Buch
Taschenbuch (112 Seiten)
4. Auflage
Sprache: Deutsch
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"Es muß sich etwas ändern in meinem Leben - aber ich weiß noch nicht, wie." Viele Menschen, in denen ein solcher Gedanke kreist, wissen zunächst nicht einmal, ob sie "nur" abnehmen oder ein anderes Symptom verändern - oder doch viel mehr, möglicherweise sogar ein ganz neues Leben beginnen wollen. In zehn Übungen - von denen sich sechs auf einer beiliegenden CD befinden - leitet Michaela Huber ihre LeserInnen durch einen Prozeß der persönlichen Veränderung. Wesentlich dabei ist, erlernte Hilflosigkeit zu überwinden und eigene Fähigkeiten und Ressourcen wieder zu entdecken oder weiterzuentwickeln.
Pressestimmen:
"Ich wünsche dem Buch viele LeserInnen, aber noch viel mehr >>AusprobiererInnen>freier<< zu tragen und geben Anregungen im Umgang mit Menschen, die durch Lebensumstände oder auch erlebte Traumata sehr belastet sind." - SpielRäume "Der innere Garten ist kein x-ter Ratgeber oder 'Psychoschinken'. Der Titel ist ein Angebot, eine Einladung, eine ganz wichtige Anleitung, um mit sich selbst wieder besser zurechtzukommen. Und der Text liest sich so leicht! Die Diplompsychologin und Traumatherapeutin Michaela Huber hat nämlich die Fähigkeit, in lebendiger und verständlicher Sprache das Verhalten und Erleben von Menschen zu erklären, umsetzbare Tipps zu geben, wirklich tröstende Worte zu finden - und das ganze Durcheinander in einem selbst vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen. ... Die Autorin hat das Buch sicher nicht geschrieben, um einen Bestseller zu landen. Ihre Motive sind anderer Art. Dennoch sollte es einer werden. Unbedingt sogar!" - Monika Gerstendörfer, Lobby für Menschenrechte
| Verkaufsrang: | 4.280 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-87387-582-9 |
| EAN: | 9783873875821 |
| Erschienen: | 21.03.2005 |
| Verlag: | Junfermann Verlag |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 4. Auflage |
| Seitenzahl: | 112 |
| Länge/Breite: | 242mm/174mm |
| Gewicht: | 263 g |
Michaela Huber, Jahrgang 1952, ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung, niedergelassen in Kassel. Sie ist seit deren Gründung 1. Vorsitzende der deutschsprachigen Sektion einer internationalen Traumafachgesellschaft, der ISSD (International Society for the Study of Dissociation) und erhielt 1997 auf dem Traumakongreß in Montreal den "International Distinguished Achievement Award" der ISSD für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Publikation und Fortbildung zum Thema der schweren posttraumatischen, dissoziativen Störungen.
von einer Kundin/einem Kunden, am 08.11.2005
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Wir sind als Persönlichkeit kein Monolith, kein durchgängiges "Ich". Sondern wir alle kennen viele unterschiedliche Gefühls- und Seinszustände, die sich von Situation zu Situation verändern können, und haben oft genug Mühe, unser fragiles Selbst zusammen zu halten. Unser Arbeits-Ich kann sich erheblich unterscheiden von unserem privaten Ich. Unser "verletztes inneres Kind" kann und muss sich oft sehr unterscheiden von dem Ich, das wir unseren eigenen Kindern zeigen. Wie wir mit unseren eigenen Eltern umgehen und uns dabei fühlen, wird häufig sehr anders sein, als das, was wir empfinden, wenn wir einen öffentlichen Vortrag halten müssen. Und so weiter. Wenn man also etwas im Leben verändern muss, und es viele innere und äußere Meinungen dazu gibt, könnte es vielleicht helfen: - sich selbst als zusammengesetzt aus vielen Ich- und Gefühlszuständen wahrzunehmen; - auch auf die dunklen, negativen, "bösen" Selbst-Anteile zu achten, sie zu respektieren, bevor man sie verändern kann; zu lernen, sie zu "Mahnern und Warnern" zu machen; und statt sie zu bekämpfen - mit ihnen zu kooperieren, wo immer möglich; - sich, wenn auch nur erst einmal vorübergehend, Entlastung von aktuellen Problemen zu verschaffen, indem man innere "Depots" dafür einrichtet; dabei zu lernen, Unterschiede zu bilden zwischen Schwarz und Weiß, Naivität und Verzweiflung, null oder hundert Prozent, Nichtwissen oder Dauergrübeln; und zu erfahren, dass erwünschte Veränderungen auch ohne Zutun des Tagesbewusstseins stattfinden können; - sich mit imaginären Hilfsmethoden der eigenen Fähigkeiten zu versichern; und - neue Ressourcen zu entwickeln; auch hierbei helfen "autohypnotische" Imaginationen sehr.