Verbrechen

Verbrechen

Stories

von Ferdinand von Schirach

Buch

gebunden (205 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Produktdetails

Verkaufsrang: 24.485
ISBN-10: 3-492-05362-9
EAN: 9783492053624
Erschienen: September 2010
Verlag: Piper
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 205
Gewicht: 367 g
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Ferdinand von Schirach

Als Glück empfindet Ferdinand von Schirach, wenn in der Nacht, wenn es still ist, niemand anruft oder stört und er mit einem guten Kaffee in der Hand seine Geschichten schreiben kann. Viel Schlaf braucht der Autor und Strafverteidiger nach eigener Aussage nicht. 1964 in München geboren, wuchs Ferdinand von Schirach dort und in der Nähe von Stuttgart auf. Er besuchte das Jesuiten-Kolleg St. Blasien, über das er später im Spiegel anlässlich der Mißbrauchsfälle schrieb. Sein Studium absolvierte er in Bonn, machte in Köln sein Referendariat und ließ sich 1994 in Berlin als Rechtsanwalt nieder. Viele seiner Fälle machten Ferdinand von Schirach bekannt und gaben ihm den guten Ruf, den er heute deutschlandweit besitzt. Auch als Schriftsteller konnte er überzeugen, so schrieb Ferdinand von Schirach schon für die Süddeutsche Zeitung, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und seit Juni 2010 verfasst er auch eine Kolumne unter dem Titel "Einspruch" für den Spiegel. Sein Debütroman "Verbrechen" blieb über 45 Wochen auf der Bestsellerliste des Spiegels. Die Rechte an dem Buch wurden in 25 Länder verkauft und auch die Filmrechte hat Ferdinand von Schirach schon abgetreten. Nicht nur, dass es eines der am häufigsten verkauften Debüts ins Ausland ist, Ferdinand von Schirach hat damit auch den Kleist-Preis 2010 erhalten.

Meinung der Redaktion
Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler?Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenswert.

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Buchhändlertipps

  • Menschliche Verzweiflung

    von Sabine von Prince, am 13.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    In Form von 11 sachlichen Berichten erzählt uns der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach von Schuld, Sühne,
    Leben, Tod und menschlicher Verzweiflung. Manchmal sind die Geschichten spannender als manch ein Krimi. Mit wieviel Verständnis er für die Opfer und aber auch für die Täter ist, beeindruckt tief. Zudem ist es sehr gut geschrieben. Unbedingt lesen!

Kundenrezensionen

  • megaspannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 05.02.2012

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    Beschreibung
    Ein freundlicher älterer Doktor erschlägt nach vierzig Jahren Ehe seine Frau mit einer Axt, ein führender Industrieller wird des Mordes an einer Prostituierten verdächtigt, eine Frau tötet ihren Bruder Elf Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur, erzählt von Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, basierend auf Fällen, die er in seiner Kanzlei erlebt hat.

    Ferdinand von Schirach berichtet hier von Fällen aus seiner Kanzlei. (Ich gehe davon aus, das die Namen der betroffenen Personen geändert wurden). Ich wurde auf dieses Buch durch eine Fersnsehsendung aufmerksam, in der Ferdinand von Schirach zu diesem Buch und den Fällen interviewt wurde. Ich hatte mir viel davon erhofft und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Eine megaspannende Lektüre, bei der auch das deutsche Rechtssystem und die Aufgaben der einzelnen Gruppen (Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richter) in groben Zügen -und ganz nebenbei- erklärt wird. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band aus der Feder von Herrn von Schirach.

    Bisher von Ferdinand von Schirach erschienene Bände:

    1. Verbrechen
    2. Schuld
    3. Der Fall Collini
    4. Der Bäcker (nur als eBook)

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  • Reale Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.02.2011

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    In diesem Buch erzählt der Autor und Strafverteidiger Ferdinand von Schirach elf Kurzgeschichten oder besser gesagt, er berichtet von elf Fällen, die er so in seiner Praxis tatsächlich erlebt hat.

    Es sind ganz unterschiedliche und manchmal wirklich haarsträubende Begebenheiten. Man kann es oft kaum glauben, dass so etwas tatsächlich geschehen sein soll.

    Alle Protagonisten geraten hier - wie soll es anders sein - auf die ein oder andere Art in Konflikt mit dem Gesetz. Von Schirach berichtet von den Tätern und deren Vergehen und wie es dazu kommen konnte. Auf den Inhalt der einzelnen Stories möchte ich hier nicht eingehen, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.

    Die Sprache des Autors ist knapp, prägnant, lakonisch. Doch gerade diese scheinbare Distanziertheit lässt die Ungeheuerlichkeit der Fälle hervortreten.

    Mir wurde dieses Buch von meinem Buchhändler empfohlen und das vollkommen zurecht. Die Geschichten über menschliche Abgründe haben mich in ihren Bann gezogen ,aber auch manchmal erschreckt.. Mir hat dieses Buch so gut gefallen , dass ich nicht umhin konnte , mir auch von Schirach´s zweites Werk " Schuld " zuzulegen . Und auch das habe ich regelrecht verschlungen.

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  • Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elohym78, am 29.09.2010

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    Wie der Titel schon sagt, geht es in dem vorliegenden Buch um Verbrechen. Allerdings nicht um fiktive, ausgedachte, sondern um reale Gewalttaten und ihr Folgen. Geschildert werden die unterschiedlichsten Taten und Motive, nur eins haben die meisten gemeinsam: sie enden tödlich.

    Das Cover zeigt einen Mann mit Anzug, Hut und Aktentasche von hinten. Er scheint sich auf einen neuen Fall zuzubewegen. Vielleicht ein Selbstbildnis des Autors.

    Ferdinand von Schirach schildert die vorliegenden Verbrechen völlig Wert frei und emotionslos. Nur einer meist zynischen Ironie konnte er sich anscheinend nicht verkneifen, was dem Buch eine besondere Würze verleiht. Der Schreibstil ist kurz und knapp gehalten, erhält dadurch aber eine eigentümlich Eindringlichkeit und als Leser sieht man sich gezwungen, einen Fall nach dem nächsten zu lesen. Raum für Spekulationen nach dem Warum lässt der Autor nicht, da er die Motive klar schildert. Trotzdem grübelt man unwillkürlich nach. Man versucht sich in den Täter hineinzuversetzen und überlegt, ob man nicht selber so gehandelt hätte.

    Mein Fazit: Absolut lesenswert!

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  • Ein Verbrechen es nicht zu lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Philipp Rohn, am 29.08.2010

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    Ferdinand von Schirach, übrigens der Neffe des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, ist praktizierender Rechtsanwalt in Berlin. Mit "Verbrechen" liefert er sein Debut als Autor von Kriminal-Kurzgeschichten. Der Schreibstil Schirachs ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn harte Hauptsätze, die sich zu kurzen, schlagkräftigen Absätzen zusammenfügen, dominieren das Schriftbild. Was bei anderen vielleicht Monoton wirkt, sorgt hier für eine ganz besondere Art von Nervenkitzel. Der Leser erfährt nie mehr, als er unbedingt braucht um seiner Fantasie einen Anstoß zu geben sich selbst in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche zu begeben. Spannend, atemberaubend und meisterhaft komponiert. Meiner Meinung gibt es nur einen Makel: Das Buch ist viel zu kurz.

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  • Unterhaltung mit Tiefgang Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martha Volk, am 26.08.2010

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    Ferdinand von Schirach schildert in seinem Buch oft unglaubliche, aber wahre Fälle aus seinem Berufsalltag als Strafverteidiger. Damit hat er mich total begeistert! Die Geschichten sind kurz, man kann sie also gut mal zwischendurch lesen, aber sie lassen einen so schnell nicht mehr los. Denn natürlich haben auch Verbrecher ihre Geschichte...
    Absolut lesenswert!

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  • Verbrechen und Strafe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von sabatayn76, am 24.07.2010

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    Inhalt:
    Ferdinand von Schirach ist Anwalt und Strafverteidiger und hat mit "Verbrechen" elf Stories über Verbrechen, Strafe und Schuld vorgelegt.
    Mein Eindruck:
    „Verbrechen“ beginnt mit einer interessanten Geschichte, dem Fall von Friedhelm Fähner, der ein unauffälliges Leben führt und plötzlich seine Ehefrau zerhackt. Diese Story klang vielversprechend, und ich glaubte (und hoffte), dass dem Leser in den folgenden Geschichten weitere Einblicke ins deutsche Strafsystem geboten werden. Leider war dem nicht so, und die nachfolgenden Fallberichte waren teils langweilig, teils grenzüberschreitend detailverliebt und zeigten weder psychologischen noch juristischen Tiefgang.
    Die Sprache von Ferdinand von Schirach war bisweilen zu dramatisch und reißerisch („Er war glücklich. Es war das letzte Mal in seinem Leben.“). Im Verlaufe des Buches hatte ich mehr und mehr den Eindruck, dass es dem Autor größtenteils um Selbstbeweihräucherung ging, dass er seine Stories dafür nutzt, sich selbst auf die Schultern zu klopfen, weil er alles so gut im Griff hat.
    Die Gewaltschilderungen haben mich sehr abgestoßen. Ich vertrage sicherlich einiges und bin nicht zimperlich, aber ich finde, dieses Ausmaß ist im Rahmen eines solchen Buches unnütz. Anderen Autoren gelingt es zumindest, ohne Gemetzel und detaillierte Beschreibungen von Gewebebestandteilen Entsetzen beim Leser hervorzurufen.
    Der Autor bringt meiner Meinung nach nichts Neues. Geschichtchen dieser Art kann man in jedem billigen Thriller finden. Unter dem Deckmantel der „Wahrheit eines Strafverteidigers“ wirkt das Ganze auf die Mehrheit wahrscheinlich spannend und neu, ist es aber nicht.
    Mein Resümee:
    Wer sich für Fallgeschichten und Phänomene wie Rechtsextremismus, Kindesmissbrauch und sexuelle Paraphilien interessiert, der sollte die populärwissenschaftlichen Bücher von Andreas Marneros lesen. In allgemeinverständlicher Sprache erzählt der Psychiater Marneros die Geschichten von Straftätern und erklärt nebenbei Begriffe wie Schuld(un)fähigkeit, Maßregelvollzug, Persönlichkeitsstörungen und psychische Erkrankungen.
    „Verbrechen“ ist meiner Meinung nach ein Buch, das nur an der Oberfläche kratzt, delinquentes Verhalten und Strafbemessung nicht ausreichend erklärt und somit kein Wissen und keine Erkenntnis vermitteln kann.

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  • Spannend und authentisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Birgit Herrmann, am 10.06.2010

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    Schirrach berichtet hier von 11 spannenden, authentischen Fällen, die er als Strafvertreidiger vertreten hat, und den zugehörigen Schicksalen. Seine Schilderungen sind knapp und sachlich, aber schon nach den ersten Sätzen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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  • Fesselnd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Oliver Sichert, am 06.06.2010

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    15 kurze Geschichten rund um Mord und Totschlag. Grausig, hart und präzis, wie es zu guten Storys gehört. Unglaubliche Geschichten. Besonders werden sie durch das Versprechen, sie seien wahr und geschehen. Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach geht als wissender Erzähler an den Anfang dieser Dramen und schildert nach den Regeln guter Geschichten bis er selbst als Strafverteidiger seinen Auftritt hat. Das Publikum - in meiner Person – spürt, dass diese Professionen eigentlich nicht vereinbar sind und große Lust auf mehr von diesen „wahren Geschichten“. Beeindruckend wie die Frage der Schuld im deutschen Strafrecht erzählerisch gespiegelt wird.

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  • Wirklich wahre Geschichten! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ricarda Cebulla, am 03.06.2010

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    Man kann es kaum glauben wenn man das Buch liest, aber diese Fälle sind wirklich so vorgekommen. Ferdinand Von Schirach ist Strafverteidiger und hat in diesem Buch seine skurrielsten Fälle veröffentlicht. Er behauptete einmal in einem Interview das jeder Mensch durch eine ungünstige Situation zum Verbrecher werden kann. Und so erging es den Betroffenen in diesen Geschichten...

    Beim lesen ergeht es jedem so, das er mehr und mehr Partei für den Täter ergreift.

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  • Echte Verbrechen ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Denzer, am 07.05.2010

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    Ein Jurist, der Kurzgeschichten schreibt ? Ja, sowas gibt es. Sehr lesenswert. Nach dieser Lektüre werden Sie Schlagzeilen über Verbrechen mit anderen Augen sehen.

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  • Enttäuschend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von CaWa - die Leseratte, am 10.03.2010

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    Ein Buch zu lesen, das die Wahrheit, nichts als die Wahrheit über tatsächliche Verbrechen erzählt, hat mich sehr gereizt. Sicher, es sind schlimme Geschichten und Schicksale, die von Herrn von Schirach geschildert werden, aber bei den meisten war das Ende nicht schlüssig. Liegt es möglicherweise daran, dass man für die dort geschilderten gesetzlichen Winkelzüge eine juristische Ausbildung benötigt? Die Enden der Geschichten kommen ziemlich abrupt, ja lassen Raum für Spekulationen.

    Lediglich die erste der insgesamt 11 Geschichten ist mir wirklich nahe gegangen und auch haften geblieben. Hier ist alles logisch nachvollziebar.

    Schade eigentlich.

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  • Bei der Lektüre dieses Erzählbandes wird Ihnen das Blut in den Adern gefrieren! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ute Habel, am 09.03.2010

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    Unmittelbar und schnörkellos schreibt Ferdinand von Schirach Geschichten von Verbrechen, die er so oder so ähnlich von seiner Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger kennt.

    Viel gelobt, wird von Schirach oft nach dem Rezept für seinen überraschenden Erfolg gefragt: „Ich verzichte einfach auf die Adjektive.“

    Abgründe pur, denn die Wirklichkeit ist spannender als jede Fiktion!

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  • Ganz interessant... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Phantomime, am 04.03.2010

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    Verbrechen ist ein interessant geschriebenes Buch,weil es aus der Sicht der Täter geschrieben wurde und die Dinge wirklich genauso geschehen sind.In elf verschiedenen Kurzgeschichten erzählt Ferdinand von Schirach hier von den aussergewöhnlichsten Verbrechen.Dennoch fand ich es "nur" interessant,mehr nicht.Es geschehen natürlich einige schreckliche Dinge darin,aber wie so mancher Leser es getan hat,als grausam würde ich persönlich es nicht bezeichnen.Der einzige Fall,der mir in Erinnerung bleiben wird,ist gleich der erste Fall gewesen.In diesem Fall konnte ich tatsächlich sowas wie Mitleid und Verständnis mit dem Täter empfinden,was mich dann doch mehr als überrascht hat. Von Schirach zeigt hier schonungslos die Hintergründe auf,die zu den jeweiligen Verbrechen geführt haben und gibt tiefe Einblicke in die dunklen Winkel der menschlichen Seele.Das Buch ist durchaus empfehlenswert,da es einen unkomplizierten Schreibstil hat,man muss keine Paragraphen studiert haben,um es verstehen zu können.Aber mehr so ein Buch zum Zwischendurchlesen.Vielleicht bin ich zu abgehärtet,da ich zuviele Psychothriller lese,ich weiß es nicht,schocken konnte mich dieses Buch jedenfalls nicht

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    von Phantomime, am 04.03.2010

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    Verbrechen ist ein interessant geschriebenes Buch,weil es aus der Sicht der Täter geschrieben wurde und die Dinge wirklich genauso geschehen sind.In elf verschiedenen Kurzgeschichten erzählt Ferdinand von Schirach hier von den aussergewöhnlichsten Verbrechen.Dennoch fand ich es "nur" interessant,mehr nicht.Es geschehen natürlich einige schreckliche Dinge darin,aber wie so mancher Leser es getan hat,als grausam würde ich persönlich es nicht bezeichnen.Der einzige Fall,der mir in Erinnerung bleiben wird,ist gleich der erste Fall gewesen.In diesem Fall konnte ich tatsächlich sowas wie Mitleid und Verständnis mit dem Täter empfinden,was mich dann doch mehr als überrascht hat. Von Schirach zeigt hier schonungslos die Hintergründe auf,die zu den jeweiligen Verbrechen geführt haben und gibt tiefe Einblicke in die dunklen Winkel der menschlichen Seele.Das Buch ist durchaus empfehlenswert,da es einen unkomplizierten Schreibstil hat,man muss keine Paragraphen studiert haben,um es verstehen zu können.Aber mehr so ein Buch zum Zwischendurchlesen.Vielleicht bin ich zu abgehärtet,da ich zuviele Psychothriller lese,ich weiß es nicht,schocken konnte mich dieses Buch jedenfalls nicht...

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  • Ferdinand von Schirach: Verbrechen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gudrun Wiedeburg, am 02.03.2010

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    Aus dem Leben eines Strafverteidigers: Auf elf wahren Fällen beruhen die Kurzgeschichten, die der Berliner Anwalt Ferdinand von Schirach in seinem ersten Buch zusammengetragen hat. Echte Tragödien sind es, die immer wieder vom Konflikt zwischen dem Recht auf der einen und der Ehre, dem Schwur oder der Geschwisterliebe auf der anderen Seite berichten. Stilsicher, voll von kühlem Pathos und manchmal zu Tränen rührend.

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  • Kurzgeschichten von extremen Menschen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nadine Woitas, am 03.02.2010

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    Was treibt einen angesehnen Doktor der Medizin dazu seine Frau mit einer Axt zu ermorden? Sein Geständnis sowie seine außergewöhnliche Strafe ist eine der Kurzgeschichten die der Strafverteidiger von Schirach in seinem Buch erzählt. Der Leser das Gefühl das er unmittelbar dabei ist wenn der Mandant von Schirach die Tat schildert. Da das Buch auf wahren Fakten basiert liefert es Gesprächsthemen und Denkanstöße- nicht nur für Krimileser.

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  • Kriminalfälle aus dem "echten" Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Mattias Maichin, am 06.01.2010

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    Der erfolgreiche Strafverteidiger schildert in 11 Geschichten wahre Fälle aus seiner Arbeit. Natürlich sind Namen und Orte verändert, aber interessant sind ja die Begebenheiten und die Hintergründe der Morde und anderer Verbrechen. Und diese sind skurril, erschreckend, bewegend. Dazu erzeugt die klare, ruhige Sprache eine große Spannung, wie ich sie selten erlebt habe. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Unbedingt lesen!

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  • Unglaublich, ungeheuerlich.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tamara Raidl, am 31.12.2009

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    .....schrecklich und erschreckend. Das diese Geschichten wahr sein sollen, fällt wirklich oft schwer zu glauben. Glaubt man es aber erstmal, sind sie noch einmal eine Spur unglaublicher und erschreckender!

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  • Prädikat: Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.12.2009

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    Schon nach der Leseprobe, war ich Neugierig auf mehr und ich wurde nicht Enttäuscht!

    Der Autor erzählt elf spannende, aber komplett unterschiedliche Schicksale;und gibt uns so einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Gerade die Tatsache, das diese Geschichten der Wahrheit entsprechen,macht das ganze um so interessanter! Man gerät unweigerlich ins Grübeln; macht sich Gedanken... Der kühle,Emotionslose schreibstil tut sein übriges...

    Jeder einzelne Fall berührt einen;aber immer auf völlig unterschiedliche Weise! Wir werden uns bewußt darüber,das jedes Verbrechen immer mehrere Blickwinkel hat - und haben muß! Wir können nicht nur nach "Gut und Böse" aussortieren,sondern müssen hinter die Fassade schauen! Wir erfahren hier auch etwas über die Täter,was das ganze ganz besonders Interessant macht. Denn im normalfall Erfahren wir ja nur aus der Presse einige,wenige Details über die jeweilige Tat und die dazugehörigen Opfer. Doch manchmal,ist eben auch der Täter ein Opfer... Ein Opfer der Gesellschaft,wenn man so will...

    Bleibt die Frage, was und der Herr von Schirach mit diesem Buch sagen möchte?

    Möglicherweise dieses: "Wer völlig frei von Schuld ist, der werfe den ersten Strein!"



    Fazit: Ein sehr gelungendes Buch, welches einem auch nach dem lesen nur schwer loslässt!



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  • Prädikat Lesenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.11.2009

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    Schon nach der Leseprobe, war ich Neugierig auf mehr und ich wurde nicht Enttäuscht!

    Der Autor erzählt elf spannende, aber komplett unterschiedliche Schicksale;und gibt uns so einen kurzen Blick hinter die Kulissen. Gerade die Tatsache, das diese Geschichten der Wahrheit entsprechen,macht das ganze um so interessanter! Man gerät unweigerlich ins Grübeln; macht sich Gedanken... Der kühle,Emotionslose schreibstil tut sein übriges...

    Jeder einzelne Fall berührt einen;aber immer auf völlig unterschiedliche Weise! Wir werden uns bewußt darüber,das jedes Verbrechen immer mehrere Blickwinkel hat - und haben muß! Wir können nicht nur nach "Gut und Böse" aussortieren,sondern müssen hinter die Fassade schauen! Wir erfahren hier auch etwas über die Täter,was das ganze ganz besonders Interessant macht. Denn im normalfall Erfahren wir ja nur aus der Presse einige,wenige Details über die jeweilige Tat und die dazugehörigen Opfer. Doch manchmal,ist eben auch der Täter ein Opfer... Ein Opfer der Gesellschaft,wenn man so will...

    Bleibt die Frage, was und der Herr von Schirach mit diesem Buch sagen möchte?

    Möglicherweise dieses: "Wer völlig frei von Schuld ist, der werfe den ersten Strein!"



    Fazit: Ein sehr gelungendes Buch, welches einem auch nach dem lesen nur schwer loslässt!

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