BuchhändlerInnen im Portrait

aus Regensburg (Donau EKZ)
- Gesamte Rezensionen
- 1011 (ansehen)
- Über mich
- liebe Bücher,lesen und Löcher in die Luft schauen.
- Alter
- 60 Jahre
- Abteilung
- Romane,Krimis,Historische Romane, Lyrik, Grossdruck
- Funktion
- Verkäuferin,Beraterin,Zuhörerin
- Lieblingsautoren
- Jean Giono,Haruki Murakami,Adalbert Stifter
- An meinem Beruf gefällt mir
- Meine Freude,meine Interessen,meine Begeisterung mit ganz vielen Menschen teilen zu können.Und den idealen Rahmen dafür von Thalia gestellt zu bekommen!
- Im Beruf seit
- 1970
- Das beste Buch aller Zeiten
- Oh je! Was für eine schwierige Rubrik! Es gibt immer mehrere und die schwanken auch noch täglich! Also,zur Zeit:Stifter,Nachsommer.Murakami,Wilde Schafsjagd.Giono,Die starken Seelen.
Meine Favoriten
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Hier steht alles drin,was zur "Erziehung des Menschen" gehört. Und, es "brodelt" unter der Oberfläche.Genial!... mehr
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Mit dieser kommentierten Ausgabe begreife ich ganz schnell Inhalt, Schönheit und Witz des Romans. mehr
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Sehr charmanter Briefroman. Wenn Sie Wert auf besonders schöne Sprache legen, dann sind Sie hier richtig! mehr
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Sind Sie bereit für eine ganz ungewöhnliche Geschichte? Hier ist sie! mehr
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Eine perfekte Geschichte! Besonders zum Thema "Lebenslügen". mehr
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Schräg,witzig,liebenswert."Wie gut, daß es den Jagdclub gibt.Aber echt!" mehr
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Beklemmende, geheimnisvolle Geschichte aus einem Internat. Große Literatur! mehr
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Das Motto "Das stört doch keinen großen Geist" hilft in jeder Lebenssituation! mehr
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Ich weiß nicht,wie oft ich dieses Buch inzwischen gelesen habe. Es begeistert mich jedes Mal! mehr
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Dieses Buch gehört für mich zu den besten Kinderbüchern der letzten 20 Jahre! mehr
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Für Alle, die es genau wissen wollen!Rezension vom 29.04.2013Was für ein Buch! Seitdem ich von Adelaide, Das Beste am Leben, gelesen habe, habe ich genau darauf gewartet! Danke an Frau Rotter vom Piper Verlag, die, nachdem sie den Film "Halt auf freier Strecke" gesehen hatte, die Berliner Palliativmedizinerin Petra Anwar (die als Ärztin in diesem Film zu sehen ist) mit dem Autor John von Düffel zusammenbrachte. Anwar erzählt in 12 Geschichten vom Sterben zu Hause. Beim Schreiben wurde sie von Düffel unterstützt. Und Beiden ist ein ganz außergewöhnliches Buch gelungen! Ich wünsche mir, daß es von Allen gelesen wird, die sich Gedanken über eine Patientenverfügung machen, die wissen wollen, was beim "Sterben passiert". Für Alle, die Sterbende betreuen, begleiten, sei es beruflich oder privat. Diese Geschichten erklären alles, setzen beim Lesen tiefe Emotionen frei, zwingen mich, Meinungen und Entscheidungen zu überprüfen, machen glücklich und traurig. Kurzum: ein großartiges, kluges, schönes und wichtiges Buch, dem ich sehr viele Leser wünsche!! -
149 Minuten aufregender Geschichtsunterricht!Rezension vom 29.04.2013Für Alle, die jemals die Gelegenheit hatten, Jürgen Fuchs persönlich zu hören, zu erleben, ist dieses Hörbuch ein Geschenk! Ja, genauso ruhig, besonnen, freundlich und gleichzeitig unbeirrbar in der Sache war er. Eine bewegende Wiederbegegnung. Für alle Anderen sind diese beiden CDs eine aufregende Geschichtsstunde über die Bürgerrechtsbewegung in der DDR, über die Vorgehensweise der Stasi, über die Kostbarkeit der Demokratie, über Mut und Zivilcourage. Berührend die Vorrede von Roland Jahn, der Jürgen Fuchs so schildert, daß auch noch 14 Jahre nach dessen Tod die unglaubliche Würde und Freundlichkeit dieses Mannes erkennbar werden. Ebenso die Faszination, die von ihm ausging. Nebenher sind diese CDs ein beeindruckender Beweis für die Stärke guter Radiosendungen! Ein Lehrstück, wie unaufgeregt und respektvoll Gespräche geführt werden können. -
Für alle glücklichen Leserinnen und Leser. Und Alle, die es werden wollen.Rezension vom 27.04.2013In diesem bezaubernden Insel-Taschenbuch beschreibt Stefan Bollmann die Freuden und Wonnen, aber auch die Mühen und Anstrengungen des Lesens. Und warum es uns glücklich macht. Er erzählt uns, daß Lesen nicht nur "Leidenschaft und Auffassungsvermögen" ist, sondern auch "Disziplin und Durchhaltevermögen" verlangt (S.95). Ergänzt wird dieser kluge Band durch betörende Fotos (S.57 z.B.!!!) und ganz besondere Gemälde (z.B. S.28!). Das ideale Geschenk für Alle, die gerne lesen, die genau aus dem Grund glücklich sind und für Alle, die exakt das werden wollen! -
Dieser Roman ist bereits 60 Jahre alt und wird immer aktueller!Rezension vom 27.04.2013Beim Wiederlesen dieses Romans denke ich, daß er von Jahrzehnt zu Jahrzehnt aktueller wird. Gleichzeitig hoffe ich, daß ich mich täusche. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der die Feuerwehr ausrückt, um Brände zu legen, nicht um sie zu löschen! Ziel der Einsätze sind Bücher, deren Besitz und Lektüre ganz allgemein verboten ist. Und ja, ab und zu als "Kollateralschäden dieser Einsätze" werden auch die Menschen, die diese Bücher lesen, besitzen, verbrannt. Erzählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Feuerwehrmanns Montag, der nach Gesprächen mit einem Nachbarsmädchen, nach einem "zufälligen" Selbstmordversuch seiner Frau und nach seinem letzten Einsatz immer mehr an seinem Beruf vezweifelt. Bevor er endgültig in Richtung Krankheit oder Wahnsinn abdriftet, fängt er mit Hilfe eines alten Universitätsprofessors an zu lesen und Widerstand zu leisten. Diese Beschreibung einer Spaß- und Eventgesellschaft , die von Menschen bevölkert wird, die keinerlei Interesse mehr am Lesen und Nachdenken haben, finde ich inzwischen äußerst beklemmend. Wenn der Professor erklärt, welches die "drei Dinge sind, die uns abhanden gekommen sind" (S.113, 114 und 116) bleibt mir heute doch ein bißchen die Luft weg. Ein brilliantes Buch! Und in 20 Jahren möchte ich mich gerne nochmal mit Ihnen über Montag und seine Geschichte unterhalten!! -
Zwei längere Geschichten über Seymour Glass.Rezension vom 25.04.2013Im ersten Text beschreibt Salinger aus der Sicht des zweitältesten Glass-Sohnes Buddy den Hochzeitstag des ältesten Bruders Seymour in New York 1942. (Ja, genau der Bruder, der 1948 den Freitod wählte. Sie erinnern sich sicherlich an die Geschichte "Ein idealer Tag für Bananenfische"!). Buddy erinnert sich 1955 an einen aberwitzig heißen Tag in New York, als der Bräutigam nicht zur Hochzeit erschien sondern nach stundenlangem Warten und Enttäuschung der Gäste, mit der Braut durch die Hintertür verschwand, weil er "zum Heiraten zu glücklich ist". Beim Wiederlesen der minutiösen Schilderung dieser paar Stunden: Hitze, Gespräche im Taxi, Rumstolpern auf der Suche nach einem Telefon, Trinken und Reden in einer klimagekühlten New Yorker Wohnung, Gedanken und Meinungen von Buddy,- bin ich völlig gefesselt von der Geschichte, ihrer Schönheit, ihrer Traurigkeit und ja, auch ihrer Komik. Im zweiten Text "Seymour eine Einführung" lesen wir den Bericht von Buddy über seinen toten Bruder, bzw. eine Parodie auf diese Art von Bericht. Warum nur 4 Sterne?? Einzig und alleine wegen der Neuübersetzung, mit der ich nicht warm werde. Ich bin vielleicht zu sehr den Ton der früheren Übersetzungen von Annemarie und Heinrich Böll gewohnt. -
Zwei längere Geschichten über Seymour Glass.Rezension vom 25.04.2013Im ersten Text beschreibt Salinger aus der Sicht des zweitältesten Glass-Sohnes Buddy den Hochzeitstag des ältesten Bruders Seymour in New York 1942. (Ja, genau der Bruder, der 1948 den Freitod wählte. Sie erinnern sich sicherlich an die Geschichte "Ein idealer Tag für Bananenfische"!). Buddy erinnert sich 1955 an einen aberwitzig heißen Tag in New York, als der Bräutigam nicht zur Hochzeit erschien, sondern nach stundenlangem Warten und Enttäuschung der Gäste, mit der Braut durch die Hintertür verschwand, weil er "zum Heiraten zu glücklich ist". Beim Wiederlesen der minutiösen Schilderung dieser paar Stunden: Hitze, Gespräche im Taxi, Rumstolpern auf der Suche nach einem Telefon, Trinken und Reden in einer klimagekühlten New Yorker Wohnung, Gedanken und Meinungen von Buddy ,- bin ich völlig gefesselt von der Geschichte, ihrer Schönheit, ihrer Traurigkeit und ja, auch ihrer Komik. Im zweiten Text "Seymour eine Einführung" lesen wir den Bericht von Buddy über seinen toten Bruder, bzw. eine Parodie auf diese Art von Bericht. -
Diese Erzählungen sind und bleiben kostbar!Rezension vom 25.04.2013Jede dieser neun Erzählungen ist eine "Perle" für sich. Jede bietet so viel Stoff zum Nachdenken und zur Bewunderung, wenn ich bereit bin, mich auf die Art des Geschichtenerzählens einzulassen, die Mitte des letzten Jahrhunderts bei manchen Autoren üblich war. Heute kommt diese Art uns oft sehr fremd vor. Es sind Geschichten, die sorgfältig und genau gelesen werden wollen. Aber dann können wir ziemlich fassungslos Schönheit, Freude, Entsetzen und auch tiefe Verzweiflung in ihnen entdecken. Probieren Sie es mal mit "Ein idealer Tag für Bananenfische", "Der lachende Mann" oder "Am Dingi" aus! Warum dann nur 4 Sterne? Ich werde einfach nicht richtig warm mit der neuen Übersetzung. Falls Sie die frühere von Annemarie und Heinrich Böll nicht kennen, werden Sie bestimmt von dieser Fassung begeistert sein. -
Großartig, diese Essays!Rezension vom 25.04.2013Großartige Essays und Betrachtungen von Herta Müller über ihre Kindheit, ihr Leben, die Geheimpolizei, ihr Schreiben und ihre Lektüre. Ich schlage das Buch bei S.172 auf und bin tief beeindruckt von ihren Gedanken zu Canettis "Masse und Macht"! Ebenso ergeht es mir bei S.200. In diesem Aufsatz schreibt sie über Jürgen Fuchs. Ich denke, dieser Band ist ein Kleinod. -
"Der Hase" jetzt als Taschenbuch!Rezension vom 24.04.2013Schon lange nicht mehr hat mich ein Buch so "gepackt"und berührt, wie diese Familiengeschichte! Erzählt wird sie von dem Großneffen Edmund de Waal anhand von 264 japanischen "Handschmeichlern" = Netsukes, die sich seit etwa 1860 im Besitz der jüdischen Bankiersfamilie Ephrussi befinden. Der Bogen der Erzählung spannt sich von Paris über Wien nach Tokio. Was für eine Idee,die Geschichte einer Familie anhand ihrer Gegenstände, nicht ihrer Personen, zu erzählen!! (Welche wären das übrigens in Ihrer Familie? Kennen Sie die Dinge, die Ihre Familiengeschichte transportieren??) Ich wandere beim Lesen durch Häuser, Salons, Sammlungen. Steige Treppen hinauf, bewundere Gemälde und berühre vorsichtig Gobelins und Tapeten. Aus diesem neuen Blickwinkel erschließt sich mir die Zeit von Proust genauso, wie die von S.Freud. Über die Dreyfus-Affäre kann ich ebenso nachdenken, wie über die Nazis in Österreich am 11.März 1938. Zum Schluß frage ich mich, bei wem die Netsukes wohl um 2160 sein werden?? Jetzt wünsche ich mir nur (immer) noch einen Bildband oder Katalog, in dem alle 264 Schnitzereien abgebildet und erklärt sind. -
Sinnvolles und unnützes Wissen über Regensburg!Rezension vom 23.04.2013Mit dieser kleinen, blauen Schachtel können Sie in der wundervollen Stadt Regensburg unterwegs sein, Mittelpunkt jeder Party werden, Kinder bestens unterhalten, bei Freunden und Bekannten punkten, und, und, und.Greifen Sie irgendwo bei diesem Quiz blindling zu und Sie werden verblüfft sein. Oder wußten Sie z.B. "Welcher Fußballspieler über 1000 Spiele für den SSV Jahn Regensburg bestritten hat" ? ( Es war Hans Jakob, 1908 bis 1994). Oder wer der "prominenteste Honorarprofessor der Universität Regensburg" ist? ( Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI.) Diese Schachtel sollte eigentlich in jedem Arzt-Wartezimmer und an jeder Supermarktkasse bereitliegen. Es gäbe keine Quengeleien mehr!




























