Film
Genre: Drama
FSK: 12
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Saigon in den 20er Jahren: Am Ende der Schulferien kehrt das junge Mädchen, sie ist noch nicht sechzehn, aus ihrem Dorf in Indochina nach Saigon zurück, wo sie ein Gymnasium besucht und in einem Pensionat wohnt. Auf der Fähre über den Mekong begegnet die junge Weiße mit dem Männerhut zum ersten Mal dem doppelt so alten und wohlhabenden Chinesen. Obwohl die Beziehung gesellschaftlich nicht tragbar ist, entwickelt sich eine leidenschaftliche Affaire zwischen den beiden. Das Mädchen sieht sich konfrontiert mit dem eigenen Begehren, aber auch mit sozialen Schranken und der wachsenden Scham ihres Liebhabers... Jean-Jacques Annauds Verfilmung des authentischen Romans von Marguerite Duras besticht nicht zuletzt durch eine äußerst sorgfältige Ausstattung, den exotischen Schauplatz und die Suggestivkraft der Bilder.
| EAN: | 0886919467895 |
|---|---|
| Erschienen: | 06.04.2012 |
| Medium: | DVD |
| FSK: | 12 |
| Spieldauer: | 111 Minuten |
| Schauspieler | Jane March, Tony Leung Ka Fai, Frédérique Meininger, Arnaud Giovaninetti, Melvil Poupaud, Lisa Faulkner, Xiem Mang |
| Schauspieler |
Jane March, Tony Leung Ka Fai, Frédérique Meininger, Arnaud Giovaninetti, Melvil Poupaud, Lisa Faulkner, Xiem Mang, Philippe Le Dem, Ann Schaufuss, Quach Van An, Tania Torrens, Raymonde Heudeline, Yvonne Wingerter, Do Minh Vien, Hélène Patarot, Jeanne Moreau, Frédéric Auburtin, Alido H. Gaudencio, Vu Dinh Thi, Truong Thu, Lu Van Trang, Vu Kim Trong, Lauren Williams
weniger |
| Sprache(n): | Englisch, Deutsch (Untertitel: keine Untertitel) |
| Bildformat: | 16:9 anamorph |
| Tonformat: | Deutsch: Dolby Digital 2.0 , Englisch: Dolby Digital 2.0 |
Jean-Jacques Annaud, geboren 1943 in Frankreich, erlangte mit Filmen wie 'Der Name der Rose', 'Der Bär' oder 'Sieben Jahre in Tibet' Weltruhm. Mit 'Zwei Brüder' hat er wieder eine bezwingende Synthese aus Naturfilm und spannendem Leinwandabenteuer geschaffen.
Marguerite Duras, eigtl. M. Donnadieu, wurde in Giadinh (Vietnam) am 4.4.1914 geboren. Sie studierte Jura, Staatswisssenschaften und Mathematik. Im 2.Weltkrieg war sie Mitglied der Resistance, ihr Ehemann Robert Antelme, wurde in ein deutsches Konzentrationslager deportiert. Das Bangen um ihren Mann, dessen Rettung und Rückkehr nach Frankreich beschreibt Marguerite Duras in ihrem (Tage-)Buch "Der Schmerz". Nach dem Krieg arbeitete sie als Journalistin. Die Schriftstellerin und Regisseurin gilt als eine der Hauptvertreterinnen des Nouveau roman ("Moderato Cantabile", 1958). Duras schrieb Dramen und Drehbücher ("Hiroshima mon amour", 1959) und führte Regie u.a. in den Filmen "Zerstören, sagt sie" (1969) und "Indiasong" (1975). Weitere Romane: Der Liebhaber (1984), Emily L. (1987). Sie starb am 3.3.1996 in Paris.
von Eva Lemberger, am 08.01.2013
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