Die zitternde Frau

Eine Geschichte meiner Nerven

von Siri Hustvedt

Buch

Taschenbuch (235 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Siri Hustvedt, eine unserer herausragenden Schriftstellerinnen, fand sich knapp drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters, während einer Gedenkrede auf ihn, plötzlich von Konvulsionen geschüttelt. War das Hysterie, eine Übertragung, ein zufälliger epileptischer Anfall? Die zitternde Frau provokant und amüsant, umfassend und niemals abgehoben erzählt von ihren Bemühungen um eine Antwort darauf. Siri Hustvedts kluges Buch verstärkt unser Erstaunen über das Zusammenspiel von Körper und Geist. (Oliver Sacks)

Produktdetails

ISBN-10: 3-499-62756-6
EAN: 9783499627569
Originaltitel: The Shaking Woman
Erschienen: 01.07.2011
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 235
Länge/Breite: 192mm/127mm
Gewicht: 214 g
Übersetzer: Grete Osterwald, Uli Aumüller
Reihe: rororo Taschenbücher
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Grete Osterwald

Grete Osterwald wurde 1947 in Bielefeld geboren und lebt als freie Übersetzerin aus dem Englischen und dem Französischen in Frankfurt am Main. Sie erhielt u. a. 2001 den Übersetzerpreis des Verlages C.H.Beck und 2007 den Wilhelm-Merton-Preis für ihr umfangreiches Gesamtwerk.

Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde am 19.02.1955 in Northfield, Minnesota, als älteste von vier Töchtern eines norwegisch-amerikanischen Professors für Skandinavistik und einer norwegischen Einwanderin geboren. Nach dem Besuch des St. Olaf College in Northfield, das sie 1977 mit B.A. in Geschichte abschloss, arbeitete sie zunächst als Kellnerin. 1978 ging sie zum Studium nach New York. 1979 erwarb sie an der Columbia University den M.A. in Anglistik. 1986 wurde sie mit einer Arbeit über Charles Dickens ("Figures of Dust. A Reading of 'Our mutual friend'") zum PhD promoviert. Im Februar 1981 lernte sie den Schriftsteller Paul Auster kennen, den sie 1983 heiratete und mit dem sie einen Stiefsohn und eine Tochter hat. Heute arbeitet Siri Hustvedt als Schriftstellerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Norwegischen.

Uli Aumüller

Uli Aumüller ist Übersetzerin, Journalistin und Filmemacherin. Seit 1978 übersetzt sie Belletristik, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, u.a. Jean-Paul Sartre, Albert Camus, Milan Kundera und Siri Hustvedt. Für ihre Übersetzungen erhielt sie den Paul-Celan-Preis und den Jane Scatcherd-Preis.

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Kundenrezensionen

  • Das persönliche Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 20.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters befällt Siri Hustvedt während einer Gedenkrede ein unkontrolliertes Zittern. Dies wird ihr in Folge noch mehrfach widerfahren.
    Sie begibt sich auf die Suche nach dem Selbst, dem Zusammenhang von Gehirn, Psyche, Körper und Geist. Ein komplexes Zusammenspiel welches mehr Fragen offen läßt, als daß es verifizierbare Antworten gibt.
    Was ist der Mensch? bleibt für mich als Frage im Raum.
    Ein Buch für alle Sachbuchleser.

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  • Hustvedt, Die zitternde Frau, TB-Ausgabe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Odilie Pressberger, am 01.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters hält Siri Hustvedt an seiner ehemaligen Universität eine Gedenkrede auf ihn. Dabei fängt sie vom Hals an abwärts unkontrolliert zu zittern an. So stark, daß sie nur mit heftigem Umklammern des Redepultes verhindern kann, daß sie stürzt. Nachdem sie noch weitere solche Anfälle hatte, versucht sie herauszufinden, was die Ursache sein könnte. Sie begibt sich in Behandlung von Spezialisten und forscht in der Fachliteratur über Epilepsie, Gehirnforschung, Hysterie und vieles mehr. Am Schluß wird sie mehr über sich und die zitternde Frau herausgefunden haben! Faszinierend zu lesen. Wenn Sie konzentriert dabei bleiben, bekommen Sie einen Querschnitt durch Jahrzehnte einschlägiger Forschung präsentiert.Ich bewundere den Mut der Autorin, sich so in ihrer ganzen Verletzlichkeit zu zeigen.

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