Ich bin dann mal offline

Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy

von Christoph Koch

Buch

Taschenbuch (270 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet?


Internet und Handy sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir sind immer öfter und länger online. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Aber wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unsere Freundschaften, unsere Arbeit, unsere Beziehungen und unser Selbstbild? Christoph Koch ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline. Und hat getestet, was vom Leben übrig bleibt.


Ein bekennender Online-Junkie zieht den Stecker. Und entdeckt das wahre Leben 1.0. Die etwas andere Nulldiät: informativ, inspirierend, unterhaltsam!


Produktdetails

Verkaufsrang: 70.964
ISBN-10: 3-7645-0374-2
EAN: 9783764503741
Erschienen: 26.07.2010
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 270
Länge/Breite: 215mm/138mm
Gewicht: 378 g
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Christoph Koch

Christoph Koch, geb. 1974, arbeitete nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaft bei jetzt.de, zuletzt als stellvertretender Redaktionsleiter. Inzwischen ist er festes Mitglied der NEON-Redaktion und schreibt als freier Autor für verschiedene Medien, u.a. für SZ Magazin, Die Zeit, Spiegel Online immer wieder auch über Netzthemen.

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Kundenrezensionen

  • Leben ohne Netz Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 24.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Christoph Koch ist offline - 40 Tage ohne Internet und Handy, was sich zunächst einfach anhört, entpuppt sich zu einer schwierigen Aufgabe.
    .
    Das Internet hat sich in unserer Welt zu etwas Selbstverständlichem entwickelt, wer kurz etwas wissen möchte, schaut schnell nach, wer eine Adresse sucht, googelt, wer sich langweilt, spielt, wer in beruflichen Kontakt steht, tut dies meist per E-Mail, weil es schnell geht - und das muss es für uns, schnell gehen. Alles.
    Ebenso ist es bei vermeintlichen wichigen Gesprächen, sie mussen sofort geführt werden, auch wenn es meistens nur die Nachricht ist, dass man sich verspätet, was Christoph Koch nur allzu oft merkte. Ohne Handy kommt die Pünktlichkeit zurück ins Leben, allerdings auch die Langeweile, weil meist der Gesprächspartner mit Handy sich trotzdem verspätet.
    .
    Das Buch ist deswegen gut gelungen, weil es mir selbst gezeigt hat, wie abhängig wir alle von der modernen Technik sind. Der eine mehr, der andere weniger, aber eines müssen wir uns alle wohl eingestehen, ohne die moderne Technik, ginge es heute nicht mehr - zumindest nicht schnell.

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  • Können Sie sich Ihr Leben einen Monat lang ohne Internet und Handy vorstellen? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Lisa-Marie Battenberg, am 31.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Christoph Koch, unter anderem Redakteur bei NEON, hat dies 40 Tage lang im Selbstversuch ausprobiert. Neben den Auswirkungen seines Selbstversuchs auf sich und seine Umwelt sowie deren Reaktionen, lässt Koch auch andere Menschen, unter anderem einen Rabbiner, Vertreter der Amish in den USA und einen sehr starken Nutzer der neuen Medien zu Wort kommen. Dies führt zu einigen interessanten Einblicken.

    Dabei gewinnt er meines Erachtens nach keine wirklich bahnbrechenden neuen Erkenntnisse, jedoch liest sich sein Buch dank eines flotten Schreibstils sehr unterhaltsam und regt dazu an, über die eigenen Internet- und Handygewohnheiten noch einmal nachzudenken. Nur das Schlusskapitel mit Tricks des Autors zur Internet- und Handynutzung ist meiner Ansicht nach völlig überflüssig.
    Ansonsten: Ein interessantes Thema kurzweilig und amüsant verpackt!

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  • Man findet sich in dem Buch wieder... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Schunck, am 12.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Christoph Koch, freier Journalist und Promoter seines eigenen Blogs, ist bekennender User aller Angebote, die das world wide web und Handy den beruflichen und privaten Nutzern bietet. Stets vernetzt, immer erreichbar, stellt er nach seinem Umzug mit Schrecken die Abhängigkeit durch die ständige Erreichbarkeit fest.
    Angestachelt durch die Aussage seiner Freundin, eine Woche ohne Internet und Handy würden ihm mehr fehlen, als eine Woche ohne die Partnerin, nimmt er zum Anlass, einen 30tägigen Selbstversuch zu starten, allerdings nicht, ohne zuvor Freunde, Kollegen, … über die Internet- und Handyabstinenz zu informieren.
    Selbstversuch und Recherchen über die Schattenseiten des modernen Rund-um-die-Uhr-Vernetzseins beginnen, als Koch sein Netzwerkkabel und seine beiden Handys in eine Schublade schließt und seiner Freundin den Schlüssel aushändigt. Die ersten Entzugserscheinungen lassen nicht lange auf sich warten, doch gleichzeitig lernt er die Vorzüge des Offline-Seins wieder zu schätzen. Die Angst irgendetwas zu verpassen, verschwindet langsam. Stattdessen hat er das Gefühl, viel mehr Zeit zu haben. Als die 30 Tage um sind, hängt er –angelehnt an die 40tägige Fastenzeit- noch 10 weitere Tage freiwillig dran.
    Das größtenteils in Tagebuchform gehaltene „Ich bin dann mal offline“ befasst sich jedoch nicht ausschließlich mit den Entwicklungen von Kochs Selbstversuch. Koch schildert auch, wie die Amish People oder ein Rabbiner mit Internet und Handy umgehen. Der Autor verbindet Informatives mit Unterhaltsamen, so dass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Das Buch hat großen Unterhaltungswert.
    Christoph Kochs Empfehlungen sollen kein Leitfaden für all diejenige sein, die unsere ständige Erreichbarkeit als belastend empfinden. Dasselbe gilt für die Tatsache, dass er dem Leser nahelegt, ein bewusster Umgang mit Internet und Handy ist mittlerweile einer völligen Abstinenz vorzuziehen.

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  • 40 Tage offline Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Braunbeck, am 01.08.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Christoph Koch wagt eine etwas andere Nulldiät: 40 Tage ohne Handy, Blackburry und Internet. Was dabei herauskommt ist absolut unglaublich! Entzugserscheinungen, wiederentdeckte Freunde (ohne Twitter, Facebook oder wkw...) und die Entdeckung der Langsamkeit.
    Diese Buch macht neugierig und schildert, wie die Umwelt auf Christoph Kochs Selbstversuch reagiert.
    Ich fand dieses Buch unglaublich spannend und habe mir oft die Frage gestellt, was würde ich ohne Handy oder Internet machen...

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