BuchhändlerInnen im Portrait

Top 100 Rezensent
aus Lentia

Gesamte Rezensionen
644 (ansehen)
Über mich
Ich lese überall und jederzeit
Alter
32 Jahre
Abteilung
Humanwissenschaften, Kochen, Fauna/Flora
Funktion
Buchhändler
Lieblingsautoren
Melissa Marr, Jane Austen, Isabel Allende, Stephenie Meyer, Suzanne Collins, Charlaine Harris, Cassandra Clare, DBC Pierre, Téa Obreht, Chris Adrian, Benjamin Stein, Zoran Drvenkar
An meinem Beruf gefällt mir
die vielen, vielen Bücher :-)
Im Beruf seit
März 2011
Das beste Buch aller Zeiten
DBC Pierre Das Buch Gabriel
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Meine Favoriten

Meine Rezensionen

  • Anyway
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    Sowieso!
    Rezension vom 08.04.2013
    Anyway – die 10 paradoxen Gebote drehen sich in erster Linie um 10 verschiedene Lebensweisheiten, die jeder von uns bereits auf die eine oder andere Art erfahren hat. Der Autor hat sie bereits vor Jahrzehnten formuliert. Ich kann mir gut vorstellen, dass in bestimmten Situationen das bloße Erkennen von paradoxen Verhaltensmustern, jene ändert. Bestimmte Dinge können wir dann einfach hinnehmen und gelassen darauf zu gehen. Das Buch ist sehr einfach gestrickt, was mir besonders gut gefallen hat.
  • Liebe geht durch alle Zeiten. 3 Bände - Sonderausgabe
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    Edelstein-Trilogie
    Rezension vom 08.04.2013
    Kerstin Gier hat mit der Edelstein-Trilogie einen Genrewechsel gemacht. Von der Frauenliteratur ist sie zum Jugendbuch gewechselt(=und wieder zurück). Ich hab ja ursprünglich diese Reihe auf meinen eReader gelesen. Und diese Trilogie hätte ich auch sooo gerne in dieser wirklich tollen Box. (=also falls jemand mir ein Geschen machen möchte). Die Geschichte sprüht vor Witz, Charme und Esprit. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Es geht um Gwendolyn, deren Familie sich durch Geheimniskrämerei besonders von anderen Familien abhebt. Eines Tages wird Gwenny in der Zeit zurückversetzt, und Seite für Seite entblättert sich das Familiengeheimnis. Als sie auf Gideon trifft, wird ihr bewusst, dass man sich tunlichst nicht zwischen den Zeiten verlieben sollte.
  • Der letzte Engel
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    10 von 5 möglichen Sterne!
    Rezension vom 07.04.2013
    Motte glaubt an einen schlechten Scherz als er eine E-Mail bekommt in der steht, dass wenn er am nächsten Tag aufwacht tot sein wird. Er beschließt durchzumachen. Allerdings ist der Schlaf dann doch stärker und als Motte am nächsten Morgen aufwacht, scheint, auf den ersten Blick, auch alles in Ordnung zu sein. Doch sein Herz schlägt nicht mehr…

    Drvenkar Zoran hat mit „der letzte Engel“ einen wirklich großartigen Roman geschrieben, ohne jedoch ins Religiöse abzurutschen. Drvenkar erfindet sozusagen die Engel neu und stellt sie in einem neuen Licht dar. Für einen geübten Leser wird der Roman kein Problem darstellen, allerdings darf man die Komplexität nicht unterschätzen. Aufmerksamkeit wird gebraucht, wenn der Autor verschiedene Zeitebenen in die Geschichte einfließen lässt. Dazu kommen die verschiedenen Blickwinkel, und die eigentümliche Erzählweise. Der Autor wechselt aber auch zwischen auktorialer und personaler Erzählweise. Er zieht damit den Leser tiefer in die Geschichte rein und sorgt dafür, dass die Grenze zwischen Gut und Böse stark verwischen. Jede Seite, jeder Protagonist scheint für sich selbst das Beste zu tun. Das machte mir selbst den bösesten Bösewicht sympathisch. Allerdings kann das bei den einen oder anderen sauer aufstoßen. Nicht unerheblich für die Handlung (=aber dennoch Nebenprotagonisten) sind z.B. die Gebrüder Grimm, obwohl Motte in der heutigen Zeit lebt. Hier „nur“ 5 Sterne zu vergeben, ist beinahe ein Verbrechen gegen guten Geschmack. „Der letzte Engel“ ist eine sehr anspruchsvolle Jugendliteratur, die ein offenes Ende hat.
  • Der letzte Engel
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    10 von 5 möglichen Sterne!
    Rezension vom 07.04.2013
    Motte glaubt an einen schlechten Scherz als er eine E-Mail bekommt in der steht, dass wenn er am nächsten Tag aufwacht tot sein wird. Er beschließt durchzumachen. Allerdings ist der Schlaf dann doch stärker und als Motte am nächsten Morgen aufwacht, scheint, auf den ersten Blick, auch alles in Ordnung zu sein. Doch sein Herz schlägt nicht mehr…

    Drvenkar Zoran hat mit „der letzte Engel“ einen wirklich großartigen Roman geschrieben, ohne jedoch ins Religiöse abzurutschen. Drvenkar erfindet sozusagen die Engel neu und stellt sie in einem neuen Licht dar. Für einen geübten Leser wird der Roman kein Problem darstellen, allerdings darf man die Komplexität nicht unterschätzen. Aufmerksamkeit wird gebraucht, wenn der Autor verschiedene Zeitebenen in die Geschichte einfließen lässt. Dazu kommen die verschiedenen Blickwinkel, und die eigentümliche Erzählweise. Der Autor wechselt aber auch zwischen auktorialer und personaler Erzählweise. Er zieht damit den Leser tiefer in die Geschichte rein und sorgt dafür, dass die Grenze zwischen Gut und Böse stark verwischen. Jede Seite, jeder Protagonist scheint für sich selbst das Beste zu tun. Das machte mir selbst den bösesten Bösewicht sympathisch. Allerdings kann das bei den einen oder anderen sauer aufstoßen. Nicht unerheblich für die Handlung (=aber dennoch Nebenprotagonisten) sind z.B. die Gebrüder Grimm, obwohl Motte in der heutigen Zeit lebt. Hier „nur“ 5 Sterne zu vergeben, ist beinahe ein Verbrechen gegen guten Geschmack. „Der letzte Engel“ ist eine sehr anspruchsvolle Jugendliteratur, die ein offenes Ende hat.
  • Reckless Steinernes Fleisch
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    Märchenhaft schön
    Rezension vom 05.04.2013
    Als Kind beginnt Jacob sich auf die Suche nach dem verschwundenen Vater zu machen. Immer länger bleibt er weg, und lässt seinen Bruder Will und seine Mutter immer öfter und immer länger alleine. Als eines Tages Will seinen Bruder zusieht wie er im Spiegel verschwindet, macht er es ihm nach.
    Ein verwunschener Ort, betretbar nur durch einen geheimnisvollen Spiegel ist der Schauplatz dieser wunderbaren Geschichte zweier ungleicher Brüder. In carrollscher Manier geschrieben(=hin und wieder kamen mir auch die Gebrüder Grimm in den Sinn), will ich mehr, mehr und mehr von dieser begabten Autorin lesen.

    In mir breitete sich das Gefühl aus, in einem zauberhaften Märchen gefangen zu sein. Ihre Sprache, Phrasen und Sätze sprühen vor Charme und Kreativität. Ein tolles Abenteuerbuch, nicht nur für Jugendliche. Dabei gefällt mir Fuchs, als Protagonistin besonders gut.
  • Engelsflammen
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    Die Hoffnung stirbt zuletzt
    Rezension vom 05.04.2013
    In Engelsflammen geht es spannend weiter. Luce ist durch einen Verkünder, und erfährt nun mehr über die Engel als Daniel bereit war zu erzählen. Daniel macht sich auf die Reise und versucht Luce aus den Verkünder zu retten, denn Luce ist in großer Gefahr.
    Man taucht mit Engelsflammen tiefer in die (Liebes)Geschichte ein. Und auch ein machtvoller Mitspieler versucht sein Glück. Mehr verrate ich allerdings an dieser Stelle noch nicht. Die Protagonisten sind nicht immer ganz stimmig gezeichnet, und das eine oder andere Detail ist nicht ganz sauber ausgearbeitet – da sehe ich aber ganz großzügig darüber hinweg. . Ich bin dieser Reihe ganz und gar verfallen, und kann den nächsten Band kaum erwarten.
  • Engelsflammen
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    Die Hoffnung stirbt zuletzt
    Rezension vom 05.04.2013
    In Engelsflammen geht es spannend weiter. Luce ist durch einen Verkünder, und erfährt nun mehr über die Engel als Daniel bereit war zu erzählen. Daniel macht sich auf die Reise und versucht Luce aus den Verkünder zu retten, denn Luce ist in großer Gefahr.
    Man taucht mit Engelsflammen tiefer in die (Liebes)Geschichte ein. Und auch ein machtvoller Mitspieler versucht sein Glück. Mehr verrate ich allerdings an dieser Stelle noch nicht. Die Protagonisten sind nicht immer ganz stimmig gezeichnet, und das eine oder andere Detail ist nicht ganz sauber ausgearbeitet – da sehe ich aber ganz großzügig darüber hinweg. . Ich bin dieser Reihe ganz und gar verfallen, und kann den nächsten Band kaum erwarten.
  • Erhört
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    Erhört
    Rezension vom 05.04.2013
    Schauplatz ist noch immer Partholon. Allerdings sind bereits mehr als 100 Jahre seit dem Angriff der Formianer vergangen. Rhianonn alias Shannon ist mittlerweile zur Urahnin der neuen Reinkarnation der Göttin avanciert. Und die Göttin hat ihre neue Auserwählte auf eine besondere Weise berührt.
    Mittlerweile ist die Autorin ja im Fantasy-Bereich nicht mehr wegzudenken. Die House of Night Serie ist eine wirklich gelungene Jugend Reihe. Allerdings liegen ihre Stärken eindeutig in der Partholon und in der Göttinnen Reihe. Man muss auch nicht unbedingt die ersten beiden Partholonbücher gelesen haben, um Erhört zu verstehen. Allerdings hat mir der erste Teil bisher am besten gefallen. Cast bleibt ihrem Stil treu. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, auch wenn die Geschichte manchmal ein bisschen langatmig geraten ist. Allerdings kann ich es kaum erwarten den nächsten Teil „Beseelt“ zu lesen.
  • New Tales of Partholon 4: Erhört
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    Erhört
    Rezension vom 05.04.2013
    Schauplatz ist noch immer Partholon. Allerdings sind bereits mehr als 100 Jahre seit dem Angriff der Formianer vergangen. Rhianonn alias Shannon ist mittlerweile zur Urahnin der neuen Reinkarnation der Göttin avanciert. Und die Göttin hat ihre neue Auserwählte auf eine besondere Weise berührt.
    Mittlerweile ist die Autorin ja im Fantasy-Bereich nicht mehr wegzudenken. Die House of Night Serie ist eine wirklich gelungene Jugend Reihe. Allerdings liegen ihre Stärken eindeutig in der Partholon und in der Göttinnen Reihe. Man muss auch nicht unbedingt die ersten beiden Partholonbücher gelesen haben, um Erhört zu verstehen. Allerdings hat mir der erste Teil bisher am besten gefallen. Cast bleibt ihrem Stil treu. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, auch wenn die Geschichte manchmal ein bisschen langatmig geraten ist. Allerdings kann ich es kaum erwarten den nächsten Teil „Beseelt“ zu lesen.
  • Die Erdfresserin
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    Da wäre mehr drin gewesen
    Rezension vom 05.04.2013
    Rabinowich Julya ist eine hervorragende literarische Schriftstellerin. Ihre wortgewaltige Erzählung aus der sich einer illegalen Einwanderin ist fantastisch gelungen. Diane, die Hauptprotagonistin ist aus der Ukraine geflohen. Zuhause in der Ukraine warten ihre Mutter, ihre Schwester und ihr kranker Sohn auf Hilfe. Diane versucht als Schauspielerin in Wien Fuß zu fassen und landet schlussendlich auf der Straße.
    Am Anfang eines jeden Kapitels, wird die Protagonistin interviewt und aus diesem Gespräch entwickelt sich eine Betrachtung auf Dianes Leben. Eine interessante Erzählweise, für die Autorin aber sehr naheliegend und deswegen ein wenig langweilig. Sie ist/war nämlich Simultandolmetscherin und hat bei etlichen Therapie-Sitzungen von Asylbewerberinnen, ähnliches Leid und Erfahrungen aus erster Hand gehört. Rabinowich besitzt eine wirklich hervorragende literarische Sprache und gehört gelesen. Allerdings ist das keine Literatur die man im Bett lesen sollte. Man muss sich schon sehr auf die Geschichte im Buch konzentrieren und sich auch nicht von unwesentlichen Dingen ablenken lassen. Inhaltlich zeigt sie die Missstände der heutigen Gesellschaft gekonnt auf. Einen geschichtlichen Höhepunkt gibt es so gut wie nicht. Jedenfalls wäre mir keiner aufgefallen. Das Ende war mir auch zu lahm. Da wäre mehr drin gewesen. Eindeutig bewiesen hat Rabinowich ja, dass sie es könnte. Deswegen auch nur enttäuschte 4 von 5 möglichen Sternen.