Die Stunde der Dilettanten

Die Stunde der Dilettanten

Wie wir uns verschaukeln lassen

von Thomas Rietzschel

Buch

gebunden (252 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ob die Spekulationen der Banker, die Rettungsschirme, die die Regierenden aufspannen, oder die Reformen in der Bildungs- und der Gesundheitspolitik - niemand durchschaut mehr die Mechanismen, auf die wir uns täglich verlassen müssen. Gibt es sie denn überhaupt noch, die Experten? Es hat den Anschein, als wäre der Dilettant zum modernen Charakter par excellence geworden. Sänger ohne Stimme treten in diesem Buch ebenso auf wie Maler ohne Talent, Banker ohne Vermögen und Politiker ohne politische Überzeugung - von Angela Merkel bis Günther Jauch, von Wendelin Wiedeking bis Karl-Theodor zu Guttenberg, von Lena Meyer-Landrut bis Thomas Middelhoff.


Produktdetails

Verkaufsrang: 1.449
ISBN-10: 3-552-05554-1
EAN: 9783552055544
Erschienen: 06.02.2012
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 252
Gewicht: 378 g
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Kundenrezensionen

  • großartig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rumpelstilzchen, am 22.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein großartiges Buch, das den geistigen Notstand einer Gesellschaft und insbesondere deren ›Elite‹ den Spiegel vorhält, einer Gesellschaft, die in Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur von Dilettanten beherrscht wird, denen es überhaupt nicht darauf ankommt, Probleme zu lösen, wofür sie eigentlich von uns allen viel zu hoch bezahlt werden, sondern die getrieben werden von Eitelkeit, Macht- und Habgier. Zu aktuellen Figuren wie Guttenberg und Wulff spannt Thomas Rietzschel einen kenntnisreichen Bogen von der Geschichte des Dilettantismus. Daß es dabei keineswegs um harmlose ›menschliche Schwächen‹ geht, sondern um Existenzfragen, zeigen uns Deutschen exemplarische Figuren des Dilettantismus wie Wilhelm II. und Hitler, die Europa in die größten Katastrophen des 20. Jahrhunderts geführt haben. Brillant geschrieben, bildet das Buch eine sinnvolle Ergänzung zu Michael Schmidt-Salomons »Keine Macht den Doofen!« Empfehlenswert dazu auch die Diskussion im »Nachtstudio« des ZDF vom 19.2.2012 und die Besprechung im Büchermarkt des Deutschlandfunks.

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  • Jeder bekommt, was er verdient Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Kohler, am 28.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen: in dieser Abrechnung mit dem Who is Who der scheinbar Großen dieser Zeit, die sich eben doch als Dilettanten darstellen.

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