In den eisigen Tod

Robert F. Scotts Expedition zum Südpol

von Diana H. Preston

Buch

gebunden (351 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Die große, tragische Geschichte von der Entdeckung des Südpols


Im November 1911 verließen Robert F. Scott und vier Begleiter ihr Basislager in der Antarktis, um als erste Menschen überhaupt im Wettlauf mit einer norwegischen Expedition den Südpol zu erreichen. Als sie am 17. Januar 1912 endlich am Ziel eintrafen, mussten sie feststellen, dass das norwegische Team um Roald Amundsen schon da gewesen war. Tief enttäuscht kehrten die Männer um, völlig entkräftet starben sie auf dem Rückweg. Anhand zahlreicher Originalquellen wie des später bei dem Toten gefundenen Tagebuchs von Scott, schildert Diana Preston in einer fesselnden Erzählung die gescheiterte Expedition, die zu den großen Tragödien in der Geschichte der Entdeckungen zählt.



Pressestimmen:

"Eines der besten Bücher über das Scheitern am Südpol." NZZ am Sonntag, 27.11.2011

Produktdetails

ISBN-10: 3-421-04454-6
EAN: 9783421044549
Originaltitel: A First Rate Tragedy: Captain Scott's Antarctic Expeditions
Erschienen: 22.08.2011
Verlag: DVA
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 351
Länge/Breite: 221mm/144mm
Gewicht: 629 g
Übersetzer: Sylvia Höfer
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Kundenrezensionen

  • Eisig!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gutes Buch! Für den der sich dafür interessiert, top! So Expeditionsgeschichten sind immer wieder spannend!
    Kann es nur empfehlen. Viel Spaß damit !

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    ja nein

"Die Tragödie am Pol
Am nächsten Tag - es war Mittwoch, der 17. Januar - erreichten sie endlich den Pol, aber, wie Scott bitter schrieb, unter ganz anderen Umständen, als sie sich vorgestellt hatten. Zu allem Übel wehte ein eiskalter Wind, und die Luft, die merkwürdig feucht erschien, drang ihnen bis ins Mark. Oates, Evans und Bowers - sie alle hatten Frostbeulen an Nase und Wangen, und Evans schmerzten die Hände. Sie sahen sich etwas um, aber in Scotts Tagebuch findet sich nichts als Verzweiflung, die in einem qualvollen Aufschrei gipfelte: "Großer Gott! Dies ist ein entsetzlicher Ort und für uns schrecklich genug, weil wir uns bis hierher vorgekämpft haben, ohne dadurch belohnt zu werden, die ersten zu sein." Damit ist alles gesagt - der aufreibende Kampf, die schrecklichen Entbehrungen, die Angst und die Sorgen -, alles war umsonst gewesen. Was immer Scott zuvor gesagt und gedacht haben mochte - jetzt wusste er, dass er unter allen Umständen hatte gewinnen wollen."

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