Ich könnte das nicht

Main Jahr im Hospiz

von Florentine Degen

Buch

Taschenbuch (255 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Leben und Sterben im Hospiz - aus der Sicht einer jungen Frau. Was verschlägt eine gesunde 20-Jährige, die gerade von der Schule kommt, in ein Sterbehospiz? Sie macht ein Freiwilliges Soziales Jahr. Jeder kann sich unter einem Hospiz etwas vorstellen, aber niemand setzt sich damit auseinander, wenn er nicht muss. Denn für die Menschen dort gibt es keine Hoffnung auf Heilung mehr. Und wer sich entscheidet, dort zu arbeiten, wie Florentine Degen, muss sich mit dem Tod arrangieren. Er gehört zum Alltag. Der einfachste Weg: Distanz aufbauen. Aber genau das will sie nicht. Sie will den Menschen nahe sein. Auch wenn sie dabei auf Widerstände stößt. Und sie muss darüber schreiben, um einen klaren Kopf zu behalten. Denn dass Hoffnungslosigkeit auch befreiend sein kann, ist nur einer der Wi der sprüche, denen sie sich tagtäglich stellen muss.


Produktdetails

Verkaufsrang: 7.975
ISBN-10: 3-462-04341-2
EAN: 9783462043419
Erschienen: 01.10.2012
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 255
Länge/Breite: 192mm/127mm
Gewicht: 195 g
Reihe: KIWI
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Florentine Degen

Florentine Degen, geboren 1989 in Siegburg, machte nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Hospiz. Seit kurzem studiert sie in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie schreibt, seit sie denken kann.

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Kundenrezensionen

  • ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martina Ruff, am 08.03.2012

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    Florentine Degen erzählt von Ihrem freiwilligen sozialen Jahr in einem Sterbehospiz. Sie zeigt das Leben uns Sterben aus der Sicht eines Jungen Menschen. Jeder kennt „ein Hospiz“ aber niemand setzt sich genauer damit auseinander, wenn er nicht muss, denn für die Menschen die dort leben gibt es leider keine Hoffnung auf Heilung mehr. Dort gehört der Tod zum alltäglichen Leben und der einfachste Weg sich selbst am wenigsten zu Kränken ist eine gewisse Distanz aufzubauen. Genau das will Florentine nicht. Sie freundet sich mit den Menschen an und bestreiten mit einigen den letzten Weg in Ihrem Leben.

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  • Aus Liebe zum Menschen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Inge Barigione, am 13.02.2012

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    Florentine mit ihren gerade mal 20 Jahren ist für mich so weise und vor emotionaler Intelligenz sprühend, wie es viele altersmässig reife Menschen gar nicht mehr werden können.
    Getragen vom "Herz am rechten Fleck" Syndrom packt sie an wo keiner die Arbeit sieht, hört zu wo ihre Kollegen lieber weiter hasten und sagt am liebsten gerade heraus was keiner hören will.
    Auch sie kann nicht immer "funktionieren", stößt schlussendlich oft an ihre Grenzen, aber zumindest merkt man ihr an, dass sie versucht den Menschen ein würdiges Loslassen ermöglichen zu können,indem sie deren Spleens zwar hinterfragt aber nicht in Zweifel zieht, einfach da ist, menschlichliche Wärme gibt, und kleine Wünsche zu erfüllen versucht. Im Gegenzug findet sie Freundschaft und lernt was im Leben wirklich wichtig ist.

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  • Außergewöhnlich erhellend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Mutmacher-Buch:
    Mut zum Hinschauen,
    Mut zum Teilen,
    Mut zum Anfassen und Festhalten,
    Mut zum Teilhabenlassen.

    Ein Fürchte-Dich-Nicht-Buch:
    fürchte Dich nicht vor Leiden, Sichtum und Sterben.

    Ein-Schau-Genau-Hin-Buch:
    Schau mit Herz und Verstand.

    Außergewöhnlich erhellend ist dabei: Florentine Degen.

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"′Die Schwestern, die dort arbeiten, müssen doch alle einen Ratsch haben′, bekam ich zu hören. ′Wie sonst sollen sie die Arbeit aushalten?′ Oder: ′Ich könnte das nicht.′ Immer wieder dieses ′Ich könnte das nicht!′ Es klang wie eine Herausforderung. An einem Ort, wo der Tod akzeptiert wird, kann es doch nicht so schlimm sein! Oder? Ich wollte es wissen."

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