BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Schönbühl

Gesamte Rezensionen
521 (ansehen)
Über mich
Lesen gefährdet die Dummheit....
Alter
26 Jahre
Abteilung
Historische, Fantasy, Science Fiction, DVD, Blu-Ray, Hörbücher, Erfahrungen, Biografien und Toptitel
Funktion
angestellte Buchhändlerin
Lieblingsautoren
Markus Heitz, Michael Peinkofer, Dean Koontz, John Grisham Alex Capus, Richard Laymon, T.C. Boyle, Charlotte Thomas, Rebecca Gablé,
An meinem Beruf gefällt mir
Dass ich quasi mein Hobby zum Beruf habe und immer interssante Menschen kennen lernen kann und mit Ihnen spannende Bücher-Gespräche und Literaturtipps austauschen kann.
Im Beruf seit
Lehre: 2003
Zu meiner Buchhandlung Zu den Top 100: BuchhändlerInnen

Meine Rezensionen

  • Die Frauen
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    Der Meister der Ironie
    Rezension vom 24.04.2012
    Mitten im tiefsten Wisconsin liegt Taliesin, Heim und Atelier von Frank Lloyd Wright, dem großen Architekten des 20. Jahrhunderts - und seiner drei Frauen: Da ist seine erste Frau, die redliche Kitty. Dann gibt es Miriam, seine verrückte zweite Frau, die darauf versessen ist, für das bittere Ende ihrer Ehe so öffentlich und bösartig wie möglich Rache zu nehmen. Und es gibt Olgivanna, die serbische Immigrantin, die in ständiger Angst vor Sheriffs, Rechtsanwälten und Journalisten lebt, die Miriam ihr auf den Hals hetzt. Ulrich Matthes gelingt es hörbar, in die Figuren und Situationen jene bittere Komik zu legen, die noch im Moment der Katastrophe zum Lachen reizt.
  • Keiko
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    Schön traurig
    Rezension vom 24.04.2012
    Es spielt in den Kriegsjahren 1942/1943.
    Zwischenzeitlich jedoch auch beim "Heute" der Hauptperson (1986).
    Ein chinesischer Junge (Henry) verliebt sich entgegen seiner Kultur in eine Japanerin (Keiko).
    Sein Vater fängt an ihn zu ignorieren weil dies gegen seine Kultur verstösst. Seine Mutter versucht, Vater und Sohn so gu es geht zusammenzuhalten und tischt weietrhin das Abendessen für Henry auf. Der Vater spricht zur Mutter und fragt diese, ob sie noch Besuch erwarte!! Wortlos muss die Mutter das Besteck für Henry wieder abräumen. Sie hat keine Wahl, der Vater ist der Mann und somit der Chef im Haus, welchem sie sich zu fügen hat.
    Es klingt brutal, ist es manchmal auch jedoch in einem sehr poetischem Schrebstil verfasst. Man bekommt eine kleine Gänsehaut wenn man/frau es weglegt. Lohnt sich aber auf jeden Fall zu lesen!!
    Was auch ganz toll ist: Die verscheieden Zeitepochen zwischen denen es stetig wechselt!
  • Gut gegen Nordwind
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    Ein Roman in E-Mail, SMS oder Postkartenkorrespondenz
    Rezension vom 24.04.2012
    Ein wunderschönes Buch!
    Geschrieben in wunderschöner Sprache, es ist witzig, spannend und wunderschön. Das ganze Buch ist in E-Mails geschrieben, welche zum lachen, weinen oder träumen anregen.
    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher!
  • Das Spiel (Gerald's Game)
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    Der König des Horrors in seiner Höchstform
    Rezension vom 24.04.2012
    Stephen King lässt uns in die Seele der ans Bett gefesselten Frau blicken. Nach wenigen Seiten schon fühlt man sich selbst ans Bett gefesselt und lebt diesen ganzen Alptraum mit..

    An sich keine grossartige Geschichte, und doch verschafft sie einem Gänsehaut....
  • Die Päpstin
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    Tatsächlich nach einer wahren Geschichte
    Rezension vom 24.04.2012
    Die Kirche verschweigt ihre Existenz, doch es gab diese Frau tatsächlich!

    Eine für diese Zeit zu intelligente Frau versucht als Junge den Papstthron zu betreten. Doch dann wird sie schwanger...
  • Rache
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    Für alle Horrorfans
    Rezension vom 24.04.2012
    Richard Laymon, eine Mischung aus Stephen King und Dean Koontz.
    Ein jungens Paar in einer zu heissen Nacht vergnügt sich in einem Fereinhaus. Mitten in
    der Nacht jedoch, muss er noch schnell in den Laden um die Ecke. Jedoch wird er nie mehr
    widerkehren. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, und muss feststellen, dass sie ab da
    in einem Alptraum lebt.
    Ein Unbekannter folgt ihr überallhin um RACHE zu üben....
    Zitate von 2 Bestseller Autoren über Richard Laymon:
    "Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen" Stephen King
    " Keiner schreibt wie Richard Laymon" Dean Koontz
  • Das Bildnis des Dorian Gray. Roman (Fischer Klassik PLUS)
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    Ein Klassiker der Weltliteratur
    Rezension vom 24.04.2012
    Der Dandy Dorian will um jeden Preis seine Jugend und Makellosigkeit erhalten. Er gibt seine Seele, damit ein Portrait von ihm alter - er selbst jedoch bleibt jung und schön. Jedoch sein Bild wird immer wie hässlicher, auch weil Dorians Arroganz immer schlimmer wird. Irgendwann zerstört Dorian aus Wut und Hass sein enstelltes Portrait. Das Bild zeigt nun den jungen schönen Dorian, Dorian selbst jedoch zerfällt zu Staub....

    Im Jahre 1890 erschien dieses Buch erstmals. Ist es nicht erstaunlich, das viele Menschen heute mehr denn je um jeden Preis jung bleiben wollen? Als ob Oscar Wilde unsere Zeit vorausgesehen hätte....


    Sehr lesenswertes Buch - nicht nur als Schul-Pflichtlektüre
  • Anna Karenina
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    Mein ist die Rache..
    Rezension vom 24.04.2012
    Die frostige Vornehmheit und gefühllose Engherzigkeit ihres Gatten treibt die schöne und sensible Anna Karenina in die Arme des jungen Grafen Wronskij. Ihre gemeinsame Flucht aus der Enge gesellschaftlicher und religiöser Konventionen endet in einer Sackgasse: Anna Karenina geht in den Freitod, nachdem sich ihre Liebe in Eifersucht und Hass verkehrt hat. Der Heldin, die in ihrem Streben nach dem absoluten und damit unerreichbaren Glück scheitern muss, steht antithetisch der junge, grüblerische Gutsbesitzer Lewin gegenüber, der sich aus der Moskauer Gesellschaft zu einem bescheiden Glück in der Harmonie eines tätigen Landlebens zurückzieht.

    Mit grossem psychologischen Gespür, scharfem Beobachtungssinn und einer meisterhaften Beherrschung der darstellerischen Mittel schuf Tolstoi ein Werk, das Thomas Mann zu recht als "den grössten Gesellschaftsroman der Weltliteratur" Bezeichnet hat.
  • Das Mädchen aus Mantua
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    Viele Verwicklungen, humorvoll und natürlich fehlt auch die grosse Liebe nicht
    Rezension vom 24.04.2012
    Oberitalien 1601:

    Die junge Arztwitwe Celestina kommt nach Padua, um dort ihre Verwandten zu besuchen. Heimlich verfolgt die einen tollkühnen Plan - sie will an der Universität Medizin studieren. Da Frauen der Zutritt zu akademischer Bildung verwehrt ist, verkleidet sie sich kurzerhand als Mann. Doch schon bald gerät Celestina in Bedrängnis, denn ihr Mitstudent Timoteo lüftet ihr Geheimnis und kann nur durch eine höchst ungehörige Vereinbarung zum Schweigen überredet werden. Unterdessen wirft die rätselhafte Herkunft von Leichen für die Anatomie ebenso viele Fragen auf wie die seltsamen Geschehnisse im Haus von Celestinas Verwandten - gibt es hier womöglich Zusammenhänge? Für Celestina und für den Leser nimmt ein gefährliches Abenteuer seinen Lauf....