Firmin - Ein Rattenleben

Firmin - Ein Rattenleben

Ein Rattenleben. Roman

von Sam Savage

Buch

Taschenbuch (203 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Boston in den 60er Jahren. Im schäbigen Keller der Buchhandlung am Scollay Square wird Rattenjunge Firmin geboren. Er ist der Kleinste im Wurf und kommt immer zu kurz. Als der Hunger eines Tages zu schlimm wird, knabbert er die in den Regalen lagernden Bücher an. Eines nach dem anderen wird gefressen, bis Firmin entdeckt, dass auf dem Papier etwas steht, was ihn sein Elend vergessen lässt: Ob Lolita oder Ford Madox Ford, ob Moby Dick oder Cervantes, die Welt der Menschen verspricht Abenteuer und Liebe, Krieg und Frieden, kurz: alles, was eine Ratte nicht hat. Voller Neugier sucht Firmin die Freundschaft zu Buchhändler Norman. Als dieser einen Giftanschlag auf ihn verübt, muss Firmin einsehen, dass er in den Augen der Menschen wohl doch nichts weiter ist als ein lästiges Tier. Wie so oft im Leben zeigt sich aber gerade in den dunkelsten Stunden ein Licht am Ende des Tunnels. Sam Savages Roman erzählt von den Hoffnungen und Idealen der Beat-Generation und von der Fähigkeit, immer wieder aufzustehen, möge es noch so hart kommen.

Produktdetails

ISBN-10: 3-548-60921-X
EAN: 9783548609218
Originaltitel: Firmin. A Metropolitan Lowlife
Erschienen: 01.10.2009
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 203
Gewicht: 234 g
Übersetzer: Hermann Gieselbusch, Marion Balkenhol, Susanne Aeckerle
Reihe: List bei Ullstein
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Sam Savage

Sam Savage wurde in South Carolina geboren und lebt heute in Madison, Wisconsin. Er promovierte in Philosophie, unterrichtete auch kurzfristig, arbeitete als Tischler, Fischer, Drucker und reparierte Fahrräder.

Susanne Aeckerle

Susanne Aeckerle, 1942 in Lindau/Bodensee geboren. 1975 Mitbegründerin des ersten deutschen Frauenbuchladens in München. Später Geschäftsführerin eines Schallplattenvertriebs und Herausgeberin einer Frauenmusikzeitschrift. Von 1981 bis 1990 Redakteurin und Chefin vom Dienst bei der Zeitschrift ''Emma''. Sie lebt heute als Übersetzerin, Herausgeberin und freie Lektorin in München.§

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Kundenrezensionen

  • Biografie einer Leseratte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ivonne Wiese, am 08.01.2012

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    Firmin wächst als 13. Ratte eines Wurfs in einer Bostener Buchhandlung der 60´er Jahre auf. Seine Mutter ist Alkoholikerin und seine Geschwister sind auch nicht viel anders. Um sich halbwegs über Wasser zu halten, isst Firmin die Bücher. Doch als er erkennt, dass dort etwas geschrieben steht und er es lesen kann, wird er zur Leseratte, die die Bücherei nicht mehr verlassen will. Und so lebt er dahin, mit immer neuem Wissen, beobachtet die Menschen und kann sich doch nicht verständlich machen, reden kann er nämlich nicht.
    Ein doch nachdenkliches Buch über den Sinn des Lebens, Freundschaft und Einsamkeit.

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  • Einfach schön Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von tiger, am 20.12.2011

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    Firmin, eine bücherliebende Ratte, erzählt aus ihrem Leben im Boston der 60er Jahre. Alle Geschwister leben das typische Rattenleben, die Mutter stirbt, und Firmin entdeckt, daß er ein Faible für Bücher hat.

    Ein außergewöhnliches Buch, denn wer schreibt schon einen Roman aus Rattensicht? Ich kenne kein anderes Buch.

    Ich fand dieses Buch sehr schön, es war leicht zu lesen und sehr liebevoll geschrieben.

    Auch die Aufmachung dieses Buches war sehr außergewöhnlich. Die liebevolle Zeichnung von Firmin und als absolutes Highlight Seiten, die eine "angeknabberte" Optik aufweisen! Einfach super! Ein absoluter Hingucker.

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  • Warum soll eine Ratte keine Bücher lieben? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 20.06.2011

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    Eine bezaubernde Geschichte um die Ratte Firmin. Als jüngstes und schwächstes seiner Geschwister erblickt er das Licht der Welt im Keller einer Buchhandlung. Aber anstatt sich durch die Bücher zu fressen, beginnt er zu lesen und lernt Bücher zu lieben. Schade, daß es sich bei Firmin um eine Ratte handelt, vielleicht hätte es für eine Karriere als Literaturkritiker gereicht.

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  • War das langweilig...... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.03.2011

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    Ich lese sehr viel und kann mich auch für Bibliotheken und Klassiker begeistern. Insofern versprach der Klappentext da erstmal einen Genuß für Bibliophile. Leider wird man dann doch arg enttäuscht. Habe lange nicht mehr so was langweiliges und uninspiriertes gelesen. Habe es dann auch nur zu Ende gelesen, weil es ein Geschenk war. Schade eigentlich, denn aus dem Thema hätte man viel mehr machen können!

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  • Tristesse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nefret, am 24.03.2011

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    Firmin lebt mit seinen zwölf Rattengeschwistern unter einer Buchhandlung. Doch der schwächliche Firmin ist eine ungewöhnliche Ratte. Denn anstatt sich durch die Bücher zu fressen, entdeckt Firmin seine Leidenschaft für die Literatur.

    Firmin ist schon ein bedauernswertes Rattenvieh. Je mehr er liest, desto mehr „vermenschlicht" er. Firmin ist Außenseiter, der in einer Traumwelt lebt, sehnsüchtig Kontakte zu Menschen und nach Anerkennung sucht, aber meist enttäuscht wird. Deshalb tut es mir Leid, dass ich diesem Buch nur zwei Sterne geben kann, aber mehr ist nicht drin.

    Wenn die Erwartungshaltungen des Lesers nicht erfüllt werden, dann muss nicht der Autor schuld daran sein. Allerdings hatte ich aufgrund des Klappentextes einen Roman erwartet, in dem Literatur viel mehr verquickt würde. Ich hatte Referenzen und Parallelen zu bekannten Werken der Weltliteratur erwartet und nicht nur bloße Erwähnungen dieser Bücher.

    Ohne große Höhepunkte plätscherte die Handlung dahin, so dass ich für die nur rund 200 Seiten dankbar war. Am Ende hatte ich auch kein Interesse daran, mir über eine Interpretation groß Gedanken zu machen.


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  • So schön ….. und sooooo traurig!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franca Reimers, am 28.02.2011

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    Geboren als 13. Nachkomme einer Rattenfamilie ist Firmin schon von Geburt an anders. Er wächst im Keller einer Buchhandlung auf und in Ermangelung an genügend Muttermilch, fängt er schon bald damit an sich vom Papier der Bücher zu ernähren. So nagt sich Firmin durch die Weltliteratur und entwickelt nach und nach eine sehr starke Beziehung zu den Menschen. Am liebsten wäre er selber einer und fühlt sich wie jemand, der im falschen Körper geboren wurde. Nach mehreren gescheiterten Annäherungsversuchen an die menschliche Spezies muss Firmin erkennen, dass man in ihm doch immer nur eine Ratte sehen wird. Einen den Menschen verhassten Schädling. Wird er jemals einen Menschen finden der ihm ebenso zugetan ist? Literarisch wortgewandt schildert Sam Savage den Werdegang und das Leben einer kleinen Ratte deren Herz bis zum Rand gefüllt ist mit der Liebe zu den Menschen, mit Selbstzweifeln, Ängsten und Einsamkeit.

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  • Nach diesem Buch werden Sie Ratten lieben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Scheiber, am 11.02.2011

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    Im Keller einer kleinen Buchhandlung kommt ein Rattenjunge Namens Firmin auf die Welt, sein Leben ist hart und er muss sich mit 11 Geschwistern das bisschen Futter teilen. Als der Hunger viel zu schlimm wird wagt er sich rauf in die Buchhandlung und hofft, da was Nahrhaftes zu finden, und in der Tat er knabbert an einem Buch, aber er merkt schon bald dass es was besonderes ist und er fängt an zu lesen, und zwar alles was er in seine „Finger“ bekommt: von Liebesromanen bis hin zu Weltliteratur, und er beginnt Bücher zu leiben. Eines Tages bemerkt ihn Norman, der Besitzer des Ladens, und sie schließen Freundschaft. Von diesem Tag an gehen sie gemeinsam durchs Leben. Eine faszinierende Geschichte über einen Menschen und eine Ratte. Es hat mich sehr beindruckt.

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  • Ein Rattenleben voller Bücher Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von horrorbiene, am 26.08.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Aufgrund des Klappentextes habe ich mich sofort angesprochen gefühlt: "Firmin wächst im Keller einer Bostoner Buchhandlung auf und liest sich Buch für Buch durch die Weltliteratur. Er entdeckt, wie spannend das Leben der Menschen ist und macht sich auf, ihre Freundschaft zu suchen." Ich habe mich gefreut das Buch zu lesen, da ich nach dem Lesen des Klappentextes dachte, Firmin würde auch Freundschaft mit Menschen finden und mit ihnen zusammen lesen (wenn er es doch schon mal kann). Doch leider blieb er was die Beziehung zu Menschen angeht leider immer nur eine Ratte, wenn er doch so etwas Ähnliches wie Freundschaft fand. Da ich jedoch gänzlich andere Erwartungen hatte, war ich nach dem Lesen des Buches doch etwas enttäuscht.

    Die Idee ist nett und gut umgesetzt. Der Schreibstil ist flüssig und man kann das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Die Ich-Perspektive hat ihr Übriges getan. Aufgrund der Tragik bleibt jedoch ein schaler Nachgeschmack.

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  • Ein melancholischer Buchfreund Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Strachotta, am 20.08.2010

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    Der Kleinste und Schwächste, der fortan immer um sein Leben kämpfen muss. Frimin. Er sieht sich selbst als Außenseiter und Ungeziefer, genau wie Norman, der Buchladenbesitzer. Als Firmin Kontakt aufnehmen will, versucht Norman ihn zu vergiften. Auch wenn Firmin kein gutes Leben hat, so ist dieses Buch doch sehr interessant, mit vielen versteckten Lesetipps und einer herzzerreißenden Story (haach).

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  • Firmin Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von G. Müller, am 05.08.2010

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    Firmin ist das 13. und schwächste Rattenkind, das von Flo – seiner alkoholabhängigen Mutter- im Keller einer Buchhandlung in Boston zur Welt kommt. Aus ständiger Nahrungsnot ernährt sich das Rattenjunge vom Papier der Bücher. Jedes Buch hat seinen eigenen Geschmack und schon bald entdeckt Firmin für sich das geschriebene Wort. Er taucht nun ein in die aufregende Welt des Menschen und bereist durch das „Verschlingen“ der Bücher verschiedenste Zeitepochen und Wissensgebiete. Er beschränkt sich beim Essen nun nur noch auf die nicht bedruckten Ränder. Firmin bekommt immer mehr Sehnsucht Teil der menschlichen Gesellschaft zu sein. Beim ersten Versuch sich diesen Wunsch zu erfüllen, wird er vom Buchhändler Norman jedoch bitter enttäuscht. Etwas Hoffnung kommt auf, als ihn der Schriftsteller Jerry bei sich aufnimmt. Jerry ist, wie schon Firmins Mutter, dem Alkohol recht zugeneigt und irgendwie auch ein Außenseiter in seiner Welt. Letztendlich ist Firmin jedoch immer einsam. In seine Rattenwelt will er nicht und in die ersehnte Menschenwelt kann er nicht. Traurig! Die Memoiren dieser sympathischen, aber tragischen Leseratte sind jedem Bücherfreund aber wärmstens zu empfehlen!

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  • Zu langwierig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von DarkAngel1985, am 27.07.2010

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    Zum Teil war das Buch ja ganz lustig. Die meiste Zeit lies es sich doch eher schwerer lesen, da es oftmals so lang gezogen war. Ich dachte das Buch könnte mich interessieren, aber falsch gedacht. Es war recht öde und auch zum Teil sehr übertrieben.
    Teile die interessant waren, kamen zu kurz, andere waren viel zu lang.
    Es ist ein Buch, bei dem ich zwischen zeitlich sogar fast aufgehört hätte zu lesen, und einfach ein anderes Buch angefangen hätte. Aber ich hab mich doch noch durch gekämpft.

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  • Erlebnis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tamara Raidl, am 06.07.2010

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    Die Aufmachnung des Buches, sowie die Idee über eine "Leseratte" zu schreiben ist schon ein Erlebnis und Grund genug dieses wirklich gelungene Buch zu lesen.....

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  • Eine Ratte und die Liebe zu Büchern Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 11.05.2010

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    Firmin ist eine liebenswerte Ratte, die in einer Buchhandlung aufwächst und ihre Leidenschaft für Bücher entdeckt. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Weltliteratur und schildert das atemberaubende, aber auch manchmal traurige Leben der Ratte Firmin, welche sich aber nicht unterkriegen lässt. Ein gelungenes Lesevergnügen für Buchliebhaber.

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  • Ein Rattenleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sternthaler75, am 05.05.2010

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    Sie meinen, Ratten sind schlau? Ja, das kann man wohl sagen. Es gibt sogar eine, die lesen kann. Ja genau, lesen. Wie, das glauben Sie nicht? Dann kennen Sie Firmin wohl nicht. Firmin ist nämlich in einer Buchhandlung groß geworden. Und um zu überleben, hat er im wahrsten Sinne des Wortes Bücher verschlungen, erst gegen den leeren Magen, später gegen den leeren Geist. So hat Firmin in seinem Rattenleben jede Menge erlebt, und große und kleine Autoren durch ihre Werke kennen gelernt. Er ist ein Träumer, versinkt gerne auch mal in seinen gelesenen Erlebnissen. Und er schafft es sogar, sich mit Jerry, einem Menschen anzufreunden. Doch die Buchhandlung, in der Firmin lebt, stirbt... sowie das Stadtviertel von Boston, in dem diese Buchhandlung steht.

    Zu Beginn des Buches fand ich es sehr hektisch und unruhig, zu schnell und unübersichtlich gingen die Erklärungen und Berichte an mir vorbei. Ich mußte mich zwingen, langsamer zu lesen. Doch dann war es kein Problem mehr. Es gab zu lachen, aber auch zu bedauern, ja sogar zu bemitleiden, wenn Firmin berichtet, wie er groß wird, schlau wird, alt wird. Ein Zeitvertreib für Zwischendurch, aber einmal lesen reicht. Jetzt kommt es in mein Bücherregal, ich hoffe nur, dass Firmin es nicht anknabbert...

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  • Ein Rattenleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sternthaler75, am 05.05.2010

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    Sie meinen, Ratten sind schlau? Ja, das kann man wohl sagen. Es gibt sogar eine, die lesen kann. Ja genau, lesen. Wie, das glauben Sie nicht? Dann kennen Sie Firmin wohl nicht. Firmin ist nämlich in einer Buchhandlung groß geworden. Und um zu überleben, hat er im wahrsten Sinne des Wortes Bücher verschlungen, erst gegen den leeren Magen, später gegen den leeren Geist. So hat Firmin in seinem Rattenleben jede Menge erlebt, und große und kleine Autoren durch ihre Werke kennen gelernt. Er ist ein Träumer, versinkt gerne auch mal in seinen gelesenen Erlebnissen. Und er schafft es sogar, sich mit Jerry, einem Menschen anzufreunden. Doch die Buchhandlung, in der Firmin lebt, stirbt... sowie das Stadtviertel von Boston, in dem diese Buchhandlung steht.

    Zu Beginn des Buches fand ich es sehr hektisch und unruhig, zu schnell und unübersichtlich gingen die Erklärungen und Berichte an mir vorbei. Ich mußte mich zwingen, langsamer zu lesen. Doch dann war es kein Problem mehr. Es gab zu lachen, aber auch zu bedauern, ja sogar zu bemitleiden, wenn Firmin berichtet, wie er groß wird, schlau wird, alt wird. Ein Zeitvertreib für Zwischendurch, aber einmal lesen reicht. Jetzt kommt es in mein Bücherregal, ich hoffe nur, dass Firmin es nicht anknabbert...

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  • Ein Hauch von Melancholie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Krüger, am 31.03.2010

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    Im Kellergeschoß einer Bostoner Buchhandlung kommt Firmin zur Welt. Er ist der kleinste und schwächste seiner 12 Geschwister. Eines Tages entdeckt Firmin die Welt der Bücher und haust in den gemäuern der alten Buchhandlung. Ihm gefällt die Welt der Bücher und taucht immer weiter in das Leben der Menschen und großen Literaten ein.
    Erleben Sie die Geschichte von Firmin, über die Liebe, Enttäuschungen und Grausamkeit des Lebens.
    Eine Herzerwärmende Geschichte und melancholische Reise, die sich wunderbar lesen läßt.

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  • Firmin - Ein Rattenleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniel Herr, am 09.03.2010

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    Firmin ist einer von ingesamt Dreizehn Rattenkindern.Schwächlich und klein wie er nun einmal ist, kommt er stets zu kurz, wenn der Kampf um die 12 Zitzen der Mutter beginnt. Doch dieser Nachteil entwickelt sich gerade hierbei zu einem Vorteil, da Firmins Mutter meist volltrunken nach Hause kommt, und seine Geschwister daher ebenfalls betrunken von der Zitze abfallen.Was für ihn dann bleibt, sind wenige, aber frischgebildete und daher alkoholfreie Tropfen.
    Dennoch benötigt er eine weitere Nahrungsquelle, und da er im Keller einer Buchhandlung geboren wurde, nimmt er, was zur Verfügung steht: Bücher.Er knabbert sich durch verschiedenste Literatur und Geschichte. Es dauert eine ganze Weile bis er es bereuen soll, den Bestand angeknabbert zu haben, denn irgendwann merkt er, dass er das Schwarze auf den Seiten lesen kann, und ab da ist es um ihn geschehen: er ist süchtig nach den Seiten, die zwischen zwei Buchdeckeln versteckt sind.
    Während seine Geschwister sich in die Welt aufmachen, bleibt er in der Buchhandlung, studiert den Besitzer, Norman, den er perfekt zu kennen glaubt, dem er Geschenke macht - und der ihn dann durch den Einsatz von Rattengift nachhaltig enttäuscht.
    Firmin ist ein großer Geist, gefangen in einem mickrigen Körper - und noch dazu in dem einer Ratte. Seine Kommunikationsversuche mit Menschen scheitern kläglich, und nur durch Zufall wird er gerettet.Sein Retter ist ein Schriftsteller, der ihn bei sich aufnimmt, füttert und als Freund betrachtet.

    Eigene Meinung:
    Ich fand das Buch Firmin von Sam Savage gut zu lesen.Und ich denke das dieses Buch gerade für buchaffine Menschen eine schöne abwechslung ist.Besonders gut an diesem Buch hat mir gefallen das viele Beispiele von Klassikern verwendet wurden.

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  • Der Traum vom Menschsein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Xirxe, am 31.01.2010

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    Firmin kommt als 13. Rattenjunges in einer Buchhandlung zur Welt, im Vergleich zu seinen Geschwistern körperlich eher zurückgeblieben und wenig durchsetzungsstark. Statt sich mit ihnen ums Fressen zu streiten, frisst er sich im wahrsten Sinne des Wortes durch die Bücher um ihn herum. Und stellt zu seiner eigenen Verwunderung eines Tages fest, dass er lesen kann. Um sich die geistige Nahrung zu erhalten, hält er sich beim Fressen nunmehr an die Ränder und Einbände - und verschlingt zusätzlich den Inhalt mit den Augen in großen Mengen. Durch all das Wissen das er auf diese Art und Weise ansammelt, fühlt er sich den Menschen immer mehr verbunden und wünscht sich nichts sehnlicher als von ihnen als einer der ihren anerkannt zu werden. Firmin versucht mit dem Buchhändler in Kontakt zu treten, doch all seine Bemühungen scheitern: Zeichensprache, Schreibmaschine, Blickkontakt (Computer gab es noch nicht). Als er in einer gefährlichen Situation von einem anderen Menschen gerettet und 'adoptiert' wird, hat Firmin zwar den gewünschten direkten Kontakt, doch die Anerkennung als Wesensgleicher bleibt ihm weiterhin versagt. Er arrangiert sich mit der Situation, spielt das putzige Haustier und erträumt sich seine Welt...
    Zu Beginn ist man verwundert: Der Sprachstil ist für eine Ratte doch sehr gewählt, wenn nicht sogar gelegentlich etwas geschraubt. Doch bald wird einem bewusst, wieviel Firmin in seinem doch recht kurzen Leben bereits gelesen hat. Und dass er mit diesem Wissen und der sich angeeigneten Bildung so manchen Menschen weit übertrifft. Dennoch: Eine Ratte ist eine Ratte ist eine Ratte.
    Eine moderne Fabel die mit etwas Nachdenken klar macht, wie wenig äußere Attribute doch etwas über das aussagen, was dahinter steckt. Und das alles ohne moralischen Zeigefinger. Lesenswert!

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  • Traurig-schönes Rattenleben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kitty Moeller, am 09.01.2010

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    Manchmal findet man Bücher, die so still und schön sind, dass Worte gar nicht ausreichen, um sie anderen näher zu bringen. "Firmin" ist sicherlich eines davon. Denn das, was Sam Savage hier vorlegt ist keinesfalls eine niedliche Tiergeschichte aus Sicht einer Ratte; es ist vielmehr ein Abgesang auf die Ideale und Hoffnungen der Beatgeneration und der Hippiebewegung; ein literarischer Bob Dylan Song.
    Und das eben erzählt aus der Sicht einer Ratte, die in einer Buchhandlung am sterbenden Scollay Square in Boston Bücher verschlingt (im wahrsten und im übertragenden Sinne).
    Wer ein spannungsgeladenes Stück (Tier-)Unterhaltung erwartet, der sollte lieber zu Pirinccis Felidae greifen.
    Mich jedenfalls hat Firmin zum Lachen und zum Weinen gebracht, und das schaffen nicht viele Bücher. Ein literarischer Geheimtipp!

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  • Die Memoiren einer Ratte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 28.11.2009

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    Firmin erblickt als dreizehntes Junges das Licht der Welt und kommt bereits zur Geburt zu kurz: Mama hat nur zwölf Zitzen und außerdem ein Alkoholproblem.
    Firmin zieht los und lebt fortan in einer Buchhandlung; entdeckt, liest und frisst anschließend die Großen der Weltliteratur.
    Herrlich!

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