Lauf, Jane, lauf!
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Lauf, Jane, lauf!

von Joy Fielding

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Weitere Artikelinformationen

So beginnt der Alptraum einer Frau, die sich plötzlich blutbefleckt, die Taschen voller Geld, ohne Erinnerungsvermögen auf den Straßen Bostons wiederfindet. Wer ist dieser Mann, den man ihr als ihren Ehemann vorstellt und der sie so aufopfernd umsorgt? Was sind das für Medikamente, die ihr angeblich helfen sollen? Und warum fühlt sie sich plötzlich als Gefangene im eigenen Haus? Oder sind das alles Hirngespinste einer Geisteskranken? Ihre kleine Tochter, an die sie sich zu erinnern glaubt, ist auch verschwunden. Langsam wächst in Jane der Verdacht, dass sie einem teuflischen Plan ausgeliefert ist. Verzweifelt kämpft sie um ihr Gedächtnis - es wird ein Kampf auf Leben und Tod.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.034
ISBN-10: 3-641-05409-5
EAN: 9783641054090
Originaltitel: See Jane Run
Erschienen: 12.11.2010
Verlag: Goldmann
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 448
Übersetzer: Mechtild Sandberg-Ciletti
Erschienen bei: Goldmann
Übersetzt von: Mechtild Sandberg-Ciletti
Spieldauer: 546 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Joy Fielding

Joy Fielding wurde am 18. März 1945 in Kanada geboren - was sie allerdings scherzhaft bezweifelt, weil sie sich noch nicht so alt fühlt, wie sie von der Jahreszahl her zu sein hätte. Schon seit Jahren zählt Joy Fielding zu den absoluten Spitzenautorinnen für Spannungsliteratur. Ihre Thriller und Psychothriller spielen immer wieder mit den Abgründen der Gesellschaft und der Gewalt, die sich in ihr wiederfindet. Die Hauptfiguren sind meist Frauen, die gut ausgebildet und in einer scheinbar perfekten Welt mit toller Beziehung in amerikanischen Großstädten leben. Scheinbar harmlose Ereignisse fördern dann alte Geheimnisse oder Sehnsüchte der Figuren ans Licht, die das vorher perfekte Leben komplett zerlegen.
Beruflich machte Joy Fielding ein paar Umwege, obwohl ihr schon früh klar war, dass sie Schriftstellerin werden wollte. Als Achtjährige begann sie, Entwürfe an Zeitschriften zu schicken, die aber abgelehnt wurden, genauso wie ihre Geschichten, die sie im Teenageralter schrieb. Einen leichten Hang zur blutigen Feder lässt sich allerdings schon zu dieser Zeit entdecken: Ein Drehbuch handelte von einem Mädchen, dass seine Eltern umbringt. Während ihres Literaturstudiums ab 1963 in Toronto spielte Joy Fielding in mehreren Studentenfilmen mit und verwarf den Plan, Schriftstellerin zu werden. Stattdessen wollte sie Schauspielerin werden und zog nach dem Studium nach L.A. Nach einigen kleinen Rollen, aber ohne großen Durchbruch, begann Joy Fielding wieder zu schreiben. Anfang der 1970er Jahre kehrte sie nach Toronto zurück, finanzierte sich durch das Mitspielen in TV- Spots und schrieb nebenher an ihren Romanen, bis sie damit genug zum Überleben verdiente. Der internationale Durchbruch gelang ihr 1991 mit dem Roman "Lauf, Jane, lauf", der 1,8 Mio. Mal verkauft wurde. Die Autorin Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada und in Palm Beach, Florida.

Meinung der Redaktion
Einmal Joy Fielding - immer Joy Fielding! Ihre Romane sind fesselnd, spielen mit den Abgründen der Gesellschaft und zeigen, dass jeder zwei Seiten hat. Pointiert und manchmal brutal schildert Fielding, wie sich Menschen ändern können und wie sie sich in Ausnahmesituationen verhalten. Einfach nur spannend und eine Lesedroge.

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Kundenrezensionen

  • Packend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Janina Kröger, am 01.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Stellen Sie sich vor, sie vergessen, wer Sie sind....

    So geht es Jane Whittaker, die sich plötzlich blutbefleckt und mit den Taschen voller Geld in Boston wiederfindet.
    Was folgt...ein Albtraum!
    Wem kann sie trauen?
    Wer kann ihr helfen ihr Gedächtnis wieder zu finden?

    Mit Lauf, Jane, Lauf hat Joy Fielding einen Psychothriller der extraklasse geschrieben, der einem in seinem packenden Höhepunkt den Atem raubt.
    Unbedingt lesen!

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  • genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Blacky, am 26.09.2011

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    Kurzbeschreibung
    An einem Nachmittag im Frühsommer ging Jane Whittaker zum Einkaufen und vergaß, wer sie war. So beginnt der Alptraum einer Frau, die sich plötzlich blutbefleckt, die Taschen voller Geld, ohne Erinnerungsvermögen auf den Straßen Bostons wiederfindet. Wer ist dieser Mann, den man ihr als ihren Ehemann vorstellt und der sie so aufopfernd umsorgt? Was sind das für Medikamente, die ihr angeblich helfen sollen? Und warum fühlt sie sich plötzlich als Gefangene im eigenen Haus? Oder sind das alles Hirngespinste einer Geisteskranken? Ihre kleine Tochter, an die sie sich zu erinnern glaubt, ist auch verschwunden. Langsam wächst in Jane der Verdacht, daß sie einem teuflischen Plan ausgeliefert ist. Verzweifelt kämpft sie um ihr Gedächtnis - es wird ein Kampf auf Leben und Tod.

    Dieser Krimi war mein "Joy Fielding - Debüt".
    Es ist soooo spannend, das ich mir noch mehr von dieser Autorin gekauft habe.
    Nichts ist so, wie es zunächst scheint und manches ist auch beim w´zweiten und dritten Blick noch ganz anders. Joy Fielding beitzt das Talent einem "am laufenden Band" Schauer über den Rücken zu jagen.

    Genial !!!

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  • Spannendes Katz und Maus Spiel Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schon der Klappentext macht Hunger auf mehr! Dieses Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite hochspannend! Joy Fielding ist eine Autorin der Extraklasse und beweist dies auch mit diesem Werk. Das Ende ist fantastisch! Absolut empfehlenswert!

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  • Genial!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.05.2011

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    Dies ist wieder einmal ein sehr gutes Buch von Joy Fielding. Sie gehört sowieso zu meinen Lieblingsautoren und dieses Buch hat für mich nochmal bewiesen wieso: der Einstieg ins Buch ist sofortig und erhöht das Interesse des Lesers. Durchgehend überlegt man mit der Protagonistin mit, was passiert ist und wird dabei auf verschiedene Überlegungspfade gebracht. Das Ende ist überraschend und unerwartet, was ich persönlich besonders an Fieldings Büchern mag. Das Rausfinden der Lösung wird einem bei ihr nie leicht gemacht. Fazit: für Krimi-Fans, die Spannung und Ahnungslosigkeit verkraften. Dies ist bis jetzt ihr bestes Buch!!

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  • Lauf, Jane Laauuf! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.02.2011

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    Lauf, Jane, Lauf war mein erstes Buch von Joy Fielding, und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Dieses Buch hat "Suchtfaktor"! und " Nägelabkau- Garantie"!

    An der Strassenecke steht Jane Whittaker, und hat ihr Gedächtnis verloren, sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, weiß nicht, wo sie her kommt, oder was passiert ist, sie weiß nur eins: Sie wollte Lebendsmittel kaufen, das steht zumindest auf ihrem Zettel. Sie irrt durch die Stadt, auf der Suche nach ihrer Identität. Jane ist voller Blut, und in ihrem Mantel findet sie sehr viel Geld, sie selbst ist aber unverletzt....
    Ich möchte nicht zuviel verraten, aber schalten sie beim Lesen das Licht aus- wenn sie sich trauen....

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  • Top Thriller... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maike Hochapfel, am 30.11.2010

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    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher! Joy Fielding brachte mich mit diesem packenden Thriller zu dem Thriller-/Krimi-Genre. Jane Whittaker steht an einer Straßenecke und hat vergessen wer sie ist. Sie kann sich an nichts erinnern und durchlebt einen ungeheuerlichen Alptraum. Spannend und aufregend vom ersten Moment. Dieses Buch ist ein echtes Highlight, auch wenn es schon etwas älter ist. Diese Geschichte sollte man nicht verpassen!!!

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"8 (S. 85-86)
Er führte sie die Treppe hinauf zu ihrem Schlafzimmer. Unter dem riesigen Oberlicht blieb sie stehen und blickte zum immer noch sonnigen Himmel hinauf. Dann sah sie auf ihre Uhr. Es war fast acht. Bald würde es dunkel werden. Der Mond, der jetzt nur ein bleicher Fleck auf strahlend blauem Hintergrund war, würde an Kraft und Farbe gewinnen und die Herrschaft übernehmen. Wo war die Zeit geblieben?
»Komm«, sagte Michael und schob sie sachte ins Schlafzimmer am Ende des Flurs. »Was sind das hier für Zimmer?« Sie blieb vor der ersten Tür rechts der Treppe stehen. »Machen wir doch unseren Rundgang morgen zu Ende.« Sein Ton war leicht, aber sie hörte eine ernstere Schwingung, als meine er, der Enthüllungen seien genug für diesen einen Tag, und fürchte, weitere könnten sich auf ihr unsicheres seelisches Gleichgewicht ungünstig auswirken.
»Ich möchte es aber gern jetzt wissen«, beharrte sie. »Bitte.« Seine Stimme war sanft. »Wie du willst.« Sie traten in ein mittelgroßes Gästezimmer, das ganz in Hellgrün und Gelb gehalten war. Dem breiten Himmelbett gegenüber stand eine große antike Kommode, über der ein goldgerahmter Spiegel hing. Jane kopfte leicht auf die unverkennbar alte und kostbare Quilt-Decke, die über dem Bett ausgebreitet war, mied den Blick in den Spiegel, berührte flüchtig die Kommode, als sie zu dem Fenster mit der Buntglasscheibe ging. Inmitten eines grün-roten Feldes stand hoch aufgebäumt ein weißes Einhorn.
Ihr Blick folgte ihren Fingern, die die schwarzen Umrandungen des geschliffenen Glases nachzeichneten. Das Einhorn ist ein Märchenwesen, dachte sie und fragte sich, ob man dasselbe von ihr sagen könnte. Jane Whittaker ist ein Märchenwesen, wiederholte sie, und das Bild gefiel ihr. Lautes Kreischen riß sie aus ihrer Vergangenheit. Durch die einfache Glasscheibe neben dem Buntglasfenster sah sie zwei junge Leute in jugendlichem Ungestüm aus dem Haus Carole Bishops stürmen.
»Andrew und Celine«, bemerkte Michael, der zu ihr ans Fenster getreten war. »Andrew ist vierzehn, Celine wird, glaube ich, im Herbst sechzehn. Sie waren früher öfter zum Babysitten bei uns.« »Früher?« »Sie haben immer weniger Zeit. Du weißt ja, wie junge Leute sind. Sie sind der Meinung, sie haben ein Recht auf ein Eigenleben.«"

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