Briefe bewegen die Welt, Bd 2

Briefe bewegen die Welt, Bd 2

Liebe - Schicksal - Leidenschaft. Ingeborg Bachmann, Ludwig van Beethoven, Marlene Dietrich u. a.

von Hellmuth Mit einer Einführung Karasek

Buch

gebunden (143 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Erneut bricht Herausgeber Hellmuth Karasek lustvoll das Briefgeheimnis und enthüllt, was sich die Großen der Kulturgeschichte und wichtige Zeitgenossen schreiben. Nach dem großen Erfolg des 2010 erschienenen Auftaktbands von "Briefe bewegen die Welt" lüftet Hellmuth Karasek erneut das Briefgeheimnis und macht in diesem Band 22 Briefe großer Persönlichkeiten öffentlich - Briefe voller Liebe, Schicksal und Leidenschaft.

Was macht einen Brief zu einem wichtigen Brief? Hellmuth Karasek hat darauf eine klare Antwort: "Wenn alles aus dem Verfasser herausbricht, wenn er gar nicht anders kann, als diesen Brief zu schreiben, jetzt, an diesen einen Empfänger, der nicht da ist, aber in seinem Innersten erreicht werden soll - dann wird der Brief ein bewegender, vielleicht sogar ein weltbewegender Brief." Solche Briefe sind immer Kostbarkeiten. Völlig unerheblich ist, ob der Briefeschreiber es in seinem Leben zu Ruhm und Reichtum gebracht hat oder nicht. Wobei: Die Briefe der Normalsterblichen lagern üblicherweise in Bündeln auf Dachböden. Nur bei Briefen wichtiger Figuren aus der Zeitgeschichte besteht die Chance, dass die Schriftstücke öffentlich werden.

Was hat Alma Mahler hinter dem Rücken ihres Mannes Gustav Mahler ihrem Liebhaber Walter Gropius zu sagen? Welche Erinnerungen hat Jimi Hendrix an einen "Three-Night-Stand" mit Uschi Obermaier? Warum nennt Romy Schneider Gustaf Gründgens gegenüber die Filmindustrie eine "verdammte Branche"? All das verrät dieses Buch.

Briefe und Bücher sind Geschwister. Oder, wie der deutsche Schriftsteller Jean Paul es einmal treffend sagte: "Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde." Papier überdauert Hunderte, wenn nicht Tausende von Jahren. Das sollen die Daten, diese konturlosen Nullen und Einsen aus der digitalen Welt, erst einmal nachmachen.

Hellmuth Karasek hat 22 Briefe voller Liebe, Schicksal und Leidenschaft ausgewählt. In Briefen aus der Vergangenheit und aus dem Hier und Jetzt werden auf dreiste Weise Liebeleien angebahnt, Versöhnungen versucht und große Liebesbeziehungen beendet. Hier werden grausame Schicksalsschläge verarbeitet, hier kochen große Gefühle über. Die Briefe sind abgedruckt als hochwertige Faksimiles und zusätzlich in Druckschrift wiedergegeben. Sie wurden behutsam kommentiert, zeitgeschichtlich eingeordnet und um die Lebensläufe und Porträtbilder der Briefeschreiber und Empfänger ergänzt.

Liebesbriefe voller Leidenschaft inspirieren, selbst zur Feder zu greifen. Die Schicksalsbriefe lassen erahnen, wie große Persönlichkeiten mit Schicksalsschlägen fertig werden. Dieses Buch gewährt Einblick in die schönsten, bewegendsten und kostbarsten Briefe der Welt. Mit Porträtfotos des namhaften Fotografen Philipp von Hessen.



Produktdetails

Verkaufsrang: 60.368
ISBN-10: 3-8327-9452-2
EAN: 9783832794521
Erschienen: 10.02.2011
Verlag: teNeues Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 143
Gewicht: 955 g
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Hellmuth Mit einer Einführung Karasek

Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, leitete über zwanzig Jahre lang das Kulturressort des Spiegel, war Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und ist jetzt Autor von Welt und Welt am Sonntag. Er veröffentlichte Billy Wilder. Eine Nahaufnahme (1992), Go West, eine Biografie der 1950er Jahre (1996), Mein Kino, ein Buch über seine Lieblingsfilme (1996), den Essay Hand in Handy (1997), den Roman Das Magazin (1998), die satirischen Glossen Mit Kanonen auf Spatzen (2000), den Roman Betrug (2001), Karambolagen. Begegnungen mit Zeitgenossen (2002), seine Erinnerungen Auf der Flucht (2004) und Süßer Vogel Jugend oder Der Abend wirft längere Schatten (2006). Die in Vom Küssen der Kröten versammelten Glossen erschienen erstmalig in der Berliner Morgenpost und im Hamburger Abendblatt.

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Kundenrezensionen

  • auch methodisch-didaktisch einsetzbar... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Brief-Sammlung von Helmut Karasek "Briefe, die die Welt bewegen" ist eine tolle Lektüre - aber auch im fächerübergreifenden Unterricht einsetzbar. Gerne mehr davon!!!

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  • Hätten sie gekonnt, sie hätten gemailt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heinz Herbert, am 20.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich las den *Titel*, sah *Hellmuth Karasek* und hatte bei dem ergänzenden Hinweis zum Inhalt *Liebe-Schicksal-Leidenschaft* eine Assoziation, die mich schmunzeln ließ. Zweiundzwanzig Briefe zu Liebe, zu Schicksal und Leidenschaft mit einem Vorwort von Konzernvorstand *Brief* der DeutschenPost, der dem handgeschriebenen Brief auch zukünftig einen festen Platz zuordnet.
    So kann ich das nicht teilen, aber sein Hinweis auf den Liebesbrief der elfjährigen Ruth an ihren Klassenkameraden Alex führte dazu, den zuerst zu lesen. Es blieb der einzige, den man hätte nicht genausogut per Mail schreiben können (Vorhandensein Technik vorausgesetzt).
    Was für Mail gilt, gilt gleichermaßen für handgeschriebenen Brief, käme nicht hinzu: der Grafologe kann zusätzlich Emotionen und Charaktereigenschaften Schreiberling zuordnen. Der Handgeschriebenebrief hat als Medium der Kommunikation weitgehend ausgedient; kommt bei mir nur noch vor inForm von Geburtstagsgrüßen, verbunden mit Geschenk oder als Kondolation.
    Ich behaupte,Goethe und Schiller hätten in ihrer Zeit lieber miteinander gemailt, als auf Handgeschriebenes ewig gewartet. Solche Briefe also nicht überbewerten, als seien sie ihrer Form wegen etwas besonderes. In Briefen geht es vornehmlich um Inhalte. In den angeführten Briefen geht es auch um Lebensschicksale von Absender und Adressaten, die eine kleine Bedeutung vielleicht nur dadurch erhalten, weil Verfasser lange tot oder einfach nur prominent sind. Trotzdem sind sie ein Zeitzeugnis und somit durchaus von Interesse.
    Karasek ordnet sie zeitgeschichtlich ein, samt Lebensläufen der zitierten Personen. Er schreibt: *Wenn alles aus dem Verfasser herausbricht, wenn er gar nicht anders kann, als diesen Brief zu schreiben, jetzt, an diesen einen Empfänger, der nicht da ist, aber in seinem Innersten erreicht werden soll – dann wird der Brief ein bewegender, vielleicht sogar ein weltbewegender Brief*, wobei er mit *Brief* sich an das klammert, was auf Papier gebracht und dann mit der Post/Boten verschickt wird.
    Falsch. Keiner dieser Briefe könnte nicht auch eine Mail sein, die dazu schneller ist und zeitnah beantwortet werden kann. DIE GROSSE AUSNAHME: der oben erwähnte Liebesbrief des elfjährigen Mädchens an den Klassenkameraden Alex, den ein Pauker *abfing* und offenbar unterschlug, anstatt weiterzuleiten. War ja kein Spickzettel.
    Eine Selbstverständlichkeit, dass die Namen der Kinder nicht veröffentlicht sind. Den des Paukers hätte ich aber sehr gerne gelesen, samt Mailanschrift.

    Unzweifelhaft geht es also bei all diesen Briefen eher um Inhalte als um Formen. Das geschriebene Wort steht im Fokus. Hauptsächlich das handgeschriebene, zumal einige der zitierten Briefeschreiber gar keine andere Möglichkeiten hatten.
    Die Briefe sind, mit wenigen Ausnahmen, als Faksimile abgebildet und vermitteln dadurch eben doch nicht nur Inhalte, sondern auch die bereits von mir angesprochenen Emotionen der Verfasser beim Schreiben, egal ob die Texte überhaupt dazu taugen, in den Verdacht zu geraten, bewegend oder gar weltbewegend zu sein.
    Schon alleine dies ist spannend, denn die optische Komponente zeigte sich mir im Nachhinein als ein hervorragendes Element. Zweiundzwanzig Briefe voller Emotionen, Enthusiasmus, Verlangen und Erregung.
    Meine Brieffavoriten: Ruth P. an Alex (na, war wohl klar) / Rosemarie Pena an Noah Sow / Marlene Dietrich an Erich Maria Remarque / Jimi Hendrix an Uschi Obermaier / Paula Modersohn-Becker an Otto Modersohn.
    Kaufen, lesen, Meinung bilden.

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