Der japanische Garten

Eine Reise in Bildern

von Helena Attlee

Buch

gebunden (136 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Klassisch inszenierte Gartenkunst in aktueller, meisterhafter Fotografie


Jahrhundertealte, in Form getrimmte Kiefern, akkurat geharkte Kiesflächen, seichte Teiche mit rötlich schimmernden Kois: Der traditionelle japanische Garten steht für eine auf das Wesentliche konzentrierte, perfekt inszenierte Natur. Dieses Buch zeigt 28 der schönsten Gärten Japans, die von verschiedenen Stilepochen japanischer Gartengeschichte zeugen: raffinierte Teichgärten mit geschwungenen Brücken und einladenden Teehäusern, Trockenlandschaftsgärten mit ihrer eleganten, meditativen Zen-Ästhetik, Wandelgärten mit endlosen Pfaden durch moosbewachsene Hügellandschaften, entlang murmelnder Bäche und vorbei an ausgeklügelten Steinsetzungen unter üppig blühenden Kirschbäumen. Alle Gärten wurden neu fotografiert von Alex Ramsay, der auf seinen Bildern den zauberhaften Charme der Landschaften einzufangen weiß. Helena Attlees stimmungsvolle Texte erläutern dazu die Besonderheit der Gärten sowie die kulturellen und historischen Einflüsse, von denen sie geprägt sind. Eine inspirierende Gartenreise in fantastischen Bildern.


. Die 28 schönsten Gärten Japans, vorgestellt in meisterhaften Fotos und stimmungsvollen Texten
. Mit Adressen aller vorgestellten Gärten sowie nützlichen Webseiten


Produktdetails

Verkaufsrang: 48.168
ISBN-10: 3-421-03840-6
EAN: 9783421038401
Originaltitel: The Gardens of Japan
Erschienen: 27.02.2012
Verlag: DVA
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 136
Länge/Breite: 278mm/263mm
Gewicht: 1079 g
Übersetzer: Claudia Arlinghaus
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Alex Ramsay

Alex Ramsay, geb. 1950, gehört zu den führenden Architektur- und Gartenfotografen Englands.

Helena Attlee

Helena Attlee, geb. 1958, ist Journalistin mit den Spezialgebieten Reisen und Gärten in Europa. Sie schreibt regelmäßig für World of Interiors, House & Garden und Country Life.

Claudia Arlinghaus

Claudia Arlinghaus, 1959 geboren, studierte Anglistik/Amerikanistik und Slawistik an der Universität Münster. Einen anschließenden elfjährigen USA-Aufenthalt nutzte sie für literarische Studien sowie für umfassende Fortbildung auf den Gebieten Theorie & Praxis der Gartengestaltung und Architektur & Lifestyle. Seit dem Jahr 2000 ist sie freischaffend tätig als Übersetzerin von Sach- und Fachbüchern der genannten Themenbereiche sowie belletristischer Werke.

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Kundenrezensionen

  • Mit Helena Attlee und Alex Ramsay zum 3. Mal auf Reisen zu den Gärten der Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach den "Traumgärten Italiens" und "Gartenlust - Traditionelle und moderne Gärten in Großbritannien" ist dies für mich der dritte und gleichzeitig eindrucksvollste Gartenbildband des britischen Autoren- und Fotografenteams Helena Attlee & Alex Ramsay. Vielleicht deshalb, weil japanische Gärten mit unseren nur wenig gemein haben, somit das Gesehene und Gelesene eine starke Faszination auf mich ausübte. Nur schade, dass alle Gärten im Frühjahr fotografiert sind und einem damit doch einiges vorbehalten wird. Für Japanreisende ist dieser „grüne Wegweiser“ sowieso unerlässlich.

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  • Ein Fest für Auge und Seele Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Volker M., am 16.03.2012

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Japanische Gärten sind die perfekte Synthese aus Kunst und Natur. Eine harmonische Inszenierung aus Wasser, Steinen und kunstvoll arrangierten oder beschnittenen Pflanzen. Wer jemals die kontemplative Ruhe erlebt hat, die japanische Gärten ausstrahlen, selbst wenn Touristenströme sie durchpflügen, der weiss was ich meine: Diese Reduktion auf das Wesentliche, diese Sorgfalt im Kleinen, dieses verfeinerte ästhetische Empfinden ist unbeschreiblich. Oft wird die umliegende Landschaft "geborgt" und gliedert sich harmonisch in die Gesamtanlage ein. Japanische Gärten können winzig sein oder Hektarflächen füllen. Keiner ist wie der andere und doch sind alle unverkennbar "japanisch".

    Diese Vielfalt hat Alex Ramsey in meisterhaften und technisch brillanten Fotografien festgehalten. Fotografien, die genau diesen Geist einfangen, der japanische Gärten so einzigartig macht. Auch er hat ein Auge für Details, für die Ästhetik im Kleinen, ohne das große Ganze aus dem Blick zu lassen. Er fängt die Schönheit der Gärten zu verschiedenen Jahreszeiten ein und unterstreicht damit, wie sehr diese jahrhundertealten Kunstwerke in den Naturkreislauf eingebunden sind. Die Patina gibt ihnen Würde und ist Zeugnis einer kontinuierlichen Pflege sowie einer fast schon religiösen Verehrung. Diese kulturgeschichtlichen Zusammenhänge werden in den stimmungsvollen Texten von Helena Attlee sehr kenntnisreich dargelegt.

    28 Gärten aus allen Stilepochen der japanischen Gartenbaukunst werden vorgestellt: Vom chinesich geprägten Landschaftsgarten, über heimelige Moosgärten bis hin zu den ins Extreme abstrahierten reinen Steingärten, über deren tieferen Sinn schon Generationen von Philosophen nachgedacht haben. Alle Beispiele sind mit den absoluten Spitzengärten ihrer jeweiligen Kategorie belegt und lassen den Leser eintauchen in die wunderbare, stille Ästhetik der japanischen Gartenkunst.

    Ein herrliches Buch, nicht nur für Japan-Begeisterte. Ein Fest für Auge und Seele.

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