BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Regensburg (Donau EKZ)

Gesamte Rezensionen
978 (ansehen)
Über mich
liebe Bücher,lesen und Löcher in die Luft schauen.
Alter
60 Jahre
Abteilung
Romane,Krimis,Historische Romane, Lyrik, Grossdruck
Funktion
Verkäuferin,Beraterin,Zuhörerin
Lieblingsautoren
Jean Giono,Haruki Murakami,Adalbert Stifter
An meinem Beruf gefällt mir
Meine Freude,meine Interessen,meine Begeisterung mit ganz vielen Menschen teilen zu können.Und den idealen Rahmen dafür von Thalia gestellt zu bekommen!
Im Beruf seit
1970
Das beste Buch aller Zeiten
Oh je! Was für eine schwierige Rubrik! Es gibt immer mehrere und die schwanken auch noch täglich! Also,zur Zeit:Stifter,Nachsommer.Murakami,Wilde Schafsjagd.Giono,Die starken Seelen.
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Christus kam nur bis Eboli
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    Ein Buch, das Sie durch Ihr ganzes Leben begleiten wird.
    Rezension vom 03.05.2013
    Carlo Levi, Arzt, Maler, Journalist aus Turin, wurde 1935 in die Verbannung nach Süditalien geschickt. Zwei Jahre lang lebte er in einem kleinen, armseligen Dorf mit den Bauern zusammen. Das Elend dort war groß, denn das Dorf lag südlich von Eboli. Und wie wir Alle nach der Lektüre des Buches begriffen haben: "Christus kam nur bis Eboli". Alle anderen Orte sind wohl von ihm vergessen worden? Ein kluges, sehr zu Herzen gehendes Buch.
  • La vérité sur l'affaire Harry Québert
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    Dieses Buch hat mich wirklich gepackt!
    Rezension vom 03.05.2013
    Seit vielen Jahren schon bin ich beim Lesen nicht derartig in einem Buch versunken, von einem Buch gefesselt worden, wie von dieser Geschichte!! Wie bitte? Der Autor soll Jahrgang 1985 sein?! Wie bitte? Das ist bereits sein zweites Buch?! Wie bitte? Er soll Jura studiert haben?! Wann hat er das alles gemacht? Etwas skeptisch fange ich an zu lesen und bin von dieser Geschichte in der Geschichte einer Geschichte, den verschiedenen Zeitebenen (1975 und 2008 z.B.), den Menschen in dem kleinen Ort an der Ostküste der USA völlig fasziniert. So sehr, daß ich buchstäblich zwei Tage lang Tag und Nacht gelesen habe! Danach mit dem Gefühl auftauchte, wirklich in der Kleinstadt gewesen zu sein und jetzt einen riesigen Jetlag zu haben! Was für ein Buch! Was für eine Geschichte! Ach ja, es geht um den Schriftsteller Harry Quebert, um eine Tote, die nach über dreißig Jahren in seinem Garten ausgegraben wird, um eine Liebesgeschichte, um einen Verlag und, und, und. Aber das werden Sie alles selber genauso verschlingen, wie ich das jetzt gemacht habe.
  • Pimp Your Kid
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    Dieser Erziehungsratgeber bringt mich bei aller Ironie zum Nachdenken!
    Rezension vom 03.05.2013
    Das ist ein ganz witziger, ironischer Erziehungsratgeber. Das einzige Kapitel, in dem die Autorin völlig ironiefrei schreibt, sie absolut ohne Witzchen daherkommt, ist das Kapitel "Nicht witzig"(S.192). Dadurch wirkt es um so beklemmender! Auf dieser Seite macht sie mir schlagartig klar, daß dieses Buch, wenn ich es von der ganzen Flapsigkeit ihres Tons befreien würde, ein ernst zu nehmender Erziehungsratgeber wäre. Genauso wenig Augenzwinkern zeigt Yvonne de Bark bei ihrem Appell, daß JEDES Kind "sobald es einigermaßen Beine und Arme koordinieren kann, in einen Schwimmkurs gehört. Damit es nicht absäuft. Bitte." (S.190). Amüsant zu lesen. Vieles davon könnte und sollte schnell zuhause umgesetzt werden!
  • Der Sommer ohne Männer
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    Ein e-book für Alle, die gerne analytisch denken.
    Rezension vom 30.04.2013
    Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere psychische Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychiatrie. Aus der Klinik entlassen, verbringt sie den folgenden "Sommer ohne Männer" in Minnesota auf dem Land, in der Nähe des Altersheims, in dem ihre 90jährige Mutter lebt. Mia unterrichtet in einem Lyrikkurs pubertierende Mädchen und reflektiert ansonsten (mit dem typischen rasiermesserscharfen Hustvedt-Intellekt) ihre Situation, ihre psychische Krise. Verblüffend fand ich, wie es die Autorin bei der Schwere des Themas schafft, das Ganze leicht und beinahe beschwingt zu erzählen. Und zu welchem Ende sie die Geschichte bringt! Für Frauen (und Männer), die gerne analytisch denken.
  • Der Sommer ohne Männer
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    Für Alle,die gerne analytisch denken.
    Rezension vom 30.04.2013
    Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychiatrie. Aus der Klinik entlassen, verbringt sie den folgenden "Sommer ohne Männer" in Minnesota auf dem Land, in der Nähe des Altersheims, in dem ihre 90jährige Mutter lebt. Mia unterrichtet in einem Lyrikkurs pubertierende Mädchen und reflektiert ansonsten (mit dem typischen rasiermesserscharfen Hustvedt-Intellekt) ihre Situation, ihre psychische Krise. Verblüffend fand ich, wie es die Autorin bei der Schwere des Themas schafft, das Ganze leicht und beinahe beschwingt zu erzählen. Und zu welchem Ende sie die Geschichte bringt! Für Frauen (und Männer) ,die gerne analytisch denken.
  • Der Sommer ohne Männer
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    Für Alle, die gerne analytisch denken.
    Rezension vom 30.04.2013
    Die Dichterin Mia wird von ihrem Ehemann Boris (Neurowissenschaftler) mit der Bitte um eine "Auszeit", um eine "Pause", in eine schwere psychische Krise gestürzt. Nachdem sie festgestellt hat, daß diese "Pause" eine Laborassistentin von Boris ist, landet Mia in der Psychatrie. Aus der Klinik entlassen ,verbringt sie den folgenden "Sommer ohne Männer" in Minnesota auf dem Land, in der Nähe des Altersheims, in dem ihre 90jährige Mutter lebt. Mia unterrichtet in einem Lyrikkurs pubertierende Mädchen und reflektiert ansonsten (mit dem typischen rasiermesserscharfen Hustvedt-Intellekt) ihre Situation, ihre psychische Krise. Verblüffend fand ich, wie es die Autorin bei der Schwere des Themas schafft, das Ganze leicht und beinahe beschwingt zu erzählen. Und zu welchem Ende sie die Geschichte bringt! Für Frauen (und Männer), die gerne analytisch denken.
  • Geschichten vom Sterben
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    Für Alle, die es genau wissen wollen!
    Rezension vom 29.04.2013
    Was für ein e-book! Seitdem ich von Adelaide, Das Beste am Leben, gelesen habe, habe ich genau darauf gewartet! Danke an Frau Rotter vom Piper Verlag, die nachdem sie den Film "Halt auf freier Strecke" gesehen hatte, die Berliner Palliativmedizinerin Petra Anwar (die als Ärztin in diesem Film zu sehen war) mit dem Autor John von Düffel zusammenbrachte. Anwar erzählt in 12 Geschichten vom Sterben zu Hause. Beim Schreiben wurde sie von Düffel unterstützt. Und Beiden ist ein ganz außergewöhnliches Buch gelungen! Ich wünsche mir, daß es von Allen gelesen wird, die sich Gedanken über eine Patientenverfügung machen, die wissen wollen, was beim Sterben passiert. Für Alle, die Sterbende betreuen, begleiten, sei es beruflich oder privat. Diese Geschichten erklären alles, setzen beim Lesen tiefe Emotionen frei, zwingen mich, Meinungen und Entscheidungen zu überprüfen, machen glücklich und traurig. Kurzum: ein großartiges, kluges, schönes und wichtiges e-book, dem ich sehr viele Leser wünsche!!
  • Geschichten vom Sterben
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    Für Alle, die es genau wissen wollen!
    Rezension vom 29.04.2013
    Was für ein Buch! Seitdem ich von Adelaide, Das Beste am Leben, gelesen habe, habe ich genau darauf gewartet! Danke an Frau Rotter vom Piper Verlag, die, nachdem sie den Film "Halt auf freier Strecke" gesehen hatte, die Berliner Palliativmedizinerin Petra Anwar (die als Ärztin in diesem Film zu sehen ist) mit dem Autor John von Düffel zusammenbrachte. Anwar erzählt in 12 Geschichten vom Sterben zu Hause. Beim Schreiben wurde sie von Düffel unterstützt. Und Beiden ist ein ganz außergewöhnliches Buch gelungen! Ich wünsche mir, daß es von Allen gelesen wird, die sich Gedanken über eine Patientenverfügung machen, die wissen wollen, was beim "Sterben passiert". Für Alle, die Sterbende betreuen, begleiten, sei es beruflich oder privat. Diese Geschichten erklären alles, setzen beim Lesen tiefe Emotionen frei, zwingen mich, Meinungen und Entscheidungen zu überprüfen, machen glücklich und traurig. Kurzum: ein großartiges, kluges, schönes und wichtiges Buch, dem ich sehr viele Leser wünsche!!
  • Landschaften der Lüge
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    149 Minuten aufregender Geschichtsunterricht!
    Rezension vom 29.04.2013
    Für Alle, die jemals die Gelegenheit hatten, Jürgen Fuchs persönlich zu hören, zu erleben, ist dieses Hörbuch ein Geschenk! Ja, genauso ruhig, besonnen, freundlich und gleichzeitig unbeirrbar in der Sache war er. Eine bewegende Wiederbegegnung. Für alle Anderen sind diese beiden CDs eine aufregende Geschichtsstunde über die Bürgerrechtsbewegung in der DDR, über die Vorgehensweise der Stasi, über die Kostbarkeit der Demokratie, über Mut und Zivilcourage. Berührend die Vorrede von Roland Jahn, der Jürgen Fuchs so schildert, daß auch noch 14 Jahre nach dessen Tod die unglaubliche Würde und Freundlichkeit dieses Mannes erkennbar werden. Ebenso die Faszination, die von ihm ausging. Nebenher sind diese CDs ein beeindruckender Beweis für die Stärke guter Radiosendungen! Ein Lehrstück, wie unaufgeregt und respektvoll Gespräche geführt werden können.
  • Warum Lesen glücklich macht
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    Für alle glücklichen Leserinnen und Leser. Und Alle, die es werden wollen.
    Rezension vom 27.04.2013
    In diesem bezaubernden Insel-Taschenbuch beschreibt Stefan Bollmann die Freuden und Wonnen, aber auch die Mühen und Anstrengungen des Lesens. Und warum es uns glücklich macht. Er erzählt uns, daß Lesen nicht nur "Leidenschaft und Auffassungsvermögen" ist, sondern auch "Disziplin und Durchhaltevermögen" verlangt (S.95). Ergänzt wird dieser kluge Band durch betörende Fotos (S.57 z.B.!!!) und ganz besondere Gemälde (z.B. S.28!). Das ideale Geschenk für Alle, die gerne lesen, die genau aus dem Grund glücklich sind und für Alle, die exakt das werden wollen!