»Grüße und Küsse an alle«

Die Geschichte der Familie von Anne Frank

von Mirijam Pressler

Buch

gebunden (420 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Eine Sensation: Die ganze Geschichte von Aufstieg und Schicksal der Familie Anne Franks über drei Jahrhunderte, erzählt auf der Grundlage tausender unbekannter Briefe und Dokumente

Sommerfrische hoch über dem Silser See in den Schweizer Bergen: Alljährlich traf sich hier die Familie Frank, die sonst über ganz Europa verstreut war. Noch Anne Franks Ururgroßvater hatte als kleiner Junge in der engen Frankfurter Judengasse leben müssen, doch schon eine Generation später wurde ein Vorfahr Anne Franks zum ersten jüdischen Professor in Deutschland berufen. Ihre Großmutter Alice führte als Bankiersgattin ein weltoffenes Haus in Frankfurt, bis die Familie nach London, Basel und Amsterdam übersiedelte, das dann zum Schicksalsort der Familie werden sollte. Der letzte noch lebende Verwandte Anne Franks, ihr Cousin Buddy Elias, wurde schließlich berühmt als Eiskunstläufer und Schauspieler.

Wie durch ein Wunder haben zahllose Briefe, Dokumente und Fotos der Familie Frank auf dem Dachboden des Hauses in der Baseler Herbstgasse überlebt und wurden dort vor einiger Zeit entdeckt – ein Sensationsfund. Die wunderbare Erzählerin Mirjam Pressler hat daraus die so einzigartige wie exemplarische Geschichte der deutsch-jüdischen Familie Frank zusammengefügt, die sich liest wie ein großer schicksalhafter Familienroman.

Produktdetails

ISBN-10: 3-10-022303-9
EAN: 9783100223036
Erschienen: 05.10.2009
Verlag: S. Fischer Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 420
Gewicht: 651 g
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Mirijam Pressler

Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste in Frankfurt a. M. und arbeitete danach in verschiedenen Berufen, u. a. in einem Kibbuz in Israel. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie lebt auf einem Dorf unweit von München.

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Kundenrezensionen

  • Ein Glanzstück Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rebekka Klinken, am 24.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mit diesem hintergründigen Porträt der drei Generationen der Familie Frank ist Miriam Pressler ein wirkliches Glanzstück gelungen.
    Gerade für Leser des Tagebuchs der Anne Frank ist dieses Buch als Ergänzung zu empfehlen. Das schreckliche Schicksal der Familie Otto Frank wird keineswegs vergessen, jedoch zentralisiert Pressler dieses nicht. Viel mehr wird es in den Gesamtkontext der Zeit und des Familienzusammenhangs gestellt. Der Leser kann die einzelnen Entwicklungen innerhalb Deutschlands und das persönliche Ausmaß für die Familie Frank viel besser nachvollziehen.

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  • Familienroman und spannendes Zeitdokument Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rosemarie Röhrig, am 10.03.2010

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    Auf dem Dachboden des Elternhauses von Buddy Elias,dem letzten Überlebenden der Familie Frank, findet dessen Frau längst vergessene Dokumente,Fotos und Briefe aus der Zeit vor und nach dem 2.Weltkrieg.
    Mirjam Pressler gelingt es,aus diesen Fakten einen spannenden und berührenden Roman über die Familie von Anne Frank zu schreiben.
    Eine wunderbare Ergänzung zum " Tagebuch der Anne Frank"!

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  • Margot war ein Engel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Joke Hoogendoorn, am 28.01.2010

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    Mit diesem Buch haben Mirjam Pressler und Gerti Elias der Familie von Anne Frank ein Denkmal gesetzt. Alle kennen Anne Frank, durch ihre Tagebücher und die vielen Bücher, die über sie geschrieben worden sind. Sie erzählt in ihrem Tagebuch natürlich auch über ihre Familie, aber wir lernen sie nicht sehr gut kennen. Gerti Elias (Ehefrau von Annes Cousin Buddy) hat auf dem Dachboden des Hauses in Basel (Da wohnten jahrelang Annes Tante Leni mit Familie, später auch ihre Oma und nach dem Krieg auch Vater Otto mit seiner 2. Ehefrau Fritzi) Unmengen an Briefen, Dokumenten und Fotos gefunden.
    Die Familie von Anne Frank hat immer sehr intensiv mit einander korrespondiert und hat das meiste davon aufgehoben. Aus all dieser Korrespondenz ist jetzt ein wunderbares Buch entstanden. Es erzählt über Annes Urgroßeltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Cousins und natürlich auch über ihre Eltern. Und Margot? Es bekümmert Vater Otto sehr, dass sich alles nur um Anne dreht, obwohl er doch zwei Töchter hat. Margot war ein Engel. Das wird er immer wieder sagen, wenn er von ihr spricht. Vor allem die Passagen über die Zeit unmittelbar nach Ende des Krieges haben mich sehr berührt. Die Unsicherheit über die Familie, dann langsam die Gewissheit ihres grausamen Schicksals. Unverständlich auch für mich wie die Behörden, sowohl in den Niederlanden (Otto) als auch in der Schweiz (Familie Elias), die Anträge zum Erhalt der Staatsbürgerschaft immer wieder verzögert haben.
    Durch dieses Buch lernen wir Anne Frank besser kennen und verstehen. Für alle, die sich für Anne Frank interessieren, macht dieses Buch das Bild der Familie Frank komplett.
    Es zeigt uns, dass Anne Teil einer wunderbaren Familie war, die sehr aneinander hing, und die sorgsam mit einander umging. Anne hat ihre Familie sehr geliebt und wurde selbst von ihrer Familie sehr geliebt. Wenn man dieses Buch liest, versteht man auch warum.

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  • Grüße und Küsse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katja Burke, am 17.11.2009

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    Die Veröffentlichung dieses Buches beruht auf einem Fund von Briefen, Fotos und Dokumenten, die die Familie von Anne Frank auf dem Dachboden gesammelt und aufbewahrt hat. Mit Hilfe des noch einzig lebenden Verwandten Buddy Elias und seiner Frau Gerti hat die bekannte und beliebte Autorin Mirjam Pressler dieses Buch geschrieben.
    Ihr ist es gelungen, die Geschichte der Familie so empathisch und nachvollziehbar zu schreiben, dass man sich schon bald wie als Zeitzeuge und guter Freund der Familie fühlt. Sehr interessant ist der Aufbau des Erzählstranges in drei Teile, in denen Pressler jeweils in die Rolle eines Verwandten schlüpft, sich fiktiv erinnert und vom Geschehenen berichtet, wodurch auch von der Vergangenheit der Familie und der Juden in Frankfurt berichtet wird. Um den Überblick nicht zu verlieren, gibt es im Anhang einen Stammbaum der großen Familie.
    Die Fotos und besonders die Briefe machen dieses Buch trotz seiner Informationsfülle zu lockerer und faszinierender Lektüre, die sicherlich auch als Ergänzung zu Anne Franks Tagebuch gern gelesen wird.

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  • Die Familie hinter Anne Frank Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva L., am 09.10.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Das Tagebuch der Anne Frank“ dürfte den meisten Menschen ein Begriff sein. Die junge Jüdin Anne berichtet über ihr Leben im Hinterhaus, in dem sie sich mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckt hielt, bevor sie deportiert wurden. Anne, ihre Schwester Margot und ihre Mutter Edith überlebten das KZ nicht. Annes Vater Otto Frank veröffentlichte die Tagebücher seiner Tochter und schrieb damit ein Stück Literatur-, Theater- und auch Filmgeschichte.

    „Grüße und Küsse an alle“ schenkt uns einen Einblick in das Leben der Verwandten von Anne Frank. Mirjam Pressler hat in Zusammenarbeit mit Buddy Elias, dem Cousin Annes, sowie seiner Frau Gerti, aus vielen tausend Briefen, die vor, während und nach dem Krieg zwischen den Familienmitgliedern geschrieben wurden, sowie aus Erinnerungen von Buddy Elias ein Werk geschaffen, das den Leser teilhaben lässt an der Geschichte der Familien Frank und Elias. Man erhält Informationen über wichtige Persönlichkeiten dieser Familie, etwa Annes Großmutter Alice, ihre Tante Leni, den Vater Otto, aber auch den berühmten Cousin Buddy.

    Im Buch befinden sich Drucke der Originalbriefe sowie Gemälde und Fotos. Man hat das Gefühl, durch das Fotoalbum eines guten Freundes zu blättern, so tief und intim sind die Einblicke, die dem Leser gewährt werden.
    An manchen Stellen liest sich die Geschichte wie ein Familienroman, doch man wird immer wieder daran erinnert, dass sie real ist und dass der Familie wirklich so viel Leid widerfuhr. Spätestens ab dem Punkt, an dem Otto Frank aus dem KZ freikommt und in seinen Briefen von der Suche nach seiner Frau und seinen Töchtern berichtet, wird man die Beklemmung nicht mehr los. Ich fand es sehr heftig, den Brief zu lesen, in dem er seiner Familie schließlich erst mitteilt, dass seine Frau im KZ verstorben ist und schließlich berichten muss, dass auch Anne und Margot nicht überlebt haben. Die Geschichte Otto Franks wird bis zu seinem Tode 1980 zu Ende erzählt.

    „Grüße und Küsse an alle“ berichtet auch über die Entstehung des Buches „Das Tagebuch der Anne Frank“ sowie des Theaterstückes und des Films. Man erfährt viele Details, die man vorher nicht wusste (ich zumindest nicht), z.B., dass Otto Frank 50 000 Dollar an einen Drehbuchautor zahlen musste, weil dieser ihn verklagt hatte, oder dass es Gerichtsverhandlungen gab, weil Rechtextreme Annes Tagebücher als Fälschungen deklarierten. Auch über die Gründung der Anne Frank Stiftung und des Anne Frank Fonds erhält man Informationen.

    Der Autorin ist es mit diesem Buch gelungen, dem Leser die Familie der Anne Frank so nahezubringen, dass man das Gefühl hat, diese Menschen persönlich zu kennen. Ich finde es sehr schön, durch „Grüße und Küsse an alle“ so viel über sie erfahren zu dürfen und kann es jedem, der sich für die Geschichte Anne Franks interessiert, dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist sicherlich nicht einfach und „schnell weg“ zu lesen, dieses Buch verdient es, dass man sich ihm in Ruhe und mit Zeit widmet. Aber für die Leser, die bereit sind, sich darauf einzulassen, wird es eine Bereicherung sein

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  • Die Familie hinter Anne Frank Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Eva Loddeke, am 09.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Das Tagebuch der Anne Frank“ dürfte den meisten Menschen ein Begriff sein. Die junge Jüdin Anne berichtet über ihr Leben im Hinterhaus, in dem sie sich mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen zwei Jahre lang vor den Nazis versteckt hielt, bevor sie deportiert wurden. Anne, ihre Schwester Margot und ihre Mutter Edith überlebten das KZ nicht. Annes Vater Otto Frank veröffentlichte die Tagebücher seiner Tochter und schrieb damit ein Stück Literatur-, Theater- und auch Filmgeschichte.

    „Grüße und Küsse an alle“ schenkt uns einen Einblick in das Leben der Verwandten von Anne Frank. Mirjam Pressler hat in Zusammenarbeit mit Buddy Elias, dem Cousin Annes, sowie seiner Frau Gerti, aus vielen tausend Briefen, die vor, während und nach dem Krieg zwischen den Familienmitgliedern geschrieben wurden, sowie aus Erinnerungen von Buddy Elias ein Werk geschaffen, das den Leser teilhaben lässt an der Geschichte der Familien Frank und Elias. Man erhält Informationen über wichtige Persönlichkeiten dieser Familie, etwa Annes Großmutter Alice, ihre Tante Leni, den Vater Otto, aber auch den berühmten Cousin Buddy.

    Im Buch befinden sich Drucke der Originalbriefe sowie Gemälde und Fotos. Man hat das Gefühl, durch das Fotoalbum eines guten Freundes zu blättern, so tief und intim sind die Einblicke, die dem Leser gewährt werden.
    An manchen Stellen liest sich die Geschichte wie ein Familienroman, doch man wird immer wieder daran erinnert, dass sie real ist und dass der Familie wirklich so viel Leid widerfuhr. Spätestens ab dem Punkt, an dem Otto Frank aus dem KZ freikommt und in seinen Briefen von der Suche nach seiner Frau und seinen Töchtern berichtet, wird man die Beklemmung nicht mehr los. Ich fand es sehr heftig, den Brief zu lesen, in dem er seiner Familie schließlich erst mitteilt, dass seine Frau im KZ verstorben ist und schließlich berichten muss, dass auch Anne und Margot nicht überlebt haben. Die Geschichte Otto Franks wird bis zu seinem Tode 1980 zu Ende erzählt.

    „Grüße und Küsse an alle“ berichtet auch über die Entstehung des Buches „Das Tagebuch der Anne Frank“ sowie des Theaterstückes und des Films. Man erfährt viele Details, die man vorher nicht wusste (ich zumindest nicht), z.B., dass Otto Frank 50 000 Dollar an einen Drehbuchautor zahlen musste, weil dieser ihn verklagt hatte, oder dass es Gerichtsverhandlungen gab, weil Rechtextreme Annes Tagebücher als Fälschungen deklarierten. Auch über die Gründung der Anne Frank Stiftung und des Anne Frank Fonds erhält man Informationen.

    Der Autorin ist es mit diesem Buch gelungen, dem Leser die Familie der Anne Frank so nahezubringen, dass man das Gefühl hat, diese Menschen persönlich zu kennen. Ich finde es sehr schön, durch „Grüße und Küsse an alle“ so viel über sie erfahren zu dürfen und kann es jedem, der sich für die Geschichte Anne Franks interessiert, dieses Buch nur ans Herz legen. Es ist sicherlich nicht einfach und „schnell weg“ zu lesen, dieses Buch verdient es, dass man sich ihm in Ruhe und mit Zeit widmet. Aber für die Leser, die bereit sind, sich darauf einzulassen, wird es eine Bereicherung sein

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