BuchhändlerInnen im Portrait
aus Bad Salzuflen
- Gesamte Rezensionen
- 68 (ansehen)
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Eine zarte LiebesgeschichteRezension vom 01.07.2012erzählt die Geschichte von Nathalie, die erfolgreich in einem schwedischen Unternehmen in Paris arbeitet. Sie ist sehr glücklich mit Frank verheiratet. Der kehrt von seinem sonntäglichen Laufen nicht zurück. Er ist angefahren worden und überlebt den Unfall nicht.Nathalies heile Welt ist zerbrochen. Als sie nach längerer Zeit wieder ins Büro kommt, kann sie das Mitleid der Kollegen und die plumpen Annäherungsversuche des Chefs kaum ertragen. Doch alles ändert sich, als Markus, ein schwedischer Kollege, ihr Büro betritt. Nathalie nimmt sich ihn und küsst ihn. Langsam entwickelt sich eine wunderschöne Liebesgeschichte. Wer ein aufregendes Liebesabenteuer erwartet wird enttäuscht. Foenkinos prätentiöse Sprache ist ein modernes Liebesmärchen. -
Beste Unterhaltung auf hohem NiveauRezension vom 01.07.2012Im Mittelpunkt seines Romans stehen Daniel, ein Schriftsteller mit Alkoholproblem, der sich in einer Schaffenskrise befindet, und Clare, eine Versicherungsagentin, die mit dem falschen Mann liiert ist. Obwohl sie sich unter merkwürdigen Bedingungen kennenlernen, fühlen sie sich voneinander angezogen. Andrea de Carlo erzählt keine romantische Liebesgeschichte. Die wechselnde Erzählperspektive aus Sicht von Daniel und Claire zeigt zwei Menschen mit Brüchen, Zweifeln und Tiefschlägen, die eine Beziehung zueinander eingehen ,trotz immer wieder auf flackernder Ablehnung.
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Nervenkitzel purRezension vom 01.07.2012Als die adoptierte Sara sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern macht, ahnt sie nicht, was für Folgen das für sie und ihre kleine Tochter haben wird. Denn ihr Vater ist ein Serienmörder und der Albtraum beginnt. -
Eine bewegende Lebensgeschichte einer starken FrauRezension vom 01.07.2012Marjella Lenzen beschreibt ihr Leben: Wie sie sich entscheidet Nonne zu werden, sie dann im Kloster aufwächst, ihr Entschluss in die Mission nach Afrika zu gehen.Sie erzählt von ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Nairobi, ihrer Arbeit als Leiterin eines Krankenhauses in Tansania. Die Kirche verstößt sie, weil sie im Kampf gegen AIDS die Benutzung von Kondomen befürwortet und Kondome verteilt.
Das möge Gott verhüten ist ein bewegender Lebensbericht einer überzeugten und tief frommen Katholikin, die bereit war dem Glauben alles unterzuorden. Nur nicht ihr Gewissen und den gesunden Menschenverstand ( L. Klinges, Eupen)
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Brilliante Erzählung zum Thema Sprache, Musik und TrauerRezension vom 01.07.2012Im Mittelpunkt der Geschichte steht Johannes, ein junger Mann. Seine Kindheit ist geprägt von Stille, da seine Mutter aufgrund zahlreicher Schicksalsschläge verstummt ist. Johannes lernt spät sprechen. Seinem Vater gelingt es, ihn über die Erklärung von Begriffen zum Sprechen motivieren.
Erst als junger Erwachsener löst er die extreme Bindung zu seinen Eltern. Johannes beginnt zunächst eine Karriere als Pianist und wird dann später erfolgreicher Schriftsteller. Ortheil erzählt teils autobiographisch und exzellent das Heranwachsen eines Jungen. -
Leichte SommerlektüreRezension vom 01.07.2012Diana, in Berlin lebend,wird plötzlich zu ihrer im Sterben liegenden Tante nach England gerufen. Die Tante bittet Diana ein Familiengeheimnis herauszufinden. Spuren ihrer Vorfahren findet sie fern von Europa in Sri Lanka, der damaligen britischen Kolonie Ceylon. Ihre dortigen Erkundungen werden von einem Wissenschaftler unterstützt. Gemeinsam entdecken sie die Rätsel der Vergangenheit. Für alle die, die für Familiengeschichten über mehrere Generationen vor dem Hintergrund exotischer Kulissen schwärmen
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Sommerurlaub mit TurbulenzenRezension vom 01.07.2012
Jan, ein Mann im besten Alter, muss feststellen, dass er nicht nur als Ehemann, sondern auch als Vater versagt hat. Den gemeinsamen Sommerurlaub mit seiner Tochter sieht er als Chance an. Doch
verläuft dieser nicht nach seinem Plan. Rai beschreibt auf humorvolle Weise eine außergewöhnliche
Vater-Tochter- Beziehung.
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Nicht nur für Leute aus dem PottRezension vom 29.11.2011Amüsant und kurzweilig schreibt Frank Goosen -gebürtig und wohnhaft in Bochum- Alltagsgeschichten aus dem Ruhrgebiet. Er schildert Ereignisse seiner Kindheit und Jugend, beschreibt seine manchmal schrullige Verwandtschaft und erläutert ureigene Phänomene des Ruhrgebiets wie zum Beispiel -die Bude. Er weiß, was Fremde feststellen, wenn sie zum ersten Mal
im Pott sind:Was habt Ihr es schön grün hier..."
Für alle die herzlich lachen wollen und für welche, die ein Buch suchen, dass man nicht in einem Zug lesen muss.















