Atomblut

Atomblut

Ein Wirtschaftskrimi

von Utz Claassen

Buch

Taschenbuch (380 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Herbst 2011. Es ist die Zeit der Energiewende, nach den Ereignissen von Fukushima. Fabienne Felsenstein, neue Vorstandsvorsitzende bei einem großen deutschen Energiekonzern, will den Konzern radikal umbauen. Es ist eine Operation am offenen Herzen der Industriegesellschaft. Fabienne merkt schnell, dass es um weit mehr geht als um ökonomischen Erfolg. Bei den richtig großen Deals sind die Grenzen der Legalität bedeutungslos. Bald muss sie feststellen, dass sie selbst in die krummen Deals verwickelt wird. Wird sie ihre Integrität bewahren? Utz Claassen war selbst CEO eines deutschen Energieversorgers.


Produktdetails

Verkaufsrang: 55.813
ISBN-10: 3-430-20130-6
EAN: 9783430201308
Erschienen: 17.02.2012
Verlag: ECON
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 380
Gewicht: 506 g
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Utz Claassen

Utz Claassen übernahm nach Studium und Promotion in Oxford und Hannover zunächst eine Beratungstätigkeit bei McKinsey und dann leitende Funktionen bei Ford und Volkswagen. Er sanierte SEAT in Spanien und die Göttinger Sartorius AG, ein Unternehmen der Wägetechnik und Biotechnologie.
Seit Mai 2003 ist er Vorstandsvorsitzender der EnBW, des drittgrößten Stromkonzerns in Deutschland. Seit 2001 ist er zudem Honorarprofessor an der Universität Hannover.

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Kundenrezensionen

  • Langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schade! Bin über Seite 40 nicht hinausgekommen. Es fehlt einfach an Spannung. Dabei verspricht der Klappentext ein interessantes Buch. Aber die Machenschaften der Energiekonzerne habe ich mir etwas aufregender vorgestellt. Vielleicht geht es ja nach Seite 40 so richtig ab. Dann leider ohne mich!

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  • Genialer Insight Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Utz Claassen schreibt zweifellos aus dem Nähkästchen. Mit viel Intelligenz und Bildung führt er in eine Welt ein, die jenseits gezielter oder unbeabsichtigter Falschmedlungen der Presse zeigt, was in der Großindustrie und der Politik vor sich geht.
    Mit diesem Buch des ehemaligen CEO der EnBW unterstreicht er fett und unübersehbar, was Hermann Scheer in seinem "Der energethische Imperativ" bereits beschrieben hat. Eine Energiewende wird es, wenn es nach Politik und Energiewirtschaft geht, nur zu deren Bedingungen oder gar nicht geben. Bedingungen, die sich ausschließlich am Shareholder Value und an den persönlichen Befindlichkeiten einiger Weniger orientieren. Sachliche Argumentationen und Lösungen werden bestenfalls geduldet.
    Aber das wohl wichtigste an dem Buch ist die Beschreibung, dass auch die, die ganz oben zu sein scheinen, im Zweifel nur Spielfiguren sind. Monopolie.
    Und auch die, die in diesem Spiel zu gewinnen scheinen, verlieren im Grunde haushoch. Denn das einzige, was sie gewinnen, ist Geld. Geld, das keinen wirklichen Sinn mehr macht, außer der Macht, die es verschafft. Aber der Preis ist hoch. Denn diese Macht verlangt, sich die gesamte Welt zum Feind zu machen.
    Wirkliche Feinde braucht es in diesem Spiel, das alles und jeden instrumentalisiert, nicht - die "Freunde" erledigen diesen Job ausreichend. Wie in dem Buch "Ökolution 4.0" beschrieben wird, sind im Grunde alle Opfer, die sich jedoch durch das Ausleben ihrer unreflektierten Fehlentwicklung zu Tätern machen. Traurig und sehr realistisch.
    Auch wenn die Abfolge in diesem Buch nicht immer rund ist und sehr darauf abzuzielen scheint, verfilmt werden zu wollen, so ist es dennoch ein Treffer. Sehr empfehlenswert.

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