Jenseitsnovelle

von Matthias Politycki

Buch

gebunden (125 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 28.50

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Jenseitsnovelle" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Eine mitreißende Liebesgeschichte - und ihr schlimmster Albtraum zugleich. In einer Novelle von bedrückender Dichte erzählt Matthias Politycki vom Glück und Unglück der Liebe und wie der Tod all ihre Gewissheiten zunichtemachen kann. Eine atemlose Reise in die Abgründe von Treue und Betrug, das Drama einer Liebe in unserer Zeit.
Hinrich Schepp ist unter die Sehenden geraten. Nach Jahrzehnten starker Kurzsichtigkeit möchte er den Frauen und ihrer grandioser Unbegreiflichkeit endlich auf den Grund kommen. Umso mehr, als er in seiner Stammkneipe eine verführerische Schönheit an der Bar beobachtet, die - für einen Schepp entsetzlich verwerflich und glückverheißend zugleich - von ihrer Begleiterin erst geküsst, dann sogar in den Hals gebissen wird. Sein Leben gerät endgültig in Schieflage, als ebenjene Frau wenig später wieder in seiner Kneipe auftaucht - als Bedienung. Aber was hat das alles mit den Notizen seiner Frau Doro zu tun, die er eines Morgens auf dem Schreibtisch findet? Und was mit dem dunklen kalten See, in den die Frischverstorbenen laut Doro alle hineinmüssen, um darin ein zweites Mal zu sterben?

Produktdetails

ISBN-10: 3-455-40194-5
EAN: 9783455401943
Erschienen: September 2009
Verlag: Hoffmann und Campe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 125
Gewicht: 220 g
Nach oben

Matthias Politycki

Matthias Politycki, geb. 1955 in Karlsruhe, besuchte die Schule in Ottobrunn und München. Nach dem Abitur studierte er von 1975 bis 1987 Neuere deutsche Literatur, Philosophie, Theater- und Kommunikationswissenschaft an den Universitäten München und Wien. 1981 erlangte er den Grad eines Magisters, 1987 promovierte er bei Walter Müller-Seidel in München zum Doktor der Philosophie. Nach drei Semestern Lehrtätigkeit als Akademischer Rat am Münchner Institut für Deutsche Philologie wechselte er 1990 zum Beruf des freien Schriftstellers. Er lebt in Hamburg und München. 2009 erhielt er den Münchner Ernst Hoferichter-Preis.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • durchaus lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Yvonne Simone Vogl, am 23.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hinrich Schepp findet eines Tages seine Frau, mit einem seiner Manuskripte in der Hand, tot auf. Schepp sucht "Antworten" auf das "Warum". Er liest das überarbeitete Manuskript seiner Frau, durchlebt die Vergangenheit ihres und seines Lebens. Politycki schrieb einen lesenswerten Roman über Liebe, Eheleben, Sprachlosigkeit und deren Folgen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • lesenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Heidemarie Schulze, am 04.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Matthias Politycki
    Jenseitsnovelle

    Warum lässt jemand den Partner, den er bereits über 20 Jahre liebt und schätzt, nicht an seiner neuen Betrachtungsweise des Lebens teilhaben?
    Warum schweigt der andere zu den für ihn unerträglichen Belastungen und Zweifeln?
    Wie furchtbar ist es für zwei Menschen, erst im Tode Abrechnung zu halten, wenn keine Korrektur des Lebens mehr möglich ist.
    Matthias Politycki zeigt durch seine Novelle, wie wichtig es ist, neue Lösungen zu finden, um nicht an Unerträglichkeiten zu zerbrechen.
    Für mich persönlich war der Schluss eine freudige Erlösung, weil er bestätigt, dass Liebe, Achtung und Wertschätzung die Grundlage für eine gute Ehe sind.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Schein und Sein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von M. Brandt, am 16.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Hinrich Schepp findet seine Frau Doro tot auf, bei ihr ein altes Manuskript von ihm. Die Geschichte von „Marek dem Säufer“ ist die letzte Korrekturarbeit seiner Frau, Abschiedsbrief und Abrechnung zugleich. Ungewohnt harsch und bitter geht sie dabei vor, denn die Parallelen zu Begebenheiten in Hinrichs Leben sind genauso wenig zu leugnen, wie die zu ihrer Vergangenheit - wie sich aber erst jetzt offenbart. Der klare, schonungslose und damit typische Politycki-Stil macht auch diese Novelle zu einer lesenswerten, weil merkwürdig anziehenden - Nachgeschmack inklusive.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Matthias Politycki - Jenseitsnovelle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von hasewue, am 05.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als der 65 – jährige Professor Hinrich Schepp an einem sonnigen Herbsttag ins Wohnzimmer zu seiner Frau kommt, findet er diese tot.
    Kurz vor ihrem Tod hat sie wie jedes Mal seine Arbeiten und Bücher korrigiert. In diesem Fall aber hat sie sein neuestes Werk, das gleichzeitig sein Leben erzählt, nicht nur korrigiert, sondern auch kommentiert. Durch persönliche Kommentare spricht sie zu ihm und Schepp muss erkennen, dass durch ihr plötzliches Ableben viel Ungeklärtes zwischen ihnen steht.
    Matthias Politycki erzählt in „Jenseitsnovelle“ die Geschichte eines Mannes, der mit dem plötzlichen Tod seiner Frau zurecht kommen muss und dabei merkt, dass vieles mehr Schein als Sein war.
    Dabei bedient sich Politycki an einer sehr anspruchsvollen Sprache, wobei er zwischen den zwei Erzählungen variiert und sie je nach Situation anpasst.
    Zum einen schreibt er sehr hochgestochen, wenn es um die Geschichte des Professors geht. Zum anderen wechselt er in die Umgangssprache, wenn er die Handlung von Schepps Buch „Marek, der Säufer“ schildert.
    Es ist vor allem am Anfang etwas schwierig sich dadurch zurecht zu finden, man gewöhnt sich aber relativ schnell daran.
    Die Handlung ist auch sehr genau beschrieben, auf jedes Detail wird genauestens eingegangen und durch einen unglaublich prägenden Schreibstil wird das Buch auch keinesfalls langatmig.
    Durch das überraschende Ende regt er den Leser zusätzlich zum Nachdenken an.
    Der Autor beschäftigt sich sehr viel mit dem Jenseits, was durch den Titel „Jenseitsnovelle“ auch zu erwarten war.
    Matthias Politycki schafft es mit seinem detaillreichen und ausschmückenden Schreibstil eine Atmosphäre zu schaffen, in der der Leser sich trotz einem Gefühl von Distanziertheit wohl fühlt.

    4 von 5 Sternen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Jenseitsnovelle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beate Müller-Egberink, am 08.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Über die Liebe und deren Abgründe, über verborgene Sehnsüchte und die Schattenseiten
    erzählt der Autor in dieser mitreißenden Novelle.
    Hinrich Schepp findet seine Frau Tod an seinem Schreibtisch sitzend. Sie hat einen lange
    verworfenen Text von ihm redigiert, doch die Anmerkungen die sie an den Rand seines Manuskripts
    schrieb, verstören und schockieren. Nichts davon kann nunmehr korrigiert oder diskutiert werden.
    Der Tod setzt dieser intensiven Liebesgeschichte ein unvermutetes Ende. Die Tragik der
    Sprachlosigkeit in einer Beziehung geht unter die Haut.
    Die intensive, schnörkellose und klare Sprache des Autors hat mich tief berührt . Dieser Text hallt
    nach .Einfach großartig!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Leben im hier und jetzt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maria Zubrinna, am 27.09.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Unser Hauptprotagonist ist Hinrich, ein Schriftsteller. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in einem Haus und beide haben arbeitstechnisch geteilte Rollen. Er schreibt, sie redigiert seine Arbeit. Eines Tages betritt er das Arbeitszimmer und sieht seine Frau am Schreibtisch sitzen. Sie kehrt ihm den Rücken zu. Matthias Politycki versteht es, uns über Seiten zu beschreiben, ohne dabei auch nur eine Sekunde langweilig zu werden oder auch nur einen überflüssigen Satz zu schreiben, was Hinrich denkt. Zu spät also erkennt Hinrich, dass seine Frau verstorben ist.
    Er kann mit dieser neuen Situation nur schwer umgehen und lässt seinen Gedanken freien Lauf. Er bedauert alles Gesagte und Ungesagte und merkt, dass er nichts mehr klarstellen kann.
    Eine sehr schön geschriebene Novelle, die den Leser im Hier und Jetzt einfängt. Die einem vermittelt wie vergänglich das Leben ist und wie sehr man sich jeden Tag bewusst machen sollte, wie schön es ist, das Leben zu genießen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Bewegendes Kammerspiel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Christian Rößner, am 26.05.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Heinrich Schlepp findet eines Morgens seine Frau leblos an seinem Schreibtisch sitzen. Kurz vor ihrem Tod hat sie einem Romanfragment ihres Mannes ihre ganz eigenen Korrekturen angedeihen lassen. Schlepp sieht sich nun in der Pflicht, seiner toten Ehefrau seine Sicht der Dinge zu erklären. Was als einfacher Plot daher kommt, entwickelt sich nun für den Leser zu einer extrem vielschichtigen Studie über das Leben, die Liebe, Eifersucht und den Tod. In diesem literarischen Kammerspiel lässt Matthias Politycki für den Leser die scheinbar vorbildhafte Ehe zu einem Vexierbild mutieren. Nichts war so, wie es schien - und der Tod setzt aller Erklärbarkeit die Grenzen. Extrem lesenswert!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Zuletzt angesehene Produkte