Die Bücherdiebin. Blanvalet Taschenbücher, Band 37395

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendjury und dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008

von Markus Zusak

Buch

Taschenbuch (587 Seiten)

7. Auflage

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 18.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Die Bücherdiebin. Blanvalet..." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.


Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns ...


»Die Bücherdiebin« erzählt von kleinen Freuden, großen Tragödien und der gewaltigen Macht der Worte. Eine der dunkelsten und doch charmantesten Stimmen und eine der nachhaltigsten Geschichten, die in jüngster Zeit zu vernehmen waren.


Ab sofort (8. Aufl.) mit zusätzlichem Bonusmaterial für Ihren Lesekreis: Thesen, Fragen und Diskussionsanregungen und ein Interview mit dem Autor!


Produktdetails

Verkaufsrang: 2.773
ISBN-10: 3-442-37395-6
EAN: 9783442373956
Originaltitel: The Book Thief
Erschienen: 07.09.2009
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 7. Auflage
Seitenzahl: 587
Gewicht: 512 g
Übersetzer: Alexandra Ernst
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
Nach oben

Markus Zusak

Der australische Schriftsteller Markus Zusak wurde als jüngster von vier Geschwistern am 23.Juni 1975 in Sydney geboren. Sein Vater stammte aus Österreich und war Maler, seine Mutter kam aus Deutschland. Von ihnen erfuhr Markus Zusak schon als Kind die Geschichten aus dem 2.Weltkrieg, die ihn inspirierten "Die Bücherdiebin" zu schreiben. Sein vorläufiger Kindheitstraum war wie sein Vater Maler zu werden, doch schnell resignierte Markus Zusak und entdeckte eher sein Talent zum Schreiben. Für seinen Jugendroman "The Underdog" aus dem Jahr 1999 erhielt Markus Zusak seine ersten Auszeichnungen. Bekannt wurde der Autor aber vor allem durch sein 2002 veröffentlichtes Buch "Der Joker ? The Messenger", welches 2007 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewürdigt wurde. Der letztendliche Durchbruch gelang Markus Zusak mit "Die Bücherdiebin". Der Zeithistorische Roman wurde zahlreich geehrt und mit Preisen überschüttet. Durch die Erzählungen seiner Eltern wollte Markus Zusak das damalige Nazi-Deutschland unter den Aspekten der Gegenwehr aufzeigen, welches ihm so gut gelang, dass er einen Bestseller schrieb. Inzwischen sind seine Romane in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Neben seiner Tätigkeit als Autor, lehrt Markus Zusak noch gelegentlich Englisch an einer High School. Seine Freizeit verbringt er mit seiner Familie, geht surfen oder ins Kino. Markus Zusak ist verheiratet und Vater einer Tochter. Wohnhaft ist er mit seiner Familie in Sydney.

Meinung der Redaktion
Markus Zusak hat mich mit seiner Sprache maßlos beeindruckt. Das ist auch so einer dieser Grenzgänger, die für Kinder wie für Erwachsene schreiben.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Einfach überwältigend!

    von Denny Engel, am 30.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Bern

    Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)
  • Vom Tod höchstpersönlich...

    von Bianca Schiller, am 12.01.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Schaffhausen

    Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
    Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
    Die Figuren sind phantastisch ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen starken Charakteren.

    Beeindruckend.

Kundenrezensionen

  • Absolut empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ohne jegliche Erwartungen begann ich dieses Buch zu lesen und wurde mehr als positiv überrascht. Zusak weiß, wie man eine Geschichte erzählt. Liesel und Rudi waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders war, dass der Erzähler dieses Romans niemand anderes als der Tod ist. Man weiß zwar schon sehr schnell, was zum Schluss passiert, aber trotzdem war es für mich mehr als schockierend, es zu lesen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Herzergreifendes Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rita, am 12.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zu Beginn hatte ich keine besonders hohen Erwartungen an das Buch. Natürlich war ich gespannt, was von Markus Zusak hier nachgekommen war, nachdem ich den "Joker" gelesen hatte und davon hellauf begeistert war. Doch so etwas Gefühlvolles, Tragisches, aber doch irgendwie Schönes hatte ich nicht erwartet. Das Buch hat es dann letztendlich nicht zugelassen, dass ich es weglege, ich musste es in einem Stück lesen und war tief davon beeindruckt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Hat der Tod ein Herz? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Hibbe, am 13.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Stellt euch vor, ihr würdet lächeln, nachdem euch jemand ins Gesicht geschlagen hat. Dann stellt euch vor, ihr müsstest das den ganzen Tag lang tun, vierundzwanzig Stunden lang, Tag für Tag. So war es wenn man einen Juden versteckte."

    "Die Bücherdiebin" ist ein ganz besonderes Buch, dass mich zutiefst beeindruckt hat und eines der besten Bücher das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

    Auf unterhaltsame Weise erzählt der Tod höchstpersönlich von dem Schicksal der kleinen Liesel Meminger. Auf dem Weg nach München zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann verliert sie ihren Bruder. Auf dessen Beerdigung stiehlt sie ihr erstes Buch, "Das Handbuch für Totengräber", und entdeckt ihre Liebe zum Lesen. Während sie die Naziherrschaft Tag für Tag miterlebt, taucht eines Tages Max auf. Max ist Jude und auf der Flucht. Rosa und Hans Hubermann verstecken ihn in ihrem Keller und bald entsteht eine große Freundschaft zwischen ihm und der kleinen Liesel.

    Ein Buch das in einer tristen Zeit spielt und trotzdem viele kleine Freuden enthält.
    Spätestens nach diesem Buch ist ganz klar, auch der Tod hat ein Herz.

    Lassen Sie sich "Die Bücherdiebin" nicht entgehen, es lohnt sich!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine kurze Bemerkung am Rande: Ihr werdet sterben. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maria Vaclavicek, am 23.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Klingt ziemlich schlimm finden Sie nicht? Ich kann Sie an dieser Stelle schon einmal beruhigen, denn selbst wenn dies scheinbar ein weiteres Buch in einer langen Reihe von Romanen über den Nationalsozialismus zu sein scheint, so hat es doch viel mehr mit menschlicher Courage, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Erwachsenwerden in einer schwierigen Zeit zu tun.

    Markus Zusak schafft es mit diesem Buch einen brillianten Spagat zwischen Geschichte und dem "Coming-of-Age" der “Hauptdarstellerin" dieses Romans, Liesel Meminger, zu spannen, die aus einer Extremsituation (in diesem Fall natürlich Nationalsozialismus) viel für ihr eigenes Leben lernt und auch was es heisst sich etwas entgegenzusetzen - auch wenn (manchmal) nur im Stillen und Leisen.
    Äußerst empfehlenswert - nicht nur für Jugendliche!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eines der besten Bücher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich fand die Geschichte um Liesel sehr bewegend. Man hat einen sehr guten Einblick in die Zeit des zweiten Weltkrieg bekommen und gesehen wie schwer die Zeit für die Familien waren.

    Besonders hat mir die Freundschaft zwischen LIesel und den Juden Max berührt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Der Tod erzählt: Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mitreißend und Herzergreifend!

    Als ich einer Freundin von dem Buch erzählte hat die mich erstmal blöd angeschaut: "Wie der Tod erzählt die Geschichte? Wasn das fürn Schwachsinn?!"
    Ein paar Tage später war sie begeistert am Lesen.


    Markus Zusak hat einfach einen klasse Schreibstil.
    Am Anfang war ich eher skeptisch, wegen der Thematik. Aber schon allein der Titel hat mich förmlich zum Lesen gezwungen.
    Es ist selten, dass ich ein Buch finde was mich richtig mitreisst und wahrlich begeistern kann.
    "Die Bücherdiebin" ist das bisher erste Buch das mir auf den ersten Seiten sein Ende verrät und mich doch bis zum Ende gefangen hält!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Toll erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mich hat der Roman von Markus Zusak sehr beeindruckt, vor allem die Idee, die Geschichte aus der Sicht des Todes zu erzählen, ist sehr gelungen. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, kann man das Buch nur sehr schwer wieder aus der Hand legen. Sehr empfehlenswert.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mitreißend von Anfang an! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, dem dieses Buch nicht gefallen würde.
    Von der ersten Seite an, taucht man ein in eine Schreibweise, die einen nicht mehr loslässt. Man will immer mehr wissen, sich weiter hineinfühlen und will das Buch gar nicht mehr weglegen.


    Der Tod verliebt sich in ein kleines Mädchen, erzählt von ihr, und wie sie ihn beeindruckt...
    So wurde noch nie über diese schlimme Zeit geschrieben, es berührt so sehr, wie man es nicht für möglich gehalten hätte.

    Wer nicht bloß ein Buch lesen will, sondern sich in eine Lebensgeschichte einfühlen will, der hat hier das Richtige gefunden!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein ganz besonderes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Aline Hula, am 12.10.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Liesel Meminger 1939 in Molching in der Himmelsstraße ankommt, ist sie neun Jahre alt und hat nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch schon ihren Bruder, der sie wieder und wieder im Traum heimsucht. Trotzdem bleibt Liesel nicht ganz allein auf der Welt, denn zu ihrem Glück gibt es Menschen in Molching, die gut zu ihr sind. Bei einigen merkt man das sofort, andere zeigen ihre Liebe auf sonderbare Art und Weise, wie ihre neue Mama Rosa Hubermann, die vor allem einmal flucht.

    Eine Eigenheit des Buches ist der Erzähler, niemand anders als der Tod selbst erzählt hier die Geschichte und ich habe meine Zweifel, ob es jemand auf eine schönere Weise könnte.

    Der Leser darf mit Liesel älter werden, er lernt ihre Freunde, ihre Gewohnheiten und ihr spezielles Laster kennen und lieben.
    In diesem Buch sind so viele Geschichten erzählt, dass einem manchmal der Kopf brummt von dem Strudel aus Gefühlen, und trotzdem sind all diese Geschichten so berührend und so besonders, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
    Es mag etwas heißen, dass 586 Seiten meiner Meinung nach noch immer nicht genug sind und „Die Bücherdiebin“ mich zu guter Letzt noch zu Tränen gerührt hat.
    Ein Buch, bei dem mir niemand einfällt, dem ich es nicht empfehlen könnte - einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Perspektive ist entscheidend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vielleicht denken viele, dass die Bücherdiebin nur ein Kinderbuch ist, nachdem es ja den Jungendliteraturpreis gewonnen hat. Ich kann aber allen versichern, nein, es ist auch etwas für die etwas ältere Generation. Die Perspektive, der Tod erzählt im Buch, hat etwas humoristisches, beißendes, makaberes und gleichzeitig tragisches an sich. Die Seiten lesen sich fast von selbst und es ist definitiv zu empfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ....dieses Buch ist eine Melodie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Lest es. Lest es in Ruhe. Lest es wenn Ihr allein seit. Lest es nicht zwischendurch.
    Jedes Wort passt zu dem vorherigen, jeder Satz zum folgenden. Einfach gut geschrieben.

    Für mich war dieses Buch eine Melodie.
    Sie klingt nach.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Fabelhaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Markus Zusak ist es gelungen die zwischenmenschlichen Beziehungen unter den politischen Einflüssen auf die Hauptfigur lebendig werden zu lassen. Dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eines meiner Lieblingsbücher !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Verena Brodde, am 07.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte spielt während des zweiten Weltkrieges.
    Der Tod ist der Ich-Erzähler und begegnet der neunjährigen Liesel zum ersten Mal als ihr Bruder stirbt. Auf der Beerdigung wird sie zur Bücherdiebin.

    Das Schicksal voon Liesel, ihrer Pflegefamilie, ihrem
    Freund Rudi und dem Juden Max hat mich sehr berührt!

    Unbedingt lesen!


    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Rührend und Berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich das Buch angefangen habe, wusste ich zunächst nicht, was ich zu erwarten habe, vor allem da der Tod als Erzähler zunächst merkwürdig anmutet. Doch nach wenigen Seiten wurde ich von Markus Zusaks Schreibstil in den Bann gezogen und habe mich in Liesel und ihre Welt der Bücher verliebt. Während sich diese gefühlvolle und liebevolle Geschichte entwickelt, kriegt man die unvermeidlichen Geschehnisse in Nazi Deutschland mit, die es immer noch schaffen, einen zutiefst zu berühren.
    Dieses Buch ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe in allen Arten und die Lust zu Leben. Toll gemacht, Herr Zusak!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Bücherdiebin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maren Oberwelland, am 17.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die neunjährige Liesel wird 1939 von Pflegeeltern in der Nähe von München aufgenommen. Bei den Hubermanns erfährt das kleine Mädchen den Zweiten Weltkrieg als etwas schönes und etwas schreckliches zugleich. Ihre Freundschaft zu dem Nachbarjungen Rudi und dem Juden Max, der sich im Keller der Familie versteckt hält, lassen sie immer wieder Angst und Trauer vergessen. Was kaum einer weiß, das kleine Mädchen ist eine Diebin. Sie klaut Bücher, um endlich lesen zu lernen und sie klaut Herzen; die Herzen von Mama Rosa und Papa Hans, von Rudi und Max und – das Herz des Todes, der in diesen Tagen mehr zu tun hat als ihm lieb ist. Ihre kindlich naive Sicht auf die Dinge und ihre Kämpfernatur bewegen ihn dazu ihre Geschichte zu erzählen. Er schildert, wie Liesel ihren Bruder verliert, wie sie ihr erstes Buch im Schnee findet und das zweite aus der Asche klaut; er beschreibt ihre Liebe zu Rudi und zu den Büchern und ihre Freundschaft zu Max. Und immer wieder berichtet der Tod, wie die Welt um die Himmelsstraße langsam zusammenbricht, bis zu dem Tag, an dem auch die Himmelsstraße zusammenbricht.
    Am Ende bleibt man allein zurück – mit einem lachenden und einem weinenden Auge und mit den Erinnerungen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein ganz besonderes Buch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte von Liesel Meminger. Ein Mädchen, das 1939 von ihrer Mutter in großer Not in eine Pflegefamilie nach Molching in die Nähe von München gegeben wird. Ihr kleiner Bruder Werner stirbt auf der Zugfahrt dorthin in ihren Armen. Liesel begegnet zum ersten Mal dem Tod oder dieser ihr. Bei dem Begräbnis ihres Bruders stiehlt sie ihr erstes Buch. Liesels Geschichte und die ihrer Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann, ihres Freundes Rudi und die von Max, der eines Tages vor der Tür der Hubermanns steht und in allergrößter Gefahr ist, haben mich sehr berührt. Der Autor Markus Zusak ist erst 1975 geboren. Unglaublich, dass er diese Geschichte so schreiben konnte, als hätte er den Wahnsinn des Nationalsozialismus selbst miterlebt. Meine Hochachtung vor dieser Leistung.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Liebe im 2. Weltkrieg Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Christel, am 27.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Zunächst konnte Liesel nicht sprechen. Vielleicht war es die unvermittelte Holprigkeit der Liebe, die sie für ihn empfand. Oder hatte sie ihn schon immer geliebt?"
    Diese und noch viele Fragen mehr beschäftigen Liesel Meminger, "die Bücherdiebin" aus Molching bei München, in dieser Geschichte von zwei Kriegen, einem Akkordeon, eiem jüdischen Faustkämpfer, einem Keller, einer Freundschaft aus der Liebe wird und einer Liebe zu Büchern, die keine Grenzen hat.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ein sehr berührendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Magdalena Berger, am 13.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Die Bücherdiebin“ spielt zur Zeit des Zweiten Weltkrieges. Bücher sind Mangelware und es finden großangelegte Bücher- Verbrennungen statt. Liesel verliert ihre Familie. Bei der Beerdigung ihres kleinen Bruders stiehlt sie das erste Mal ein Buch. Als ihr Pflegevater Hans von dem gestohlenen Buch erfährt unterrichtet er Liesel im Lesen. Gefährlich wird es für die Familie als sie einen Juden in ihrem Keller verstecken.
    Ein wunderbares Buch für Jugendliche ab 12 und Erwachsene.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • * ein tolles, beeindruckendes Buch* Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.04.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch schafft es den Leser mit den kleinsten Ereignissen glücklich, traurig oder nachdenklich zu machen. Das ist etwas was nicht viele Bücher schaffen. Ich las es zum ertsen Mal und war sehr verwirrt von der Schreibweise, aber nun habe ich es nocheinmal angefangen und komme nicht mehr davon los. Es fesselt mich, interessesiert und berrührt mich. Die Figuren sind mir einfach ans Herz gewachsen... Besonders Liesel und Max...


    Einfach großartig...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Dieses Buch stellt alles in den Schatten... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.03.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ... was ich bisher gelesen habe.

    Es ist so rührend, spannend, tiefgründig und genial geschrieben dass man es einfach nicht weg legen kann! Ich war noch nie so beeindruckt von einem Buch wie diesem.
    Wenn man den Leuten erzählen will worum es geht ist es schwer zu beschreiben. Darum: Selber lesen; es lohnt sich!
    Das wird ein Buch sein dass ich garantiert auch mal verschenken werde!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Ich bin nach Kräften bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen. Bitte glaubt mir: Ich kann wirklich fröhlich sein. Ich kann angenehm sein. Amüsant. Achtsam. Andächtig. Und das sind nur die Eigenschaften mit dem Buchstaben "A". Nur bitte verlangt nicht von mir, nett zu sein. Nett zu sein ist mir völlig fremd.


REAKTIONEN AUF DIE OBEN GENANNTE TATSACHE
Mache ich euch Angst? Ich bitte euch inständig - keine Sorge. Man kann mir alles nachsagen, nur nicht, dass ich ungerecht bin.
Was fehlt?
Natürlich - eine Bekanntmachung. Ein Beginn.
Wo ist nur mein gutes Benehmen geblieben?
Ich könnte mich ganz förmlich vorstellen, aber das ist gar nicht nötig. Ihr werdet mich schon bald recht gut kennen; wie bald - das hängt von einer Reihe von Umständen ab. Nur so viel sei gesagt: Irgendwann einmal werde ich über euch allen stehen, so freundlich, wie es mir möglich ist. Eure Seelen werden in meinen Armen liegen. Auf meiner Schulter wird eine Farbe ruhen. Sanft werde ich euch davontragen.
Ihr werdet vor mir liegen. (Es passiert nur selten, dass ich Menschen stehend antreffe.) Ihr werdet in der Kruste eurer eigenen Körper gefangen sein. Vielleicht gibt es ein Erkennen; ein Schrei tröpfelt zu Boden. Die einzigen Geräusche, die ich danach hören werde, sind mein eigener Atem und der Klang des Geruchs, meine eigenen Schritte.
Die Frage ist, welche Farbe die Welt angenommen haben wird, wenn ich euch holen komme. Was wird der Himmel uns erzählen?
Ich persönlich mag einen schokoladenfarbenen Himmel. Dunkle Bitterschokolade. Die Leute behaupten, das passt zu mir. Ich versuche trotzdem, mich an jeder Farbe zu erfreuen, die ich sehe, an dem ganzen Spektrum. Etwa eine Milliarde Schattierungen, keine wie die andere, und ein Himmel, der sie langsam in sich aufsaugt. Das nimmt dem Stress die Schärfe. Und es hilft mir, mich zu entspannen.
EINE KURZE ZWISCHENBEMERKUNG
Die Menschen beachten die Farben eines Tages lediglich an seinem Anfang und an seinem Ende. Dabei wandert ein Tag durch eine Vielzahl von Farbtönen und Schattierungen, und zwar in jedem Augenblick. Eine einzige Stunde kann aus Tausenden von unterschiedlichen Farben bestehen. Wachsgelb, regenbesprühtes Blau. Schlammige Dunkelheit. In meinem Geschäft habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, darauf zu achten.
Wie schon angedeutet, ist Ablenkung meine einzige Rettung. Sie allein hilft mir, bei Verstand zu bleiben. Sie hilft mir, mit meiner Arbeit klarzukommen, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, wie lange ich diese Tätigkeit schon ausübe. Das Problem ist: Wer könnte mich ersetzen? Wer könnte für mich einspringen, während ich in einem Vier-Sterne-Hotel irgendwo am Meer Urlaub mache oder in den Bergen Ski fahre? Die Antwort ist: Niemand. Genau dieser Umstand hat mich dazu veranlasst, die Ablenkung zu meiner Erholung zu machen, mich damit zu zerstreuen. Also mache ich Urlaub in Farben, in Schattierungen.
Dennoch fragt ihr euch möglicherweise, warum ich überhaupt Urlaub brauche. Ihr wollt wissen, wovon ich mich ablenken muss?
Was mich zum nächsten Punkt bringt.
Es sind die übrig gebliebenen Menschen.
Die Überlebenden.
Sie sind es, deren Anblick ich nicht ertrage, und in meinem Bemühen, sie nicht anzusehen, versage ich häufig. Ich konzentriere mich absichtlich auf die Farben, um die Überlebenden aus meinen Gedanken zu verbannen, aber hin und wieder werde ich Zeuge, wie die Zurückbleibenden zwischen den Puzzlestücken der Erkenntnis, Überraschung und Verzweiflung zusammenbrechen. Sie haben zerstochene Herzen. Sie haben zerschlagene Lungen.
Was mich wiederum zu dem Thema bringt, über das ich heute Abend - oder heute Mittag, oder welche Stunde und Farbe es auch immer gerade sein mag - mit euch reden will. Es ist die Geschichte von einer beständig Überlebenden - von einer Expertin im Zurückbleiben.
Es ist eigentlich nur eine kleine Geschichte, und sie handelt unter anderem von:
- einem Mädchen
- ein paar Worten
- einem Akkordeonspieler
- ein paar fanatischen Deutschen
- einem jüdischen Faustkämpfer
- und einer ganzen Menge Diebstählen
Ich sah die Bücherdiebin drei Mal.
NEBEN DEN BAHNGLEISEN
Das erste Mal war es weiß. Gleißend.
Einige von euch werden wahrscheinlich denken, dass Weiß gar keine Farbe ist. Völliger Blödsinn. Das stimmt nicht. Weiß ist zweifellos eine Farbe, und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ihr mit mir streiten wollt.
Cissd EIN WORT ZUR BESÄNFTIGUNG
Bitte bleibt ruhig, trotz dieser offenkundigen Drohung. Ich tue nur so. Ich bin nicht gewalttätig. Ich bin nicht bösartig. Ich bin das Ergebnis.
Ja, es war weiß.
Es war so, als ob der ganze Erdball in Schnee gekleidet wäre. Als ob er ihn angelegt hätte, so wie ihr einen Pullover anzieht. Neben der Bahnstrecke verliefen Fußspuren, eingesunken bis zum Schienbein. Die Bäume trugen Decken aus Eis.
Wie ihr euch vielleicht schon gedacht habt, war jemand gestorben.
Sie konnten ihn nicht einfach auf dem Boden liegen lassen. Im Augenblick wäre das kein Problem gewesen, aber schon bald würde das Gleis geräumt sein, und der Zug würde weiterfahren.
Da waren zwei Wachmänner.
Da waren eine Mutter und ihre Tochter.
Und eine Leiche.
Die Mutter, die Tochter und die Leiche verharrten, hartnäckig und still.
"Was willst du denn von mir?"
Die Wachmänner waren groß und klein. Der Große sprach stets zuerst, obwohl er nicht das Kommando führte. Er sah den rundlichen Kleinen an. Den mit dem feuchtroten Gesicht.
"Nun", lautete die Erwiderung, "wir können ihn doch wohl nicht einfach hier liegen lassen?"
Der Große verlor die Geduld. "Und warum nicht?"
Der Kleinere explodierte beinahe. Er schaute zu dem Kinn des Großen auf und schrie: "Spinnst du?" Die Abscheu auf seinen Wangen wuchs mit jedem Moment. Seine Haut weitete sich. "Komm", sagte er und stapfte durch den Schnee. "Wir tragen sie alle drei zurück, wenn es sein muss. Und wir melden es der nächsten Station."

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte