Was ist mit den Amis los?

Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben

von Christoph Marschall

Buch

gebunden (260 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Warum sind so viele Amerikaner gegen Obamas Gesundheitsreform? Was bewegt sie beim Thema Klimaschutz? Und wie ist es grundsätzlich mit der vielbeschworenen »Wertegemeinschaft« des Westens bestellt? Was trennt und was verbindet Amerikaner und Europäer?

Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten. Ein Muss für alle, die die Supermacht besuchen oder verstehen wollen.


Pressestimmen:

"Ein 'Muss' für alle, die sich für Amerika interessieren - und willens sind, sich im Spiegel Amerikas selbst zu reflektieren." DeutschlandRadio Kultur 20120226

Produktdetails

ISBN-10: 3-451-30575-5
EAN: 9783451305757
Erschienen: Januar 2012
Verlag: Herder Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 260
Länge/Breite: 211mm/131mm
Gewicht: 404 g
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Christoph Marschall

Christoph von Marschall ist promovierter Historiker, preisgekrönter Journalist und ein ausgewiesener Kenner der amerikanischen Politik. Er arbeitete für die Süddeutsche Zeitung, den Deutschlandfunk u.a. Seit 2005 ist er Korrespondent für den «Tagesspiegel» in den USA.

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Kundenrezensionen

  • "Die neue und die alte Welt" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Thomas Fritzenwallner, am 17.03.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer wegen des etwas plakativen Titels einen weiteren Band des anti-amerikanischen "Ami-Go-Home-Genres" erwartet, der liegt falsch. Christoph von Marschalls Blick ist kritisch, sein Blick ist, wie er selber konstatiert, nicht ohne Werturteil, aber eben nicht einseitig und auch nicht von der Selbstgerechtigkeit durchtränkt, mit der viele Europäer und Deutsche gerne über die USA urteilen.
    Mit dieser Einstellung beleuchtet der Autor Politik und Gesellschaft der USA. Und sie hindert ihn nicht am kritischen Urteil.
    Der Autor definiert den wichtigsten Unterschied zwischen den politischen Kulturen in Deutschland und den USA folgendermaßen: Eingriffe in die Entscheidungsfreiheit der Bürger gelten in Deutschland als fürsorglich, in den USA als zunächst einmal verdächtig und begründungsbedürftig.
    Doch das Buch ist mehr als ein Abgleich unterschiedlicher Alltagsphänomene. Beispiel Todesstrafe: Er lehne sie ab, so Christoph von Marschall, sie sei jedoch ein weiteres Beispiel für die emotionale Abgrenzung der Europäer gegen die USA.
    Und so arbeitet sich Christoph von Marschall an vielen Phänomenen der amerikanischen Politik und Gesellschaft ab, kenntnisreich und meinungsfreudig, eben nicht eklektisch und rechthaberisch. Besonders gut die Passagen des Buches, in denen er den politischen Kontext der Obama-Präsidentschaft erläutert, die eben nur im Geflecht der amerikanischen Gesellschaft zu verstehen ist. Von den radikalen Steuerrebellen der Tea Party bis zu den sozialen Funktionen der Militärpolitik wird vieles erklärt und seziert.
    Hier und dort wäre ein wenig mehr historischen Tiefgang angebracht, doch das Buch ist flüssig geschrieben und gibt ein leicht verständliches und analytisches Bild des heutigen Amerika.

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