Der Metzger bricht das Eis

Kriminalroman

von Thomas Raab

Buch

gebunden (350 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Restaurator Willibald Adrian Metzger ermittelt wieder und steigt in die eisigen Höhen eines scheinbar idyllischen Skiörtchens, um einen Blick in die mörderischen Abgründe seiner Bewohner zu werfen.
Eisig ist es in dem Park. Trotzdem wird es Willibald Adrian Metzger heiß und kalt. Vor aller Augen droht ein Mädchen zu ersticken. Erst ein rotbärtiger Obdachloser rettet der Kleinen das Leben und verschwindet murmelnd mit den Worten "Jetzt geht das Sterben wieder los, es geht wieder los" zwischen den Sträuchern. Noch in derselben Nacht behält er mit seiner Prophezeiung recht: Eine Frau springt in den Abgrund, ein Mann erfriert in einer Busstation, und dem Metzger wird von seiner Danjela ein erholsamer Zwangsurlaub verordnet klarerweise genau dort, wohin die einzige Spur führt: in einem kleinen idyllischen Skiörtchen. Von Idylle kann allerdings keine Rede sein. Denn alles,was es für den Metzger dort zu holen gibt, ist der Tod.

Pressestimmen:

"Humorvoll, spannend erzählt.", News, 15.03.2012

Produktdetails

ISBN-10: 3-492-05473-0
EAN: 9783492054737
Erschienen: Februar 2012
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 350
Länge/Breite: 211mm/136mm
Gewicht: 506 g
Reihe: Willibald Adrian Metzger
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Thomas Raab

Thomas Raab wurde 1970 in Wien geboren. Schon während seines Studiums der Mathematik und der Sportwissenschaften war er als Sänger und Songwriter aktiv. Es folgten zahlreiche Tourneen und CD-Veröffentlichungen. Seit 1997 ist Thomas Raab freischaffender Autor, Komponist, und Interpret.

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Kundenrezensionen

  • Dramatisches im Wintersportmekka Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martin Bär, am 25.04.2012

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    Willibald Adrian Metzger hat es nicht leicht: Irgendwie wird er immer in nicht ganz geklärte Todesfälle verwickelt. Diesmal findet man einen Sandler erfroren, und eine junge Frau springt vom Dach eines Krankenhauses.

    Da trifft es sich gut, dass es zur Erholung und Ablenkung für ein Wochenende in einen (einem sehr bekannten österreichischen Ski-Mekka nachempfundenen) Wintertourismusort geht. Doch auch dort gibt es keine Erholung, denn irgendwie hängen die mysteriösen Todesfälle in Wien mit diesem kleinen Städtchen zusammen…

    Gerade zu Beginn zündet Thomas Raab in seinem neuen Metzger-Roman ein sprachspielerisches Feuerwerk, ich habe das sehr genossen. Dass er das hohe Niveau nicht ganz durchziehen kann, sei ihm verziehen. Spannend wird’s jedenfalls, und ein James-Bond-würdiger Showdown ist auch dabei. Für alle Fans von witziger, origineller Krimiunterhaltung!

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  • Winteridylle in Österreich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hannes Schwaiger, am 20.04.2012

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    Thomas Raab lässt Adrian Willibald Metzger trotz der kalten Temperaturen gehörig ins Schwitzen kommen. In einem winterlichen Park wird einem Kind von einem Obdachlosen das Leben gerettet. Kurze Zeit später stürzt eine Frau von der Terasse des Spitals in die Tiefe und ein Sandler wird tot aufgefunden. Die einzige Spur führt in einen Wintersportort, wohin sich der Metzger mit seiner Daniela und seiner Halbschwester Sophie aufmachen.In diesem verschneiten Ort gibt es aber weder Erhohlung noch Winteridylle.
    Thomas Raab zeichnet in seinem fünften Roman mit gewohnt treffend spitzer Feder eine ganz typisch österreichische Verwobenheit von Neid, Niedertracht und geldgierigen Menschen auf.
    Bis hin zur Familienausrottung scheint es zu kommen. Kann der Willibald mit seinen peniblen Überlegungen und die daraus entstehenden Folgerungen mit seiner "Mannschaft" das Schlimmste doch noch verhindern?

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  • Unterhaltsam Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 06.04.2012

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    Thomas Raab besticht durch den eigenen Schreibstil, er hebt sich von anderen Autoren ab.

    "Der Metzger bricht das Eis", ist toll erzählt.

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  • Wie voll abgedreht ist dieser sich drehende Stern denn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerhard Scheibel, am 19.03.2012

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    Einen Sandler will der Metzger als vermisst melden. Aber wer bitte vermisst einen Sandler? Vermisste Sandler kann denn auch das Ungetüm Mensch auf der Polizeidienststelle keine bieten, nur tote, erfrorene. Motto für Zwischendurch: Yoga, Qigong, Tai Chi ist gut für Nerven, Karate, Kungfu, Taekwondo ist gut gegen Geistesgestörte. Eine Spur führt den hartnäckigen Metzger derweilen ins Ski-Paradies am ehrfurchtgebietenden Bürgljoch. Dort spielt die Musi im Edelweiß. Und der Bergretter weiss, der Berg is nimmer zum Retten.

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  • Genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 09.03.2012

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    Vom Kinderwagerlfahren im Park treibt es dieses Mal Adrian Metzger, seine Halbschwester und natürlich seine heißgeliebte Danjela zum Ermitteln auf die Skipiste. Doch die Idylle des Skiörtchens trügt, auf der Piste gibt es blutspeiende Schneekanonen!
    Wie bei allen Metzger Krimis habe ich mich wieder köstlich unterhalten und kann seither an keiner Schneekanone mehr vorbeifahren, ohne an Metzger zu denken!

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  • Weil i will (doch nur) Skifahren ?! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maria Vaclavicek, am 05.03.2012

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    Da geht der Metzger ahnungslos mit der kleinen Lilli Matuschek Pospischill im Kinderwagen spazieren fahren und muss zuschauen wie ein kleines Mädchen vor seinen Augen zuerst fast erstickt und dann von einem Obdachlosen gerettet wird. Wenig später wird er Zeuge wie die Mutter des Mädchens von der Raucherterrasse des Krankenhauses fällt - Alles Zufall? Fast ausgeschlossen denkt sich der Willibald Adrian und beginnt mit Hilfe seiner Angebeteten Danjela Djurkovic und seiner Halbschwester Sophie in einem scheinbar idyllischen Skiörtchen zu ermitteln und dabei wird so einiges ans Licht befördert - sehr zum Leidwesen wohl so manchen Bewohners.

    Zwar ist dies mein erster Thomas Raab, aber ich muss sagen allein vom Sprachlichen schon ein Genuss. Treffend, pointiert und mit einer gehörigen Portion Wortwitz schafft es der Autor hier, seinen Charakteren die Möglichkeit zu geben für sich selbst zu sprechen -allen voran die wundervoll amüsante und nicht auf den Mund gefallene Geliebte des Metzgers, Danjela (weil der Metzger selbst dürfte ja schon fast Kult sein...;) ) - die man einfach lieben muss. Spannend, überraschend, schräg und durchaus gelungen - nicht gerade die schlechteste Vorraussetzung für einen Krimi würde ich mal behaupten.

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  • Wieder fein amüsiert ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lesefan, am 29.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Autor kommt mit der Handlung schnell in die Gänge, und der Willibald Adrian wider Willen in den Schizirkus - noch dazu mit seinem Familien-Ermittler-Dreamteam (Danjela, Sophie). Die Exkurse, Lebensbetrachtungen und feinsinnigen Beobachtungen in den sprachwitzigen Formulierungen habe ich - wie bei den letzten Metzger-Büchern - wieder sehr genossen. Die Danjela ist übrigens unvergleichlich in dem Buch (gezeichnet).

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  • Unterhaltung vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Clara Bernhard, am 27.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als leidenschafltiche Wintersportlerin konnte ich nicht widerstehen und BIN BEGEISTERT: Selten so gelacht und trotzdem ein wenig gegruselt. Ein klasse Buch, voll Wortwitz und Hintergründigkeit. Da muss man vielleicht gelegentlich einen Satz zweimal lesen, aber das zahlt sich wirklich aus. Spitze, wie Raab das ganze Milieu auf die Schaufel nimmt und Figuren schafft, die einem sofort ans Herz wachsen. Eines steht jedenfalls fest: Nie wieder werd ich bei einer Schneekanone vorbei vorbeifahren, oder meine Skibox packen ohne an diesen Metzger denken zu müssen, herrlich :)

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  • Dick aufgetragen... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Brigitta Sarg, am 26.02.2012

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    Anna, ein kleines Mädchen hat sich am Spielplatz verschluckt und droht zu ersticken. Ein Sandler eilt herbei und rettet das kleine Kind. Leider verschwindet der Mann, und erfriert in einer Bushaltestelle. Es passieren laufend eigenartige Begebenheiten..bis hin zum blutigen Showdown auf einer Skipiste....ein etwas schräger Krimi!

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  • Skiidyll- von wegen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helene Oberleitner, am 22.02.2012

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    Da passiert es schon wieder, Metzger ist mit Lilli, der Tochter seines verstorbenen Freundes Pospischill im Park und vor seinen Augen erstickt fast ein Mädchen, dann stürzt sich die Mutter des Mädchens aus dem Fenster und ein Obdachloser stirbt. Wie und warum hängen diese Vorfälle zusammen, das gilt es zu klären, deswegen machen sich der Metzger, Daniela und die neugewonnen Schwester Sophie auf in ein verträumtes kleines Skidorf, wo alles seinen Ursprung nahm.
    Zu Beginn ziemlich viele Namen, die anscheinend nicht zusammenhängen, doch im Laufe der Lektüre wird es durchsichtiger, wieder ein schräger, flott geschriebener Lesespass.

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