Juliet, Naked
Roman
- Erschienen: September 2009
- Versandfertig innert 1-2 Werktagen.
- ISBN-10: 3-462-04139-8
- EAN: 9783462041392
- Einband: gebunden
- Erschienen bei: Kiepenheuer & Witsch
- Seitenzahl: 304
- Gewicht: 491 g
- Sprache(n): Deutsch
- Übersetzt von: Harald Hellmann, Clara Drechsler
- Auflage: 1. Auflage
- Stilrichtung: Romane
- Ausstattung: 21 cm
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Bewertung (13 Leser)
Nick Hornby schreibt in seinem neuen Roman über Musik und Liebe - was kann uns Besseres passieren!
Fans von Nick Hornbys Roman High Fidelity dürfen sich freuen, denn sein neues Buch spielt wieder in der Welt der Rock- und Popmusik. Sein Protagonist ist ein gescheiterter Rockstar, Tucker Crowe, Jahrgang 1953, der in den 80er-Jahren Triumphe feierte, heute aber völlig zurückgezogen in einer amerikanischen Kleinstadt lebt und bald Großvater wird. Unzufrieden mit seinem Dasein will er etwas ändern ...
Tucker Crowe, der 1986 kurz vor einem Gig spurlos verschwand, kann kaum glauben, was er im Internet alles über sich lesen muss. Dort tauschen seine glühendsten Fans Informationen aus, nachdem sie alle Stätten seines Schaffens besucht haben, sie lesen seine Songtexte rückwärts und tun noch manch andere merkwürdige Dinge, um Hinweise auf seine Person und seinen Aufenthaltsort zu erhalten. Zu dieser leicht verblendeten Community gehört auch Duncan, der mit seiner Freundin Annie in einem Kaff an der englischen Ostküste lebt. Annie hat sich nach 15 Jahren einigermaßen an seinen Spleen gewöhnt und lässt ihn gewähren, doch als dann plötzlich, welch eine Sensation!, ein neues Album von Crowe auf den Markt kommt, stellt sie eigenständig eine Kritik des neuen Albums ins Netz. Duncan ist entsetzt. Für ihn ist das der Beweis, wie ignorant Annie ist. Tucker Crowe himself wiederum fühlt sich zum ersten Mal verstanden, und er nimmt Kontakt zu Annie auf ...
Von der englischen Ostküste nach Amerika und wieder zurück führt diese Geschichte, in der zwei einsame Menschen ihr altes Leben satthaben und einen neuen Anfang wagen.
Nick Hornby tut das, was er am besten kann: Er schreibt über Musik und die Liebe und die Überraschungen, die das Leben für alle bereithält.
Kundenrezensionen
Durchschnitt (13 Leser)
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"Verglühter Ruhm und Fanatismus",
von Katja Burke aus Lingen (Lookentor-Passage (25.03.2010)
Eine nette Geschichte über den alternden Rockstar Tucker Crowe, der nichts mehr mit seinem Leben anzufangen weiß, seitdem seine Karriere beendet ist; über seine vielen Frauen und Kinder, seinen sehr süßen, jüngsten Sohn, durch den er alle seine Fehler wieder gut machen möchte - und über Duncan und Annie, ein britisches Pärchen, dessen Beziehung sich immer nach und auf Tucker Crowe richtete - bis Annie Tucker kennen lernt und das Bild der beiden von ihm ins Wanken gerät.
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"Aufhören unmöglich",
von Stefanie Sült aus Norderstedt (04.02.2010)
Nick Hornby hat sich wieder einmal der Musik gewidmet - Grund genug, dieses Buch zu beginnen.
Aufhören? Nicht möglich!
Jede Bahnfahrt ist zu kurz, jede Unterbrechung unwillkommen.
Als Fan von Rockmusik (und Rockmusikern) pendelte ich ständig zwischen ertapptem Grinsen und ungläubigem Kopfschütteln. Hornby schafft es mühelos, den Leser zwischen Lachen und Nachdenklichkeit zu halten, die Charaktere so feinsinnig vorzustellen, daß man einfach wissen möchte, wie sie ihr Leben gestalten und was passiert, wenn sie sich begegnen.
Ein Buch, das Musik und Liebe verbindet, ein Buch mit perfekter Balance!
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"Ein echter Hornby",
von Michaela Klauser aus St. Pölten (01.02.2010)
Durch den typisch plaudernden Erzählton sind die Bücher von Nick Hornby federleicht zu lesen. In "Juliet, Naked" sind seine Hauptpersonen ein eher trist dahinlebendes Paar in den Vierzigern. Annie leidet unter Duncan´s krankhafter Verehrung eines in der Versenkung verschwundenen Rockstars. Bis dieser sich per e-mail bei ihr meldet
Wie nicht anders zu erwarten: Witzig, skurril und amüsant!
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"Juliet Naked",
von Dieter Theiss aus Eisenach (08.01.2010)
Nach einigen etwas schwächeren Büchern ist Nick Hornby endlich wieder zu dem Thema zurückgekehrt, über das er am besten schreiben kann: Rockmusik.
High Fidelity ist eines meiner Lieblingsbücher und nun knüpft Hornby endlich wieder an diese Stärke an: Annie und Duncan führen seit 15 Jahren eine ziemlich langweilige Beziehung in einem kleinen Kaff an der Ostküste Englands. Das einzige was Duncan am Leben erhält ist sein fanatisches Interesse an Tucker Crowe, einem singer-songwriter, der 1986 plötzlich abtaucht, was zu Spekulationen unter Crowenologen auf div. Websites im Internet führt. Tatsächlich nimmt Hornby ironisch die zahlreichen Dylanologen oder Neil- Young-Rusties auf die Schippe, die ihr Leben damit verbringen, im Netz über ihre Helden zu philosophieren und dabei vergessen tatsächlich zu leben.
Gleichzeitig beschreibt er das mittlerweile unaufgeregte Leben des einstigen Rockstars und dessen Hang diverse Beziehungen zu Frauen zu vermasseln bis er endlich auf Annie trifft
Wo findet unser Leben statt ? Im Netz, in unserer Fantasie, im Alltag ? Witzig und spannend gelingt es Hornby sich diesen Fragen zu nähern und uns zu unterhalten.
Und das gilt nicht nur für Rockmusik-Fans !
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"Wieder sehr gelungen !",
von Roman Dieball aus Landau in der Pfalz (02.01.2010)
Hornby-Fans kann man sein neustes Werk wieder mal bedenkenlos empfehlen. Es hat Witz, gut geschriebene Dialoge, glänzt mit Detailwissen bei seinem Lieblingsthema Musik (wer kennt sich schon mit Northern Soul aus ?) und hat wieder diese liebenswerten Figuren, die gerade durch ihre Schwächen durch und durch sympathisch wirken. Das war bei High Fidelity so, bei About a Boy, bei A Long Way Down und auch bei Slam. Das mag nicht die hohe Literatur sein, aber es unterhält. Und wie ! Man möchte am liebsten mitdiskutieren, welche Version von 'Juliet' besser ist (wenn man die Musik denn hören könnte...) und sich mit Annie neu verlieben :-)
Nicht-Fans sei dann dieses Buch eben deshalb empfohlen - ein toller, unterhaltsamer Roman. Nicht mehr aber ganz bestimmt auch nicht weniger. Zeit, Hornby-Fan zu werden !
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"Lesevergnügen, das "High Fidelity" nahe kommt",
von Heike Echternkamp aus Hof (01.10.2009)
Als Hornby-Fan lese ich natürlich jedes seiner Bücher. Bisher war jedoch keines so gut wie "High Fidelity". "Juliet, Naked" kommt "High Fidelity" aber schon recht nah.
"Juliet, Naked" ist beste Unterhaltung, von der man sich wünscht, dass sie so schnell nicht endet. Da aber auch dieses Buch irgendwann zu Ende ist, empfehle ich, nach der Lektüre nach weiteren Titeln von Nick Hornby zu greifen, selbst wenn schon bekannt. Denn: Auch die zweite Lektüre lohnt sich!
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"Juliet, naked",
von Petra Dressing aus Kaiserslautern (30.09.2009)
Nick Hornby mixt in seinem neuen Werk wieder viel Witz, tolle Charaktere und eine etwas verschrobene Handlung zu einem herrlichen Roman, den man wirklich nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und wie immer lauern dahinter die "ernsten" Themen: kann man Lebensjahre vergeuden, bekommt man sie zurück?! Helfen Kinder dabei?! Wo ist Tucker Crowe?! Wenn sie einem so unterhaltsam serviert werden, macht es wirklich Freude! Ich hätte ewig weiterlesen können, wie es mit Annie, Duncan und Tucker nun so weitergeht - und am liebsten "Juliet" dazu laut auf dem Plattenspieler gehört..!
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"Musik und Liebe",
von Andreas Wetekam aus Münster (Poertgen-Herder) (27.09.2009)
Nick Hornby widmet sich wieder einem seiner Lieblingsthemen: Der Musik. Er tut dies auf erfrischende Weise, mit einer netten Idee und einer Handvoll verschrobener Charaktere, wie sie einfach aus dem realen Leben gepickt zu sein scheinen.
Das Buch wird sicher nicht jedem gefallen, es ist eine ruhige Geschichte mit kleinen Hängern, aber es eine zeitweise amüsante, zeitweise tiefgreifende Geschichte, die meinen Geschmack getroffen hat. Man kann sich die Gruppe von, nennen wir sie einmal vorsichtig Interessierten, Crowologen richtig gut vorstellen, wie sie jeden kleinen Schnipsel Information oder Nichtinformation drehen und wenden und im Internet diskutieren Hornby hält dem Leser den gesellschaftlichen Spiegel vor und daher funktioniert der Roman auch so gut.
Für musikalisch Interessierte eine absolute Empfehlung und für solche, die gerne mit den etwas ungewöhnlicheren Charakteren mitfiebern.
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"Juliet, Naked",
von Hendrikje Adriani aus Berlin, Eastgate (19.09.2009)
Dieses Buch hat mich wirklich zum lachen gebracht! Nick Hornby beschreibt die Umtriebe einer kleinen Gruppe von "Extremfans" eines 80er Jahre Rockstars so treffend und sarkastisch, dass kein Auge trocken bleibt: Da wird schonmal die Toilette besichtigt, die der große Künstler nach seinem letzten Gig benutzt hat, und jeder Songtext so lange interpretiert, bis es quietscht. Wie so oft im Leben stellt sich dann aber heraus, dass der "Rockstar" mittlerweile ein mehr oder weniger braver Familienvater geworden ist. Und dann ist da noch die Frau des "Extremfans", die... ach was! Lesen Sie einfach selber - Sie werden es nicht bereuen.
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"Juliet",
von einer Kundin/ einem Kunden (18.09.2009)
"Eine bewegende Geschichte eines Paares, das auf höchst erstaunliche Weise zueinander findet. Besonders großartig ist auch wieder bei diesem Werk Hornbys zu bemerken, dass sein Sarkasmus echt unvergleichlich ist und doch immer richtig angebracht.
Alles in allem kann ich es wirklich nur weiterempfehlen, jeder der schon einmal ein Buch von Hornby gelesen hat, und es toll fand, wird mit Sicherheit Freude an diesem Buch haben.
Besonders wenn man mal selbst persönliche Probleme haben sollte, lenkt dieses Buch einen einfach fantastisch von allem ab. Eine schöne Tasse Tee und dazu noch ""Juliet, naked"" und schon sieht die Welt ein bisschen besser aus."
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"Liebe, Musik, Fans, Idole",
von
Silke Schröder
aus Hannover (15.09.2009)
Nick Hornbys neuer Roman Juliet, Naked handelt von der Liebe und der Musik, von der unvermeidlichen Entzauberung der Idole und ihrer Fans, dem Schicksal festgefahrener Beziehungen und den neuen Perspektiven, die das Leben jenseits der Vierzig offenbart. Seine Dreiecksgeschichte um Duncan, Annie und Tucker ist voller ironischer Untertöne über Menschen, die nicht erwachsen werden wollen und erst ihren eigenen Weg finden müssen, um sich ihrem Leben und ihrer Verantwortung zu stellen.
Das klappt nicht immer, und gerade deshalb sind seine Figuren nie unsympathisch, sondern überaus treffend gezeichnet. Ein lebensfroher und zugleich nachdenklicher Roman über Freundschaft, Familie und das erwachsen werden und natürlich über Musik.
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"Sie hassen lange Wartezeiten? Mit diesem Buch kein Problem!",
von Markus Kowal aus Köln, Rhein-Center (10.09.2009)
Man freut sich über unendliche Bahnfahrten, lange Zeiten im Wartezimmer und ewige Schlangen im Supermarkt. Wie kann man sich über so etwas freuen? Dafür gibt es nur einen Grund, wenn man dieses Buch dabei hat. Man legt es einfach nicht mehr aus der Hand oder zählt die Stunden, wann man es endlich weiter lesen kann. Nun ist Nick Hornby schließlich zum Thema Musik zurückgekehrt und hat uns dabei noch großartige Charaktere geschenkt. Viel Spaß beim Warten!
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"Für Fans von High Fidelity",
von Sabine Hauswald aus Bad Zwischenahn (10.09.2009)
Annie und Duncan sind um die 40 und leben in einem kleinen Küstenstädtchen in England.
Tucker Crowe ist ein Ex-Musiker aus Amerika, der seit 20 Jahren wie vom Erdboden verschwunden scheint.
Duncan verehrt Tucker und Annie kann dieses kaum verstehen.
Als dann ein neues Album erscheint sind Annie und Duncan unterschiedlicher Meinung.
Für ihn ist es das Beste Album und für sie der größte Mist.
Beide tun ihre Meinung im Internet kund und Annie erhält eine Antwort. Von Tucker Crowe.
Juliet, Naked ist eine tolle Geschichte über Helden und Idole, Ziele des Lebens, Kinder und zwischenmenschliche Beziehungen.
Für alle Nick Hornby Fans und für die, die es noch werden wollen.
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