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Einladung zur Liebeserklärung des Jahres
Meg ist Trauzeugin ihrer berühmten Freundin Lucy und ihres Verlobten Ted, dem strahlenden Halbgott der Welt des Sports, dem charismatischen Helden seiner Heimatstadt, Wynette, Texas. Als Meg Zweifel an der Hochzeit anmeldet und die Braut kalte Füße bekommt, ist es kein Wunder, dass Meg zum Südenbock wird. Längst hätte sie die im Zorn gegen sie vereinte Stadt hinter sich gelassen, doch leider kann sie ihre Hotelrechnung nicht bezahlen. Meg bleibt nichts anderes übrig, als zu arbeiten und mehr Zeit in Teds Heimatstadt zu verbringen, als ihr lieb ist. Eine gewisse Annäherung lässt sich da nicht verhindern, doch bis in Wynette wieder die Hochzeitsglocken läuten, steht Meg und Ted noch eine Achterbahn der Gefühle bevor...
| Verkaufsrang: | 1.051 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-06801-0 |
| EAN: | 9783641068011 |
| Originaltitel: | Call me irresistible |
| Erschienen: | 08.06.2011 |
| Verlag: | Blanvalet Taschenbuch Verlag |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 448 |
| Übersetzer: | Elfriede Peschel |
| Erschienen bei: | Blanvalet Taschenbuch Verlag |
| Übersetzt von: | Elfriede Peschel |
| Spieldauer: | 714 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
Susan Elizabeth Phillips wurde in Cincinnati geboren und ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Die Ideen zu ihren Romance-Romanen notiert die Autorin meist auf einem gelben kleinen Schreibblock bei einem Glas Wein als Inspirationsquelle. Dabei kam Susan Elizabeth Phillips eigentlich durch einen Zufall zum Schreiben. Nachdem sie ihren Mann bei einem Blind Date kennen gelernt hatte und nach zwei Jahren Ehe Kinder bekam, entschloss sie sich nur kurze Zeit später gemeinsam mit einer Freundin, ein Buch zu schreiben. Doch ein komplettes Manuskript schafften sie nicht zu erstellen. Mit einem halbfertigen Manuskript fanden sie die Telefonnummer einer Lektorin von Dell Publishing heraus und riefen sie an. Nach dem Telefonat mussten die beiden Freundinnen noch eine Zusammenfassung schreiben und bekamen drei Wochen später ein Angebot von Dell Publishing. Trotzdem brauchten die beiden Freundinnen noch über ein Jahr für die Fertigstellung des Buches. Die Veröffentlichung von "The Copeland Bridge" erschien 1983, als Autorin wählten die beiden das Pseudonym Justine Cole. Dies war auch das letzte Buch, was die beiden Freundinnen gemeinsam schrieben. Aber Susann Elizabeth Philipps hatte Blut geleckt, und kurze Zeit später erschien ihr erster eigener Roman "Risen Glory". Obwohl es weniger Spaß machte, allein Bücher zu schreiben, merkte sie, dass sie es allein schafft und dabei auch gut ist. In der ersten Zeit brauchte sie an die 2,5 Jahre für ein neues Buch. Mittlerweile ist sie dabei aber auch um einiges erfahrener geworden und weiß, dass sie mit dem Schreiben von Romantic Comedy Romanen ihr Metier gefunden hat. Susan Elizabeth Phillips lebt mit ihrem Ehemann in einem Vorort von Chicago und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.
Meinung der Redaktion
Die Romane von Susann Elizabeth Philipps lesen sich gut und reißen den Leser mit. Oftmals kann man einfach nicht aufhören zu lesen, weil einem die Personen, die sie so toll charakterisiert, einem ans Herz wachsen.
von einer Kundin/einem Kunden, am 27.08.2011
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von Kati Wascher, am 01.08.2011
0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Kapitel 24 (S. 327-328)
Meg hörte den Motor eines langsam hinter ihr her fahrenden Autos. Obwohl es noch nicht mal zehn Uhr abends war, hatte der eisige Oktoberregen die Straßen von Manhattans Lower East Side leer gefegt. Sie lief schneller an den nassen schwarzen Abfallsäcken vorbei, die schlaff am Straßenrand lagen. Regen tröpfelte durch die Feuerleitern über ihrem Kopf, und im Rinnstein schwemmte das Wasser den Müll vor sich her. Einige der früheren Backsteingebäude in Clays Häuserblock waren auf Vordermann gebracht worden, die meisten jedoch nicht, und das Viertel konnte bestenfalls zwielichtig genannt werden.
Was sie jedoch nicht davon hatte abhalten können, einen Spaziergang zu ihrem preiswerten Lieblingsladen zu machen, um sich dort einen Hamburger zu holen. Sie hoffte, durch die frische Luft einen klaren Kopf zu bekommen. Aber den Regen, der auf ihrem Rückweg alle in die Häuser trieb, hatte sie nicht eingeplant. Das Gebäude, worin sich Clays vollgestopfte Wohnung im fünften Stockwerk ohne Lift befand, lag fast noch zwei Häuserblocks weit entfernt. Sie wohnte in diesem schäbigen Apartment zur Untermiete, solange er in Los Angeles war, wo er eine anspruchsvolle Rolle in einem Independentfilm bekommen hatte, die ihm den lang ersehnten Durchbruch bringen könnte.
Die Wohnung war klein und zog einen runter mit ihren zwei winzigen Fenstern, die nur ganz wenig Licht hereinließen, aber sie war billig, und nachdem sie Clays schmierige alte Couch zusammen mit dem Müll losgeworden war, den seine zahlreichen Freundinnen zurückgelassen hatten, hatte sie genügend Platz, um ihren Schmuck zu fertigen. Der Wagen begleitete sie. Ein kurzer Blick über ihre Schulter zeigte ihr eine schwarze Stretchlimousine, also nichts, weswegen man nervös werden müsste, aber sie hatte eine lange Woche hinter sich. Lange sechs Wochen. Sie war vor Erschöpfung ein wenig durcheinander, und ihre Finger waren von der Arbeit an ihrer Schmuckkollektion so wund, dass nur eiserne Willenskraft sie weitermachen ließ.
Doch ihre harte Arbeit zahlte sich aus. Sie wollte sich nicht vormachen, glücklich zu sein, aber sie wusste, dass sie die für ihre Zukunft bestmöglichen Entscheidungen getroffen hatte. Sunny Skipjack hatte den Nagel auf den Kopf getroffen, als sie Meg empfahl, sich auf den Luxusmarkt zu spezialisieren. Den Geschäftsführern der Boutiquen, denen sie ihre ausgewählten Stücke gezeigt hatte, gefiel das Nebeneinander von modernem Design und alten Artefakten, und die Bestellungen kamen schneller, als sie sich das erträumt hatte. Wäre es ihr Lebensziel gewesen, Schmuckdesignerin zu werden, hätte sie vor Freude jubeln können, aber darum ging es ihr nicht. Jetzt nicht mehr. Endlich wusste sie, was sie tun wollte.
Der Wagen war noch immer hinter ihr, und seine Scheinwerfer warfen gelblich verschmierte Spuren auf den nassen Asphalt. Der Regen hatte ihre Leinenturnschuhe durchweicht, und sie zog den violetten Trenchcoat, den sie in einem Secondhandshop entdeckt hatte, noch enger um sich. Sicherheitsgitter verrammelten die Schaufenster des Sari-Ladens, des koreanischen Discounters für Haushaltswaren, ja selbst die Imbissbude, wo es die Klöße gab – alle hatten abends dichtgemacht."