BuchhändlerInnen im Portrait

aus Wilhelmshaven

Gesamte Rezensionen
105 (ansehen)
Alter
31 Jahre
Funktion
stellv. Filialleitung
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Breaking Bad - Staffel 4
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    Bei Risiken und Nebenwirkungen...
    Rezension vom 01.06.2013
    "Breaking Bad" geht in die vierte Runde und erreicht neue Höhepunkte. Die Schlinge um Walts und Jesses Hals zieht sich immer weiter zu, und einen Weg zurück scheint es längst nicht mehr zu geben... Auch in Staffel 4 geizt die Serie nicht mit Überraschungsmomenten und schwarzem Humor. Die Konsequenz und Raffinesse, mit der die Geschichte fortgeführt wird, sucht im TV ihresgleichen, und macht absolut süchtig. Neben den brillanten Drehbüchern (jede Folge führt die Handlung logisch und konsequent fort), lebt die Serie durch die glaubwürdigen, vielschichtigen Figuren: Walt und Jesse, Skyler, Hank und Marie, Gus und Mike - Es macht einfach wahnsinnig Spaß, den inzwischen lieb gewonnenen Charakteren zuzusehen, und zu erfahren, wie (und ob) es mit ihnen weitergeht.
  • Adams Erbe
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    Adams Erbe
    Rezension vom 29.05.2013
    "Fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will? Fängt man an zu erzählen, weil der Gedanke, dass alles einfach verschwinden soll, unerträglich ist?" Mit diesen zwei Fragen beginnt (und endet) Astrid Rosenfelds Roman "Adams Erbe". Was folgt, ist eine Geschichte in einer Geschichte, und die Erinnerung an eine große Liebe, die den Leser vom Berlin des Jahres 1938 bis ins Warschauer Ghetto führt.. "Adams Erbe" (für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert) ist ein großartiger Roman, der bewegt, begeistert, zum Nachdenken anregt, zum Lachen animiert und zu Tränen rührt.
  • Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich
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    Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich
    Rezension vom 29.05.2013
    "Je schneller ich gehe, desto kleiner bin ich" ist ein brillantes Kleinod von Roman, das begeistert und nachdenklich stimmt. Dabei ist es nicht vorrangig die erzählte Geschichte, die diesen Roman besonders macht. Es sind vielmehr die kleinen, präzise beobachteten Stimmungsbilder und die stillen Momente, die mir als Leser gleichzeitig in Herz und Kopf fuhren, und dort noch lange verweilen werden. Ein kleines, aber doch ganz großes Buch!
  • Die Liebeshandlung
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    Die Liebeshandlung
    Rezension vom 29.05.2013
    In seinem Roman "Die Liebeshandlung" erzählt Pulitzer-Preisträger Jeffrey Eugenides eine große Geschichte über die Liebe. Es geht um eine Dreiecksbeziehung, um Leidenschaft, ums Verrückt-Sein, um viktorianische Romane, um Semiotik, um Religion, um Mystik, um Sex, um Vernunft,... Eugenides hat einen Schmöker geschrieben, in den man sich fallen lässt, der einen unterhält, bewegt, begeistert und klüger zurücklasst, als man vorher war.
    Mehr kann ein Buch nicht leisten.
  • Liebe am Ende der Welt
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    Aliens und andere Menschen
    Rezension vom 28.05.2013
    Mit "Liebe am Ende der Welt" (den englischen Originaltitel "Spinners" finde ich irgendwie passender) liefert Anthony McCarten einen unfassbar unterhaltsamen und abwechslungsreichen Roman ab. Er "entführt" den Leser ins neuseeländische Städtchen Opunake, wo die vermeintliche Entführung der 16-jährigen Delia durch Außerirdische für Aufsehen sorgt. Was dieses Ereignis in dem Ort auslöst, und wie die (direkt oder indirekt) beteiligten Personen damit umgehen, das ist humorvoll, spannend und bewegend. Stellenweise liest sich das Buch wie ein (etwas rasanterer) John Irving.
    Definitiv ein etwas anderer "Neuseeland-Roman". :) Bitte lesen!
  • Das Geheimnis der Großen Schwerter / Der Engelsturm
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    Das Ende der Reise
    Rezension vom 28.05.2013
    Das Geheimnis der Großen Schwerter ist gelöst, die letzte Konfrontation naht. Wer befürchtet hat, dass das Ende von Simon Schneelockes Reise gegenüber den hervorragenden vorangegangenen Teilen enttäuschen könnte, der sei beruhigt: Das Finale von Tad Williams' großer Osten-Ard Saga lässt keine Wünsche offen.
    Am Ende legt man den E-Reader mit Wehmut zur Seite, und mit der Gewissheit, sich irgendwann erneut auf die Reise zu begeben...
  • Ein dunkler Moment
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    Ein dunkler Moment
    Rezension vom 28.05.2013
    Ist Rabea Edels Roman "Ein dunkler Moment" ein Krimi? Es gibt einen Mord, eine Ermittlung, einen Pathologen... Trotzdem ist dieses Buch mehr als ein Krimi. Vielmehr handelt es sich um ein dunkles, poetisches, merkwürdiges Rätsel. Die surreale Stimmung (und Teile der Handlung) haben mich mitunter stark an David Lynchs verstörendes Film-Meisterwerk "Mulholland Drive" erinnert. Und das ist nichts Schlechtes.
  • Warm bodies
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    The Loving Dead
    Rezension vom 28.05.2013
    "Warm Bodies" ist eine Liebesgeschichte. Zwischen dem Mädchen Julie und einem Zombie namens R. Das Buch ist aber keine Parodie auf die (seit Bis(s))so populäre romantische Fantasy. Isaac Marion hat statt dessen eine höchst originelle Love-Story geschrieben, die überzeugt und bewegt. OBWOHL die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ein Zombie ist! Dementsprechend werden durchaus Körperteile abgerissen und Hirne gefressen. Dennoch ist die Geschichte zu keinem Moment flach oder langweilig. Und wie in jedem guten Zombie-Roman (oder -film), werden auch hier, die großen Fragen zum Wesen der menschlichen Zivilisation gestellt. "Wir hatten Angst in der besten aller Zeiten; wie konnten wir dann die schlimmsten meistern?"
  • Unser allerbestes Jahr
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    Filme und Väter
    Rezension vom 28.05.2013
    Buchautor, Journalist und Filmkritiker David Gilmour schildert in diesem Roman, wie er und sein heranwachsender Sohn Jesse einen ganz besonderen "Filmclub" gründen.
    Den Leser erwartet eine warmherzige, spannende und nostalgische Erzählung über Väter, Söhne, gebrochene Herzen und Filme. Während der Leser viele Informationen rund um die verschiedensten Filme erhält, ist das Buch aber nicht ausschließlich für Cineasten interessant. Denn der Filmclub bietet lediglich den Rahmen für eine bewegende Vater-Sohn-Geschichte.