BuchhändlerInnen im Portrait
aus Worms
- Gesamte Rezensionen
- 183 (ansehen)
- Lieblingsautoren
- Astrid Lindgren, Connie Palmen, Jane Austen, Kai Meyer, Joyce Carol Oates, Rafik Schami und soooo viele mehr :-)
Meine Favoriten
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Dieses Buch geht unter die HautRezension vom 21.04.2013Im "Logbuch eines unbarmherzigen Jahres" beschreibt und verarbeitet Connie Palmen den Tod ihres Ehemanns und das erste Jahr nach seinem Tod. Es ist für sie ein Buch gegen das Vergessen, sie berichtet haarklein von ihrem Kummer, ihren Gefühlen nach seinem Tod, ihrem Umgang mit der Situation des "Allein-Zurückbleibens". Es finden sich aber auch Rückblenden auf das gemeinsame Leben im Logbuch wieder.
Das Logbuch ist sehr intim, da Connie Palmen viel von sich und ihrem Leben offenbart. Der Schmerz ist oft so greifbar, dass man die Lektüre für eine Weile unterbrechen muss. In jedem Fall ist es ein gelungenes Buch über Verlust, Liebe und Tod, welches sehr berührt und noch lange nachklingt.
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Ein gutes AlbumRezension vom 21.04.2013Amy MacDonald ist sich auch auf ihrem bisher dritten Album treu geblieben. Die Lieder fand ich wirklich schön und die meisten von ihnen gingen sofort ins Ohr. Besonders gefallen haben mir die Stücke "4th of July", "Pride", "Slow it down"und "Life in a beautiful light". Empfehlenswert!
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WunderschönRezension vom 21.04.2013Eine schöne, wenn auch teilweise tragische Liebesgeschichte. Denn eigentlich ist von der ersten Seite an klar, dass Dora und Luka füreinander bestimmt sind, doch das Schicksal nimmt seinen eigenen Lauf. Sprachlich großartig, aber ungewöhnlich, da sich sehr kurze prägnante Sätze, Dialoge und wunderbar verschachtelte Sätze abwechseln. Mir persönlich hat auch sehr gut gefallen, dass einige Sätze sich immer wieder im Roman wiederfinden.
Eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit einer tollen Sprache erzählt!
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Eintauchen in die Südstaaten-IdylleRezension vom 21.04.2013CeeCee Honeycutt musste in den bisherigen 12 Jahren ihres Lebens schon Einiges aushalten - die Mutter sehr exzentrisch, der Vater ständig auf Geschäftsreisen. Nach dem Tod der Mutter kommt CeeCee zu ihrer Tante in die Südstaaten. Hier trifft sie auf viele starke Frauen und lernt durch ihre Tante Tootie sowie Haushälterin Olettas herzliche Art wieder ein glückliches Kind zu sein.
Ein echter "Sommer-Gute-Laune-Roman" - warmherzig, idyllisch und nach der Lektüre haben Sie gewiss ein Lächeln auf den Lippen!
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Ein richtiges KleinodRezension vom 21.04.2013Dieser fiktive, aber dennoch auf einigen Tatsachen beruhende Roman war für mich eine riesige Überraschung. Nie hätte ich gedacht, dass mich Hemingways Pariser Jahre aus der Sicht seiner ersten Ehefrau Hadley so sehr fesseln würden. Atmosphärisch dicht wird die Ehe des Paares geschildert, ebenso wie der langsame Aufstieg Hemingways zu einem erfolgreichen Schriftsteller. Sowohl die schillernden, künstlerischen Kreise, in denen sich die beiden bewegen, als auch das Auf und Ab in der Ehe der Hemingways, die Gefühle der beiden werden hervorragend beschrieben. Vor allem Hadley, die als starke, interessante Frau porträtiert wird, die so gar nicht in die Pariser Gesellschaft passt, hat mich sehr fasziniert.
Ich empfehle im Anschluss nochmal ,,Paris - ein Fest fürs Leben" zu lesen - danach kommt einem "Madame Hemingway" noch viel realer vor - man ist überzeugt, dass die Pariser Jahre genau so passiert sind! Herausragend!
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Camilla Läckberg zum FünftenRezension vom 21.04.2013Dieser Fall ist wirklich ein richtig guter. Wie immer verwebt Camilla Läckberg Geschehnisse aus der Vergangenheit und aktuelle Ereignisse, jedoch wird dem Leser erst nach und nach klar, wie die einzelnen Fäden zusammengesponnen werden müssen. Zu Beginn gibt es verschiedenste, scheinbar nicht zueinander passende Handlungsstränge und Personen, im Verlauf des Buches wird jedoch deutlich, dass alles irgendwie zusammenhängt.
Neben dem spannenden Fall gibt es wieder sehr viel Zwischenmenschliches um Erikas Schwester, die Kinder etc. Daher ist der Krimi zwar auch für den "Läckberg-Neuling" interessant, macht meiner Meinung nach aber mehr Spaß, wenn man die handelnden Personen und die Familiengeschichte schon aus den vorherigen Bänden kennt.
Am Ende blieb ich - dank eines wahren Cliffhangers - schockiert und ungeduldig auf den nächsten Band wartend zurück!
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Zum TräumenRezension vom 21.04.2013"Nathalie küsst" ist ein sehr leiser, schöner Roman, der mich sowohl weinen als auch schmunzeln ließ. Die zarte Liebesgeschichte wird sprachlich wundervoll, sehr bildhaft, erzählt und driftet nie ins Kitschige ab.
Leicht, aber nicht seicht, mal komisch, mal klug - die Lektüre zaubert trotz des zuweilen traurigen Themas ein Lächeln auf die Lippen!
Empfehlenswert!
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Warum?Rezension vom 21.04.2013"Warum?", diese Frage stellt sich, nachdem ein bisher unauffälliger, unbescholtener Bürger auf brutale Art und Weise den Industriellen Hans Meyer tötet und sich danach sofort festnehmen lässt. Welches Motiv liegt hinter diesem eiskalten Mord? Nach und nach enthüllt Schirach die Hintergründe, welche uns zurück in die Nazizeit führen
Wie immer schreibt Schirach schnörkellos mit sehr knapper, klarer Sprache. Obgleich so sachlich und emotionslos gehalten, baut er die Spannung gekonnt auf und fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
Ein sehr guter, nachdenklich stimmender, wenn auch kein typischer Krimi!
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Beeindruckend und bedrückendRezension vom 21.04.2013Rebecca Schwart wird in einer Schiffskabine im New Yorker Hafen geboren. Ihre Eltern und ihre zwei älteren Brüder sind mit diesem Schiff aus Deutschland vor den Nazis geflohen. Doch in Amerika findet die Familie kein glückliches neues Leben - von ihrer Gemeinde isoliert und angefeindet wohnt die Familie am Friedhof in einem kleinen Häuschen. Als Rebecca 13 Jahre alt ist, kommt es zu einer Katastrophe. Doch dies ist nicht der letzte Schicksalsschlag in ihrem Leben.
Ein sehr guter Roman. Intensiv, teilweise bedrückend, faszinierend. Eine starke, eine ungewöhnliche Frau, die es schafft, an ihrem Schicksal nicht zu zerbrechen. Stattdessen nimmt sie eine neue Identität an und versucht, für sich und ihren Sohn ein besseres Leben zu erreichen. Die Kraft, die sie hierfür aufwenden muss, wie sie es schafft, sich von einem misstrauischen, scheuen Mädchen in eine starke, elegante Frau zu verwandeln, ist wirklich beeindruckend. Bei jedem neuen, schweren Rückschlag ist sie in der Lage, wieder aufzustehen und neu anzufangen. Die Autorin erzählt die Geschichte von Rebecca sehr packend.
Eine brillante Lektüre!
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Eine Ikone der Zwanziger Jahre und ihr bewegtes LebenRezension vom 21.04.2013Nachdem ich die Kurzgeschichten von Dorothy Parker verschlungen hatte, wollte ich unbedingt mehr über die Autorin selbst erfahren. So geriet ich an die Biografie von Michaela Karl, welche mich total begeistert hat. Ihr gelingt es, Dorothys Leben, das Leben ihrer Weggefährten und die damalige Zeit spannend und unterhaltsam wiederzugeben. An einigen Stellen konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Dennoch kommen auch die traurigen Seiten in "Dotties" Leben nicht zu kurz.
Insgesamt ist diese kurzweilige Biografie hervorragend recherchiert, sehr informativ und äußerst gelungen geschrieben. Ausnehmend gut haben mir auch die vielen Originalzitate gefallen. Sie haben mir richtig Lust auf mehr gemacht, sodass ich mich als nächstes Dorothy Parkers Gedichten widmen möchte.



























