Göttin in Gummistiefeln

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Sophie Kinsella

Buch

Taschenbuch (446 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Samantha, eine junge, höchst erfolgreiche Londoner Anwältin, geht völlig in ihrer Arbeit auf. Bis sie eines Tages entdeckt, dass ihr ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist. In Panik verlässt sie das Büro und steigt in den nächstbesten Zug, der sie auf das platte englische Land bringt. Als sie nach dem Weg fragen will, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung: Man hält Samantha für die Bewerberin um einen Job als Haushaltshilfe. Völlig überrumpelt lässt Samantha sich einstellen, obwohl sie von Hausarbeit nicht die geringste Ahnung hat. Ein Glück, dass ein junger Gärtner bereit ist, ihr hilfreich zur Seite zu stehen ...






Produktdetails

Verkaufsrang: 12.309
ISBN-10: 3-442-46087-5
EAN: 9783442460878
Originaltitel: The Undomestic Goddess
Erschienen: 20.03.2006
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 446
Gewicht: 360 g
Übersetzer: Gertrud Wittich
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Sophie Kinsella

Unter dem Künstlernamen Sophie Kinsella ist sie schon weltweit bekannt, geboren wurde die britische Autorin aber unter dem Namen Madeleine Wickham am 12.Dezember 1969 in London. In Oxford studierte sie zunächst Musik, wechselte dann aber über zu Politik, Philosophie und Wirtschaft. Ihren Lebensunterhalt verdiente Sophie Kinsella sich als Wirtschaftsjournalistin, bevor sie damit begann ihre Romanheldin Rebecca Bloomwood in mehr und mehr Teilen ihrer Schnäppchenjägerin-Romane zum Leben zu erwecken. Mittlerweile begeistert sie ein Millionenpublikum mit ihrer chaotischen, humorvollen und chronisch Pleite gehenden Heldin. Obwohl die für ein Finanzmagazin arbeitet, weicht Sophie Kinsella von ihrem Lebenswandel und ihrer Shoppingsucht nicht ab und erlebt ständig neue Kuriositäten. Der erste Teil der Reihe von "Shopaholic-Die Schnäppchenjägerin" wurde 2009 auch verfilmt und stoß auf große positive Resonanz bei den Kinobesuchern. Aber auch mit ihren Romanen, die sie teils unter ihrem Geburtsnamen veröffentlichte, feiert Sophie Kinsella große Erfolge und unterhält ihre Fans.
In London lebt Sophie Kinsella mit ihrem Mann und ihren gemeinsamen drei Söhnen.

Meinung der Redaktion
Sophie Kinsella ist die Königin der romantischen Komödie! Ihre Figuren haben genau die richtige Dosis liebenswerter Schrullen.

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Buchhändlertipps

  • Lustig

    von Nadja Weber, am 08.06.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Dieses Buch ist für jede Frau ein Muss. Es ist von Anfang bis Ende humorvoll und sehr spannend. Eine gestresste Samantha, die immer nur am Arbeiten ist und keine Zeit für irgendetwas anderes hat. Oder doch? Lass dich überraschen. Viel Spass beim Lesen.
  • Spass

    von Nadja Weber, am 27.05.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Ein Buch, welches für jede Frau ein muss ist zum Lesen. Ich konnte es kaum mehr weglegen, da es sehr spannend und total witzig war.
  • Unterhaltung pur

    von Maria Leisibach-Schmid, am 13.10.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Basel

    Mit ihrem erfrischenden Schreibstil erreicht Sophie Kinselle genau das, was das witzige Cover verspricht - Unterhaltung und Spass. Und mehr als einmal werden die Lachmuskeln angestrengt.
    Wirklich lohnend und kurzweilig, erfreulich wenig Längen aufweisend ist es wirklicher Lesegenuss für gemütliche Stunden. Einmal angelesen kann man das Buch nicht mehr weglegen...
    Empfehlenswert als Ferienlektüre oder einfach für alle, die auch einmal Ablenkung vom tristen Alltag suchen. (Nicht nur für Kinsella-Fans!)

Kundenrezensionen

  • Einfach göttlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe dieses Buch auf Empfehlung einer Freundin im Urlaub gelesen und es geradezu verschlungen. Man kann gar nicht mit dem Lesen aufhören, weil man gerade entweder mit der Hauptfigur mitfühlt oder sich fragt, was sie als nächstes anstellt. Eine tolle Geschichte von der Workaholic zur Lebensgeniesserin

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  • Amüsant, schnell und kurzweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von GiPi, am 15.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Göttin in Gummistiefeln ist eine scnell zu lesende, flotte Erzählung die mitten in England - London und einem kleinen Ort in der Umgebung spielt.

    Die Geschichte wird als Ich-Perspektive wiedergegeben, die teilweise auch mit sich selbst sprciht. Es wurde ein Satzbau verwendet, der sich einfach und schnell lesen lässt - d.h. kurze klare Sätze, die in ihrer Art auch nicht vor Ironie und anderen stilistischen Mitteln zurückschrecken. Durch den kurzen und schnellen Satzbau habe ich die Geschichte anfänglich als sehr hektisch empfunden. Alles muss irgendwie schnell schnell gehen. Im Laufe des Buches gewöhnt man sich jedoch daran und kann die eigentliche Geschichte mehr genießen.

    Die Hauptperson entwickelt sich ebenfalls recht schnell weiter, was jedoch nicht verwundert und die Spannung entsprechend hält, vor allem auch wie sich die Geschichte mit dem Gärtner weiterentwickelt. So entpuppt sich der Weg von der Anwältin zur Haushälterin doch als amüsant und witzreich, da Samantha auch den Weg zur Liebe neu entdeckt und sie irgendwann vor die Wahl gestellt wird und sich entscheiden muss, was sie wirklich will…

    Eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch, genau wie sie sein muss.

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  • Amüsant, schnell und kurzweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von GiPi, am 15.06.2011

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    Göttin in Gummistiefeln ist eine scnell zu lesende, flotte Erzählung die mitten in England - London und einem kleinen Ort in der Umgebung spielt.

    Die Geschichte wird als Ich-Perspektive wiedergegeben, die teilweise auch mit sich selbst sprciht. Es wurde ein Satzbau verwendet, der sich einfach und schnell lesen lässt - d.h. kurze klare Sätze, die in ihrer Art auch nicht vor Ironie und anderen stilistischen Mitteln zurückschrecken. Durch den kurzen und schnellen Satzbau habe ich die Geschichte anfänglich als sehr hektisch empfunden. Alles muss irgendwie schnell schnell gehen. Im Laufe des Buches gewöhnt man sich jedoch daran und kann die eigentliche Geschichte mehr genießen.

    Die Hauptperson entwickelt sich ebenfalls recht schnell weiter, was jedoch nicht verwundert und die Spannung entsprechend hält, vor allem auch wie sich die Geschichte mit dem Gärtner weiterentwickelt. So entpuppt sich der Weg von der Anwältin zur Haushälterin doch als amüsant und witzreich, da … auch den Weg zur Liebe neu entdeckt und … irgendwann vor die Wahl gestellt wird und sich entscheiden muss, was sie wirklich will…

    Eine kurzweilige Geschichte für zwischendurch, genau wie sie sein muss.

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  • Workaholic statt Shopaholic Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.04.2011

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    Bisher kannte ich von Sophie Kinsella "nur" die Shopaholic-Reihe, doch da ich so viel Gutes über die eigenständigen Romane gehört hatte, griff ich zu "Göttin in Gummistiefeln". Leider muss ich sagen: Es reicht für mich nicht an die Shopaholic-Reihe heran. Allerdings ist die Latte auch sehr hoch gesetzt.
    "Göttin in Gummistiefeln" ist lustig, witzig und vor allem schnell. Die Gedankenwelt von Samantha Sweeting (was ein Nachname!) ist sehr belebend. Hin, her und her und hin. Zu Beginn ist sie eine hektische erfolgreiche Anwältin. Dann landet sie bei einem interessanten Ehepaar und macht deren Wäsche. Wie das Schicksal so will. Sie trifft Gärtner Nathaniel, für den ich zu keiner Zeit so schwärmen konnte wie für Luke Brandon (aus Shopaholic) - und es liegt nicht an der Kohle! ;)
    Dennoch ist die Geschichte romantisch und ergreifend. Sophie Kinsella hat wirklich wunderbare Ideen, um den Geschichten immer noch eine Kirsche auf die Sahne zu setzen.
    Alles in einem gefällt mir das Buch gut und ich mag den Sinn dahinter. Ich kann es sehr weiter empfehlen - aber Kinsella-Neulingen lege ich die Shopaholic Reihe ans ♥

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  • Sehr lustig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jennifer Meisinger, am 27.03.2011

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    Sam ist eine hoch angesehene Anwältin, bis ihr ein riesiger Fehler in der Firma unterläuft.
    Voller Panik macht sie einen Kurztrip aufs Land, wo sie prompt mit einer Haushälterin verwechselt wird, die in einem Haus eingestellt werden soll.
    Blöd nur, wenn man von Haushalt so absolut keine Ahnung hat.
    Aber, wie sollte es auch anders sein, ist zum Glück der Gärtner zur Stelle und greift Sam ein bisschen unter die Arme!

    Ein Top-Buch! Sophie Kinsella hat sich mal wieder selbst übertroffen!
    Alleine, wie sie Sam mit der Verwechslung und dem Haushalt umgehen lässt, ist urkomisch!
    Ein witziges Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle!

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  • Lustiger Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.03.2011

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    Lustiger, spannender Roman, der unter den Büchern der Autorin Sophie Kinsella mein Favorit ist. Aus der realen Welt; eine Anwältin, die ihren aufgrund eines schwerwiegenden Fehlers Job verliert; als Haushälterin bei einem Ehepaar landet ; von Hausarbeit oder Kochen keine Ahnung hat. Einfach klasse!

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  • Locker und leicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.10.2010

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    Nettes anspruchsloses Buch mit lustiger Geschichte und liebenswerten Akteuren. Am Ende ein wenig nervig, da der vorhersebare gute Ausgang noch ein wenig dramatisiert werden muss. Das Buch bietet jedoch in seinem Verlauf viel Gelegenheit zum lachen und schmunzeln und vertreibt einem die Zeit recht vergnüglich. Super Lektüre für einen entspannten, leichten Urlaub!


    Und die Moral von der Geschichte: Frauen brauchen Haus, Heim und Geborgenheit dringender als Karriere und beruflichen Erfolg. :-)

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  • Ideale Sommerlektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anne, am 29.09.2010

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    Sam ist die Staranwältin einer Kanzlei in London, doch nach einem unfassbaren Anfängerfehler ergreift sie die Flucht und landet in einem kleinen Dörfchen. Dort wird sie durch Zufall die Haushaltshilfe von Neureichen.
    Mit charmantem Witz, urkomischer Romantik und einer Prise Kitsch hat Sophie Kinsella erneut einen Roman der Extraklasse geschrieben den man so schnell nicht aus der Hand legt. Ein erfrischendes Buch für zwischendurch zum lachen und weinen.

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  • Überraschend und witzig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.08.2010

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    Wow, was ist das denn? Man fühlt richtig mit der Hauptfigur, dieses innere zerrissen sein und Entscheidungen treffen müssen. Das kennt doch jeder von uns!

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  • Etwas wo man beim Lesen des öfteren schmunzeln wird! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 12.08.2010

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    Samantha ist eine Top Anwältin in einer Top Kanzlei. Leider passiert ihr ein großer Fehler und sie flieht Hals über Kopf aufs Land. Dort wird sie aufgrund einer Verwechslung als Haushälterin eingestellt...
    Eine sehr witzige Geschichte! Alle Bücher von dieser Autorin sind lesenswert!

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  • Köstlich! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Winkler, am 10.07.2010

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    Sophie Kinsella schafft es einfach immer wieder: Durch ihren britischen, etwas bissigen Humor und die einmaligen Figuren bringt sie auch mit dieser Geschichte ihre Leserinnen zum herzlichen Lachen. Witzig, ironisch, unterhaltsam, kurz gesagt: der ideale Wegleser für Urlaub, Terrasse oder Balkon. Einfach köstlich!

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  • einfach zum totlachen!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 22.03.2010

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    yea!!!das war typisch kinsella romantisch verspielt und lustig, wie man es gerne hat!!jedem zu empfehlen der gerne solche bücher liest.

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  • Selten so gelacht!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von NML, am 17.03.2010

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    Zum Inhalt des Buches. Samantha arbeitet als erfolgreichte Rechtsanwaeltin in London. Ein Wochenende hat diese schon seit mindestens 2 Jahren nicht mehr gehabt und ihr Privatleben ist so ziemlich auf dem niedrigsten Stand. Dennoch ist Samantha eigentlich gluecklich, denn schon in paar Tagen wird sie wahrscheinlich befoerdert und das ist alles was sie sich jemals gewuenscht hat. Kurz bevor der Verkuendung, ist diese so nervoes, dass sie beschliesst ihren Schreibtisch aufzuraeumen. Gesagt, getan aber was Samantha da findet laesst dieser das Blut in den Adern gefrieren... das kann doch wohl nicht sein???? Sie hatte noch nie etwas vergessen... Samantha ist so geschockt, dass sie sich auf und davon macht. Denn dieser Fehler wird schwere Folgen haben. Sie setzt sich in einen Zug und steigt dann irgendwo aus. Vor lauter Angst und Schock, hat diese solche Kopfschmerzen bekommen, dass sie sich entschliesst am naechsten Haus zu klingeln und nach einer Tablette zu fragen. Was Samantha aber nicht weiss, ist das genau diese Familie auf Haushaltsmaedchen wartet die sich vorstellen moechten. Also gehen die Geiger's davon aus, dass Samantha von einer Agentur geschickt wird. Und schon befindet sich Samantha im Hause Geiger und das Chaos kann beginnen. Von Hausarbeit hat diese naemlich Null Ahnung und kochen was ist das??? Ich muss schon sagen das ich schon lange nicht mehr so gelacht habe!! Ich fand das Buch grandios und die Autorin kann einfach wunderbare Buecher schreiben. Die Geschichte ist so locker geschrieben das man sich schnell einliest, ja es ist vieles an den Haaren herbeigezogen, aber es ist ja ein Buch und wenn man das als Leser ausgrenzen kann dann wird man so richtig Freude daran haben. Samantha fand ich einfach Klasse und was alles so in einem Haushalt schief gehen kann das glaubt man gar nicht::)) Freuen Sie sich auf eine Geschichte die komischer nicht sein koennte und halten Sie ein Taschentuch bereit, denn mir sind vor lauter Lachen die Traenen gekommen!!! Klasse gemacht und ich freue mich schon auf das naechste Buch von der Autorin!!!

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  • ein Buch was man lesen sollte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anne, am 07.01.2010

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    Dieses Buch fesselt einen sofort. Samantha ist eine sehr lustige Persönlichkeit, welche ihr Leben in kürzester Zeit total verändert. Sie ist ein so sehr liebenswerter Mensch, das man ab der ersten Seite mit ihr mitfiebert und hofft, dass sie ihr Leben wieder in die für sie beste Richtung lenken kann.

    Sophie Kinsella schreibt super Bücher. Dieses Buch ist gleich nach den Büchern der Schnäppchenjägerin mein liebstes Buch von ihr.

    Ich kann es nur jedem empfehlen.

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  • Ein typisches Kinsella-Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katharina, am 30.12.2009

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    Das Buch ist nach dem typischen Prinzip von Sophie Kinsella aufgebaut. Erst macht die Hauptperson etwas, dass man nicht nachfolziehen kann meißt wird dann gelogen, mittig des Buches kommt sie gut damit zurecht und dann wird alles Kompliezirt und die kleinen Lügen werden aufgedeckt. Zum Schluss gibt es dann aber immer ein Happy-end.
    So war es auch in diesem Buch.
    Als ich mit dem Buch begonnen hatte gab es eigentlich nicht viel Zeit und Lust um das es zu lesen, denn mir fehlte zum ersten mal bei einem Kinsella-Buch dieses Gefühl sich ganz in die Hauptperson versetzen zu können.
    Als dann jedoch mit den Feiertagen auch mehr Erhohlung und Zeit kam fing ich an das Buch weiterzulesen und schon nach knapp 30 Seiten Konnte ich einen Bezug zum Buch entwickeln und dementsprechend auch nicht mehr aufhören zu lesen.
    Ich konnte einfach nicht nachvollziehen einfach bei völlig fremden Menschen aufgenommen werden zu können oder überhaupt einfach in den nächstbesten Zug zu steigen und seine Probleme einfach zurück und immer größer werden zu lassen. Auch das Samantha weder Sandwiches noch Kaffe machen konnte war für mich sehr unwirklich. Ebenso konnte ich nicht verstehen, dass sie zwar ein Jura Studium abgeschlossen hat und im Haushald mehr als überfordert ist. Doch Sophie Kinsella hat es geschafft, dass ich trotzdem nicht mehr von ihrem Buch lassen
    konnte.
    Dafür bewunder ich sie und kann das und alle anderen Bücher von ihr nur weiterempfehlen.

    Also dann viel Spaß beim Lesen.

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  • Macht gute Laune Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Wisniewski, am 04.09.2009

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    Samantha ist eine Top Anwältin, der nie ein Fehler unterläuft. Doch dann passiert genau das und sie verlässt völlig panisch die Stadt.
    Mit dem erstbesten Zug fährt sie raus aufs Land. Als sie nach dem Weg fragen will, hält sie die Frau an der Tür dummerweise für die neue Haushälterin - und Samantha muss auf einmal einen kompletten Haushalt führen. Aber wie funktioniert die Waschmaschine und was sind eigentlich Eier Benedict??
    Herrlich komisch und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz!

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  • Anwätin oder Haushälterin- das ist hier die Frage Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jasmin Stenger, am 02.09.2009

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    Die junge Samantha ist eine erfolgreiche Anwältin in London. Doch eines Tages erlebt sie ihr persönliches Inferno: Sie begeht einen Fehler, der so groß ist, dass sie nur noch einen Ausweg sieht: nichts wie weg! Nach einer langen Zugfahrt findet sie sich wieder auf dem englischen Land und wird dort von einer Familie für die neue Haushälterin gehalten...und das ist der Anfang der Turbulenzen...
    Sophie Kinsella, die vor allem durch ihre "Shopaholic"- Reihe bekannt ist, hat einen wunderbar erfrischenden und unterhaltsamen Roman geschrieben, der mir während der Lektüre unglaublich viel Spaß bereitet hat. Für gemütliche Couch- Mittage absolut geeignet!

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  • Klasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Isabella, am 25.08.2009

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    In der Erwartung, eine von diesen 08/15-Verwechslungsgeschichten vor mir zu haben, begann ich zu lesen und war von der kurzweiligen Handlung so angetan, dass ich abends zu lesen anfing und morgens fertig war. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Mit der Protagonistin Samantha kann man sich gut identifizieren und man kann sich wirklich köstlich amüsieren wenn Samantha von einem "Unfall" in den nächsten schlittert. Denn dass das mit der Hausarbeit nicht so einfach ist, dass bemerkt Samantha ziemlich schnell. Doch das Buch ist nicht nur witzig, es regt auch zum Nachdenken über das eigene Leben an und man bekommt wunderbar vor Augen geführt, in was für einer karrierefixierten Gesellschaft wir leben.
    Fazit: Ich kann das Buch vor allem Frauen empfehlen, die gerne leichte Unterhaltung lesen. Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen und auch zum mehrmaligen Lesen ist es hervorragend geeignet.

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  • Kinsella,Göttin in Gummistiefeln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Odilie Pressberger, am 04.07.2009

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    Eine junge Frau arbeitet im Büro und macht am Arbeitsplatz einen entsetzlichen Fehler. Der ist so grauenvoll, daß sie "abtauchen" muß.Das macht sie und taucht auf dem platten Lande bei einem hochherrschaftlichen Landhaus wieder auf. Dort wird sie verwechselt mit der Bewerberin für die Hauswirtschaftsstelle,wird eingestellt und hat keine Ahnung von Haushalt! Da bin ich "vor Lachen vom Sofa gefallen". Hübsche, kleine Liebesgeschichte ist mit dabei und ein intelligentes, überraschendes Ende.

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  • wunderbar leicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.05.2009

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    Wunderbare leichte Lektüre. Fordert irgendwie dazu auf die eigene Lebensweise zu überdenken. Viel Geld verdienen ist nicht alles.
    Habe aber außerdem bei der Lektüre herrlich lachen können

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WÜRDEN SIE SICH ALS GESTRESST BEZEICHNEN?
- Nein. Ganz sicher nicht.
- Ich habe nur … einfach viel zu tun. So ist das nun mal, wenn man einen anspruchsvollen Job hat. Ich bin ehrgeizig/karrierebewusst und habe Spaß an meiner Arbeit.
- Na gut, manchmal stehe ich schon ein bisschen unter Druck. Ich bin schließlich Rechtsanwältin in der Londoner City, dem Finanzmekka sozusagen. Haben Sie einen Schimmer, was das heißt?! Nein?


Ich habe so fest aufgedrückt, dass der Stift glatt durchs Papier gegangen ist. Mist. Egal. Auf zur nächsten Frage.


WIE VIELE STUNDEN VERBRINGEN SIE TÄGLICH AM ARBEITSPLATZ?
- 12
- 8
- Kommt drauf an.


TREIBEN SIE REGELMÄßIG SPORT?
- Ich gehe regelmäßig schwimmen.
- Ich gehe schwimmen, so oft ich kann.
- Ich habe vor, demnächst mal wieder zum Schwimmen zu gehen. Sobald ich Zeit habe. Ist im Moment viel los in der Kanzlei. Aber nur vorübergehend.


TRINKEN SIE TÄGLICH MINDESTENS 8 GLÄSER WASSER?
- Ja.
- Manchma…
- Nein.


Ich setze kurz ab und räuspere mich. Maya blickt von ihrer kampfbereit aufgepflanzten Kosmetika-Batterie auf. Maya ist die mir zugeteilte Beauty-Therapeutin. Ihr langes dunkles Haar mit der einzelnen weißen Strähne ist zu einem Zopf geflochten. In einem Nasenflügel blitzt ein dezenter Strassstein.
»Kommen Sie voran? Wenn Sie irgendetwas nicht verstehen, fragen Sie mich nur«, sagt sie mit ihrer angenehmen, leisen Stimme.
»Nun, ich bin ein wenig in Eile, das sagte ich ja bereits«, merke ich höflich an. »Muss ich das denn wirklich alles beantworten?«
»Ich fürchte, ja. Diese Fragen dienen dazu, so viel wie möglich über die Gesundheits- und Beauty-Defizite unserer Kundinnen in Erfahrung zu bringen«, erklärt sie, nun mit einem Hauch von Strenge.
Ich werfe einen Blick auf meine Uhr. Schon Viertel vor zehn.
Ich habe einfach keine Zeit für dieses Theater. Ehrlich. Aber es ist nun mal ein Geburtstagsgeschenk und ich hab’s Tante Patsy versprochen.
Genauer gesagt, habe ich den Gutschein schon vor einem Jahr, zu meinem letzten Geburtstag, bekommen. Um mich mal so richtig zu entspannen. Mir was zu gönnen. Tante Patsy ist die Schwester meiner Mutter und hat was gegen Karrierefrauen. Immer, wenn ich sie sehe, packt sie mich bei den Schultern und späht mir besorgt ins Gesicht. Auf der beigefügten Karte stand: »Lass dich einfach mal in aller Ruhe verwöhnen, Samantha!!«
Was ich ja auch vorhabe. Bloß, dass im Moment so viel los ist in der Kanzlei. Und irgendwie ist das Jahr verflogen, ohne dass ich auch nur eine Sekunde Zeit gefunden habe. Ich bin Rechtsanwältin bei Carter Spink, und, wie gesagt, im Moment ist ein bisschen viel los. Nur vorübergehend, natürlich. In ein paar Wochen ist der Spuk vorbei. Bestimmt.
Na jedenfalls, als ich dann vor ein paar Tagen Tante Patsys diesjährige Geburtstagskarte erhielt, fiel mir plötzlich siedend heiß ein, dass ich den Gutschein vom letzten Jahr ja noch gar nicht verbraten hatte und dass es höchste Zeit wurde, bevor er verfällt. Und deshalb sitze ich jetzt hier auf dem Sofa. An meinem neunundzwanzigsten Geburtstag. In einem weißen Frotteebademantel und grauslichen Wegwerfslips. Wo ich doch eigentlich in der Kanzlei sein sollte.




RAUCHEN SIE?
- Nein.


TRINKEN SIE ALKOHOL?
- Ja.


BEREITEN SIE SICH REGELMÄßIG FRISCHE MAHLZEITEN ZU?
- Was soll das schon wieder heißen? Ich blicke auf, ein wenig unsicher. Wozu sollte ich mir selbst was kochen?
- Ich ernähre mich gesund und ausgewogen, schreibe ich schließlich hin.
Was die absolute Wahrheit ist.
Weiß doch jeder, dass die Chinesen länger leben– was könnte also gesünder sein, als sich regelmäßig was vom Take-Away zu holen? Und Pizza, das ist was Mediterranes. Ist wahrscheinlich sogar noch gesünder als Selbstgekochtes.


HABEN SIE DAS GEFÜHL, EIN AUSGEGLICHENES LEBEN ZU FÜHREN?
- Klar.
- N
- Ja.


»Fertig«, verkünde ich und reiche den Fragebogen an Maya weiter, die sich sofort darin vertieft. Ihr Finger kriecht im Schneckentempo übers Papier. Als ob wir alle Zeit der Welt hätten.
Sie vielleicht. Ich nicht. Ich muss bis eins im Büro sein. Allerspätestens.
»Ich habe Ihre Antworten gründlich studiert«, Maya mustert mich bedenklich, »und bin zu dem Schluss gekommen, dass Sie offenbar eine außerordentlich gestresste Person sind.«
Was? Wie bitte? Wo hat sie das denn her? Ich habe doch draufgeschrieben, dass ich nicht gestresst bin.
»Nein, das bin ich nicht.« Ich zaubere ein Da-siehst-du-mal-wie-entspannt-ich-bin-Lächeln auf mein Gesicht.
Maya wirkt nicht gerade überzeugt. »Sie haben offenbar einen recht stressigen Beruf.«
»Ich liebe Stress«, versuche ich zu erklären. Stimmt ja auch. Das weiß ich schon, seit …
Ja, seit es meine Mutter zu mir gesagt hat, ich war etwa acht. Du liebst Stress, Samantha. Wir alle tun das. Es ist unser Familienmotto. Oder so ähnlich.
Abgesehen von meinem Bruder Peter, natürlich. Der hatte einen Nervenzusammenbruch. Aber wir übrigen lassen uns nicht so schnell kleinkriegen.
Ich liebe meinen Beruf. Ich liebe es, die Lücken in einem Vertragstext ausfindig zu machen. Ich liebe den Adrenalinrausch, wenn es zum Abschluss kommt. Ich liebe die Verhandlungen, das Ringen mit dem Gegner, äh, Klienten. Ich liebe es, die andere Seite mit dem besten Argument niederzuschmettern.
Nun ja, gelegentlich habe ich schon das Gefühl, als würde mir jemand eine gewaltige Last auf die Schultern laden – die ich dann schleppen muss, egal wie erschöpft ich bin …
Aber so geht’s doch jedem. Ist doch ganz normal.
»Ihre Haut ist total dehydriert.« Maya schüttelt den Kopf. Fachmännisch streichen ihre Finger über meine Wange, heben mein Kinn. »Ihr Puls ist sehr hoch. Das ist besorgniserregend. Stehen Sie im Moment unter starker Anspannung?«
»Es ist zur Zeit viel los in der Kanzlei.« Ich zucke die Achseln. »Nur vorübergehend, natürlich. Mir geht’s gut.« Könnten wir jetzt mal zu Potte kommen?
»Wie Sie wollen.« Maya steht auf und drückt auf einen Wandschalter. Plötzlich ertönt dezente Panflötenmusik. »Ich kann nur sagen, bei uns sind Sie gut aufgehoben, Samantha. Bei uns werden Sie Ihren Stress los, bei uns können Sie mal so richtig entspannen. Bei uns werden Sie revitalisiert und gründlich entgiftet.«
»Wie nett«, murmle ich. Ich habe kaum zugehört, weil mir plötzlich eingefallen ist, dass ich ja vergessen habe, mich bei David Elldridge wegen des ukrainischen Öl-Deals zu melden. Ich wollte ihn doch gestern anrufen. Verdammter Mist!
»Wir vom Green Tree Center bieten dem gestressten Menschen von heute einen Hort der Ruhe, eine Zuflucht vor dem Lärm und der Hektik des Alltags, den täglichen Sorgen des Lebens«, leiert Maya mit Singsangstimme. Sie drückt auf einen anderen Schalter und plötzlich herrscht stimmungsvolles Schummerlicht. »Aber bevor wir anfangen«, säuselt sie, »haben Sie noch irgendwelche Fragen?«
»Ach ja, schon.« Eifrig beuge ich mich vor.
Maya strahlt. »Schön! Wollen Sie vielleicht mehr über die heutige Behandlung erfahren oder ist Ihre Frage eher allgemeiner Natur?«
»Dürfte ich vielleicht schnell eine E-Mail schicken?«
Mayas Lächeln gefriert zu Eis.
»Nur ganz schnell«, versichere ich hastig. »Dauert keine zwei Sekündchen –«
»Samantha, Samantha …« Maya schüttelt den Kopf. »Sie sind hier, um sich zu entspannen. Um sich mal Zeit für sich selbst zu nehmen. Nicht um E-Mails zu verschicken. Das ist eine Sucht! Eine Pest! So schlimm wie Alkohol. Oder Koffein.«
Um Himmels willen, ich bin doch nicht süchtig. Einfach lächerlich. Ich meine, ich checke meine E-Mails doch nur … alle dreißig Sekunden. In etwa.
Es ist doch so: In dreißig Sekunden kann eine Menge passieren.
»Im Übrigen, Samantha«, fährt Maya fort, »sehen Sie hier irgendwo einen Computer?«
»Nein.« Gehorsam blicke ich mich in dem schummrigen Kabäuschen um.
»Deshalb verlangen wir ja von unseren Gästen, sämtliche elektronischen Geräte in einem der Schließfächer zu lassen. Handys verboten. Taschencomputer verboten.« Maya breitet die Arme aus. »Das hier ist ein Hort der Ruhe, der Erholung. Eine Zuflucht vor der Hektik der modernen Welt.«
»Schon kapiert.« Ich nicke demütig.
Jetzt ist wahrscheinlich nicht der beste Zeitpunkt, ihr zu verraten, dass ich einen BlackBerry im Papierhöschen eingeschmuggelt habe.
»Also, dann wollen wir mal.« Maya lächelt wieder. »Legen Sie sich hier hin und decken Sie sich mit einem Handtuch zu. Und bitte nehmen Sie Ihre Uhr ab.«
»Was, meine Uhr?!«
»Noch so eine Sucht.« Sie schnalzt missbilligend mit der Zunge. »So lange Sie hier sind, steht die Zeit für Sie still.«
Von wegen. Da mir jedoch nichts anderes übrig bleibt und sie mir bereits auffordernd den Rücken zukehrt, mache ich schließlich widerwillig meine Armbanduhr ab. Dann lasse ich mich umständlich auf der Liege nieder und breite das Handtuch über mir aus. Schließlich will ich meinen kostbaren Black-Berry nicht zerquetschen.
Ich habe das mit dem elektronischen Equipment natürlich gelesen. Und mein Diktaphon habe ich ja auch brav abgegeben. Aber drei Stunden ohne meinen BlackBerry? Ich meine, wenn jetzt was in der Kanzlei sein sollte? Ein Notfall? Was Brandeiliges?
Und diese Vorschrift ist sowieso unsinnig. Wie soll man sich ohne Handy & Co. eigentlich entspannen? Wenn die wirklich wollen, dass man sich erholt, dann sollten sie einem die Sachen lieber lassen als sie zu konfiszieren.
Außerdem – ich habe ihn ja gut versteckt. Da findet sie ihn nie.
»Ich beginne jetzt mit einer entspannenden Fußmassage«, verkündet Maya bedeutungsvoll und schmiert meine Füße mit irgendwas ein. »Versuchen Sie Ihren Geist zu leeren.«
Leeren. Meinen Geist. Gehorsam blicke ich zur Decke. Mein Geist ist so leer wie, wie … ein leerer Geist.
Was wird jetzt mit Elldridge? Ich hätte mich bei ihm melden müssen. Sicher wartet er schon auf meinen Anruf. Wenn er sich jetzt bei den Seniorpartnern beschwert? Das könnte meine Chancen, selbst Seniorpartnerin zu werden, gefährden.
Panik durchzuckt mich. Gerade jetzt heißt es aufpassen. Nichts dem Zufall überlassen.
»Machen Sie sich von allen Gedanken frei …«, säuselt Maya. »Fühlen Sie, wie Ihre Anspannung aaabklingt …«
Vielleicht könnte ich ihm ja rasch eine E-Mail schicken. Unterm Handtuch.
Verstohlen taste ich nach meinem BlackBerry. Millimeterweise ziehe ich ihn aus dem Slip, sorgfältig darauf bedacht, ein Rascheln des Papierstoffs zu vermeiden. Maya massiert derweil hingebungsvoll meine Füße.
»Ihr Körper wird gaaanz schwer … Ihr Kopf wird leeeer …«
Schwitzend ziehe ich den Taschencomputer so weit hoch, dass ich gerade eben einen Blick auf den Bildschirm erhaschen kann. Gott sei Dank ist es hier so schummrig. Vorsichtig tippe ich einhändig eine Nachricht ein.
»Entspaaaannen«, intoniert Maya in beruhigendem Ton. »Stellen Sie sich vor, Sie wandern am Strand entlang … die Sonne scheint …«
»Mhm«, murmle ich zerstreut.
»David«, tippe ich, »Betr. ZFN Öl-Kontrakt. Habe Ergänzungen gelesen. Finde, wir sollten
»Was tun Sie da?«, fragt Maya alarmiert.
»Nichts!« Hastig schiebe ich den BlackBerry wieder unters Handtuch. »Bloß … äh … relaxen.«
Maya geht um die Liege herum und blickt auf den Huckel im Handtuch, wo ich meinen BlackBerry umklammere.
»Sie haben da doch nicht etwa was versteckt?«, fragt sie ungläubig.
»Nein!«
In diesem Moment stößt der mistige Taschencomputer ein Piepsen aus. Scheiße.
»Blöde Zentralverriegelungen«, sage ich möglichst lässig. »Man hört sie bis hier herauf.«
Mayas Augen verengen sich zu Schlitzen. »Samantha«, sagt sie drohend, »Sie haben da doch nicht etwa ein elektronisches Gerät unterm Handtuch versteckt?«
Ich könnte lügen. Aber dann würde sie mir wahrscheinlich das Handtuch runterreißen.
»Ich wollte bloß eine klitzekleine E-Mail …« Zerknirscht hole ich meinen BlackBerry hervor.
»Ihr unverbesserlichen Workaholics!« Entnervt nimmt sie mir mein kleines Spielzeug weg. »E-Mails können warten. Alles kann warten. Sie wissen einfach nicht, wie man mal abschaltet.«
»Ich bin kein Workaholic!«, widerspreche ich empört. »Ich bin Rechtsanwältin! Das ist was anderes!«
»Sie wollen’s einfach nicht wahrhaben.« Mitleidiges Kopfschütteln.
»Doch! Ich meine, nein! Hören Sie, wir stehen kurz vor ein paar Mega-Abschlüssen! Ich kann jetzt nicht einfach abschalten! Jetzt nicht. Ich … na ja, ich kann vielleicht Seniorpartnerin in der Kanzlei werden. Sie wissen schon.«
Jetzt, wo ich es laut ausspreche, verspüre ich wieder dieses Zucken, das immer durch meine Nerven geht, wenn ich nur daran denke. Seniorpartner in einer der bedeutendsten Anwaltsfirmen des Landes. Mein ganz großer Traum. Das, was ich immer wollte, was ich mir immer gewünscht habe.
»Morgen fällt die Entscheidung«, fahre ich in ruhigerem Ton fort. »Wenn es klappt, werde ich die jüngste Seniorpartnerin in der Geschichte sein. Begreifen Sie, was das heißt? Haben Sie auch nur eine Ahnung –«
»Jeder kann sich ein paar Stunden freinehmen«, unterbricht mich Maya. Sie legt mir die Hände auf die Schultern. »Samantha, Sie sind fürchterlich nervös. Angespannt bis in die Haarspitzen. Kurz vor dem Nervenzusammenbruch …«
»Mir fehlt nichts.«
»Sie sind das reinste Nervenbündel!«
»Bin ich nicht!«
»Sie müssen einen Gang zurückschalten, Samantha.« Sie mustert mich eindringlich. »Aber Sie müssen das selbst wollen. Es liegt an Ihnen. Nur Sie können beschließen, Ihr Leben zu ändern. Sind Sie dazu bereit?«
»Äh … na ja …«
Ich stoße ein überraschtes Quieken aus. In meinem Wegwerfhöschen zuckt was.
Mein Handy. Ich hab’s zusammen mit dem BlackBerry reingeschoben und zuvor auf »vibrieren« gestellt, damit man nichts hört, falls es klingelt.
»Was ist das?!« Maya starrt mit herunterhängendem Unterkiefer auf mein zuckendes Handtuch. »Was … was um Himmels willen … zuckt denn da?«
Ich kann unmöglich sagen, dass es mein Handy ist. Nicht nach dem BlackBerry.
»Ähm …« Ich räuspere mich. »Das ist mein … äh … Vibrator …«
»Ihr was?!« Maya wirkt eine Winzigkeit entsetzt.
Das blöde Handy vibriert erneut. Ich muss rangehen. Es könnte ja die Kanzlei sein.
»Äh … wissen Sie, ich erreiche da gleich einen, äh, ziemlich intimen Moment.« Ich versuche mich an einem vielsagenden Zwinkern, was bei mir immer so aussieht, als wäre mir gerade was ins Auge geflogen. »Vielleicht könnten Sie ja kurz rausgehen?«
Maya fällt nicht auf mein Ablenkungsmanöver herein.
»Einen Moment mal!« Ein misstrauischer Blick auf den zuckenden Huckel im Handtuch. »Sie haben da doch nicht etwa ein Handy drunter? Sie haben das Handy auch noch mit eingeschmuggelt?«
O Gott. Jetzt explodiert sie gleich.
»Hören Sie«, versuche ich hastig die sich auftürmende Killerwelle zu glätten, »ich weiß ja, Sie haben Ihre Regeln und so – das sehe ich völlig ein! –, aber verstehen Sie doch bitte, ich brauche mein Handy.« Ich stecke die Hand unters Handtuch, um besagtes Kleingerät herauszuholen.
»Fassen Sie das nicht an!«, kreischt Maya. Ich zucke erschrocken zurück. »Samantha«, sagt sie, mit herkulischer Anstrengung um Geduld ringend, »wenn Sie auch nur ein Wort von dem, was ich gesagt habe, mitbekommen haben, dann schalten Sie das Ding jetzt sofort ab.«
Das Handy vibriert in meiner Hand. Ich werfe einen Blick auf die Caller-ID und mein Magen krampft sich zusammen. »Es ist die Kanzlei.«
»Die können Ihnen eine Nachricht hinterlassen. Das kann warten.«
»Aber –«
»Das hier ist Ihre Zeit.« Sie beugt sich vor und nimmt mich bei beiden Händen. »Ihre Zeit.«
Herrgott, sie kapiert’s einfach nicht. Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.
»Ich bin bei Carter Spink«, versuche ich ihr zu erklären. »Carter Spink. Die bekannte Anwaltskanzlei?! Ich habe keine Zeit. Meine Zeit gehört der Firma.« Ich klappe das Handy auf und sofort durchbricht eine zornige Männerstimme den Frieden unserer schummrigen Beauty-Klause.
»Samantha, wo zum Teufel stecken Sie?«
Wieder krampft sich mein Magen zusammen. Es ist Ketterman. Der Boss. Er hat sicher einen Vornamen, aber gehört habe ich ihn noch nie. Er wird von allen nur mit Ketterman angesprochen. Er hat schwarze Haare, eine Stahlrandbrille und stechende graue Augen. In meiner Anfangszeit bei Carter Spink habe ich nur seinetwegen nachts Alpträume gehabt. »Der Fallons-Deal ist wieder aus der Schublade. Sehen Sie zu, dass Sie schleunigst in die Kanzlei kommen. Meeting um halb elf.«
Wieder aus der Schublade?
»Komme sofort.« Ich klappe das Handy zu und lächle Maya zerknirscht an. »Sorry.«


Ich schaue wirklich nicht jede Sekunde auf meine Uhr.
Obwohl ich zugegebenermaßen ohne sie ziemlich aufgeschmissen wäre. Das wären Sie auch, wenn man Ihre Zeit in Sechs-Minuten-Segmenten messen würde. Mein Büroalltag ist in Zeitspannen von sechs Minuten unterteilt. Alle sechs Minuten klingelt die Kasse. Oder sollte sie klingeln. Läuft alles über computerisierte Formulare:


- 11:00–11:06: Vertragsentwurf für Projekt A
- 11:06–11:12: Überarbeitung der Akte für Klient B
- 11:12–11:18: Rücksprache bezüglich Vertrag C


Als ich bei Carter Spink anfing, fand ich den Gedanken, über alles, was ich in jeder Minute meines Bürotages tue, Rechenschaft ablegen zu müssen, gelinde gesagt, erschreckend. Ich dachte immer: Und wenn ich jetzt mal sechs Minuten lang nichts tue? Was soll ich dann aufschreiben?


- 11:00–11:06: Gelangweilt aus dem Fenster geschaut
- 11:06–11:12: Davon geträumt, wie ich bei Harrods George Clooney begegne
- 11:12–11:18: Versucht, Nasenspitze mit Zunge zu berühren


Aber die Wahrheit ist, man gewöhnt sich dran. Man gewöhnt sich dran, sein Leben in kleine Zeiteinheiten zu zerhacken. Und man gewöhnt sich daran, zu arbeiten. Immerzu, jede Minute des Tages.
Bei Carter Spink wird nicht Däumchen gedreht. Da wird nicht aus dem Fenster geschaut oder sich Tagträumen hingegeben. Nicht, wenn sechs Minuten deiner Zeit so viel wert sind. Sie müssen es so sehen: Wenn ich sechs Minuten einfach so verstreichen ließe, würde das die Firma glatte fünfzig Pfund kosten. Zwölf Minuten: hundert Pfund. Achtzehn Minuten: hundertfünfzig.
Wie gesagt, bei Carter Spink wird nicht Däumchen gedreht.


2
Als ich schnaufend in mein Büro platze, erwartet mich Ketterman bereits wie ein aufziehendes Unwetter. Sein Blick ist mit einem Ausdruck des Missfallens, ja Ekels auf das Chaos auf und um meinen Schreibtisch herum gerichtet.
Es ist schon wahr, mein Arbeitsplatz ist nicht gerade der Allerordentlichste. Tatsächlich … ist es der reinste Saustall. Aber ich habe ganz fest vor, mal gründlich aufzuräumen! Sobald ich Zeit habe. Einschließlich der wackeligen, staubigen alten Aktenstapel, die meinen Schreibtisch umschließen, wie ein Ring Felsbrocken ein zugewachsenes Eiland.
»Meeting in zehn Minuten«, verkündet er mit Blick auf seine Uhr. »Überprüfen Sie vorher bitte noch einmal den Finanzierungsentwurf.«
»Selbstverständlich«, antworte ich, um Gelassenheit bemüht. Nicht einfach bei einem Menschen, der einen derartig einschüchtert wie Ketterman.
Und das ist noch eine seiner liebenswerteren Seiten. Der Mann verströmt eine furchteinflößende, messerscharfe Geisteskraft, wie andere Männer ihr Aftershave. Aber heute ist es noch tausendmal schlimmer, denn Ketterman gehört zum dreizehnköpfigen Gremium von Seniorpartnern, das darüber entscheidet, wer als neuer Seniorpartner in ihren erlauchten Kreis aufgenommen wird. Ein Meeting, das morgen stattfindet.

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