Rezensent im Portrait
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Vom Grauen einer BeziehungRezension vom 30.01.2012Die Geschichte einer Beziehung, die noch lange nach ihrem Ende nachwirkt. Eine Mischung aus Liebesgeschichte, Psychothriller und gleichzeitig das Psychogram zweier Menschen, die mit sich, ihren Gefühlen und ihren Vorstellungen zu kämpfen haben.
Daniel Glattauer entwirft in seinem Roman "Ewig dein" eine harmlos beginnende Beziehungsgeschichte zwischen den Hauptpersonen Judith und Hannes. Doch von Beginn an scheint etwas nicht zu stimmen: zu perfekt erscheint Hannes, zu klassisch das Kennenlernen und zu zufällig die "unvorhersehbaren" Begegnungen. Wie ein dunkler Schatten hängt all das über der Beziehung. Und der Autor lässt den Leser von Anfang an ein herannahendes Unheil spüren.
Judith, eine Frau, die das Licht liebt und trotz ihrer genau beschriebenen inneren Gedanken, (wohl vom Autor beabsichtigt) unnahbar erscheint, beendet die Beziehung. Doch Hannes will diese Entscheidung nicht hinnehmen und drängt mit perfiden Mitteln weiterhin knapp Judiths Leben und Psyche.
Was folgt ist ein äußerst stilsicher beschriebenes Verwirrspiel, in dem der Autor es schafft, die Grenzen zwischen Realität und Einbildung, zwischen Wahrheit und Lüge verschwimmen zu lassen.
Ein einprägsamer Erzählstil und gut ins Gesamtbild Bilder (z.B., dass eine Frau, die das Licht liebt, geistig ins Dunkel gleitet) runden dieses lesenswerte Buch ab. Absolut fesselnd, deshalb: empfehlenswert!
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Von den Grenzen der WirklichkeitRezension vom 11.09.2010Ein ungewöhnliches Buch, das mit Fantasie und Leidenschaft den Leser in seinen Bann zieht.
Die angehende Künstlerin Laura Paddington und der um viele Jahre ältere Harry Winter, der sich in der Künstlerszene der 30iger Jahre bereits einen Namen gemacht hat, lernen sich in Paris kennen und lieben. Doch die beiden verbindet mehr als nur die Malerei: Sie schaffen sich ihre ganz eigene Welt, in die die beiden eintauchen und trunken vor Liebe die Grenzen der Realität überschreiten. Niemals wieder wollen sie nüchtern werden, so schwören es die beiden sich. Doch eines Tages holt sie dann doch der ganz reale Schrecken dieser Zeit in Form der Nationalsozialisten ein und trennt das Paar... Und auch verschiedene andere Schicksalsschläge zeigen den beiden auf, dass es nicht möglich ist in seiner Fantasie der Wirklichkeit gänzlich zu entfliehen.
Das Buch ist nicht spannend im klassichen Sinne, dennoch fesselt es beim Lesen. Die Geschichte lebt vom Unerwarteten und vor allem auch von seinen bildhaften Beschreibungen. Der Schreibstil ist in diesem Buch das große Plus: Der Autor fängt die Stimmung im Buch gekonnt ein und es gelingt ihm auch für den Leser die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen zu lassen. Ein verrückter und bunter, manchmal aber auch trister, Reigen an fantastischen Bildern und Ereignissen entführt den Leser in die traumhafte und gleichsam sehr intime Welt der beiden Protagonisten. Man lernt sich beim Lesen mit der Zeit in die Personen und deren Seeln hineinzuversetzen und sieht die Welt mit deren Augen.
Leider ist das Buch aufgrund der oftmals traumgleichen Sequenzen nicht immer ganz leicht zu lesen und man verliert hier und da den roten Faden der Story aus den Augen.
Trotzdem ein Buch, das zum Träumen und Schmökern auf recht hohem Niveau einlädt und den Leser in eine wunderbare, fast grenzenlose Welt entführt. -
"...aus dem Unglück von uns beiden machen wir dann (...) Glück!"Rezension vom 19.07.2010Der französische Autor Harold Cobert legt mit diesem Roman eine leise, zeitweise fast schon melancholisch anmutende Erzählung vor.
Philippe verliert aufgrund der vielen kleinen Ungerechtigkeiten in seinem Leben seinen Job und damit auch seine Familie. Besonders schmerzhaft ist für ihn der Verlust seiner kleinen Tochter Claire. Außer Stande sich selbst aus seiner Situation zu befreien und von Freunden und Familie im Stich gelassen, lebt Philippe fortan auf der Straße und lernt eine ihm bisher gänzlich unbekannte, fremde Welt kennen. Der Winter verspricht kalt zu werden und seine Lage scheint hoffnungslos - bis er dem streundenden Hund Baudelaire begegnet. Aus der anfänglichen Abneigung gegenüber seines ungewollten Kameraden entwickelt sich über den kalten Winter hinweg eine tiefe, ehrliche Freundschaft. Und es zeigt sich, dass auch ein Hund als Freund Philippe wieder Zuversicht geben kann...
Ein Buch, das zu Herzen geht und das nachdenklich macht. In feinsinniger und metaphorischer Sprache beschreibt der Autor von einem Leben, dem innerhalb weniger Tage die Grundlage entzogen wird. Je hoffnungsloser die Situation Philippes, desto düsterer auch die Wortwahl - das Leben auf der Straße wird somit auch mit sprachlichen Mitteln herausgearbeitet. Mit Baudelaires Auftauchen scheint auch die Sprache wieder weniger hart, der Stil sanfter...
Die meisten Personen bleiben in ihrer Beschreibung eher schemenhaft, die Ausnahme macht hier der Hund Baudelaire, dessen Eigenheiten und Verhaltensweisen aufs Genaueste nachgezeichnet werden. Dennoch bleiben die Geschehnisse realitätsnah und der Leser kann sich gut in die Handlung und die Charaktere hineinversetzen.
Für mich ein wundervoller, tiefsinniger Roman, voller Wärme und Charme. Ein Buch zum innehalten und nachdenken - lesenswert! -
Eine Frau zwischen zwei MännernRezension vom 29.05.2010Liebe und Hass, Eifersucht und Intrigen, Mut und Trauer, Abenteuer und Träume... dies sind die Worte, die den historischen Roman "Die Gauklerin von Kaltenberg" beschreiben.
Die junge Anna aus bescheidenen Verhältnissen liebt den Burgherrn Ulrich. Sie muss jedoch ihre Heimat und damit ihren Geliebten verlassen, als sie der Hexerei bezichtigt wird. Fortan ist sie entschlossen ihre Unschuld zu beweisen und macht sich auf eine abenteuerliche Reise. Unterwegs kreuzen sich immer wieder ihre Wege mit denen des geheimnisvollen, dunklen Ritters Raoul. Auch dieser trachtet ihr zunächst nach dem Leben, nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden, die mehr gemeinsam haben als zunächst angenommen, eine tiefe Freundschaft...
Was nach einem netten Schmöker für Freundinnen historischer Literatur klingt, entpuppt sich leider nur allzu schnell zu einer Aneinanderreihung von Ereignissen, von denen jedes einzelne wiederum Stoff für ein eigenes Buch hätte liefern können: Innerhalb kurzer Zeit ist Anna Gauklerin, Botin für einen hohen Herrn, gelangt in Besitz der "Carmina Burana",... In jeder noch so unwichtigen Situation muss die Protagonistin kämpfen und um ihr Leben bangen, sodass es beim Lesen zeitweise einfach zuviel in zu kurzer Zeit ist und ein roter Faden vermisst wird.
Währenddessen schafft es die Autorin auch nicht eine mittelalterliche Atmosphäre zu schaffen, was dem Buch mit Sicherheit zu mehr Tiefe verholfen hätte. Auch sprachlich ist der Roman leider nicht konsequent genug um sich beim Lesen tatsächlich ins 14. Jh. versetzt zu fühlen. Insbesondere die Hauptperson wirkt für ihrer Zeit zu unreflektiert. Nervig sind außerdem die ständigen Wiederholungen bei Beschreibungen von Personen (z.B. werden zigmal Raouls sich unter seiner Kleidung "abzeichnende Muskeln" erwähnt).
Insgesamt sicher ein Buch, das seine Leserinnen finden wird, aber in der Masse der historischen Frauenromane doch eher einer der schlechteren. -
Cyberthriller der neuen GenerationRezension vom 07.04.2010Der Autor Daniel Suarez entwirft in seinem Buch "Daemon" ein dürsteres (Zukunfts-)Szenario:
Durch seinen Tod setzt Matthew Sobol, Milliardär und Inhaber der Computerspielfirma CyberStorm Entertainment, zunächst völlig unbemerkt verschiedene Online-Prozesse in Gang. Schnell jedoch zeigt sich, dass dies nur die Vorboten eines teuflischen Planes sind, denn mit der Zeit breiten sich im Internet zahlreiche dieser Programme (genannt "DAEMON") aus. Und in einer Welt, in der jeder mit jedem über das Internet vernetzt ist, besitzt dieser DAEMON bald Macht über die gesamte menschliche Zivilisation und gebietet nicht nur über wirtschaftliche und politische Entscheidungen, sondern auch über Leben und Tod eines jeden Menschen...
Gleich vorneweg: Ein wenig Ahnung von Computern und Online-Games sollte man als Leser schon haben um dieses Buch flüssig lesen zu können. Doch selbst für Laien wie mich war es eine überraschend neue Leseerfahrung. Störend sind zwar teilweise die technischen Fachbegriffe aus der Internet- und Computerwelt, sowie die häufig wechselnden Erzählperspektiven und Schauplätze, doch die realistische Darstellungsweise und die meist atemlose Spannung können dies wieder wett machen. Suarez zieht den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen in seinen Bann, denn immer dann, wenn man glaubt, dass alles überstanden ist, packt der Autor ein neue Überraschung aus.
Die Handlung ist in sich schlüssig und wirkt deshalb sehr realistisch, auch wenn ich selbst nicht für die tatsächliche Richtigkeit der dargestellten Sachverhalte garantieren möchte. Der Star des Buches ist nicht etwa eine bestimmte Person, sondern die erschreckende und gleichzeitig äußerst originelle Idee die hinter dem gesamten Buch steht. Die zunächst an den Haaren herbeigezogen wirkende Handlung ist in einen Spannungsbogen eingearbeitet und das Buch gewinnt mit jeder Seite mehr an Fahrt. Leider wird die Geschichte gegen Ende hin etwas zu verrückt und man fragt sich unweigerlich, was da im zweiten Band, der 2011 erscheinen soll, überhaupt noch geschehen kann.
Insgesamt eine spannende, erschreckende und sehr originelle Story, der an der einen oder anderen Stelle etwas weniger Fachausdrücke gut getan hätten. Für alle Computerinteressierten und Thrillerfans aber jederzeit zu empfehlen! -
Die wahre geschichte über Pücklers EnglandreiseRezension vom 24.03.2010Ein sowohl hinsichtlich seiner Handlung als auch der Sprache ungewöhnliches Buch mit Humor und Charme!
Fürst Pückler, aufgrund seiner Leidenschaft für Gartengestaltung verarmt, lässt sich von seiner geliebten Frau Lucie einvernehmlich scheiden und sucht sein Glück in England, will heißen: eine mit reichem Mitgift gesegnete neue Ehefrau. Das Buch berichtet über dieses Vorhaben in zwei verschiedenen Erzählsträngen. Zum einen werden Pücklers Erlebnisse auf der Insel anhand seiner Briefe an Lucie abgehandelt, zum anderen wird aber auch über die daheimgebliebene Lucie berichtet.
Schnell wird beim Lesen klar, dass so genial Pücklers Vorhaben auch sein mag, es sich dennoch schwierig gestaltet. Pücklers Ansinnen scheint der Englischen Gesellschaft bereits bei seiner Ankunft bekannt zu sein und so halten sich alle Damen im heiratsfähigen Alter zunächst von ihm fern. Gleichzeitig erschüttert auch eine Mordserie an jungen Frauen die Insel. Unglücklicherweise gerät Pückler in Tatverdacht, da es stets jene Damen trifft, mit denen Pückler zuvor bekannt gemacht wurde.
Erzählt wird dies alles in einem leichten Plauderton, der Pücklers naives, aber gleichzeitig auch gutmütiges Wesen offenbart. Sprachlich ist das Buch sehr gut verständlich und unterhaltsam zu lesen. Der Schreibstil ist mitunter gewöhnungsbedürftig und wird aus diesem Grund manch einen Leser irritieren.
Der Autor bringt in seiner wohl größtenteils fikitven Geschichte an einigen Stellen bekannte Namen unter. Beispielsweise begegnet er Charles Dickens, der als Journalist reißerisch über Pückler berichtet. Sherlock Holmes taucht im Buch als Pücklers neuer Bediensteter auf und sorgt durch seine Kombinationsgabe beim Leser für Erheiterung.
Die Figuren werden anhand ihrer Handlungen und innerer Monologe feinsinnig beschrieben und charakterisiert. Trotz eines spannenden Themas ist dies eher ein Roman der leisen Töne ohne große Spannungsmomente. Daher ist es besonders empfehlenswert für Leser, die neben einer ungewöhnlichen Geschichte auch das sprachliche Gespür eines Autors zu schätzen wissen. -
Bodenständig und spannendRezension vom 24.02.2010Daniel Silvas "Das Moskau-Komplott" ist mit Sicherheit kein Agenten-Thriller, der neue Maßstäbe setzt, er ist jedoch in konsequentem Stil verfasst und vermittelt ein realistisches Bild der politisch-wirtschaftlichen Verwicklungen im "neuen Russland".
Geheimagent Gabriel Allon steht im Mittelpunkt des Thrillers, der teils in Russland, teils in Italien und Frankreich spielt. Nach der Ermordung zweier kremlkritischer russischer Jounalisten führen die Ermittlungen des israelischen Geheimdienstes zu Iwan Charkow, russischer Oligarch und Waffenschieber. Schnell wird klar, dass dieser nicht nur afrikanische Krisenherde, sondern auch terroristische Vereinigungen weltweit mit seinen Waffen versorgt. Die einzige Möglichkeit Charkows Machenschaften zu enttarnen besteht darin, seine kluge und kunstliebenden Ehefrau Elena zur Mitverschwörerin zu machen.
Charakterisierungen scheinen leider nicht zu Silvas Stärken zu gehören: Zwar beschreibt er insbesondere seine Hauptfigur Gabriel Allon ausgiebig, dennoch bleibt dieser Charakter platt und daher dessen jeweilige Beweggründe meist undurchsichtig. Ebenso ergeht es den übrigen Figuren, die nicht in aller Konsequenz nachgezeichnet sind.
Die Story wiederum macht dieses Manko beinahe wieder wett: Das sehr aktuelle, scheinbar gut recherchierte Thema des "neuen Russlands" bildet einen idealen und spannenden Hintergrund für die Story. Ein Lesefluss stellt sich aber dennoch erst nach etlichen Seiten ein, reißt dann aber bis zum Ende des Buches auch nicht mehr ab. Die sehr kurzen, für dieses Genre typischen Kapitel spiegeln dabei die Atemlosigkeit, mit der die Geschehnisse ihren Lauf nehmen, wider.
Einen weiteren Pluspunkt erhält die realitätsnahe Handlung, auch wenn diese dazu führt, dass es nur wenige Abschnitte atemloser Spannung gibt. Silvas Sprache ist klar und einfach zu lesen. Ein individueller Stil des Autors ist aber kaum zu erkennen.
Für Freunde des Genres und des Autors ein absolutes Muss. Und jedem anderen Leser, der einen guten, wenn auch nicht außergewöhnlichen Thriller lesen möchte, sei dieses Buch auch gerne empfohlen! -
Charakterisierung einer wahrhaftigen EheRezension vom 16.02.2010Beinahe 30 gemeinsame Jahre liegen hinter Margaret und Enrique, als Margaret an Krebs erkrankt. Dieses Buch schildert eindrücklich deren letzten Tage und Wochen, die Trauer, die schwindende Hoffnung und die Angst Enriques vor einem Leben ohne seine Frau an seiner Seite.
Episodenhaft werden die Eckpunkte der gemeinsamen Jahre des Paares eingeschoben - die erste Begegnung, das Erkennen ihrer gegenseitigen Liebe, aber auch die Zweifel und Verbitterung, die solch ein langes Zusammenleben zwangsläufig mit sich bringt. Diese Rückblicke lassen mitlachen und -schmunzeln, sie lassen den Leser kopfschüttelnd oder verblüfft zurück. Doch ihnen allen ist gemein, dass sie das drohende unausweichliche Ende immer wieder vergessen lassen, fast so, als wäre der Leser selbst an Enriques und Margarets Stelle und könne nicht voraussehen, wie deren gemeinsames Leben einmal enden wird.
Dies ist keine Geschichte von Mut und Kampf im sicheren Angesicht des nahenden Todes. Keine der Personen, weder die Eheleute selbst, noch deren Familie oder Freunde werden besser, stärker oder selbstloser dargestellt, als sie es tatsächlich sind. Fehler und Schwächen offenbaren sich ausschließlich als das, was sie letztendlich immer sind: oft ungeliebte, aber dennoch stets vorhandene Eigenschaften eines realen Menschen. In ihren letzten Tagen sind weder Margaret, noch ihr Mann Enrique strahlende Kämpfer, keine Jean D'Arc-gleichen Personen, die ihrem Schicksal mutig ins Antlitz blicken, mit sich, ihrem Leben und jeder von ihnen gefällten Entscheidung im Reinen. So schafft Enrique es bis zuletzt nicht, seiner sterbenden Frau von seiner lange zurückliegenden, einjährigen Affäre mit einer ihrer Freundinnen zu erzählen. Und Margaret erkennt auch als es zu Ende geht nicht, dass ihre Kontrollwut Enrique oft die Luft zum Atmen nahm.
Und eben dieses Anti-heroische ist es, was dieses Buch zu einer wahraften Charakterisierung eines Ehelebens macht. Und es macht die Geschichte so greifbar und schmerzhaft: Sie führt dem Leser in jeder Sekunde vor Augen, wie sehr ein Leben an das Schicksal gebunden ist. Es wird nichts beschönigt, nichts verhüllt. Aber dennoch - oder gerade deswegen - macht dieses Buch wie kaum ein anderes Mut, das Leben anzunehmen, den unzähligen Schwierigkeiten zu trotzen und so aller Vergänglichkeit das Beste abzugewinnen: das Leben an sich.
Die gewandte Sprache und treffsicheren Formulierungen geben dem Buch Tiefe, ohne jedoch zu tief in die Hauptpersonen zu dringen. Ein Buch, dass sowohl durch seine Handlung, als auch wegen seines wundervollen Schreibstils unter die Haut geht und viele begeisterte Leser verdient!

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