Buch
gebunden (4000 Seiten)
18. veränderte Auflage.
Sprache: Deutsch
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Harrisons Innere Medizin ist im deutschsprachigen Raum unbestritten der Goldstandard der Medizin. Erneut wurde mit nahezu 400 herausragenden deutschsprachigen Vertretern des jeweiligen Fachgebietes die Neuauflage bearbeitet. Diagnostik und Therapie der gesamten Inneren Medizin sind auf dem aktuellsten Stand dargestellt und an die deutschen Therapie- und Diagnosestandards angepasst.
Die 18. Auflage des Harrison hat es in sich:
- Sämtliche Abbildungen wurden durchgesehen und zum großen Teil völlig neu bearbeitet: pathophysiologische Abläufe, klinische Befunde und zahlreiche einprägsame Algorithmen mit vielen Ergänzungen.
- Mehr als 20 neue Kapitel finden Aufnahme: darunter "Das menschliche Mikrobiom", "Biologie des Alterns", "Neuropsychiatrie der Kriegsheimkehrer" und vieles andere mehr.
- Neueste Entwicklungen und Ergebnisse auch aus dem deutschsprachigen Raum wurden aufgenommen. Ob EHEC-Epidemie oder Innovationen in Diagnostik und Therapie: Das Werk ist auf dem aktuellsten Stand.
- Hinzu kommen 57 zusätzliche Kapitel mit mehr als 2.000 Abbildungen und zahlreichen Videoanimationen, die online für Käufer der Ausgabe verfügbar sein werden. Die Downloads aller Abbildungen erleichtern es jedem Leser, eigene Vorträge vorzubereiten.
Harrisons Innere Medizin in 18. Auflage ist unverzichtbar für Ärzte in Klinik und Praxis.
Pressestimmen:
Aus: Berliner Ärzte - Offizielle Zeitschrift der Ärztekammer Berlin, Ausgabe 09/2012
Ein Standardwerk geht in eine neue Runde
"Harrison's Principles of Internal Medicine" ist seit 1950 das Paradebeispiel für ein medizinisches Standardwerk, das mit hoher Reputation ausgestattet von Medizinstudenten bis zu Fachärzten als die Referenz angesehen wird, die bekannte Lehrmeinungen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse der gesamten lnneren Medizin umfassend darstellt. Kein anderes Lehrbuch besitzt so ein hohes, unangefochtenes Ansehen. Werden Mediziner nach ihrer Meinung über den Harrison gefragt, so wird es in einem Atemzug als die "Bibel der lnneren Medizin" benannt, auf das andere medizinische Fachbereiche aufgrund seiner einzigartigen Tiefgründigkeit und Aktualität oft mit Neid blicken.
Über Jahrzehnte gab es lediglich eine englischsprachige Version des Harrison, die in Deutschland zu erwerben war. Seit 1995 wird das Standardwerk auch in einer deutschen Version angeboten und verkörpert wie sein englischer Bruder die für den Harrison legendäre Tugend, Krankheiten und ihre Therapien nicht nur zu beschreiben, sondern zu erklären. Hierbei steht er dem vielerorts bestehenden Trend von Lehrbüchern entgegen, vieles so kurz wie möglich in Stichwörtern, Abkürzungen und unvollständigen Sätzen zu schildern. Der Harrison baut auf seine Stärke, Krankheiten und ihre pathophysiologischen Hintergründe bis in die kleinsten Details zu schildern, was diesem Werk einen nahezu enzyklopädischen Charakter verleiht. Für ein schnelles Nachschlagen dient der Harrison sicherlich nicht; zu umfangreich sind dafür die Beschreibungen aller auch noch so kleinen Teilgebiete der lnneren Medizin.
Im Zeitalter des lnternets mit der stets bestehenden Möglichkeit des schnellen, unkomplizierten Nachlesens komprimierter Zusammenfassungen besticht der Harrison durch seinen Vorzug der tiefgreifenden Inhaltsdarstellung. Dies erscheint erwünscht und nachgefragt wie nie zuvor. Anders ist eine – für ein deutschsprachiges Medizinlehrbuch – so hohe Auflagenstärke von 15.000 Exemplaren nicht zu erklären.
Die nun erschienene 18. Auflage besteht erstmals aus vier Bänden mit insgesamt 4.5000 Seiten und bringt es auf beachtliche acht Kilogramm Gesamtgewicht. Zudem ist der Erwerb der neuen Auflage verbunden mit der Möglichkeit, online zusätzliche Kapitel einzusehen und sämtliche Abbildungen der Auflage digital aus einer Bilddatenbank herunterzuladen.
Wie seine Vorgänger trägt die aktuelle Ausgabe erneut eine Berliner Handschrift, da mehr als die Hälfte der deutschen Autoren Mitarbeiter der Charite sind. Diese prägen die jetzige Version des deutschsprachigen Harrisons so deutlich wie nie zuvor und schafften ein Werk, dass sich vom englischsprachigen Bruder nicht nur unterscheidet, sondern positiv abhebt. Beispielhaft hierfür ist die gesamte EHEC Darstellung, die in der englischsprachigen Version komplett fehlt. Leitlinien wie die für die Tuberkulose Therapie sind denen der europäischen und deutschen Fachgesellschaften angepasst.
Zudem findet sich eine besondere Betonung der Bedeutung von Biomarkern im kardiologischen und pulmologischen Bereich, die in dieser Ausprägung in der amerikanischen Version nicht zu erkennen ist. Der Expertise der Wissenschaftler der Charite ist es mit zu verdanken, dass die Kapitel wie zum Beispiel über entzündliche Darmerkrankungen, der Psoriasis oder der Porphyrien in ihrer Nachhaltigkeit, Tiefgründigkeit und Aktualität ihresgleichen in der Welt der erhältlichen Lehrbücher suchen.
Darüber hinaus unterscheidet sich die 18. Version von ihrem Vorgänger auch durch die aktualisierte Darstellung neuer Antikörpertherapien im Bereich der Onkologie, Dermatologie und Rheumatologie. Themenbereiche wie die der Bedeutung des Mikrobioms, des Alterns des Menschen und die Frage nach geschlechterspezifischen Unterschieden in der Genese und Therapie von Erkrankungen finden jetzt mehr Raum und Akzeptanz.
Nicht das Gesamtgewicht oder die Anzahl der Autoren, sondern das Streben nach umfassender Wissensvermittlung machen dieses Werk erneut zu einem fabelhaften Beispiel für ein exzellentes Lehrbuch, das von überzeugten Lesern liebevoll als "grauer Gigant" bezeichnet wird.
(...) Perfekt wird ein medizinisches Lehrbuch wohl nie sein, doch der deutsche Harrison kommt dieser Beschreibung atemberaubend nahe.
| Verkaufsrang: | 61.418 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-940615-20-X |
| EAN: | 9783940615206 |
| Originaltitel: | Harrison's Priciples of Internal Medicine |
| Erschienen: | Juni 2012 |
| Verlag: | ABW Wissenschaftsverlag G |
| Einband: | gebunden |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 18. veränderte Auflage. |
| Seitenzahl: | 4000 |
| Länge/Breite: | 302mm/209mm |
| Gewicht: | 6945 g |
Prof. Dr. med. Norbert Suttorp: Lehrstuhl für Innere Medizin und Infektiologie (C4) an der Charité, Universitätsmedizin Berlin.
Manfred Dietel erhielt nach dem Medizinstudium an der Universität Hamburg und seiner weiteren wissenschaftlichen Ausbildung am Institut für Pathologie des Universitäts-Krankenhauses Hamburg Eppendorf dort eine Professur für das Fach 'Pathologie und Pathologische Anatomie' im Fachbereich Medizin der Universität Hamburg. Mit seiner Berufung zum ordentlichen Professor wurde er 1989 Direktor des Instituts für Allgemeine Pathologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und wechselte 1993 in seine jetzige Stellung als Direktor des Instituts für Pathologie der Charité, Rudolf-Virchow-Haus, Humboldt-Universität zu Berlin. Er war und ist in der akademischen Selbstverwaltung u.a. tätig als Dekan der Medizinischen Fakultät der Charité der Humboldt-Universität, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstandes der Charité und Mitglied des Medizinausschuss des Wissenschaftsrats. Aktuell ist Professor Dietel Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Pathologie und Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Senologie und der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin. Dietels wissenschaftliches Interesse gilt insbesondere der molekularen Tumorpathologie mit Untersuchungen zur Zytostatikaresistenz, prädiktiven Testung zum therapeutischen Ansprechen maligner Tumore und zu tumorassoziierten genetischen Veränderungen (mol. Biomarker). Weitere Schwerpunkte sind neue Verfahren in der histologischen Diagnostik maligner Tumoren (spez. Gynäkopathologie) und die technische Entwicklung von Telepathologiesystemen. Sein Fokus in Krankenversorgung und Lehre sind die histologische Diagnostik an operativ oder endoskopisch entnommenem Gewebsmaterial (in vivo-Diagnostik).