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Meine Rezensionen

  • Hüftkreisen mit Nancy
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    Älter werden ist nicht schwer, Midlifecrisis um so mehr
    Rezension vom 19.01.2012
    Kann man ein Buch allein aufgrund seines Cover und seines Buchtitels erstehen? Ja man kann, denn genau dies ist mir bei diesem Buch passiert.
    Das Cover mit einem plüschigen Leoprintbikini ist schon ein echter Hingucker und auch der Titel „Hüftkreisen mit Nancy“ lässt einen gespannt fragen, was denn in dem Buch vor sich geht.
    Es geht um unseren lieben Max Krenke, der schon seit Ewigkeiten verheiratet ist, 2 Kids hat und so recht nicht weiß, wo sein Leben noch hin gehen soll. Seine Frau Dorit hat an allem etwas auszusetzen, nie kann man es ihr Recht machen. Als Max durch ein blödes Missgeschick auch noch seinen Job verliert, hängt der Haussegen endgültig schief. Doch Max gibt nicht auf und will etwas für sich tun. Er beschließt von nun an ein Fitnessstudio zu besuchen, um seiner Frau wieder zu gefallen und dabei begegnet er der sagenumwobenen Nancy, die alles ins Rollen bringt.
    Was den Schreibstil angeht, bin ich geteilter Meinung. Teils fand ich die Schreibe wirklich gut, konnte herzhaft lachen oder schmunzeln und leicht folgen. Dann gab es wieder Passagen, in denen die Beschreibungen und sprachlichen Ideen so ausarteten, dass sie mir teils zu schwer waren und ich einige Sätze erneut lesen musste, um der Story folgen zu können. Ansonsten ein wirklich interessantes Buch über das Leben, wie man sich durch kuriose Zwischenfälle ein neues, lebenswerteres Leben aufbauen kann.
    Fazit: Gute Unterhaltung für Zwischendurch. Und am Ende vermisst man Max und Nancy dann doch irgendwie…
  • Der Mann, der kein Mörder war
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    Schwedenkrimi mit Sogwirkung
    Rezension vom 15.01.2012
    Auf den Krimi „Der Mann, der kein Mörder war“ wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam, die mich so sehr fesselte, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst etwas erschrocken, denn 588 Seiten muss man erst einmal ordentlich füllen.

    Doch ich wurde alles andere als enttäuscht, denn dieser Krimi hat alles was ein gutes Buch braucht und war noch viel besser als die Leseprobe: zahlreiche Verdächtige, es bleibt nicht bei einem Mord, trottelige Polizisten, einen unausstehlichen Ermittler und viel mehr.

    Eingeführt werden wir in die Geschichte, indem wir den Mann, der kein Mörder war beim Entsorgen der Leiche begleiten. Man ist sofort mitten im Geschehen. Im Verlauf der Geschichte werden zahlreiche Personen vorgestellt. Da haben wir die besorgte Mutter Lena Eriksson, die ihren 16jährigen Sohn Roger vermisst, dann den trotteligen Polizisten Thomas Haraldsson, der sich mehr mit dem Zeugen eines Kindes als mit seinem Job befasst. Auch der Psychologe Sebastian Bergman darf nicht fehlen. Nachdem einzelne Charaktere vorgestellt wurden, geht es immer wieder zurück zum eigentlichen Geschehen, dem Mord an einem Jungen. Alsbald wird die Reichsmordkommission hinzugezogen und weitere tolle Ermittler treten ins Geschehen, aber ich möchte nicht zu viel verraten.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und trotz der zahlreichen Personen nicht zu viel und nicht zu wenig beschrieben (genau das richtige Maß). Ich konnte das Buch, trotz der hohen Seitenzahl, einfach nicht mehr aus der Hand legen. Man hat zu keinem Zeitpunkt gemerkt, dass das Buch von 2 Personen geschrieben wurde, der Inhalt war stets flüssig und verständlich.

    Der Roman ist voll mit zahlreichen Wendungen. Da denkt man den richtigen Täter aufgespürt zu haben und schon erfährt man Neuerungen und die Welt sieht wieder ganz anders aus. Mir ist in keiner Minute langweilig gewesen und die letzten 200 Seiten las ich dann in einem Zug, um endlich zu erfahren, wer denn nun der ominöse Mann ist, der eigentlich kein Mörder war. Und ihr werdet überrascht sein, das verspreche ich euch.

    Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, was mich sehr freut, denn die Ermittler von der Reichsmordkommission und auch Sebastian Bergmann sind tolle Charaktere, die man gerne bei weiteren Fällen begleiten möchte.

    Fazit: Unheimlich spannender Krimi mit Sogwirkung, den ich nur weiterempfehlen kann. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend, denn nach dem Lösen des Falls wird noch ein Geheimnis gelüftet, was Appetit auf mehr macht.
  • Der Mann, der kein Mörder war
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    Schwedenkrimi mit Sogwirkung
    Rezension vom 15.01.2012
    Auf den Krimi „Der Mann, der kein Mörder war“ wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam, die mich so sehr fesselte, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst etwas erschrocken, denn 588 Seiten muss man erst einmal ordentlich füllen.

    Doch ich wurde alles andere als enttäuscht, denn dieser Krimi hat alles was ein gutes Buch braucht und war noch viel besser als die Leseprobe: zahlreiche Verdächtige, es bleibt nicht bei einem Mord, trottelige Polizisten, einen unausstehlichen Ermittler und viel mehr.

    Eingeführt werden wir in die Geschichte, indem wir den Mann, der kein Mörder war beim Entsorgen der Leiche begleiten. Man ist sofort mitten im Geschehen. Im Verlauf der Geschichte werden zahlreiche Personen vorgestellt. Da haben wir die besorgte Mutter Lena Eriksson, die ihren 16jährigen Sohn Roger vermisst, dann den trotteligen Polizisten Thomas Haraldsson, der sich mehr mit dem Zeugen eines Kindes als mit seinem Job befasst. Auch der Psychologe Sebastian Bergman darf nicht fehlen. Nachdem einzelne Charaktere vorgestellt wurden, geht es immer wieder zurück zum eigentlichen Geschehen, dem Mord an einem Jungen. Alsbald wird die Reichsmordkommission hinzugezogen und weitere tolle Ermittler treten ins Geschehen, aber ich möchte nicht zu viel verraten.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und trotz der zahlreichen Personen nicht zu viel und nicht zu wenig beschrieben (genau das richtige Maß). Ich konnte das Buch, trotz der hohen Seitenzahl, einfach nicht mehr aus der Hand legen. Man hat zu keinem Zeitpunkt gemerkt, dass das Buch von 2 Personen geschrieben wurde, der Inhalt war stets flüssig und verständlich.

    Der Roman ist voll mit zahlreichen Wendungen. Da denkt man den richtigen Täter aufgespürt zu haben und schon erfährt man Neuerungen und die Welt sieht wieder ganz anders aus. Mir ist in keiner Minute langweilig gewesen und die letzten 200 Seiten las ich dann in einem Zug, um endlich zu erfahren, wer denn nun der ominöse Mann ist, der eigentlich kein Mörder war. Und ihr werdet überrascht sein, das verspreche ich euch.

    Das Buch ist der Auftakt einer Reihe, was mich sehr freut, denn die Ermittler von der Reichsmordkommission und auch Sebastian Bergmann sind tolle Charaktere, die man gerne bei weiteren Fällen begleiten möchte.

    Fazit: Unheimlich spannender Krimi mit Sogwirkung, den ich nur weiterempfehlen kann. Es bleibt bis zur letzten Seite spannend, denn nach dem Lösen des Falls wird noch ein Geheimnis gelüftet, was Appetit auf mehr macht.
  • Bis (Biss) zum Ende der Nacht
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    Biss zum bitteren Ende
    Rezension vom 09.01.2012
    Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich „Biss zum Ende der Nacht“ gelesen habe, denn ich las es gleich nach Erscheinen. Da mir alle zuvor erschienenen Bände über alle Maßen gefallen hatten, so musste es auch der endgültig letzte Teil sein, in dem doch hoffentlich alles gut und schön wird.

    Leider hat Stephenie Meyer mich sehr enttäuscht, denn so sollte die Geschichte nun wirklich nicht enden. Wenn ich vorher gewusst hätte, was mich bei diesem Buch erwartet, dann hätte ich nur bis Band 3 gelesen und es so enden lassen.

    Mir sind alle Beschreibungen im letzten Teil einfach zu viel, zu übertrieben und zu unglaubwürdig. Ja endlich heiraten Bella und Edward, was wirklich schön ist und worauf wir lange gewartet haben, aber dann? Flitterwochen gibt es auf einer einsamen Insel, die rein zufällig Edwards Eltern gehört. Hier zerstört man in der Hochzeitsnacht das Bett und zeugt ein Kind, was es eigentlich nicht geben dürfte. Bella wird vom Kind regelrecht gequält und ständig glaubt man, dass überlebt sie nicht, aber nein Bella hält ja alles aus. Und dann wird sie auch zur Vampirin und besitzt die absoluten Superkräfte. Aber was bei mir wirklich alles zerstört hat, ist das was mit meinem Lieblingscharakter Jacob passiert. Er prägt sich auf das Kind? Bitte das kann doch nicht wahr sein, der arme Junge hat nun wirklich etwas Besseres verdient. Und noch schlimmer der Name, des Kindes, den ich hier echt nicht noch einmal nennen möchte, denn die Namen der Mütter zu kombinieren ist einfach nur einfallslos. Mir bildete sich dabei echt ein Kloss im Hals und eine kleine Träne lief mir über die Wange, allerdings nicht vor Freude.

    Fazit: Für mich leider der schlechteste Band der Reihe. Ich war bitter enttäuscht und kann das Buch deshalb nicht weiterempfehlen. Für mich endet die Geschichte mit „Biss zum Abendrot“.
  • Einsteins Versprechen
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    die letzte Erkenntnis Einsteins?
    Rezension vom 08.01.2012
    Das Geschehen spielt zunächst in Barcelona und unser Hauptprotagonist ist der geschiedenen Journalisten Javier Costa. Er muss bei einer Talkshow im Radio kurzerhand als Gast einspringen, obwohl er zu dem Thema „Einstein relativ einfach“ nichts beizutragen hat und absolut nicht vorbereitet ist. Sein Auftritt läuft jedenfalls völlig daneben ab. Nach der Sendung verlässt Javier den Sender und bekommt vom Portier einen mysteriösen Umschlag überreicht. In dem Brief wird er nach Cadaques eingeladen (inklusive Fahrkarten), einem Ort, der 6h entfernt ist von Barcelona und in dem einst auch Albert Einstein lebte. Des Weiteren ist in dem Brief die Formel E= ac² abgebildet, die wie jeder weiß, völlig falsch und unsinnig ist. Seine Neugierde treibt den Protagonisten dazu die Reise anzutreten. Doch die Reise wird alles andere als einfach, denn Javier ist nicht der Einzige, der dem Rätsel auf der Spur ist. Morde geschehen und bald ist auch Javier in Gefahr. Er wird von „dem blauen Mädchen“ (Lorelei) verfolgt und seine Suche bringt ihn auch bald mit der schönen Sarah Brunet zusammen. Gemeinsam reisen sie quer durch die Welt, um endlich das letzte Rätsel um Albert Einstein zu lüften. Dabei kommen sie nicht nur dem Rätsel immer näher, sondern auch sich selbst. Werden sie es lüften? Und was wird aus den beiden?
    Der Roman ist deutlich besser als ich zunächst erwartet hatte. Der Einstieg fiel mir erst etwas schwer, aber sobald sich Javier auf seine Reise begeben hatte, wurde man regelrecht durch das Buch getrieben. Es hat alles, was ein guter Roman braucht: Spannung, Liebe, Geheimnisse, eine berühmte Person, viele unterschiedliche Städte, mysteriöse Stimmen, Morde, Unfälle und viel mehr.
    Der Schreibstil ist einfach gehalten, man kann sehr gut folgen. Besonders gut fand ich die kurzen Kapitel, die jeweils mit einem Sinnspruch einer Berühmtheit überschrieben sind. Davon sollte man sich echt einige notieren. Durch die kurzen Kapitel fand man sich auch nach längerer Pause wieder gut ins Geschehen herein. Ein Buch, welches uns Albert Einstein in Romanform näher bringt, ohne von Physik überladen zu sein.
    Fazit: Klasse Roman über eine der interessantesten Personen des 20. Jahrhunderts.
  • Dämmerlande 01. Stern der Göttin
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    die Abenteuerreise eines Katling
    Rezension vom 07.01.2012
    Eigentlich bin ich ja nicht gerade der große Fantasyleser, da mir aber das Buch empfohlen wurde und mir die veröffentliche Leseprobe dazu recht gut gefallen hatte, machte ich mich ans Werk.
    Und ich muss sagen, es war zu Anfang nicht wirklich leicht, sich auf diese fantastische Welt einzulassen.
    „Stern der Göttin“ ist der Beginn einer Romanreihe um das außergewöhnliche Katzenmädchen Laisa. Laisa ist ein sogenannter Katling in ihrer Welt und deutlich größer und stärker als andere ihrer Art. Als plötzlich eine mysteriöse Frau in ihr Dorf kommt und sie auch noch als Karawanenwächterin mitnimmt, ist Laisa hin und weg, denn endlich kommt sie aus ihrem grauen Alltag heraus und kann sich beweisen. Leider ahnt Laisa nicht, auf was sie sich da eingelassen hat, denn plötzlich findet sie sich in einer völlig anderen Welt wieder, den Dämmerlanden. In dieser Welt gibt es zahlreiche Götter die jeweils von einer anderen Farbe repräsentiert werden. Diese Welt ist in Farben untergliedert, manche Farben mögen sich, aber die meisten hassen und bekämpfen sich. Als bald erfährt Laisa, dass sie einen Juwel beschützen muss, eben jenen, der dem Buch seinen Titel verleiht. Ein schwarzer Magier ist hinter dem Stein her und sollte dieser ihn in die Finger bekommen, dann droht der Welt großes Unheil, denn der Stein hat magische Kräfte. Laisa erlebt in ihrer neuen Umgebung zahlreiche Abenteuer, schließt Freundschaften und erfüllt jede Menge Aufgaben, die alles andere als ungefährlich sind.
    Grundsätzlich hat mir das Buch recht gut gefallen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autoren zu viel auf einmal wollten. Es kommen zig Charaktere vor, die man sich gar nicht alle merken kann, erst recht aufgrund der schweren, teils unaussprechlichen Namen. Auch sind es einfach zu viele Aufgaben, die Laisa erfüllen muss. Einige Szenen sind so ausführlich, dass sie langatmig und dann eher langweilig werden, wieder andere sind so schnell vorbei, dass der Spannungsbogen schlagartig abfällt. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, so dass man ganz gut folgen kann. Manche Stellen hingegen wirkten wieder recht holprig, was wohl daran liegt, dass sie Autoren so viel erzählen wollten.
    Alles in allem betrachtet wird dem Leser zu viel zugemutet. Ohne den Anhang wäre ich teilweise sicher gar nicht zurecht gekommen, aber es stört eben auch arg den Lesefluss, wenn man immer zwischendurch blättern muss.
    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut, auch wenn es mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Es stimmt einem zumindest auf eine Fantasygeschichte ein.
    Fazit: Recht interessantes Buch mit Höhen und Tiefen. In meinen Augen nur was für richtige Fantasyfans. Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, ob ich einen 2. Teil davon lesen würde.
  • Schoßgebete
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    ganz anders als Feuchtgebiete - einfach besser
    Rezension vom 29.09.2011
    Als ich mit dem Lesen des neuen Roche Buches startete, dachte ich: "Oh nein du tust es schon wieder, hast du nicht aus dem anderen Buch gelernt?", denn auf den ersten ca. 20 Seiten geht es ausschließlich um Sex in seiner reinsten Form, daran muss man sich erstmal gewöhnen. Doch dann dachte ich, beiß dich durch, es wird schon und ich wurde belohnt.
    In diesem Buch geht es keinesfalls um Ekelszenen, hemmungslosen, wilden Sexorgien und anderen Sauereien, sondern um eine Frau, die versucht ihr Leben halbwegs in den Griff zu bekommen. Es ist nämlich gar nicht so einfach mit Ehemann, Kind, Stiefkind, verrückten Verwandten und ähnlichem zurecht zu kommen.
    Und immer wieder stellt man viele Zusammenhänge zwischen Elizabeth und der Autorin fest, denn hier verarbeitet sie selbst Erlebtes wie beispielsweise den Unfalltod ihrer 3 Brüder.

    Besonders berührt haben mich vor allem der Bericht über den Unfall, sowie das Verarbeiten der zahlreichen Alltagsprobleme und Sorgen, die man mit sich rumträgt und die hier die Protagonistin mittels Therapeutin zu bewältigen sucht, da sie es selbst alleine nicht schafft.

    Ebenfalls gut fand ich das Darstellen des Ehelebens und ja es gibt Momente und Dinge, die man tut aus Liebe und nicht weil man es möchte.


    Fazit: Für mich ein sehr ehrliches und aufgeschlossenes Buch, welches es nicht verdient hat so in den Dreck gezogen zu werden. Ich habe "Feuchtgebiete" auch gelesen und kann sagen, dass "Schoßgebete" völlig anders ist. Deswegen empfehle ich dieses Buch gerne weiter, auch wenn es wie manch anderes kleine Schwächen aufweist.
  • Am Tag und in der Nacht
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    Kunst, Liebe, Drama, Geschichte: von allem ein bißchen
    Rezension vom 29.09.2011
    Tja nun ist es erst wenige Stunden her, dass ich das Buch ausgelesen habe und ich bin immer noch voll in der Geschichte und traurig, dass sie nun zu Ende ist.

    Zuerst einmal möchte ich die tolle Gestaltung des Buches hervorheben. Alle Kunstwerke, die im Roman vorkommen, sind im Buchumschlaginneren farblich abgedruckt und s/w vor jedem Kapitel, in dem das jeweilige Bild vorkommt. Beim Lesen der Bildbeschreibungen musste ich immer mal wieder zurückblättern, um noch einmal das Kunstwerk betrachten zu können. Wirklich klasse Idee.

    Vom Buch selbst bin ich überwältig und der Meinung, dass es eines der besten im Herbst 2011 ist. Es erzählt die Geschichte von Claire und Rob, die sich seitdem ihr Baby durch einen Unfall gestorben ist in einer Ehekrise befinden. Claire wurde nachts überfallen als sie auf Rob wartete und er kam einfach nicht um ihr zu helfen. Dies kann sie ihm nicht verzeihen, denn er ist ihrer Meinung nach Schuld an dem Tod Olivers, ihres kleinen Jungen, den sie sich so sehnsüchtig gewünscht hatte. Beide wenden sich immer mehr voneinander ab, bis Claires eines Tages durch Zufall auf die Briefe von Daisy trifft, die diese eins an Robs Großmutter schrieb. Mittels der Briefe und der Besuche in der National Gallery fasst Claire neuen Mut etwas an ihrem Leben zu ändern und wird immer mehr eins mit der Geschichte von Daisy. Wird Claire den Tod ihres Sohnes verwinden? Wird sie sich in eine Affäre stürzen oder wieder zu ihrem Mann finden? Wird zu ihr das Glück zurückkehren? All dies erfahrt ihr, wenn ihr dieses wundervolle Buch lest. Es lohnt sich.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und nimmt einen sofort mit in die Geschichte. Man vergisst dabei völlig die Außenwelt um sich herum. Besonders gefallen hat mir das Verweben der Geschichte mit der Beschreibung der Kunstwerke und das die Kunstwerke im Zusammenhang mit der Geschichte stehen.

    Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich kaum glauben kann, dass dies ein Erstling ist, denn die Art sich auszudrücken ist einfach klasse von Frau Macpherson. Hoffentlich wird es von ihr noch weitere Bücher geben.

    Fazit: Eine tolle Geschichte zwischen Gegenwart und Vergangenheit (2. Weltkrieg), die man nicht verpassen sollte.
  • Afrika, meine Passion
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    Afrika - eine Leidenschaft
    Rezension vom 29.09.2011
    Nachdem ich vor Jahren "Die weiße Massai" gelesen hatte und später dann auch der Film in den Kinos lief, freute ich mich, dass Frau Hofmann wieder eines neues Buch geschrieben hat.

    Nach Erhalt des Buches stürzte ich mich sofort darauf, wurde jedoch erst einmal ein wenig enttäuscht, denn der Einstieg ins Buch (die Einleitung und die Beschreibung der Wanderung) machte es mir zunächst schwer mich einzulesen. Ich konnte mir einfach nicht so recht alles vorstellen. Als es dann aber um die verschiedensten Projekte, Menschen und deren Schicksale ging (die unheimlich Mut machen), da war ich voll drin und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Mein Highlight allerdings wird die Begegnung von Corinnes Tochter mit ihrem Vater bleiben, was mich doch sehr bewegt hat.

    Toll an dem Buch finde ich, dass es zum Nachdenken anregt. In Europa geht es uns sehr gut und dennoch beklagen wir uns beinahe täglich. In Afrika ist dies anders.

    Fazit: Toller Tatsachenbericht, den ich nur jedem empfehlen kann, der schon von der weißen Massai begeistert war.
  • Nichtschwimmer
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    die einfachste Sache der Welt?
    Rezension vom 29.09.2011
    Öffentlich ist es für Viele die einfachste Sache der Welt ein Kind zu bekommen (sehen wir ja jeden Tag bei schlechten Talkshows wer mal wieder ungewollte schwanger geworden ist). Doch dies ist nicht bei allen der Fall, so auch bei Felix Wegener und über seine Erfahrungen mit den kopflosen Spermien berichtet er in seinem Buch "Nichtschwimmer".

    Mit einer urkomischen und stets Schmunzler verursachender, leichter Sprache schildert der Autor sein Leben als unfreiwilliger Nichtzeuger.

    Es geht um Sonja und Felix. Sonja will ein Kind, Felix auch, doch irgendwie will es nicht so recht klappen. Warum denn eigentlich? Sonja lässt sich untersuchen und ist topfit. Nun ist Felix an der Reihe, doch er scheut sich. Er ist ein echter Mann, seit er 17 ist, hat er Haare auf der Brust und muss sich täglich rasieren (oder trägt halt 3- Tagebart). Doch er stellt sich dem Problem und muss leider feststellen, dass er der Verursacher des Nicht-Schwanger-Seins ist. Wie geht er damit um? Was muss/ kann alles gemacht werden, um schwanger zu werden? Ehe ja oder nein? Werden die beiden am Ende ihr Glück finden? All dies erfahrt ihr in diesem tollen Roman.

    Fazit: Sehr lesenwert, kurzweilig und urkomisch. Ihr werdet Tränen lachen oder zumindest des Öfteren schmunzeln.