Unsichtbar

von Paul Auster

Buch

gebunden (315 Seiten)

3. Neuausg.

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Frühling 1967 in New York. Der zwanzigjährige Student Adam Walker trifft auf den enigmatischen Franzosen Rudolf Born und dessen stille, aber verführerische Freundin Margot. Schon bald sieht er sich verstrickt in eine eigentümliche Dreiecksgeschichte, die in einem traumatisierenden Akt der Gewalt gipfelt und sein Leben für immer verändern wird. Aus der Sicht dreier Erzähler, über einen Zeitraum von 40 Jahren, berichtet dieses kraftvolle Werk über den Zorn der Jugend, ungezügelte Lust und die gnadenlose Jagd nach Gerechtigkeit. Auster beweist sich wieder als einer der besten Autoren unserer Zeit.

Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 09.08.10
Paul Auster gehört zu den größten amerikanischen literarischen Schriftstellern unserer Zeit! Er hat schon solch begnadete Bestseller wie Die Brooklyn-Revue und Mann im Dunkel verfasst. Nun ist ihm ein Glanzstück gelungen, das viele seiner bisherigen Werke in den Schatten stellt. Bei Unsichtbar darf man sich nie sicher sein was passiert, Paul Auster spielt mit dem Leser. Er erzählt die Geschichte weit ab von bekannten Wegen und überrascht den Leser immer wieder. Er schildert die damalige Zeit, Ende der 1960er, mit Spotlights, ist dabei nie aufdringlich, vermittelt dem Leser genau die richtige Dosis Wissen, entfernt sich dabei nie von der eigentlichen Geschichte. Viele Literaten schweifen hier ellenlang ab, Auster tut es nicht. Wenn Alfred Hitchcock heute noch leben würde, würde er diesen Roman verfilmen wollen. Er erinnert an die starken Charakterstücke, wie Rebecca und Verdacht, aus dem zweiten Drittel der Schaffenszeit des Ausnahmeregisseurs.

Produktdetails

ISBN-10: 3-498-00081-0
EAN: 9783498000813
Erschienen: 16.07.2010
Verlag: Rowohlt Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 3. Neuausg.
Seitenzahl: 315
Länge/Breite: 210mm/134mm
Gewicht: 399 g
Übersetzer: Werner Schmitz
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Paul Auster

Paul Auster , geb. 1947 in Newark, New Jersey, als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. 2006 erhält er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.

Werner Schmitz

Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.

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Buchhändlertipps

  • Guter Start, fades Ende Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Katrin Schamaun, am 29.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Gallen

    Adam Walker ist Literaturstudent im New York der 1960er Jahre und hat ein hohes Ziel: er möchte Dichter werden. Tatsächlich lernt er auf einer Party den charismatischen Franzosen Rudolf Born kennen, der ihm die Finanzierung einer Literaturzeitschrift anbietet. Am selben Abend begegnet er auch dessen Geliebten Margot, die den introvertierten Adam sofort in ihren Bann zieht.

    Doch bald schon lernt Adam eine andere Seite Borns kennen, denn dieser begeht vor seinen Augen einen kaltblütigen Mord..


    So sehr mich das Buch auf den ersten 300 Seiten in seinen Bann gezogen hat, vom Ende war ich nicht überzeugt. Zu hastig schliesst Paul Auster sein Buch und hinterlässt so einen faden Nachgeschmack. Schade!
  • Fantastisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Stepankova, am 31.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Spreitenbach

    Rudolf Born ist ein Europäer, genau gesagt ist er ein Schweizer. Ein zweisprachiger Gastprofessor, ein Exot und Extremist. Er offeriert Adam (ein Literaturstudent an der New Yorker Columbia -Universität) ein Literaturmagazin zu entwerfen und zu leiten. Born finanziert alles und oben drauf offeriert dem Adam noch seine Geliebte dazu. Das alles kann Adam auf der Stelle haben. So sind die Regeln und das Spiel kann beginnen!
    Bald kommt ein Mord und eine Erpressung dazu und der Roman verwandelt sich langsam in eine Spionagestory die von eine kleine Inzest Geschichte begleitet wird.
    Adam einziges daheim ist seine Schwester. In ihren Armen findet er Ruhe und Frieden, später sogar noch viel mehr....
    Bald schmeisst doch Adam alles hin. Er wird nie ein Schriftsteller. Erst auf dem Sterbebett bemüht er sich um ein "Literarisches Protokoll"... und dank dem erfahren wir wie es zwischen den beiden Männern zugegangen ist.
    Unsichtbar ist ein schlaues und Grosses Buch.
    Ich habe es genossen.
    LESEN !

Kundenrezensionen

  • Literarisches Spiel der Postmoderne – genialer neuer Roman von Paul Auster Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Lehner, am 23.01.2012

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    Der junge Literaturstudent Adam Walker trifft auf einer Party den reichen Franzosen Rudolf Born. Dieser will Adam ohne triftigen Grund finanziell unterstützen und ihm Geld für eine Literaturzeitschrift geben. Adam wird bereits früh misstrauisch, was ihn aber nicht daran hindert mit Borns Freundin ein Verhältnis zu beginnen…
    Soweit der Anfang einer faszinierenden Geschichte, die noch um vieles komplexer wird. „Unsichtbar“ wird zu einem Roman über Geld, Verbrechen, Moral, Verantwortung, Familie und Liebe. Vor allem aber macht Paul Auster seinem Name als postmoderner Autor alle Ehre und wechselt zwischen verschiedenen literarischen Genres (u.a. Briefroman, Tagebuchaufzeichnungen), Erzählstimmen und Perspektiven (Ich, Du, Er). Der Erzählfluss wird ständige unterbrochen, da Auster wie immer mit der Rolle des Autors, Herausgebers und Erzählers spielt, so dass es am Schluss mehr Fragen als Antworten gibt. Anspruchsvolle Leser und Fans der Postmoderne werden – wie ich – Paul Austers aktuellen Roman einfach genial finden.

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  • fesselnd und faszinierend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 12.12.2010

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    Adam Walker, smart,gutaussehend und hochsensibel, studiert an der Columbia University Literaturwissenschaften und möchte gern Dichter werden. Auf einer Party lernt er den Universitätsprofessor Rudolf Born, gebürtiger Schweizer und dessen Freundin Margot, eine Pariserin kennen. Man kommt ins Gespräch und am Ende der Nacht ist eine Idee geboren, an die man am Morgen nicht im geringsten geglaubt hätte... Wenn Sie dieses Buch beginnen zu lesen, vergessen Sie alles andere, was Sie gerade erledigen wollten! Ein großartiger, sog-artiger Erzählstil!

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  • Ein abgründiger Roman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rebekka Klinken, am 20.10.2010

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    Der passende Roman für die uns bevorstehenden tristen Regentage. Auster beherrscht es ausgesprochen gut eine Geschichte in der Geschichte zu erzählen, so das sich der Leser am Ende nicht mehr ganz so sicher ist, ob die Thematik des Romans fiktiv oder real ist.
    Dazu ist das Ganze noch garniert mit dem ein oder anderem bitterbösen Charakter, welche
    das Leben des unsicheren Ich- Erzählers kräftig ins Straucheln bringt.
    Auster lässt seine Figuren tief in sich hineinblicken und erzeugt so eine höchst ambivalente Verkettung.

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  • Lesen, lesen und wieder lesen!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Fröhlich, am 18.10.2010

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    Unsichtbar von Paul Auster ist wie seine früheren Werke einzigartig. Für mich ist es eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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  • Für meine Schwester Anne Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Susan Nebel-Chmel, am 09.10.2010

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    ...welche, so glaube ich zumindest, der größte Paul Auster-Fan weltweit ist.
    Mein Wissen erstreckt sich nur auf die Werke "Smoke" und "Blue in the Face" von ihm.
    Und nun kommt der Autor mit seinem bislang bestem und tiefesten Buch daher (schreibt die Süddeutsche Zeitung).
    Adam Walker möchte Dichter werden und auf einer Party bietet ihm ein Franzose an, dass er ihm eine Literaturzeitschrift finanzieren würde. Was zuerst wie ein Scherz klingt, entpuppt sich später als Glaubhaft.
    Nur auf wen und auf was sich Walker eingelassen, dass erfährter erst später, hoffentlich nicht zu spät.....

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  • Unvollendet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.10.2010

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    Ich bin eigentlich Auster Fan und liebe fast alle seine Bücher. Obwohl es wie ein Auster Buch beginnt und der Wechsel der Erzählperspektiven toll
    sind , enntäuscht das Buch . Er hätte viel mehr aus der Geschichte machen können, leider bleibt ihm die Luft aus und das Buch wirkt unvollendet. Bin nicht spießig , aber der Inzest errinnerte an Altherren Fantasien .. Schade !

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  • Ein Spiel mit dem Teufel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara Mantel, am 29.08.2010

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    Auster lotet Grenzen aus und blickt tief in seelische Abgründe."Unsichtbar" ist sein intensivster, vieleicht sogar sein bester Roman- sehr lesenswert!

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  • unsichtbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Flemming Behrends, am 29.08.2010

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    Es ist eine sehr faszinierende und wortstarke Erzählung die man hier geniessen darf.Der junge Student Adam Walker, literaturfest und neugierig, lernt den charismatischen Rudolf Born kennen, der ihm neue Wege und Möglichkeiten zu eröffnen scheint.Seine Freundin Margot übt eine unbekannt erotische Anziehung auf Adam aus.

    Adam hat von nun an mit unerahnten zweiten Gesicht born`s und seiner " Liebe" für Margot zu kämpfen...

    Jedoch wechselt nach der Hälfte der Geschichte der Erzählstil und die Perspektive,was zunächst ein wenig irritierend scheint, jedoch die Möglichkeit öffnet diese Geschichte über verschiedene Ebenen weiter zu entwickeln.

    Wer erzählt nun wessen geschichte?

    Man fühlt sich allen Personen angenehm vertraut, da Auster`s unauffällig variantenreicher Schreibstil fast schon vertraut und persönlich wirkt.

    Viel Spass bei einer variantenreichen Geschichte, die sich bis zur letzten Seite ungeahnt entwickelt.

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  • Lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von justdic, am 29.08.2010

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    Ein klassischer Auster, intelligent, anspruchsvoll, verwinkelt, unterhaltsam, so mein Eindruck. Ich schätze Bücher die einem nach dem Lesen gedanklich weiterbeschäftigen - dieses Buch gehört dazu. Wer Auster kennt und mag, wird hier nicht enttäuscht!

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  • Meister der Verwirrung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 23.08.2010

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    Ein typischer Auster? Nein, das ist dieser Roman nicht. Die erste Hälfte schon, aber dann beginnt ein völlig anderer Erzählstil, der mich zunächst verwirrte. Aber das ist dann doch wieder der typische Auster, der Meister der Verwirrung.
    Lesen Sie selbst die Geschichte des Adam Walker im Jahre 1967 und wie sich die Wahrheit viele Jahrzehnte später anfühlt.

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  • Paul Auster in Bestform Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Helene Oberleitner, am 21.08.2010

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    Der Zufall regiert wieder einmal in einer Geschichte von Paul Auster.
    Die Lebensgeschichte von Adam Walker, der im Jahr 1967 eine schicksalhafte Begegnung mit Rudolf Born wird erzählt von Walker selbst, einem alten Sudienfreund und Celine, die damals in Paris so unglaublich ihn ihn verliebt war. Die abwechselnden Erzählperspektiven machen den Roman so spannend, immer wieder erhält man eine neue Sichtweise des Geschehenen, die Wahrheit verändert sich ständig. Die Figuren sind einem so vertraut als wären sie gute Freunde von uns und man wünscht sich, dieses Buch möge nie enden.

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  • Der Meister des Zufalls Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Svenja Offele, am 15.08.2010

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    Paul Austers Romane leben vom Zufall. Auch "Unsichtbar" bildet hier keine Ausnahme. Eine zufällige Begegnung des Studenten Adam Walker mit dem Professor Rudolf Born verändert sein Leben. Adam Walker blickt Jahre später auf diese Zeit zurück und der Leser verfolgt überrascht und verwirrt die Wendungen, die diese Geschichte nimmt. Typisch Paul Auster eben!

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  • Intensiv und verwirrend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Verena Hoffmeister, am 08.08.2010

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    Stück für Stück setzt Auster ein Bild zusammen, das sich ständig verändert. Dinge, die man anfangs für gegeben nimmt, werden durch einen Perspektivwechsel in Frage gestellt.
    Auf 316 Seiten passiert so viel, dass die komplexe Handlung locker für zwei Bücher reichen würde... Ein Buch über dessen Protagonisten und ihre Beweggründe man wunderbar diskutieren kann !

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  • Der wahre Auster bleibt unsichtbar Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Chariklia Agelidou, am 07.08.2010

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    Als Auster-Fan ist sein neustes Werk für mich natürlich Pflichtlektüre. Allerdings zeigt sich auch mit seinem neusten Buch, dass seine früheren Werke die besten bleiben.
    Ja, natürlich ist auch diese Geschichte unglaublich und verwirrend, bemerkenswert der Wechsel der Erzählerperspektive und der Handlung, aber so ganz mag er mich nicht überzeugen. Viel zu sehr bleibt er mir an der Oberfläche, viel zu sehr fehlt mir Tiefgang, er wirkt mir einfach zu durchschaubar. Eine gut konzipierte Geschichte, die das Genie Austers vermissen lässt!

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  • Fantastisch geschrieben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Heger, am 06.08.2010

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    Paul Auster habe ich lesen müssen, zu meiner Abschlussprüfung als Buchhändlerin. Da fand ich "Die Brooklyn-Revue" schon sagenhaft gut. Mit "Unsichtbar" setzte er noch einen darauf. Die Abgründe des Menschen werden auf eine sehr einnehmende Weise beschrieben, die einem beim Lesen nicht mehr los lässt. Gute Literatur, die spannend erzählt wird.

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  • Die Abgründe der menschlichen Seele Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 20.07.2010

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    Paul Auster erzählt in seinem Roman die Geschichte des jungen Mannes Adam Walker und meisterlich schildert er die Abgründe der menschlichen Seele. Der Roman gliedert sich in vier Teile:
    Im ersten Teil des Buches kommt Adam Walker selbst zu Wort und schildert seine Erlebnisse im Jahre 1967 in New York.
    Der zweite Teil wird erzählt, als ob ein guter Freund von Walker die ganze Geschichte schildern würde und spielt kurz nach den schicksalhaften Ereignissen, die diesem ­wiederfahren sind, bis kurz bevor dieser nach Paris reist.
    Der dritte Teil erzählt die Erlebnisse von Walker in Paris.
    Der vierte und letzte Teil sind die Tagebucheinträge der gealterten Cecile.

    Paul Auster versteht es meisterlich, mit dem Leser zu spielen. Nie weis man genau, welche der geschilderten Ereignisse jetzt von Adam erfunden wurden und welche der Realität entsprechen. Die Sprache des Romanes fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Ich würde sogar sagen, das dieser Roman sein bisher bester ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich war hin und her gerissen zwischen Mitleid für Adam und den abschreckenden Ereignissen, die geschildert werden. Paul Austers Roman hat mich tief bewegt und ich kann ihm jedem nur empfehlen.

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