen geht früh verloren und verebbt in der Erzählung. Die Probleme aus seiner Beziehung mit Charly nehmen viel zu viel Raum ein. Die beiden ersten Bände waren besser.

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  • Der neue Kutscher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Johannes Bauer, am 12.11.2011

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    Endlich ist er da, der lange erwartete dritte Band der Reihe um Gereon Rath, dem Kommissar, der im Berlin der 30er Jahre ermittelt. Die Zeit der Weimarer Republik wird für den Leser mit allen Sinnen spürbar und die politische Bedrohung der Demokratie greifbar.

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  • Tipp des Monats ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annett Ziegler, am 02.11.2011

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    Berlin 1931:die Auseinandersetzungen zwischen SA und Kommunisten werden immer gewalttätiger,die Ringvereine machen sich gegenseitig fertig und die latente Ausländer-und speziell Judenfeindlichkeit nimmt zu.
    Mittendrin Kommissar Gereon Rath-in seinem 3.Fall ist er einem jüdischen Gangster der New Yorker Unterwelt auf den Fersen.
    Kutscher kombiniert einen sehr spannenden Krimi mit einem politisch und historisch brisanten Gesellschaftsdrama-wieder einmal lässt er sehr bildreich die Zeit der Weimarer Republik wiederauferstehen.
    3 Fälle-3 Volltreffer!

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  • Das warten hat sich gelohnt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Viola Dams, am 01.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Endlich die Fortsetzung der Gereon- Rath-Reihe als Taschenbuch.
    Volker Kutscher hat es auch diesmal wieder geschafft seinen Leser ins alte Berlin zu entführen, wo Politik, Unterwelt und Polizei in undurchsichtigen Strängen miteinander verwoben sind.
    Und auch diesmal ist der Kommissar wieder sehr gut zu Fuß, denn auch damals waren Kriminelle schlechter zu bewachen als ein Sack Flöhe.

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  • Endlich demnächst als Taschenbuch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Gordon, am 11.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vervollständigen Sie ihre "Kutscher-Krimi-Reihe" im Buchregal mit dem dritten "Gereon-Rath-Fall". Auch das dritte Buch ist einfach extraklasse. Kutschers Krimis gehören zu den besten Krimis, die ein deutscher Autor in den letzten Jahren verfasst hat. Beim Lesen versteht man, wie sehr uns die untergegangene Kultur des Berlins der zwanziger Jahre im heutigen Deutschland fehlt. Kutscher erzählt in "Goldstein" davon, wie schwierig Ermittlungsarbeit wird, wenn plötzlich die Nazis und ihr Gedankengut immer mehr im Alltagsleben der Menschen eine Rolle spielen. Die Geschichte startet mit einer brisanten Idee. Zwei junge obdachlose Menschen lassen sich in einem Kaufhaus einschliessen, werden auf ihrem nächtlichen Beutezug im KaDeWe erwischt und von Polizisten gejagt. Hat ein Polzist dabei willentlich einen der Jugendlichen trickreich "ermordet"? Und wenn ja, warum? Vorher aber muss sich Gereon Rahth einem Mafiosi aus New York widmen. Was will dieser bekannte Killer in Berlin? Viele Milieus mischen sich in diesem Krimi zu einer brisanten Tatfolge, die schwer zu ermitteln ist.

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