Der Sommerfänger
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Der Sommerfänger

von Monika Feth

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Der Sommerfänger

Der Sommerfänger

von Monika Feth

EAN: 9783641054694

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Ein Muss für jeden Thriller-Fan
Der Sommer ist da, und Jette schwebt auf Wolke Sieben: Sie hat ihrem Freund Luke eine neue Chance gegeben und ist endlich wieder glücklich verliebt. Doch dann wird Lukes Mitbewohner tot aufgefunden, und Luke, der unter Mordverdacht gerät, verschwindet spurlos. Überzeugt von seiner Unschuld beginnt Jette, auf eigene Faust nachzuforschen - und kommt allmählich dahinter, dass Luke sich einen mächtigen, gefährlichen Feind gemacht hat, der ein skrupelloses Katz-und-Maus-Spiel mit ihm und allen treibt, die Luke etwas bedeuten ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.474
ISBN-10: 3-641-05469-9
EAN: 9783641054694
Erschienen: 15.04.2011
Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 608
Altersempfehlung: ab 14
Erschienen bei: E-Books der Verlagsgruppe Random House
Spieldauer: 691 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Monika Feth

Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren. Nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium arbeitete sie zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in einem kleinen Ort in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schreibt. Durch den sensationellen Erfolg der Bestseller "Der Erdbeerpflücker", "Der Mädchenmaler" und "Der Scherbensammler", den Krimis um Jette, wurde sie über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

  • Endlich ein neuer Jette Thriller!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Byrohl, am 18.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das lange Warten auf einen neuen Thriller um Jette und ihre Clique hat endlich ein Ende! Eigentlich könnte alles so schön sein, wenn Jette´s Freund Luke nicht so undurchsichtig wäre. Nie weiss sie woran sie mit ihm ist. Nachdem sie wieder einmal versetzt wurde, fährt sie wütend zu seiner Wohnung und findet dort zu ihrem Entsetzen seinen Mitbewohner ermordet auf. Für die alarmierte Polizei steht der flüchtige Luke sofort als Hauptverdächtiger fest. Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Der neue Band der Jette Reihe ist wieder mindestens genauso spannend wie der Erste, jedoch deutlich vielschichtiger und hält damit jedem Vergleich zu Thrillern für Erwachsene stand. Absolut empfehlenswert, aber nichts für schwache Nerven.

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20 (S. 215-216)

Den größten Teil der Strecke war Merle gefahren. Jette hatte reglos neben ihr gesessen und stumm in die Landschaft gestarrt. Der Kommissar hatte ihr unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie nichts erreichen würde. »Ihr Freund«, hatte er gesagt, »befindet sich garantiert längst nicht mehr in Hildesheim.« Merle hatte ihm im Stillen recht gegeben. Das ganze Unternehmen war kompletter Schwachsinn gewesen. Wie sollte man jemandem folgen, der sich auf der Flucht befand?

Es hatte sie jedoch gefuchst, vom Kommissar so abgekanzelt und wie ein kleines Kind nach Hause geschickt zu werden. Das Einzige, was sie besänftigt hatte, war der Gedanke gewesen, dass sie nun zügig die Aktion Zumberg vorantreiben konnte. Außerdem vermisste sie Claudio. So schnell wie möglich wollte sie sich wieder mit ihm versöhnen. Die Fahrt hatte lange gedauert. Erst am Abend waren sie in Birkenweiler angekommen.

Ilka und Mike waren nicht zu Hause gewesen, und die Katzen hatten sich aufgeführt, als hätte man sie wochenlang ausgehungert. Smoky hatte wie gewohnt Donna und Julchen vorgeschickt, die maunzend nach Futter verlangt und ihm dann brav den Vortritt gelassen hatten. Jette war müde und frustriert ins Bett gegangen. Merle hatte sich voller Vorfreude auf den Weg zu Claudio gemacht. Sie hatte ihm noch ein bisschen bei der Arbeit geholfen und später, nachdem alle weg waren, die Tür abgeschlossen. Wortlos hatte sie ihn ins Nebenzimmer gezogen, in dem es ein uraltes, klappriges Sofa gab.

Es hatte unter ihnen geschnauft und gequietscht, bis sie endlich, dicht aneinandergeschmiegt und mit Pizzateigkrümeln im Haar, ermattet unter einer noch älteren Wolldecke eingeschlafen waren. Der Morgen hatte Merle wieder klar sehen lassen. Sie wollte Claudio zum Frühstück einladen, um sich mit ihm auszusprechen, aber er hatte Arbeit vorgeschoben, war in seine Klamotten geschlüpft und wieder zur Tagesordnung übergegangen.

Merle hatte sich verärgert ihr Fahrrad geschnappt und war ins Tierheim gefahren. Dort war der Teufel los. In Merles Abwesenheit waren ihnen zwei trächtige Katzen und vier Mutterkatzen mit ihren insgesamt fünfzehn Welpen gebracht worden. Da die Kapazität des Katzenhauses jedoch ausgelastet war, mussten sie nach Möglichkeiten suchen, einen Teil ihrer Tiere für eine Weile anderweitig unterzubringen. Merle hockte zwei Stunden am Telefon, um die einzelnen Pflegestellen abzuklappern und den Familien, die bereits alle mehrere Katzen bis zu ihrer Vermittlung betreuten, ein zusätzliches Tier ans Herz zu legen.

Den Rest des Vormittags verbrachte sie damit, den Transport der Katzen zu planen. Sie war erleichtert, dass Frau Donkas heute lauter Geldbeschaffungstermine wahrnehmen musste. So konnte sie der fälligen Standpauke wegen ihres Spontantrips nach Hildesheim noch für eine Weile entgehen. Vom Bäcker um die Ecke hatte sie eine Runde Brötchen mitgebracht und wollte sich gerade mit den beiden Kolleginnen im Büro zum Mittagessen zusammensetzen, als ein Mann anrief, der eine verwundete Katze in seinem Garten gefunden hatte, an die er sich nicht herantraute.

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