Erzähl es niemandem!

Die Liebesgeschichte meiner Eltern

von Randi Crott

Buch

gebunden (284 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Dass sie jüdische Wurzeln hat, erfährt Randi Crott erst, als sie erwachsen ist. Und genau wie ihre Mutter 1942 soll auch sie jetzt – über zwei Jahrzehnte nach dem Krieg – mit niemandem darüber sprechen. Bis zum Tode des Vaters bleibt seine Geschichte verborgen. Weggepackt in alten Briefen und Dokumenten.
Mit großer Leidenschaft rekonstruiert die Autorin den Lebensweg ihrer Eltern. Er reicht von der Verfolgung der Juden in Deutschland über die deutsche Besatzung in Norwegen bis hin zu den Problemen der Vergangenheitsbewältigung nach dem Krieg. Randi Crott hat sich in einem bewegenden Buch auf die Suche nach der Geschichte ihrer Familie gemacht.

„Ohne Hitler hätte es mich nicht gegeben. Welches Gefühl ist für so einen Fall reserviert?
Ich bin auf der Welt, weil meine norwegische Mutter sich in einen deutschen Besatzungssoldaten verliebt hat. Aber es gibt noch eine andere Wahrheit, die mir lange genug verschwiegen wurde.“ RANDI CROTT

Produktdetails

Verkaufsrang: 30.269
ISBN-10: 3-8321-9640-4
EAN: 9783832196400
Erschienen: 26.11.2012
Verlag: DuMont Buchverlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 284
Länge/Breite: 217mm/144mm
Gewicht: 465 g
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  • Gut, dass es doch erzählt wurde Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von D. Kuntz, am 03.09.2012

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    Randi Crott erzählt die wahre Liebesgeschichte ihrer Eltern – von einem jungen deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg, der Halbjude ist und sich in der Soldatenuniform im besetzen Norwegen versteckt hält und von der jungen Norwegerin, die sich in diesen Soldaten verliebt – trotz aller Hindernisse und Anfeindungen.
    Ein beeindruckendes Werk – so schön wie eine Liebesgeschichte und sehr bewegend!

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  • Eine Liebe in schweren Zeiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.08.2012

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    Liebe auf den ersten Blick. Gibt es das wirklich? Ja, das gibt es! Es ist Krieg. Der zweite Weltkrieg ist ausgebrochen. Die Deutschen halten Norwegen besetzt. Helmut, der deutsche Wehrmachtssoldat lernt die junge Norwegerin Lillian kennen. Sie verlieben sich ineinander. Die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Doch eigentlich darf diese Liebe nicht sein. Nicht nach allem, was die Deutschen den Norwegern angetan haben. Als dann auch noch jüdische Nachbarn der Berthungs abgeholt werden, stellt Lillian ihren Helmut zur Rede. Der vertraut ihr ein Geheimnis um seine wahre Herkunft an, bittet sie jedoch um absolutes Stillschweigen, auch ihren Eltern gegenüber. Das Verhältnis zwischen Lillian und ihren Eltern wird immer schwieriger. Sie heißen es nicht gut, dass Lilian und Helmut zusammen sind. Lillian würde ihren Eltern am liebsten erzählen, wer Helmut wirklich ist, doch sie hat geschworen, es niemanden zu erzählen und sie hält sich an ihr Versprochen, so schwer es ihr auch fällt.

    Randi Crott, die Tochter von Lillian und Helmut, erfährt erst als erwachsene Frau, dass sie jüdischer Abstammung ist. Und auch ihr wird das Versprechen abgenommen, mit niemanden darüber zu sprechen.

    Erst nachdem ihr Vater Helmut verstorben ist, kommt die ganze Geschichte ans Licht. Zusammen mit ihrer Mutter Lillian rekonstruiert Randi die Geschichte ihrer Eltern. Zur Hilfe nehmen sie dabei sämtliche Briefe, die die Eltern sich geschrieben und verwahrt haben.

    Der Leser erfährt so die gesamte Geschichte, eine Liebes- und Lebensgeschichte, die nicht hätte sein dürfen. Eine Liebe, die trotz alle Widrigkeiten, die trotz des Krieges bestanden hat. Lillian hat trotz der Widerstände ihrer Eltern einen Weg gefunden, um ins zerbombte Deutschland zu kommen – hin zu ihrer großen und einzigen Liebe Helmut.

    Die Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe mit gelitten, war erschüttert, war traurig, glücklich, hoffnungsvoll. „Erzähl es niemanden!“ ist ein sehr bewegendes Buch, das es unbedingt verdient hat gelesen zu werden!

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  • Wenn eine Norwegerin einen Deutschnen Besatzer liebt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.07.2012

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    Randi Crott erzählt in dieser gut geschriebenen Biographie eine berührende und nicht zu kitschige Geschichte die ebenso zur Aufarbeitung des 2. Weltkriegs gehört: Die Liebesgeschichte Ihrer Eltern.

    Anhand diverser persönlicher Nachforschungen und Erinnerungen rollt sie die Geschichte Norwegens unter den deutschen Besatzern auf, und bleibt dabei immer im familiären Umfeld ihrer Familie haften.
    Vieles müssen sie (die Norweger, jüdischen Bewohner und die jungen Liebenden) aushalten - doch es kommt trotz allem zum Happy End und ein Stück des Vorhangs ist gehoben.

    Wer Interesse am 2.Weltkrieg hat, gerne Biographien liest und sich mit Norwegens Vergangenheit auseinandersetzen möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.

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  • Beeindruckende wahre Liebesgeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 28.02.2012

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    Ganz häufig denke ich, wenn ich vor den Biografien stehe, dass es doch nun langsam mal genug sein müsste mit den Biografien aus der Zeit von 1933 bis 1945. Und doch habe ich jetzt selber eine gelesen, die mir ausgesprochen gut gefallen hat! An dieser speziellen Biografie hat mich besonders angesprochen, dass es um Norwegen geht. Denn über die Verbindung Norwegen und drittes Reich habe ich bisher so gut wie gar nichts gewusst.

    Die Autorin Randi Crott ist eine 1951 in Wuppertal geborene Journalistin, die eine norwegische Mutter und deutschem Vater hat. Erst 1969 hat sie von ihrer Mutter erfahren, dass ihr Vater Halbjude ist. Er hat selber nie mit ihr darüber gesprochen. Und erst als ihr Vater gestorben ist, macht sich Randi Crott daran, der bewegenden Liebesgeschichte ihrer Eltern nachzuforschen. Hierbei kommt ihr natürlich sowohl ihre journalistische Ausbildung zugute, als auch, dass ihre Mutter Tagebuch geführt, die Briefe von damals aufgehoben und ihr alles zur Verfügung gestellt hat. Und herausgekommen ist dabei eine ausgesprochen lesbare und informative Liebesgeschichte, eingebettet in den geschichtlichen Zusammenhang. Denn Randi Crott erzählt nicht nur die Liebesgeschichte ihrer Eltern. Sie informiert sich, wieso es überhaupt dazu gekommen ist, dass Deutschland Norwegen besetzt hat. Sie recherchiert die Lebenssituationen von Kindern, die einen jüdischen Elternteil haben. Und sie beschreibt in ihrem Buch auch die Lage, wie sie sich für die Norweger während der Zeit der Besatzung dargestellt.

    Es ist eine bewegende Liebesgeschichte in einer ganz dunklen Zeit von zwei Menschen, die einfach gewusst haben, dass sie unter allen Umständen zusammenbleiben wollen. Sie haben dafür beide einiges aufgeben und viel ertragen müssen, aber am Ende hat die Liebe gesiegt!

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