Letzter Kirtag

Ein Altaussee-Krimi

von Herbert Dutzler

Buch

Taschenbuch (264 Seiten)

Sprache: Deutsch

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So etwas hatte selbst Gasperlmaier noch nie gesehen. Dabei hat er schon viel gesehen, der Gasperlmaier, schließlich ist er seit mehr als zwanzig Jahren Polizist in Altaussee. Aber ein Erstochener am Montag in der Früh im Festzelt vom Altausseer Kirtag, das ist auch für ein gestandenes Mannsbild wie ihn zu viel. Und so trifft er eine falsche Entscheidung – nicht die letzte an diesem Tag, und auch der Tote, der in seinem eigenen Blut im Festzelt hockt, wird nicht das einzige Opfer bleiben.
Herbert Dutzler setzt in seinem ersten Krimi ein mörderisches Karussell in Gang, das die unschönen Seiten der Ausseer Postkartenidylle zeigt. Konsequent aus der Perspektive von Gasperlmaier erzählt, findet Dutzler einen ganz eigenen Ton, der das Lokalkolorit glaubhaft wiedergibt. Mit dem liebenswürdig tollpatschigen Dorfpolizisten hat er einen originellen Ermittler geschaffen, der für Spannung und Schmunzeln gleichermaßen sorgt – den Gasperlmaier wird man sich merken müssen!

Produktdetails

ISBN-10: 3-85218-870-9
EAN: 9783852188706
Erschienen: 30.04.2013
Verlag: Haymon Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 264
Länge/Breite: 190mm/114mm
Gewicht: 257 g
Reihe: Haymon Taschenbuch
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Herbert Dutzler

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt.

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Kundenrezensionen

  • Wie vielversprechend und spitzzüngig ist diese urige Paarung denn Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gerhard Scheibel, am 10.05.2013

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    Kirmontagmorgen im Altausseer Bierzelt, Gasperlmaier, diensthabender Ortspolizist und überhaupt ein Freund von Uniformen, findet eine neue, aber über zugerichtete Lederne, drin sitzend ein unlängst verstorbener wohlhabender Sommerfrischler aus Wien. Folgen: 1. Ein Schnapps muss her. 2. Der Kirtag ist hin. Übernehmen tut den Fall die Frau Doktor Kohlross vom Bezirkspolizeikommando mit zunehmender Schärfe in der Stimme. Eine Art hat die, einem die Privatsphäre nur mit dem Zucken der Augenbrauen herauszureißen, dass einem angst und bange werden kann. Dennoch passiert ein weiterer Mord quasi vor ihren Augen.

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  • Regionalkrimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 21.08.2012

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    Herbert Dutzler ist ja in Schwanenstadt und Bad Aussee aufgewachsen. „Letzter Kirtag“ ist sein erster Krimi und ich fand ihn hervorragend. Der Krimi liest sich witzig und spannend. Der tollpatschige Dorfpolizist wächst einem sofort ans Herz. Der Krimi „Letzter Gipfel“ Teil zwei war bereits nach 6 Wochen in der dritten Auflage!!! Ein neuer Autor in diesem Genre, freue mich schon auf weitere Fälle mit Gasperlmaier und Co.

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  • Gasperlmaier ermittelt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Helga Pamminger, am 03.08.2012

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    Allerdings nicht freiwillig. Aber was soll er tun, wird er doch von der Ermittlerin aus Liezen, der höchst attraktiven Frau Dr. Kohlross als ortskundiger Helfer hinzugezogen. Schließlich kennt er als Landpolizist die Leute und die Gegend am besten. Und wann soll er der tüchtigen Frau Doktor sagen, daß er die Leiche im Bierzelt entdeckt und von dort weggeschafft hat, um das wichtgste Fest des Jahres nicht zu gefährden.

    Er ist unbeholfen, nicht der schlauste, denkt die meiste Zeit ans Essen, ohne seine Frau Christine wär er sowieso verloren. Aber er ist wunderbar liebenswert und mit der Frau Dr. ein tolles Team.

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  • Mord in Altaussee Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Dagmar Kaube, am 11.11.2011

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    Die Sprache bzw. Ausdrucksform, die Dutzler hier verwendet, ist geradezu genial lustig. Es ist eine Freude, den Krimi von Anfang bis zum Schluss zu lesen, fad wird einem nicht, im Gegenteil: einmal pro Seite gibt es sicherlich etwas zum Schmunzeln oder Lachen. Die Beschreibung der Leute der Region sind mehr als treffend, Dutzler beobachtet genau die Eigen- und Besonderheiten der Bewohner des Salzkammergutes und verarbeitet sie zu diesem Krimi.
    Von der ersten bis zur letzten Seite ein besonderes, regional angehauchtes Lese-vergnügen!

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  • Krimidebut auf hohem Niveau! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von L. Piechaczek, am 10.04.2011

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    Mehr Gasperlmaier möchte man spontan nach der Lektüre des ersten Krimis von Herbert Dutzler rufen. Doch der Reihe nach.
    Polizeiinspektor Gasperlmaier ist der Hauptprotagonist in dem Krimierstlingswerk von Herbert Dutzler. Das beschauliche Aussee mit dazugehörigem See ist am letzten Kirtag, einem großen Volksfest zur Kirchweih, der Schauplatz eines Mordes. Und ausgerechnet unser Gasperlmaier ist als erster am Tatort. Eines ist ihm klar, da, wo er die Leiche vorfindet, kann sie nicht bleiben. Sitzt der Tote doch im Festzelt! Haarscharf schließt Gasperlmaier, daß dadurch der Rest des Festes gefährdet ist und damit natürlich auch seine Gemütlichkeit beim Fest! Man merkt schon, es geht etwas anders zu in Aussee. Franz Gasperlmaier, nicht faul, schleppt die Leiche aus dem Zelt, kommt nicht weit, so dass er die Leiche im Pissoir ablegen und den Fund melden muß. Wie diesem Dilemma entgehen? Am besten gar nicht, also schweigt unser Franz Gasperlmaier und begibt sich mit der attraktiven Frau Dr. Kohlross vom Bezirkspolizeikommando auf die Suche nach dem Mörder.
    Herrlich tolpatschig ist er, der Franz Gasperlmaier, dennoch sympathisch. Ein auf den ersten Blick tumber Polizist in einem verschlafenen Ort. Dort passiert nicht viel und jetzt ausgerechnet hier: Morde. Gerade den Beteiligten vor Ort, Franz Gasperlmaier und seinem Vorgesetzten, dem Kahlß, Friedrich, merkt man deutlich an: das alles muß nicht sein in unserem schönen Örtchen. Doch das Böse ist immer und überall! Uns so stellt sich schnell heraus, daß viele Zugereiste im Ort leben. Man ist sich gegenüber nicht ganz grün, nimmt aber den anderen dann doch irgendwie an. Aber unter der Oberfläche brodelt es schon und passen tut es nicht besonders.
    Und mittendrin Franz Gasperlmaier. Hinter ihm seine ihn intelligenzmäßig haushoch überlegende Ehefrau. Es verwundert nicht, daß Gaspermaier nach einem harten Tag nach Hause kommt und sich erst einmal stärkt durch Gespräche mit seiner geliebten Ehefrau. Wen wunderts, diese Gespräche und die profunden Kenntnisse der Ehefrau bringen letztendlich den Fall auch voran.
    Herbert Dutzler ist mit seinem ersten Krimi etwas gelungen, was wohl recht selten ist. Sein „Held“ schlägt sofort ein. Er ist ein Typ. Gefärbt mit viel Lokalkolorit entwickelt Dutzler eine lesenswerte Geschichte mit herrlich abstrusen Ideen. So zB, wenn Gasperlmaier über die Lederhose an und für sich sinniert. Glauben sie mir, nach diesen Zeilen werden sie dieses Kleidungsstück mit anderen Augen betrachten.
    Weiter hat Dutzler ein wunderbares Talent für Situationskomik. Daß Gasperlmaier dann im Mittelpunkt steht, versteht sich von selbst. Eigentlich läßt er kein Fettnäpfchen aus und dennoch ist man als Leser immer auf seiner Seite. Er ist halt ein liebenswerter Tolpatsch, der seinen Weg geht.
    Dutzler hat die Latte mit diesem Krimi für sich hochgelegt und ich hoffe, daß er noch mehr Geschichten um Franz Gasperlmaier in der Schreibtischschublade hat. Ich möchte mehr Franz Gasperlmaier

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  • Mord in Lederhosen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von dark_angel, am 31.03.2011

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    Obwohl Gasperlmaier seit mehr als zwanzig Jahren in Altaussee Dorfpolizist ist, hat er so was noch nie gesehen; Am letzten Kirtag findet er frühmorgens einen ermordeten Mann im Festzelt. Was tun, um das Fest nicht wegen der Polizeiermittlungen vorzeitig zu beenden? Kurzerhand trifft Gasperlmaier die Entscheidung, den toten Mann woanders zu platzieren. Wie sich bald zeigt, wird das nicht die einzige Fehlentscheidung sein, die er trifft...

    In seinem Debüt-Roman "Letzter Kirtag" gelingt es Herbert Dutzler bereits auf den ersten Seiten, den Dorfpolizisten Gasperlmaier derart liebenswürdig und sympathisch einzuführen, dass der Leser nicht anders kann als weiter zu lesen. Schließlich muss doch in Erfahrung gebracht werden, was der manchmal etwas tollpatschige Dorfpolizist noch so alles anstellen wird und ob es ihm im Endeffekt gelingt, den Mörder dingfest zu machen. Erschwert werden seine Ermittlungen aber nicht nur dadurch, dass es bald mehr als einen Mord zu untersuchen gilt, sondern ihm auch noch die attraktive Dr. Kohlross vor die Nase gesetzt wird. Da er als Eingesessener mit den Altausseer bestens vertraut ist, soll er für die Frau Doktor vielmehr als Reiseführer fungieren.

    Der Autor zerstört nach und nach die Postkartenidylle von Altaussee und zeigt aus der Perspektive von Gasperlmaier, was sich so alles hinter der hübschen Fassade zu verbergen mag. Da Gasperlmaier ein eingesessener Altauseer ist, wirken seine Erlebnisse und Erfahrungen umso glaubhafter. Dass er dazu noch tollpatschig ist und selten ein Fettnäpfchen auslässt, macht ihn zu einem originellen Ermittler, der gleichzeitig für Spannung und Schmunzeln sorgt. Das Gespann Gasperlmaier-Kohlross könnte nicht unterschiedlicher sein und doch passen sie wohl gerade deswegen so gut zusammen. Zudem darf sich der Leser darauf freuen, selber zu rätseln, wer der Mörder ist, denn die Auflösung erfolgt erst am Schluss.

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  • Geniales Debüt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gerda Keinprecht, am 16.03.2011

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    Der Dorfgendarm Gasperlmaier findet beim morgendlichen Patroillegang durch das Festzelt des Altausseer Kirchtags eine Leiche. Um den Fortgang der Feierlichkeiten nicht zu gefährden, schleppt er die Leiche aus dem Zelt. Dies wird sich noch als großer Fehler herausstellen und so einfach wird es Gasperlmaier nicht gemacht, bekommt er doch polizeiliche Unterstützung aus Liezen, genau genommen eine Weibliche, die ihm noch gehörig die Leviten lesen wird.
    Der Autor ist ein scharfsinniger Beobachter, sehr urig und spitzzüngig verfasst. Gerne würde ich mehr vom Gasperlmaier lesen.

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