Buch
Taschenbuch (409 Seiten)
Sprache: Deutsch
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von Sophie Kinsella
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von Sofie Cramer
von Sophie Kinsella
von Sophie Kinsella
Als Lexi Smart im Krankenhaus aufwacht, erleidet sie einen Schock: Nach einem Unfall sind die letzten drei Jahre komplett aus ihrer Erinnerung gelöscht, und sie erkennt sich selbst nicht wieder. Die junge Frau mit dem Mercedes-Cabrio, dem Chefposten und dem millionenschweren Ehemann soll sie sein? Offenbar hatte sie ein tolles Leben. Seltsam nur, dass sie mit ihren alten Kollegen im Streit liegt und ihre neue beste Freundin ein Hohlkopf ist. Und dann taucht auch noch ein höchst attraktiver Mann auf, der behauptet, ihr Liebhaber zu sein. Wie kann sie dieses Chaos in Ordnung bringen? Und vor allem: Wird sie je wieder herausfinden, wer sie wirklich ist?
| Verkaufsrang: | 16.917 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-442-46655-5 |
| EAN: | 9783442466559 |
| Originaltitel: | Remember Me |
| Erschienen: | 08.09.2008 |
| Verlag: | Goldmann Taschenbuch |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 409 |
| Gewicht: | 340 g |
| Übersetzer: | Jörn Ingwersen |
| Reihe: | Goldmanns Taschenbücher |
Jörn Ingwersen, geboren 1957, ist ein Allroundtalent. Er hat sich als Musiker, Übersetzer und Autor einen Namen gemacht. Im Frühjahr 2000 veröffentlichte er im Aufbau Taschenbuch Verlag mit "Falscher Hase" einen weiteren Sylt-Krimi.
Unter dem Künstlernamen Sophie Kinsella ist sie schon weltweit bekannt, geboren wurde die britische Autorin aber unter dem Namen Madeleine Wickham am 12.Dezember 1969 in London. In Oxford studierte sie zunächst Musik, wechselte dann aber über zu Politik, Philosophie und Wirtschaft. Ihren Lebensunterhalt verdiente Sophie Kinsella sich als Wirtschaftsjournalistin, bevor sie damit begann ihre Romanheldin Rebecca Bloomwood in mehr und mehr Teilen ihrer Schnäppchenjägerin-Romane zum Leben zu erwecken. Mittlerweile begeistert sie ein Millionenpublikum mit ihrer chaotischen, humorvollen und chronisch Pleite gehenden Heldin. Obwohl die für ein Finanzmagazin arbeitet, weicht Sophie Kinsella von ihrem Lebenswandel und ihrer Shoppingsucht nicht ab und erlebt ständig neue Kuriositäten. Der erste Teil der Reihe von "Shopaholic-Die Schnäppchenjägerin" wurde 2009 auch verfilmt und stoß auf große positive Resonanz bei den Kinobesuchern. Aber auch mit ihren Romanen, die sie teils unter ihrem Geburtsnamen veröffentlichte, feiert Sophie Kinsella große Erfolge und unterhält ihre Fans.
In London lebt Sophie Kinsella mit ihrem Mann und ihren gemeinsamen drei Söhnen.
Meinung der Redaktion
Sophie Kinsella ist die Königin der romantischen Komödie! Ihre Figuren haben genau die richtige Dosis liebenswerter Schrullen.
von einer Kundin/einem Kunden, am 21.04.2012
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von Bettina König, am 06.03.2012
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von einer Kundin/einem Kunden, am 19.08.2011
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von einer Kundin/einem Kunden, am 13.12.2010
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von S. Schmidt, am 05.10.2010
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von Anne, am 01.10.2010
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von Doris Oberauer, am 12.08.2010
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von dieAushilfe, am 28.05.2010
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von Carina Nickenig, am 07.12.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 26.10.2009
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von Nicole K., am 28.09.2009
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von rebellyell666, am 25.09.2009
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von A. Wisniewski, am 03.09.2009
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von Manuela Guba, am 22.07.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 22.06.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 09.06.2009
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von LauraW, am 25.01.2009
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von J. G., am 23.01.2009
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von einer Kundin/einem Kunden, am 16.01.2009
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von Martina, am 13.01.2009
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Wenn das nicht der absolut beschissenste Abend meines ganzen scheissbeschissenen Lebens ist!
Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich sagen ... minus sechs. Und dabei sind meine Ansprüche noch nicht mal besonders hoch.
Regen läuft mir in den Kragen, während ich von einem blasenübersäten Fuss auf den anderen trete. Weil ich natürlich keinen Regenschirm dabei habe, halte ich mir meine Jeansjacke über den Kopf, aber die ist alles andere als wasserdicht. Ich will nur noch ein Taxi, nach Hause, diese blöden Stiefel ausziehen und mir ein schönes, heisses Bad einlassen. Aber wir warten hier nun schon geschlagene zehn Minuten, und weit und breit ist kein Taxi in Sicht.
Meine Zehen bringen mich um. Nie "wieder kaufe ich mir billige Schuhe. Diese Lackstiefel habe ich letzte Woche im Ausverkauf erstanden (mit superflachen Absätzen, ich trage eigentlich immer flache Schuhe). Sie sind eine Nummer zu klein, aber die Verkäuferin meinte, sie weiten sich beim Tragen und machen schön lange Beine. Und ich habe ihr auch noch geglaubt. Ehrlich - wie kann man nur so bescheuert sein!
Wir stehen an einer Strassenecke im Südwesten von London, und aus dem Club unter unseren Füssen wummert leise Musik. Carolyns Schwester macht Promotion und hat uns reingeschleust. Nur deshalb sind wir den ganzen Weg hier rausgefahren. Und jetzt wollen wir eigentlich nach Hause. Aber anscheinend bin ich die Einzige, die sich nach einem Taxi umsieht.
Fi hat den einzig brauchbaren Hauseingang mit Beschlag belegt und schiebt diesem Typen, den sie vorhin am Tresen angequatscht hat, ihre Zunge in den Rachen. Er ist eigentlich ganz süss, bis auf sein kümmerliches Bärtchen. Und ausserdem ist er kleiner als Fi - aber das sind viele Männer, denn sie ist immerhin einsdreiundachtzig. Sie hat lange, dunkle Haare, einen grossen Mund und eine dementsprechende Lache. Wenn Fi irgendwas besonders lustig findet, geht bei uns im Büro fast gar nichts mehr.
Ein paar Schritte weiter suchen Carolyn und Debs Arm in Arm unter einer Zeitung Schutz vor dem Regen und grölen Its Raining Men, als stünden sie noch immer auf der Karaoke-Bühne.
"Lexi!", kreischt Debs und streckt einen Arm aus, damit ich mich dazugeselle. "It's raining men!" Ihre blonde Mähne ist vom Regen ganz zerzaust, aber ihre Augen leuchten noch immer vor Begeisterung. Debs Lieblingshobbys sind Karaoke und Schmuck basteln. Heute Abend trage ich sogar ein Paar Ohrringe, die sie mir zum Geburtstag geschenkt hat: kleine, silberne Ls mit baumelnden Perlen.
"Es regnet gar keine Männer!", rufe ich missmutig. "Es regnet einfach nur!"
Normalerweise finde ich Karaoke ja auch toll. Aber heute Abend bin ich einfach nicht in der Stimmung zu singen. Ich fühle mich so klein und verwundbar, als sollte ich mich lieber irgendwo verkriechen, weit weg von allen anderen. Wenn doch nur Loser Dave wie versprochen aufgetaucht wäre. Nach all den ,W/-Simsen, nach all den Beteuerungen, er wäre spätestens um zehn Uhr hier, habe ich die ganze Zeit nur dagesessen, gewartet und die Tür im Blick behalten, obwohl die Mädels ständig sagten, ich solle ihn endlich in den Wind schiessen. Ich bin echt eine selten dusselige Kuh.
Loser Dave ist Autoverkäufer, und wir sind seit letztem Sommer zusammen, seit diesem Barbecue bei Carolyns Freund. Ich nenne ihn nicht etwa Loser Dave, um ihn zu kränken. Das ist schlicht und ergreifend sein Spitzname. Keiner weiss mehr, wie er dazu gekommen ist, und er erzählt es mir einfach nicht. Ihm wäre ein anderer Name natürlich lieber. Neuerdings nennt er sich selbst "Butch", weil er findet, dass er wie Bruce Willis in Pu/p Fiction aussieht. Okay, er hat einen Bürstenschnitt - aber da hört die Ähnlichkeit auch schon auf.
Jedenfalls hat das mit dem neuen Image nicht so recht geklappt. Für seine Arbeitskollegen ist und bleibt er Loser Dave, genau wie ich das Frettchen bleibe. So hat man mich schon genannt, als ich elf war. Manchmal auch Zottelliese. Ehrlich gesagt ist mein Haar tatsächlich ziemlich strubbelig. Und meine Zähne stehen etwas schief. Aber ich sage mir immer, sie geben meinem Gesicht Charakter.
(Das ist gelogen. Eigentlich sagt nur Fi, dass sie meinem Gesicht Charakter geben. Ich möchte meine Zähne am liebsten richten lassen, sobald ich das Geld zusammengespart und mich seelisch darauf eingestellt habe, mit einer Spange im Mund herumzulaufen - was vermutlich nie der Fall sein wird.)
Ein Taxi taucht auf, und ich will es heranwinken, aber es hält bei ein paar Leuten weiter vorn. Na, toll. Mürrisch schiebe ich meine Hand "wieder in die Hosentasche und suche die regennasse Strasse nach dem nächsten leuchtenden Taxischild ab.
Es liegt aber nicht allein daran, dass Loser Dave mich versetzt hat. Heute war Jahresabschluss bei meiner Arbeit, und alle bekamen Umschläge, in denen stand, "wie viel sie zusätzlich verdienen würden. Sie hüpften vor Begeisterung herum, weil die Verkäufe der Firma 2003/2004 besser ausgefallen sind als erwartet. Es war wie ein vorgezogenes Weihnachtsfest. Den ganzen Nachmittag redeten alle nur davon, was sie mit dem Geld anfangen wollten. Carolyn plante einen kleinen Ausflug nach New York, mit ihrem Freund Matt. Debs hat sich gleich einen Termin für Strähnchen bei Nicky Clarke geholt - da wollte sie schon immer mal hin. Fi hat bei Harvey Nichols angerufen und sich eine coole, neue Tasche zurücklegen lassen, die sich "Paddington" oder so ähnlich nennt.
Und da sass ich nun. Mit nada. Nicht, weil ich nicht hart genug gearbeitet hätte, nicht, weil ich meine Zielvorgaben nicht erreicht hätte, sondern einzig und allein, weil man, um eine Prämie zu bekommen, mindestens ein Jahr für die Firma gearbeitet haben muss, was ich um genau eine Woche verpasst habe. Eine Woche! Das ist so unfair! So was von knickrig! Also, wenn man mich fragen würde, wie ich das finde .
Träum weiter. Als ob Simon Johnson jemals eine Juniorassistentin der Abteilung Bodenbeläge um ihre Meinung fragen würde. Zu allem Überfluss habe ich die schlimmste Berufsbezeichnung, die es gibt. Richtig peinlich. Sie passt kaum auf meine Visitenkarte. Je länger der Titel, desto beschissener der Job. So kommt es mir jedenfalls vor.
von Sophie Kinsella
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