Gretchen, Band 3

Thriller

von Chelsea Cain

Buch

gebunden (351 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 34.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Gretchen, Band 3" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Denn ein jeder tötet, was er liebt ...


Sie ist eiskalt, aufregend schön - und sie ist untergetaucht: die teuflisch raffinierte Serienmörderin Gretchen Lowell. Nur einer kann sie finden, der Mann, den sie tötete und rettete, den sie liebt und hasst: Detective Archie Sheridan ...


Schon zweimal hat Detective Archie Sheridan den teuflischen Tanz um Leben und Tod mit Gretchen Lowell überlebt. Nun ist die schöne Serienmörderin untergetaucht und Archie wieder bei seiner Familie. Doch eine neue Mordserie erschüttert die Ermittler. Unverkennbar trägt sie die Handschrift der grausamen Täterin. Eine Botschaft an Archie? Doch die Details stimmen nicht. Kopiert ein perverser Fan etwa Gretchens Morde? Um dies beweisen zu können, braucht Archie die Hilfe seiner eiskalten Peinigerin. Und dabei ahnt er nicht, wie tödlich nah ihm Gretchen bereits wieder gekommen ist ...


Produktdetails

ISBN-10: 3-8090-2535-6
EAN: 9783809025351
Originaltitel: Evil at Heart
Erschienen: 19.10.2009
Verlag: Limes Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 351
Gewicht: 512 g
Übersetzer: Fred Kinzel
Nach oben

Chelsea Cain

Chelsea Cain, geboren 1972, verbrachte ihre Kindheit als Tochter von Hippie-Eltern auf einer Farm in Iowa. Sie studierte Politikwissenschaft und Journalismus und arbeitet als freie Autorin. Nach einigen preisgekrönten Jugendbüchern ist "Furie" ihr Debüt im Thriller-Genre. Chelsea Cain lebt in Portland, Oregon.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Gut teil1 -Besser Teil2-Schlecht Teil3 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach "Furie" und "Grazie", beides hervorragende und bis zur letzten Seite spannende Krimis, Nun das: eine einzige Enttäuschung. Chelsea Cain versucht auf den über 300 Seiten lediglich Gretchen zu entlasten, sie dem Leser sympatisch zu machen.
    Für mich war dieses Buch eine herbe Enttäuschung,

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Furchteinflößend gut! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gretchen von Chelsea Cain ist der dritte Teil der (bis jetzt) dreiteiligen Reihe um Gretchen Lowell und eine sehr gelungene Fortsetzung.

    Dieses Buch ist ein absolutes Muss für alle Krimi- Liebhaber, die es spannend und überraschend mögend. Es ist nichts für schwache Nerven!

    Inhalt:
    Schon zweimal hat Detective Archie Sheridan den teuflischen Tanz um Leben und Tod mit Gretchen Lowell überlebt. Nun ist die schöne Serienmörderin untergetaucht und Archie wieder bei seiner Familie. Doch eine neue Mordserie erschüttert die Ermittler. Unverkennbar trägt sie die Handschrift der grausamen Täterin. Eine Botschaft an Archie? Doch die Details stimmen nicht. Kopiert ein perverser Fan etwa Gretchens Morde? Um dies beweisen zu können, braucht Archie die Hilfe seiner eiskalten Peinigerin. Und dabei ahnt er nicht, wie tödlich nah ihm Gretchen bereits wieder gekommen ist ...

    Die Geschichte ist von Anfang an spektakulär aufgebaut und die Spannung wächst im Laufe des Buches. Dieses hatte ich selten in Büchern.

    Die Stimmung wirkt düster, beängstigend und irgendwie beklemmend. Ich konnte bei diesem Buch nachts nicht schlafen und wollte immer weiter lesen. Es zieht einen mit seinem einzigartigen Schreibstil der Autorin sofort in den Bann und lässt einen selbst nach Ende des Buches nicht mehr los.

    Es hält sehr viele Überraschungen bereit und ist eines von wenigen Büchern, die meiner Meinung nach, von vornherein nicht absehbar sind.

    Die Beziehung der beiden Hauptprotagonisten spielt in diesem Büchern eine besondere Rolle, welche ich vorher so nicht kannte und die Bücher von Chelsea Cain zu einem besonders spannenden und überraschenden Erlebnis mit viel Schauer und Angst machen.

    Ich gebe 5 von 5 Sterne!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • "Endlich! Die Fortsetzung der Reihe um die schöne Serienkillerin" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Susiti, am 08.09.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zwei Monate sind vergangen seit die Serienmörderin Gretchen Lowell entkommen ist und Archie Sheridan beinahe ein zweites Mal von ihr getötet worden wäre. Ein neuer Tatort zu dem die Polizei gerufen wird, lässt Archies Albtraum wahr werden... Alles trägt Gretchens Handschrift und er weiß dass er sich erneut in ihre Hände begeben muss um sie zu stoppen - doch dieses Mal wird nur einer gewinnen... Spannung pur!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gretchen is back! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Buchwurm, am 30.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Im dritten Teil der Gretchen Lowell-Serie hat diese morbide Berühmtheit erlangt und befindet sich seit 2 Monaten auf der Flucht; Detective Archie Sheridan noch in psychiatrischer Behandlung. Doch erneut findet Gretchen ihre Wege, Archie zu kontaktieren und beginnt wieder zu morden, womit ihre Vereinbarung hinfällig wird. Sie hatten sich geschworen, dass solange Gretchen nicht tötet, Archie weiter lebt. Doch mittlerweile hat Archie sein Stockholm-Syndrom überwunden und verfolgt nur noch ein Ziel: Gretchen zu töten!
    Doch langsam muss er erkennen, dass die neuen Morfälle gar nicht von Gretchen selbst, sondern von Trittbrettfahrern verübt wurden und während Archie mal wieder in tödliche Gefahr gerät, weiß er nicht mehr, ob Gretchen ihn nun verfolgt,um ihn zu beschützen, oder ihn endgültig in ihren "Besitz" zu bringen. Das Psychospiel geht weiter...

    Am Anfang zieht es sich ein klein wenig, aber je weiter das Buch voran schreitet, umso besser wird es. Konnte es nach dem ersten Drittel nicht mehr aus der Hand legen und war doch etwas über das Ende überrascht.

    (Rezension vom 15.11.2009)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gretchen Lowell Nr. 3 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 26.04.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Gretchen“ ist das dritte Buch der Reihe um die Serienmörderin Gretchen Lowell und bisher auch das blutigste. Natürlich wurden auch bei den beiden Vorgängern mit Detailbeschreibungen der Verstümmelungen und der Morde nicht gegeizt, aber ich finde Chelsea Cain hat noch einen drauf gesetzt.
    Was mir aber aufgefallen ist, in diesem Buch tappt der Leser lange im Dunkeln. Es ist etwas anders, als bei den vorangegangenen Büchern, was mir wirklich gut gefallen hat, da es dadurch nicht langweilig wurde. Ich denke, wer auf blutige Thriller steht und die ersten beiden Bücher (Furie und Grazie) gelesen hat, der sollte auch „Gretchen“ versuchen. Man wird nicht enttäuscht.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • blutig und abartig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Brenneisen, am 25.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer es blutig und abartig mag, kommt in diesem 3. Teil um die Serientäterin Gretchen Lowell voll auf seine Kosten...bitte mehr von solch einem guten Krimistoff. Für alle Leser von Tess Gerritsen, Karin Slaughter, Cody Macfadyen und John Connolly

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Es geht weiter... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Thiel, am 05.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach "Furie" und "Grazie" hier nun die Fortsetzung der Reihe, um die schöne Serienkillerin. Die Geschichte von Detective Archie Sheridan und Serienmörderin Gretchen Lowell geht, sehr spannend und teilweise brutal, weiter. Also nichts für schwache Nerven, aber ein Muss für alle Fans von Tess Gerritsen und Karin Slaughter.
    Der offene Schluss lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine neue Jagt nach Gretchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von redfox_ms, am 25.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gretchen, immer noch auf der Flucht, wird von der Bevölkerung verehrt. Es gibt T-Shirts mit Lauf Gretchen und Stadtführungen an Ihre Tatorte. In jeder Zeitung ist Ihr Bild. Inzwischen ist Sie fast ein Held. Und Archie Sheridan sitzt derweil in der Klappsmühle – freiwillig, auf Schmerzmittel- und Gretchenentzug. Aber Sie findet einen Weg zu Ihm.
    Wieder spannend, mit überraschenden Wendungen. Man denkt, noch grausamer und abartiger können die Morde nicht mehr werden, aber Chelsea Cain setzt noch einen drauf. Achtung, nichts für schwache Gemüter!
    Auch wenn viele Buchserien von Teil zu Teil immer schlechter werden, trifft das hier nicht zu. Verfilmt soll die Serie meines Wissens auch werden – na dann…

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • ...schade, schade Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von karen, am 05.11.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    de erste teil war gut, der zweite echt super und dieser dritte teil um gretchen lowell echt schlecht. gibt es viele leichen aber leider fehlt oft der sinn dahinter.
    die spannung kommt nicht so recht auf, da es immer wieder die eine oder andere stelle gibt an denen der zusammenhang fehlt.
    das beste an der ganzen geschichte sind die letzten 70 seiten aber leider war es das auch schon.

    für mich eine glatte enttäuschung.
    eben einfach schade, schade auch ums geld

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die Jagd geht weiter... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Elaine Trute, am 03.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nach "Grazie" und "Furie" gibt es nun endlich einen dritten Teil mit der Serienmörderin Gretchen Lowell und Detektive Archie Sheridan.

    Es bleibt spannend , ob es im 3.Band nun endlich zum Showdown der beiden kommen wird.

    Aber bis dahin heißt es :
    weiterlesen und die Türe abschließen, du weißt nie wer davor steht, um einen Valentinsgruß zu überreichen...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Die bezaubernste Serienmörderin ist wieder da Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Evelyn Bernecker, am 02.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Gretchen ist endlich wieder da!
    Wie immer treibt sie ihre Psycho-Spielchen mit Archie Sheridan, der sich mitlerweile in die Nevenheilanstalt selber einweisen lassen hat.
    Wieder ein gelunger Psycho Thriller in der typischen Chelsea Cain Manier.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Nichts für Zartbesaitete Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Petra Bunte, am 01.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Serienmörderin Gretchen Lowell und Detective Archie Sheridan geht in die dritte Runde. Nachdem er in "Furie" und "Grazie" zweimal nicht nur sein Herz, sondern beinahe auch sein Leben an die eiskalte Killerin verloren hat, will der Detective eigentlich nur noch alles hinter sich lassen und seine Ruhe haben. Doch dann passieren wieder Morde, die in das Muster der flüchtigen Gretchen passen. Wird Archie Sheridan ihr diesmal widerstehen können und sie zur Strecke bringen? Oder steckt am Ende etwas ganz anderes hinter den neuen Taten? Fesselnd, abgründig und brutal.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Das WC-Häuschen des Parkplatzes an der I-84, auf der Oregonseite des Columbia Rivers, sah selbst für eine Parkplatztoilette übel aus. Graffiti bedeckten die mit weißen U-Bahn-Fliesen gekachelten Wände. Jemand hatte die Spender für Papierhandtücher und Toilettenpapier geleert und ihren Inhalt über den Betonboden verstreut. Zwei der metallenen Kabinentüren waren aus den Angeln gerissen worden und hingen schief. Es roch wie im Treppenhaus einer Tiefgarage, nach dieser besonderen Mischung aus Urin und Zement.
Achtzehn Meilen bis zum nächsten Klo, und sie mussten ausgerechnet auf einem von Hooligans verwüsteten Parkplatz landen. Doch es gab keine andere Möglichkeit. Amy stützte die Hände in die Hüften und sah ihre elfjährige Tochter an.
"Nun mach schon, Dakota", sagte sie.
Dakota riss die blauen Augen auf. "Da gehe ich nicht hinein", sagte sie.
So ging es schon während der gesamten Reise. Seit Dakota ein Kleinkind gewesen war, fuhren sie jeden Sommer von Bakersfield nach Hood River, um Eriks Familie zu besuchen. Sie hatte es immer geliebt. Dieses Jahr aber hatte sie während der ganzen Fahrt SMS an ihre Freundinnen geschickt und Musik auf ihrem iPod gehört. Wäre Dakota während der letzten beiden Tage nicht so anstrengend gewesen, vielleicht hätte Amy mehr Mitgefühl aufgebracht.
"Hock dich einfach über die Schüssel", sagte sie.
Dakota biss sich auf die Unterlippe, was einen Klecks rosa Lippenstift auf einem ihrer Schneidezähne hinterließ. "Es ist eklig", sagte sie.
"Soll ich nachsehen, ob es bei den Männern besser ist?", fragte Amy.
Dakota wurde rot. "Nie im Leben", sagte sie.
"Du hast gesagt, du musst", erinnerte Amy. Tatsächlich hatte Dakota, nachdem sie in dem Restaurant, in dem sie zu Abend gegessen hatten, nicht gewesen war, rasch zu beteuern begonnen, ihre Blase drohe zu platzen und sie würde in diesem Fall unabhängigen Minderjährigenstatus nach kalifornischem Recht anstreben. Amy hatte keine Ahnung, was zum Teufel das war, aber es klang ernst. Und so waren sie auf diesem Parkplatz mitten in der Wildnis gelandet.
Es klopfte an der Tür. "Was treibt ihr beide da drinnen?", rief Erik. Sie waren zwanzig Minuten vom Haus seiner Schwester entfernt. Amy wusste, wenn sie nicht bald dort ankamen, würde Erik ausrasten. Er hatte schon seit zehn Meilen das Lenkrad mit weißen Knöcheln umklammert. Ach was, wem wollte sie etwas vormachen? Sie würde selbst ausrasten.
"Sie will keine von den Toiletten benutzen", rief Amy zu ihrem Mann hinaus.
"Dann komm raus und geh hinter einen Baum", erwiderte Erik.
"Dad!", protestierte Dakota.
Amy stieß die Tür zur letzten Kabine auf. Sie war sauberer als die anderen oder zumindest weniger schmutzig. Toilettenpapier im Spender. Kein sichtbarer menschlicher Unrat. Es war ein Anfang. "Wie wäre es mit der hier?", fragte sie ihre Tochter.
Dakota machte ein paar zögerliche Schritte und spähte in die Toilettenschüssel. "Da drin ist etwas", sagte sie und deutete schlaff auf das hellrosa Wasser in der Schüssel.
Amy hatte nicht die Zeit, ihrer Tochter die Wirkung von Roten Beten auf Urin zu erklären. "Spül es einfach runter", sagte sie stattdessen. Sie drehte sich um und ging zu der Reihe der weißen Waschbecken, um zu warten. Sie hörte die Toilettenspülung und spürte, wie die Anspannung ein wenig von ihr abfiel. Bald würde es weitergehen. Eriks Schwester würde mit Wein auf sie warten. Eriks Schwester wartete immer mit Wein.
"Mom?", hörte Amy ihre Tochter fragen.
Was ist jetzt wieder?
Amy drehte sich um und sah ihre Tochter in der offenen Kabine stehen. Dakotas Gesicht war kreidebleich, ausdruckslos, sie hatte die Hände zu Fäusten geballt. Die Toilette floss über, das Wasser ergoss sich über den Rand auf den Boden und bildete eine Pfütze, die beinahe aussah, als würden Gezeiten auf sie einwirken. Nur dass etwas in dem Wasser war. Rote Wirbel drehten sich darin, und für einen Moment dachte Amy: Hat Dakota ihre Periode bekommen?
Das blutige Wasser strömte an der Außenseite der weißen Toilettenschüssel hinunter und lief unter Dakotas Turnschuhen weiter auf die Stelle zu, wo Amy wie erstarrt stand. Etwas war in der Toilette, etwas, das an die Oberfläche geschnellt war und jetzt auf Höhe des Rands schwamm. Etwas wie ein rohes Stück Fleisch. Als hätte ein Verrückter eine Ratte gehäutet und ertränkt. Es verharrte einen Moment am Rand der Schüssel, dann klatschte es auf den Boden und glitt vorwärts, streifte Dakotas Turnschuh und verschwand in der angrenzenden Kabine.
Dakota kreischte und hastete in Amys Arme. Sie blickte sich nicht einmal um, als ihr der iPod aus der Hand rutschte und mit einem dumpfen Spritzer am Fuß der Schüssel landete.
Amy zwang sich, den warmen Speichel zu schlucken, der ihr in die Kehle stieg, und bot alle Willenskraft auf, um nicht zu würgen. Es war keine Ratte. Es war definitiv keine
Ratte.
"Mom?", sagte Dakota.
"Ja?", flüsterte Amy. Der iPod spielte immer noch. Amy hörte irgendeinen blechernen Popsong aus den halb in das Wasser getauchten Ohrstöpseln kommen. Dann hörte die Musik auf, einfach so.
"Ich muss nicht mehr auf die Toilette", sagte Dakota.


Detective Henry Sobol hob den Beweismittelbeutel aus dem Waschbecken der Parkplatztoilette. Sein Inhalt, vier Handvoll abgetrenntes Fleisch, von denen drei aus der Toilette gefischt worden waren, glänzte unter dem durchsichtigen Plastik. Es war schwerer, als es aussah, dunkel, beinahe purpurn, und die großen Fleischmedaillons waren ausgefranst, wie mit einer gezahnten Klinge abgeschnitten. Blut und Toilettenwasser bildeten in einer Ecke des Beutels ein rosa Saftdreieck. Es hatte nicht das keimfreie Aussehen von einem Stück rosa Fleisch unter Frischhaltefolie im Supermarkt; für das hier war etwas getötet worden. Oder jemand hatte versucht, ein Kebab aus etwas zu machen, das er überfahren hatte.
"Wo haben Sie das noch mal gefunden?", fragte Henry.
Der Polizist, der ihn angerufen hatte, stand mit seinem Hut in der Hand neben Henry. Das Neonlicht in der Toilette verlieh seiner Haut einen hellgrünen Schein. "Im Klo", sagte der Streifenbeamte und nickte in Richtung einer offenen Kabine. "Wir haben einen Notruf erhalten. Eine Familie meldete Blut in der Toilette. Ich fuhr her." Er zuckte mit den Achseln. "Hab sie mit dem Saugnapf bearbeitet. Das hier kam raus." Vielleicht liegt es nicht an der Beleuchtung, dachte Henry.

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte