Buch
Taschenbuch (347 Seiten)
Sprache: Deutsch
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Willkommen auf Banoi! Ein tropsches Inselparadies, wo du den Alltag einfach hinter dir lassen kannst.Willkommen im Royal Palms-Ressort-Hotel, das seinen internationalen Gästen jeglichen nur erdenklichen Komfort bietet. Willkommen an dem Ort, an dem sich der Himmel auf Erden in deinen schrecklichsten Alptraum verwandeln wird… Ohne Vorwarnung bricht eine furchtbare Seuche auf Banoi aus. Gäste, Hotelangestellte und Inselbewohner verwandeln sich über Nacht in blutrünstige Untote. Für die wenigen Überlebenden, die aus bislang unbekannten Gründen immun gegen die Seuche zu sein scheinen, beginnt nun ein erbarmungsloser Kampf ums überleben. Willkommen auf der Insel der lebenden Toten.
| Verkaufsrang: | 13.553 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-8332-2448-7 |
| EAN: | 9783833224485 |
| Originaltitel: | DEAD ISLAND |
| Erschienen: | 12.03.2012 |
| Verlag: | Panini Manga und Comic |
| Einband: | Taschenbuch |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Seitenzahl: | 347 |
| Länge/Breite: | 213mm/136mm |
| Gewicht: | 499 g |
| Altersempfehlung: | ab 16 |
| Übersetzer: | Claudia Kern |
Claudia Kern ist Mitbegründerin des Science-Fiction-Magazins "Space View", das sie mehrere Jahre als Chefredakteurin betreute und für das sie auch heute noch eine regelmäßige Kolumne schreibt. 1999 war sie als Serienredakteurin für ProSieben tätig und zog danach als hauptberufliche Autorin zurück nach Bonn. Claudia Kern hat einige Sachbücher zu Fernsehserien verfasst, schreibt Film- und TV-Kritiken und entwirft Stories und Dialoge für Computerspiele. Inzwischen lebt und arbeitet Claudia Kern in Berlin.
„Er ist weg.“ Purna, die zuerst nur vorsichtig den Kopf aus der Tür gesteckt hatte, trat nun in den Gang. In einer Hand hielt sie ein abgebrochenes Stuhlbein. Teppich und Wände waren voll von Blut und Schaum, aber der Page, der sie angegriffen hatte, war verschwunden. „Wie oft hast du ihn mit dem Feuerlöscher geschlagen?“, fragte Logan. „Oft genug, um einen normalen Menschen auf die Intensivstation zu bringen“, sagte sie. Logan verzog das Gesicht. „Glaubst du, dass diese Freaks sich an die üblichen Zombie-Regeln halten?“ „Ich weiß nicht“, sagte sie mit zusammengezogenen Augenbrauen. „Hängt wohl davon ab, was ‚die üblichen Zombie-Regeln‘ sind.“ „Na, du weißt schon, Gehirn zerstören, Kopf abschlagen, der ganze Scheiß.“ Purna sah ihn ungläubig an. „Ich hoffe, dass wir nicht in eine Situation geraten, in der wir das herausfinden müssen.“ Sie klopfte leise an die nächste Tür. „Sam, wir sind’s.“ Sam öffnete und trat in den Gang. „Hey, geile Waffe“, sagte Logan trocken, der sich wie Purna mit einem abgebrochenen Stuhlbein bewaffnet hatte. Das, was Sam in der Hand hielt, sah aus wie ein riesiger Schneebesen. Der Rapper schien gleichzeitig stolz darauf zu sein und peinlich berührt. „Hab einfach all die Kleiderbügel in meinem Schrank ineinandergedreht und die Enden gerade gebogen“, erklärte er. „Wenn so ein Arsch auf mich zukommt, steche ich ihm einfach die Augen aus.“ „Und wenn das nicht klappt, kann man sich damit immer noch den Rücken kratzen.“ Sam verzog das Gesicht, dann zeigte er auf Logans improvisierte Armschlinge. „Bist also gebissen worden.“ „Ja, und ich weiß, was du denkst. Sobald ich Lust bekomme, dein Gehirn zu essen, sage ich dir Bescheid.“