Data Unser

Data Unser

Wie Kundendaten die Wirtschaft revolutionieren

von Thomas Ramge, Lars Luck, Björn Bloching

Buch

gebunden (224 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Kundendaten richtig nutzen


Tante Emma speicherte noch alles Wichtige über ihre Kunden im Hinterkopf. Heute sammeln Hersteller und Händler in Massenmärkten massenhaft digitale Daten. Kreditkartenfirmen wissen sogar, wer sich in den nächsten fünf Jahren scheiden lässt. Unmöglich? Von wegen: In der neuen Welt des »Big Data« können Unternehmen Kundenverhalten vorhersagen. Oft besser als die Kunden selbst. Mit Social Media, Cloud und Smartphone heben sich die Grenzen von Online- und Offline-Welten mehr und mehr auf - und verbreitern die Datenbasis weiter. Big Data wird Gesellschaft, Politik und Wirtschaft so grundlegend verändern wie der elektrische Strom und das Internet.
Unternehmen müssen daher schnell lernen, die exponentiell wachsenden Datensätze intelligent zu nutzen. Die Gewinner im großen Spiel des datenbasierten Marketings werden Firmen sein, die relevanten Informationen über ihre Kunden herausfiltern, und ihre überlegene Kundenkenntnis umfassend und produktiv einsetzen. Ganz gleich, ob Großkonzern, Online-Händler oder Pizza-Lieferdienst: Datenanalyse statt Datenparalyse lautet das Gebot der Stunde. Am neuen Data Unser kommt niemand vorbei.


Produktdetails

ISBN-10: 3-86881-319-5
EAN: 9783868813197
Erschienen: 16.01.2012
Verlag: Redline Wirtschaft
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 224
Gewicht: 460 g
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Thomas Ramge

Thomas Ramge, geboren 1971, Studium der Geschichte, Politik- und Literaturwissenschaft in Gießen, Paris und Washington. Danach tätig als Rundfunk- und Fernsehredakteur in Stuttgart und Baden-Baden. Heute arbeitet er für die Parlamentsredaktion von Deutsche Welle TV in Berlin und schreibt regelmäßig für Die Zeit.

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Kundenrezensionen

  • Der gläserne Kunde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Fritzenwallner, am 02.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Datenschützer kritisieren das, manche Kunden haben Angst – aber gibt es nicht auch eine gute Seite? Bieten die Daten-Sammlungen auch eine Chance?
    In ihrem neuen Buch „Data Unser – Wie Kundendaten die Wirtschaft revolutionieren“ erklären drei Marketing-Experten, warum Kundendaten nicht nur den Unternehmen etwas bringen (können)!
    Angefangen hat alles bei WalMart in den USA, wo sonst. Ging es anfangs einfach nur darum, zu wissen, welche Produkte häufig nachgefragt werden, weiß der amerikanische Handelsgigant inzwischen sogar, dass bei einer Hurrikanwarnung nicht nur H-Milch und Cornflakes gebunkert werden, sondern ein Produkt namens Strawberry Pop-Tarts zum Bestseller wird. Wer hätte das gedacht oder diese Verbindung hergestellt ? Aber auch vor dem alten Kontinent machen die Datenanalysten natürlich keinen Halt. So findet derzeit in einigen französischen Lebensmittelmärkten ein Feldversuch statt, in dem mithilfe eines Selbst-Scanverfahrens das sog. Cross-Selling gesteigert werden soll. Also wenn der Computer bemerkt, der Kunde hat kräftigen Käse seinem Warenkorb zugefügt, wird ihm automatisch auch ein dazu passender Rotwein vorgeschlagen. Der Erfolg in Form einer deutlichen Umsatzsteigerung pro Kunde gibt den Testern recht.
    War bis vor ein paar Jahren noch Bill Gates als Abbild des Bösen in der digitalen Welt verschrien, so hat diese Rolle nun der ehemaligen Google-Vorstand Eric Schmidt an sich gerissen. Wer die Botschaften des Buches verstanden hat, kann der Bezeichnung Datenkrake durchaus etwas abgewinnen, sei es nun negativ oder positiv. Es ist teilweise wirklich erschreckend, welche Daten diverse Unternehmen über uns besitzen und welche Schlussfolgerungen sich daraus ziehen lassen und auch bereits gezogen werden. Allerdings muss man den Autoren zuerkennen, dass sie eigentlich selbst in der Wirtschaftsanalyse/-beratung tätig sind, ihre Adressaten sind also eher nicht wir Kunden sondern die Verantwortlichen in den Verkaufs- und Marketingabteilungen. Denn bei allen Ängsten, die man gewiss verspüren kann, können die vorhandenen Datenmengen auch das/unser Leben erleichtern und damit auch die Wirtschaft stimulieren.

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