Rezensent im Portrait
aus Österreich
- Gesamte Rezensionen
- 10 (ansehen)
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Die Welt (neu) sehen (lernen)Rezension vom 15.02.2013Handkes Schilderungen von seinem 'Jahr in der Niemandsbucht' führen einem die Welt auf eine Weise vor Augen, wie man sie ansonsten zu übersehen geneigt ist. Wunderbar unaufgeregt aber leidenschaftlich! Anregung für eigene Wahrnehmung!
Die Passagen, welche die Reisen der Freunde des Erzählers beschreiben, sind die Schwäche des Buches, das diese im Gesamten aber auszugleichen vermag! -
Weitschweifig und am Punkt vorbeiRezension vom 15.04.2012Würde der Autor sich weniger oft wiederholen und weniger ausgiebig aus der Bibel etc. zitieren, hätte es vorliegendes Werk nicht über den Umfang eines Heftes hinausgebracht. Die verhältnismäßig zu weitschweifenden Umtriebe in Philosophie und Religion erweisen sich nur bedingt als sinnvoll und grundlegend für die darauf aufbauenden, spärlich vorgebrachten ökonomischen Konsequenzen und Überlegungen, die er anstellt.
Lieber dieses Interview mit ihm ansehen: http://www.videoportal.sf.tv/video?id=f990d315-d116-46e7-8c9d-58b672ffca97 -
Die Lektüre überzeugt: (bloße) Entwicklungshilfe kann nicht funktionieren!Rezension vom 18.09.2011Dambisa Moyo erklärt in ihrem Buch, warum über 50 Jahre westlicher Enwticklunsghilfe dem afrikanischen Kontinent die Stützung diktatorischer und kleptokratischer Strukturen und Herrscher, aber keine wirtschaftliche und soziale Entwicklung gebracht haben. Mit überzeugender Argumentation behandelt sie, wie korrupte afrikanische Regierungen durch das ,sichere Einkommen´ der Entwicklungshilfe nicht in ein Verhältnis zu ihrem Volk eintreten müssen, das von gegenseitigen Rechten und Pflichten gekennzeichnet ist und das gegeben sein muss, damit Wirtschaft funktionieren kann - ja, das Voraussetzung jeder demokratischen Volkswirtschaft ist. Im Gegenteil zeigt sie anhand von Beispielen anderer (ehemaliger) Entwicklungsländer, dass der Weg zu Wohlstand in ausländischen Direktinvestitionen, in Handelsbeziehungen und Selbstverantwortung zu finden ist. Nicht zuletzt entlarvt sie die Doppelgesichtigkeit der westlichen Gebernationen, die afrikanische Exporte mittels Subventionen einheimischer Produzenten und Einfuhrzöllen und -beschränkungen auf ausländische Waren nahezu unmöglich machen.
Dies alles geschieht (auch für Wirtschafts-laien) leicht verständlich und gut zu lesen, ohne aber seicht zu werden, und gibt darüber hinaus ökonomische Basisinfos und Einblicke in die Grundzüge der (Welt)Ökonomie!
Die Lektüre überzeugt: (bloße) Entwicklungshilfe kann nicht funktionieren! Ein Buch, das wirklich wichtig sein könnte! Absolut empfehlenswert!
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Die Lektüre überzeugt: (bloße) Entwicklungshilfe kann nicht funktionierenRezension vom 18.09.2011Dambisa Moyo erklärt in ihrem Buch, warum über 50 Jahre westlicher Enwticklunsghilfe dem afrikanischen Kontinent die Stützung diktatorischer und kleptokratischer Strukturen und Herrscher, aber keine Entwicklung. Mit überzeugender Argumentation erklärt sie, wie korrupte afrikanische Regierungen durch das ,feste Einkommen´ der Entwicklungshilfe nicht in ein verhältnis zu ihrem volk eintreten müssen,d as von gegenseitigen rechten und Pflichten gekennzeichnet ist und das gegeben sein muss, damit Wirtschaft funktionieren kann, das Voraussetzung jeder demokratischen Volkswirtschaft ist. Und sie zeigt anhand von Beispielen anderer (ehemaliger) Entwicklungsländer, dass der Weg zu Wohlstand in ausländischen Direktinvestitionen, in Handelsbeziehungen und Selbstverantwortung zu finden ist. Nicht zuletzt entlarvt sie die Doppelgesichtigkeit der westlichen Gebernationen, die afrikanische Exporte mittels Subventionen udn Einfurhzöllen nahezu unmöglich machen.
Dies alles geschieht (auch für Wirtschafts-laien) leicht verständlich und gut zu lesen, ohne aber seicht zu werden, und gibt darüber hinaus Einblicke und Basisinfos in die Grundzüge der (Welt)Ökonomie!
Die Lektüre überzeugt: (bloße) Entwicklungshilfe kann nicht funktionieren!Ein Buch, das wirklich wichtig sein könnte! Absolut empfehlenswert! -
Schön und anregendRezension vom 03.06.2011Ein wunderbares Buch, voller schöner und kluger Gedanken. Auch wenn Cesare Pavese manchmal in seiner eigenen Welt bzw. für nicht mit seinem literarischen Werk Vertraute unverständlich wird, bietet er intellektuelle (und emotionale) Anregungen und Identifikations- als auch Assoziationsmöglichkeiten auf. Von der an sich und der Welt zweifelnden und leidenden Seele und der aufwühlenden Selbstreflexion eines mitte Zwanzigjährigen über Phasen der Beruhigung und literarischen Reflexion bis zum Selbstmord Paveses, der ihm emotional immer lieb und nah war - doch real bis 1950 unmöglich. -
muss man nicht gelesen habenRezension vom 10.02.2011Leider ergeben sich aus der Interviewform, die das Buch aufbaut, zu viele repetitive Äußerungen und recht oberflächliche Betrachtungen. Diversifiziertere Fragen in die Tiefe hätten dem Informationsgehalt gut getan! -
Philosophie trifft LiteraturRezension vom 05.10.2010Ein großartiges Buch, das sich in seinem Inhalt diversifizierter zeigt, als es angesichts des Titel erscheinen mag. Tatsächlich wir der Aspekt der "Ästhetik des Alltags" anhand von uns umgebenden alltäglichen Dingen, Kunst, Kitsch, Musik etc. klug, philosophisch und sprachgewandt erläutert, Einsichten vermittelnd und Gedanken anstoßend. Der Obertitel "Universum der Dinge" kommt in der zweiten Hälfte der Themen zu stärkerer Geltung: das Geld, das Rennradfahren, das Fußballspiel - all dies passt normalerweise nicht so ganz zu unserer üblichen Empfindung/Kategorisierung/Vorstellung von "ästhetischen Dingen", und dennoch werden diese sprachlich elaborierten Texte einerseits zum Lesegenuss, andererseits werden ihnen -auf vorher unmöglich erscheinende Art und Weise- philosophische Überlegungen abgerungen.
Trotz seines hohen Informationsgehaltes überzeugt dieses Buch auch duch (eigentlich nicht erwartete)Literarizität! -
Hinter der LeinwandRezension vom 10.07.2010Sehr informativ und mindestens ebenso unterhaltsam! EIn Blick aus einem anderen Winkel hinter die Leinwände und auf die Menschen, die diese bemalen, (ver)kaufen, sammeln...! -
Abgeschweift...Rezension vom 10.07.2010Anfangs hält das Buch, was man sich von ihm erwartet: Einblicke und Informationen in die/zur Entwicklung des Designs ab dem 19. Jahrhundert. Doch recht bald gleitet der Autor, der neben Kunstgeschiche auch Soziologie studiert hat, zu sehr in die soziologische Schiene ab und scheint jedes Themengebiet, das auch nur in irgendeiner Weise das Wörtchen "-design" in seinem Namen trägt (oder von ihm verpasst bekommen hat), abhandeln zu wollen, egal ob Gentechnik, Fernsehen oder Geo-Engineering. Letzten Endes (oder schon früher: spätestens ab der Hälfte des Buches) steht der Leser vor einer Anhäufung - zumindest erschien es mir so - von Themengebieten (oder allgemein bekannten Binsen"weisheiten"), die an den Haaren herbeigezogen scheinen und in keiner Weise auf Entwicklungen, Ideen, Fortschritte des Designs als einem Teil der bildenden Kunst eingehen, worauf ich mir doch das Hauptaugenmerk erwartet hätte.














