Frag mich, Schatz, ich weiß es besser!. Diana Taschenbücher, Band 35178

Bekenntnisse einer Ehefrau

von Katja Kessler

Buch

Taschenbuch (205 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

Fr. 14.90

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Frag mich, Schatz, ich..." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Probleme? Dr. Schatzi hilft!


Das Leben könnte so schön sein: Da macht Frau die Wohnung hübsch. Und das Einzige, was nicht mehr zu den Gardinen passt, ist Schatzi auf der Couch. Sein blau kariertes Hemd? Eine Zumutung für jedes Interieur. Aber einen Mann im Haus zu haben, hat auch gute Seiten. Wer würde der Hausfrau sonst erklären, dass Messer – bitte sehr - mit der Klinge nach unten in den Besteckkorb gehören? Und »der ganze Dekoscheiß im Keller« sein kostbares Fahrrad zustaubt. Ja wer? Wer hat den besseren Plan? Katja Kessler über den täglichen Kampf der Geschlechter und die Erkenntnis, dass Frauen die besseren Männer sind.


Komisch, rasant und mitten aus dem Leben gegriffen.

Produktdetails

Verkaufsrang: 7.497
ISBN-10: 3-453-35178-9
EAN: 9783453351783
Erschienen: 01.09.2009
Verlag: Diana Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 205
Gewicht: 216 g
Reihe: Diana Taschenbücher
Nach oben

Katja Kessler

Am 5.Januar 1969 erblickte in Kiel Katja Kessler, Deutschlands bekannteste Klatschkolumnistin und Autorin, die Welt. Zusammen und verheiratet mit dem Bild-Chefredakteur Kai Diekmann sind sie stolze Eltern von vier Kindern mit den außergewöhnlichen Namen Yella, Caspi, Kolja und Lilly. Katja Kessler wurde streng katholisch erzogen und sammelte als kleines Kind Madonnenbildchen, um ihrer Lehrerin zu gefallen. Mit ihrem Vater besuchte sie jeden Sonntag die Kirche. Glaube ist ihr auch heute noch wichtig und somit versucht sie es ihren Kindern in der Erziehung mit auf den Weg zu geben. Nach dem Abschluss ihres Abiturs an der Kieler Gelehrtenschule studierte Katja Kessler Zahnmedizin an der Universität Kiel. In Hamburg promovierte sie letztendlich nach einer zweijährigen Auszeit. Anstatt in die Zahnarztpraxis ihres Vaters mit einzusteigen, begann sie ein Praktikum beim Axel-Springer-Verlag. Dort erregte Katja Kessler mit ihren Textbeiträgen so viel Aufmerksamkeit, dass sie schon bald eine eigene Kolumne bekam. Fortan war die Karriere als Zahnärztin vergessen und sie berichtete vier Jahre lang über die High-Society der ganzen Welt. Mit ihrem ersten Roman "Herztöne"(2007) eroberte sie im Sturm die Bestsellerlisten. Vorher schon traute Katja Kessler sich an die Biografie von Dieter Bohlen. Ihr Mut wurde belohnt und im Laufe der Zeit wurde die einstige Boulevardjournalistin zu eine der beliebtesten Autorinnen Deutschlands. Nicht zuletzt wurde sie deswegen auch mit dem Journalistenpreis für Lebensfreude und der Goldenen Feder ausgezeichnet.
Die ausgeglichene, glückliche Katja Kessler, die jede Katastrophe eher als Herausforderung sieht, nicht nach Perfektion strebt, ihr Ego aus einer gesunden Distanz betrachtet und aus dem Fundus der Erfahrungen schöpft, um jede Lebenslage zu meistern, lacht und lebt mit ihrer Familie in Potsdam.

Meinung der Redaktion
In ihren Büchern erzählt die Bestsellerautorin Katja Kessler ehrlich, witzig und herrlich sarkastisch aus ihrem Familienleben. Prädikat: unbedingt lesenswert!

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Sehr amüsant und kurzweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich mag Katja Kesslers Kolumnen schon immer und finde es immer noch traurig, dass sie nicht mehr in der "Für Sie" schreibt. Mich erheitern die Geschichten rund um die Familie und so manches Mal erkenne ich das ein oder Andere wieder. Köstlich.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Hält nicht das, was es verspricht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Asti, am 18.09.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    BILD-Kolumnistin Katja Kessler schreibt in einer Zusammenstellung kleiner Einzelbeiträge auf amüsante Art über ihr Leben als Ehefrau, ab der Geburt des zweiten Kindes bis zu ihrem derzeitigen Leben mit Oma und vier Kindern. Liest sich relativ einfach, bleibt aber hinsichtlich der Jokes ziemlich an der Oberfläche - noch dazu sind die meisten der Witze bereits am Anfang zu erwarten. Nicht unbedingt empfehlenswert.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ähnlichkeiten mit anderen Familien sind rein zufällig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Edith Kölzer, am 11.02.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Angefangen hatte alles mit den Kolumnen, die Katja Kessler für die „Für Sie“ geschrieben hat. Daraus, um einige Texte erweitert, entstand dieses Buch.
    Mittelpunkt in allen Geschichten ist die Familie, die bis zum Schluss des Buches von der erst unverheirateten Zweisamkeit bis hin zur Familie mit vier Kindern und Oma immer weiter anwächst.
    Jede Kolumne für sich ist köstlich zu lesen, wobei die Story „Kotzbrocken“ (die drittletzte des Buches) schon den „Mobil“-Lesern der Deutschen Bahn einen Einblick in Buch und Familie hat verschaffen können.
    Einen roten Faden durch das Buch gibt es nicht. Gemeinsamer Nenner bei allen Geschichten ist die Familie mit ihren Alltäglichkeiten. Dosierungsanleitung: Hintereinander weg gelesen sind es fast zu viele Gags auf einmal. Fein dosiert, hin und wieder mal eine Story: einfach erfrischend witzig.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Baumkraulen
Oder: Warum ich NICHT davon träume, Claudia Schiffer zu sein
Viele Frauen wünschen sich ja, sie wären Claudia Schiffer oder Eva Mendes. ICH wünschte, ich wäre unsere Eibe!
Am Freitag stand ich mit Schatzi in unserem Garten. »Du, sag mal«, fragte er wach wie ein Fuchs, »lässt das Teil Nadeln?«
Interessanterweise kriegen Männer sonst ja noch nicht mal mit, wenn die eigene Frau Glatze trägt oder sich eine Blumenvase auf den Kopf transplantieren lässt.
Ich merkte, wie Eifersucht in mir aufstieg. Was hatte diese Eibe, was ich nicht habe?
»Der Baum hat Stress«, erklärte mir der rasch herbeigerufene langhaarige Pflanzendoktor Marke Jesus.
»STRESS?!«, schrie ich. »Wo kommen wir denn da hin, wenn jetzt auch schon Bäume Stress haben?! Fragen Sie ihn doch mal, ob er vielleicht auch Heimweh hat?!«
Den Witz konnte Jesus nun gar nicht verstehen. Stattdessen stellte er mir ein umfangreiches Baum-Wellness-Paket zusammen: wässern, düngen, kraulen. Kraulen? Ja, Sie lesen richtig. Ich bekam eine Kupferbürste in die Hand gedrückt. »Damit den Stamm abbürsten. Macht die Rinde schön!«
Soll ich ehrlich sein? Ich habe vier Kinder zu versorgen, ein Haus und einen Mann. Ob ich da noch einen Baum massiere, auch egal.
Aber meine Eifersucht lässt mich trotzdem nicht los. Vielleicht sollte ich mich mal als Sturmschaden verkleidet ins Bett legen? Womöglich hat Schatzi da ja noch eine verborgene Seite …


Kotzbrocken
Oder: Caspi, ich liebe dich!
Einmal im Jahr fragt sich jede Mutter, ob das mit der Fortpflanzung eine gute Idee war. Einmal im Jahr ist nämlich Kindergeburtstag.
Dazu muss man wissen: Kindergeburtstage funktionieren nach einer streng geheim gehaltenen Einstein’schen Geburtstagsformel. Diese besagt: Alles ist relativ – nämlich relativ egal.
Egal welche Kinder du einlädst, egal wie viel Aufwand du treibst – es ist immer ein Gör dabei, das dich in den Wahnsinn treibt. Dein eigenes nämlich.
Caspis dritten Geburtstag werde ich nie vergessen.
Schon morgens krabbeln neunzig schlecht gelaunte Zentimeter Menschlein aus dem Bett, auf der Stirn der unsichtbare Aufkleber »Heute Kotzbrocken«. Den Kescher auf dem Geburtstagstisch, den er sich so sehr gewünscht hat, will er nicht auspacken, das Hemd hat zu viele Knöpfe, das Müsli zu wenig Joghurt. »Du kommst nicht zu meiner Piratenparty!«, wird jeder bedroht, der nicht spurt. Also alle.
Nach dem Mittagsschlaf ist endgültig Schicht im Schacht: Caspar will das Bett nicht mehr verlassen. Seine vier Gäste, schlägt er vor, soll ich wieder nach Hause schicken. Ich locke ihn mit der Aussicht, dass er abends Pippi Langstrumpf gucken darf. Er bockt weiter. Als ich noch ein Stück Schokolade obendrauf lege, erklärt er gnädig: »Okay, dann gucke ich jetzt Pippi Langstrumpf.« Für die Gäste hat er aber immer noch keine Verwendung.
Schließlich darf ich ihn doch in die von mir in ewig langer Nachtarbeit mit jeder Menge Piraten-Schnickschnack dekorierte Küche tragen. Das folgende Kuchenessen gestaltet sich allerdings schwierig, weil niemand außer ihm den Geburtstagskuchen probieren darf.
»Na, du bist sicher auch froh, wenn das hier heute Abend vorbei ist«, meint eine der Mamas, die dageblieben ist.
Ich möchte zurückbrüllen: »Nein, ich bin überhaupt nicht froh. Das hier alles hat scheißviel Arbeit gemacht!! Jetzt wird gefälligst Spaß gehabt!!« Aber ich biete ihr eine Salzstange an. Vom Kuchen will Caspi ja, wie gesagt, nichts abgeben.
Am Ende des Tages sitze ich dann an seinem Bettchen: Den ganzen Nachmittag hätte ich ihn am liebsten ins Tierheim gebracht und gegen ein Meerschweinchen getauscht. Und wären keine Meerschweinchen vorrätig gewesen, hätten sie ihn auch so haben können.
Doch jetzt liegt mein Kind da – blass, still, mit riesen Augen – unter seiner Decke und greift nach meiner Hand. Und plötzlich bin ich mir nicht mehr sicher, wer hier geknickter ist: er oder ich?
Wir beten: »Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm!«
Caspar schaut mich an: »Ich will aber nicht in den Himmel, Mama, ich will aber nicht tot werden.«
Ich ziehe ihn an mich. Ich drücke ihn fest. Und weine.
Und der nächste Geburtstag wird so gefeiert, wie du es möchtest: ohne Gäste und mit Käferfangen im Garten.

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte