Bilder

  • Dark Canopy
  • \'Trailerstartbild\'
  • \'Trailerstartbild\'

Video

Dark Canopy

Roman

von Jennifer Benkau

Buch

gebunden (524 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Versandfertig innert 1-2 Werktagen.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv
0
0
0
0
0

Fr. 27.50

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    Fr. 75
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Dark Canopy" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen



Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 21.997
ISBN-10: 3-8390-0144-7
EAN: 9783839001448
Erschienen: 01.03.2012
Verlag: Script5
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 524
Länge/Breite: 222mm/160mm
Gewicht: 876 g
Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

  • Future Fiction Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Wittwer, am 23.04.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Winterthur

    Ich gebe zu, ich habe das Buch nur gelesen, weil es für Panem-Fans empfohlen wurde und habe es nicht bereut.

    Joy lebt in einer düsteren Zukunft: Sie ist Teil eines Rebellen-Clans, Dark Canopy verdunkelt die Welt, die Clone Percents beherrschen sie.

    Von der Handlung möchte ich nicht viel verraten. Das Buch liest sich super in einem Schnurz, also super Lektüre für einen verregneten Sonntag und die Geschichte bleibt durch ihre verschiedenen Erzählstränge spannend.

    Mir hats gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band.

Kundenrezensionen

  • Joy und Neél Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von meggie, am 28.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kennt Ihr das? Man liest viel über ein Buch, jeder findet es gut, man überlegt lange, ob man es sich holt und dann liest man es und fragt sich letztendlich, warum so ein Hype darum gemacht wird? Zuletzt ging mir dies mit Shades of Grey und nun auch hier mit dem vorliegenden Buch.

    Die fast durchweg positiven Rezensionen haben mich dazu verleitet, das Buch zu kaufen, obwohl ich wirklich lange überlegt habe, so viel Geld dafür auszugeben. Und nun bin ich enttäuscht, dass mich nicht so die Hammergeschichte erwartet hat, wie gedacht.

    Joy ist ein Rebellenmädchen und zusammen mit ihrem Clan kämpft sie täglich ums Überleben. Ihr Zeit ist gefüllt mit Sammeln von Essebarem und dem Tauschen von Utensilien, die für andere brauchbar sind. So macht sie sich eines Tages mit einer Freundin auf in die Stadt, um dort Felle zu tauschen. Die Stadt ist jedoch nicht sicher, wird sie von den Percents regiert. Die Percents sind ehemalige Klone, die sich gegen die Menschen gestellt haben und nun herrschen. Durch eine Maschine namens Dark Canopy können sie den Himmel verdunkeln, da sie selbst auf Sonnenlicht reagieren.
    Als Joy das Tauschgeschäft abschließen will, merkt sie, dass sie in eine Falle getappt ist und flieht, doch ihre Freundin Amber wird gefangengenommen.
    Zusammen mit Matthial und weiteren Rebellenfreunden versucht Joy Amber zu befreien, gerät dann jedoch selbst in Gefangenschaft.
    Sie wird zu einem Soldaten und dient ab sofort Neél, er sie ausbilden soll, damit sie bei Chivvy, der Menschenjagd überlebt und so Neél in seinem Rang aufsteigt.

    Da ich zur Zeit Fan von Endzeit-Romanen bin, war ich wirklich neugierig auf den ersten Teil von Jennifer Benkau. Doch muss ich sagen, dass ich nach dem Lesen doch recht enttäuscht war.
    Was zu Anfang sehr gut anfängt und einem eine spannende und tolle Geschichte verspricht, entpuppt sich letztendlich als ein Dahingeplätscher von endlosen Erklärungen und Wiederholungen. Erst im letzten Drittel kommt Fahrt ins Spiel, als sich einige Dinge zusammenreimen. Trotzdem sind noch Fragen offen, die im zweiten Teil geklärt werden sollen.

    So endet das Buch auch mit einem Cliffhanger, der dazu verleitet, den zweiten Teil zu lesen, was ich mit Sicherheit auch tun werde, denn neugierig bin ich schon, wie es denn mit Neèl und Joy sowie ihren Rebellenfreunden weitergeht.

    Ich hoffe nur, dass sich die Autorin im zweiten Teil die Wiederholungen etwas verkneift. Nach dem vierten Kapitel über Joys Gewissensbisse und Schuldgefühle war mir dann auch klar, dass Joy eben diese hat.

    Die Kapitel, die sich dann dem Lauf der Geschichte gewidmet haben, fand ich auch sehr interessant. So kam Fahrt auf und die Spannung wurde gehoben.

    Auch interessant fand ich, dass die Autorin die meisten Kapitel aus der Ich-Perspektive aus Joys Sicht schrieb, zwischendrin aber immer mal wieder Kapitel aus Matthials Sicht in Erzählform eingeschoben hat. So sah man Joy auch mal auf andere Weise.

    Fazit:
    Mal wieder ein hochgelobtes Buch, bei welchem ich gar nicht verstehen kann, warum!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine Dystopie für Fans von Panem! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Britta Christan, am 13.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer Zukunft, die von genetisch überlegenen Percents regiert wird, lebt Joy bei ihrem Clan außerhalb der Stadt. Die Stadtmenschen leben direkt unter den Augen und von der Gnade der Percents abhängig. Die „Rebellenclans“ außerhalb hingegen versuchen, in der Wildnis und ohne allzu viele Kontakte mit den Percents zu leben, denn wenn ein Rebell den Percents auffällt, ist sein Leben verwirkt. Als Joy bei einem Hinterhalt in die Gefangenschaft der Percents gerät, ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wird einem jungen Percent zugeteilt, der sie als Soldat auszubildet. Die menschlichen Soldaten sollen für „ihre“ Percents als Abschlussprüfung, dem Chivvy gegeneinander ankämpfen, zudem machen die anderen Percentabsolventen Jagd auf die Menschen. Während ihrer Zeit bei ihrem Percent Nèel nähern sich Joy und er einander an, ohne ihren Gefühlen allzu sehr zu trauen. Als Joy beim Chivvy fliehen kann und Nèel in die Hände ihres Clan gerät, muss Joy erkennen, dass der Hass zwischen Percents und Menschen schon viel zu lange besteht, als das die Liebe zweier einzelner viel ändern kann.
    Eine spannende, traurige Dystopie, über eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der die Herrschenden mit Gewalt versuchen, die Schwächeren zu unterdrücken. Gleichzeitig eine widerwillige Liebesgeschichte, die nie kitschig wird und bei der Beide nie ihren Charakter oder ihre Eigenarten ablegen müssen. Ein düsteres Zukunftsbild, dass aber durch seine Erzählweise schnell in seinen Bann zieht und Lust auf den zweiten Teil macht. Sehr zu empfehlen von Fans von Dystopien wie Lost Land, Vollendet und Panem!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Dark Canopy - Mein Buch 2012 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hannata, am 15.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zitat 369 : "Das zwischen uns, das war wie der Wind. Stürmisch, pfeifend, eisig und rau, voller Zorn, aber ebenso mild, berührend oder zärtlich flüsternd. Solange es frei war, konnte es all das sein. Wenn wir es festhalten würden, blieb uns vermutlich bloß die Luft in den Händen"

    Alleine dieses Zitat hat mein Leserherz schneller Schlagen lassen! Die Autorin schafft eine absolut perfekte Atmosphäre. Es ist ist nicht nur eine absolut gelungene Story, sondern auch ein absolut perfekter Schreibstil der den Leser in einen Strudel reißt, aus dem man erst wieder freikommt wenn alle diese Seiten gelesen sind. Und in diesem Fall sind es mir einfach zu wenig...MEHR kommt ja leider erst im März 2013, denn Dark Canopy ist Teil einer Duologie!

    Zum Inhalt kann man hier schon vieles lesen, doch auch ich muss erneut betonen wie gut man sich in Joy hineinversetzen kann. An vielen Stellen im Buch schlug mein Herz schneller und irgenwie hatte ich richtig mitgefiebert.

    Ich empfehle absolut jedem dieses wundervolle Buch!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mehr als nur ein Bann... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nun gibt es schon einige Loblieder und auch ich möchte mich hier unbedingt noch ein mal einreihen und der Autorin ein extrem großes Lob aussprechen, dieses Buch hat mich wirklich "umgehauen" nach vielen Monaten und vielen Ausgaben der fantastischen Werke ist es schon manchmal etwas ermüdend...denn die Grundidee von Gut und Böse mit einer Mischung aus Liebe und Kampf... nun diese kennen wir doch schon ganz gut, nur nicht bei diesem Werk! Ein unbedingtes "MUSS" ! Das Lesen macht Spaß und man freut sich mehr als sonst auf die Fortsetzung :-)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine der besten Dystopien Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bianca Graf, am 16.08.2012

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Es fällt schwer für diese Rezension einen Anfang zu finden, denn eigentlich könnte man es ganz kurz sagen: "Dark Canopy" ist einfach atemberaubend gut, ein Juwel unter all den anderen Dystopien, die in der letzten Zeit den Buchmarkt ja regelrecht überschwämmen. In erster Linie sticht das Buch schon durch seine Reife heraus, denn es handelt sich tatsächlich weniger um ein Jugendbuch als viel mehr tatsächlich um ein Buch für junge Erwachsene und diesen kleinen, aber feinen Unterschied spürt der Leser schnell.
    Cover und Titel von "Dark Canopy" passen wunderbar zur Geschichte. Der schwarze Himmel der durch eine Maschine namens Dark Canopy herbeigeführt wird ist für die lichtempfindlichen Percent überlebenswichtig. Das Cover greift diese Dunkelheit auf und vermischt dies mit einem von Licht umgebenen Mädchenabbild (das wohl die Rebellin Joy darstellt).
    Im Mittelpunkt der Handlung steht die kämpferische Joy, die durch einen schrecklichen Zwischenfall in die Hände der Percents gerät. Zuerst jedoch lernt man ihr hartes und entbehrungsreiches Leben im Rebellenclan kennen. Aus dieser Sichtweise heraus begegnet man den unmenschlichen und grausamen Percents. Jennifer Benkau versteht es hier wunderbar eine Brücke zwischen den verfeindeten Arten zu schaffen. Indem Joy mit dem Percent Neèl in engen Kontakt gerät, lernt sie eine völlig andere Sichtweise kennen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass nicht alle Percents gleich sind, sondern, dass es auch unter ihnen Menschlichkeit und Liebe gibt.
    Besonders gefallen hat mir, dass die Annährung zwischen Joy und Neèl in einem gemächlichen Tempo vorangeht und Joy ihre störrische Ader vollkommen auslebt bevor sie ihre sanfte Seite entdeckt. Die Kämpfe zwischen ihr und Neèl sowie die knisternden Emotionen die sich zwischen den beiden entwickeln, lässt mein Herz höher schlagen. Die Autorin bringt diese Gefühle so überzeugend ein, dass sie wie ein greifbarer Gegenstand erscheinen. In kurzen Worten – Ich bin vollkommen überwältigt!

    Jennifer Benkaus Erzählstil ist frisch und abwechslungsreich, ihre Sprache begeistert mich immer wieder aufs Neue und die starken Charaktere sind einfach zum Verlieben!
    Abgesehen von der mitreißenden und actionreichen Handlung bietet "Dark Canopy" wundervoll ausgearbeitete Figuren. Natürlich stechen wie in jedem Roman die Hauptfiguren besonders hervor und dennoch sind die Nebenfiguren genauso bestechend scharf gezeichnet. Joy ist mit ihren zwanzig Jahren recht jugendlich und begeistert mit ihrer taffen, mutigen Art. Hinter der harten Schale der Kämpfernatur steckt jedoch ein weicher Kern den es hervorzulocken gilt. Neèl hingegen hat mich mit seiner klaren Haltung und seiner Weise Gefühle zu zeigen sofort fasziniert. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten haben sie ein Ziel und hegen starke Gefühle füreinander. Eine traumhafte Lovestory!
    Ein weiterer Pluspunkt ist die Abwechslung zwischen der Erzählung aus Joys Sicht und der ihres Freundes Matthial. Während Joy in der Stadt der Percents gefangen ist macht Matthial es sich zum Ziel sie gemeinsam mit der Hilfe anderer Rebellen zu befreien. Dabei erlebt man hautnah mit wie sich Matthial auf seine Liebe zu Joy versteift während Joy selbst sich in Neèl verliebt.
    Bleibt nur zu hoffen, dass die Fortsetzung dieser (geplanten) Duologie nicht allzu lange auf sich warten lässt!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Überragende Dystopie die durch ihre spannungsvollen, überraschenden Handlungen punkten kann. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Lielan, am 31.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Jennifer Benkau hat sich durch ihre Dystopie direkt in mein Herz geschrieben. Sie hat einen grandiosen, anschaulichen Schreibstil und versteht es den Leser in ihre Welt zu ziehen und dort fest zu halten. Obwohl dieses Buch über 500 Seiten hat und schon zu den Wälzern zählt, konnte ich es nur für kleine Pipi-Pausen auf Seite legen. Diese intelligente, spannende Handlung um die Protagonistin Joy ist fesselnd und begeistert wirklich jeden Dystopien-Fan. Jennifer Benkau benutzt viele Metaphern, die den Text wundervoll ausschmücken. Doch diese verkomplizieren den Schreibstil überhaupt nicht, denn dieser ist klar verständlich. Sie hat mich mehrfach fast in den Wahnsinn getrieben, denn ich bin ein sehr neugieriger Leser, aber die Handlung lässt sich alle Zeit der Welt, was das Aufklären von Situationen angeht. Vom ersten bis zum letzten Wort klebt der Leser förmlich an den Wörtern des Buches und wird erst aus Joys atemberaubender, düsteren, außergewöhnlichen, Gefühlsgeladener Welt entlassen, sobald die letzte Seite ausgelesen ist und selbst dann fällt es dem Leser schwer emotional los zu lassen.
    Spannungstechnisch fehlte absolut nichts. Mitfiebern, zittern, weinen, erleichtert aufatmen ist Alltagssituation beim Lesen dieses Werkes. Viele unvorhersehbare Überraschungen werden dem Leser geboten, sodass manche Münder offen stehen und sich nicht mehr so leicht schließen lassen, weil die nächste Überraschung schon im nächsten Abschnitt lauert. Auch Humor fehlt keinesfalls, denn besonders Joy und Neél gefällen mir aufgrund ihrer sehr ironischen und sarkastischen Art und Weise. Ich kann Jennifer Benkau nur gratulieren, denn sie hat absolut meinen Nerv getroffen.

    Jeder Charakter ist facettenreich und liebevoll ausgearbeitet. Besonders lieb gewonnen habe ich die Protagonistin Joy. Sie ist mitreißend und stark. An ihrer Stelle würde ich sterben vor Angst und hätte wahrscheinlich absolut keine Überlebenschance in dieser Welt. Da kann der Leser nur froh sein, dass wir den dritten Weltkrieg nicht wie Joy erlebt haben und nicht von den fürchterlichen Furchteinlösenden Percents beherrscht werden. Also aufatmen und Buch kurz Beseite lesen. Sobald der Leser wieder aufnahmefähig ist lernt Joy auch schon Neél kennen und verliebt sich mit und mit in einen solch schrecklichen Percent. Gut gefällt mir, dass es keine kitschige Liebe auf den ersten Blick ist, denn dies wäre in der Situation in welcher sich Joy und Neél befinden unrealistisch. Zwischen den beiden entwickelt sich über die Seiten immer mehr Vertrauen. Joys Gefühlswelt wird detailliert beschrieben, sodass der Leser gemeinsam mit ihr die Percents hassen und lieben lernt. Auch die anderen Figuren kommen keinesfalls zu kurz: Die Rebellen und auch die Percents werden dem Leser näher gebracht und ausführlich geschildert.

    Dark Canopy ist genau ein solches Buch bei dem der Leser die Danksagungsseite verflucht, weil er kurz vor dem Verhungern ist und noch mehr Handlungsfutter über Joys Welt sucht. Definitiv gelungener Cliffhanger, jedoch sollte Jennifer sich schämen, da sie die Leser von ihrem Werk in tiefe Wartensdepressionen stürzt. Band 2 wird das Abschlussbuch sein und wahrscheinlich nächstes Jahr im März erscheinen, ich bin gespannt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • „Nicht schon wieder ein Si-Fi Roman für Jugendliche“, dachte ich... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 30.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...als ich Dark Canopy zum ersten Mal in der Hand hielt. Hätte mich meine beste Freundin nicht gedrängt, es zu kaufen, wäre ich schulterzuckend daran vorbeigelaufen.
    Jetzt, nachdem ich es fertig gelesen habe, kann ich meiner Freundin nicht genug danken - Dark Canopy zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!

    Inhalt: Die Handlung findet in der Zukunft statt. Die Bevölkerung wird von den aus Menschenhand geschaffenen Percents unterdrückt, die wegen ihrer UV-Licht Empfindlichkeit ein Gerät erschaffen haben, dass den Himmel verdunkelt und den Menschen nur zwei Stunden Sonne pro Tag gewährt: Dark Canopy.
    Doch in den Wäldern rund um die Stadt leben noch vereinzelt Rebellenclans, die sich nur mit Mühe versorgen können. In einem dieser Clans lebt die 20-jährige Joy. Auch genannt Messermädchen ist sie eine starke und mutige Persönlichkeit mit der man sich gerne identifiziert. Doch eines Tages passiert etwas Unvorhersehbares: Joy wird bei einem heimlichen „Ausflug“ in die Stadt von Percents aufgegriffen. Sie wird eingesperrt und von dem Percent Neél zu seiner Soldatin trainiert. Anfangs ist Joy noch sehr misstrauisch und abgeneigt gegenüber den Percents, doch langsam findet sie sogar menschliche Gefühle in den künstlich geschaffenen Unterdrückern.

    Meinung: Wie oben schon erwähnt ist Dark Canopy eines meiner Lieblingsbücher. Warum? Anfangs dachte ich, dass das Thema eine Mischung aus „Panem“ und „Seelen“ ist, doch mit der Zeit änderte ich meine Meinung. Joy ist nicht so wie viele andere junge Heldinnen aus den neuesten Jugendbüchern. Sie ist selbstbewusster und auch „klüger“ als manch andere Hauptperson. Obwohl sie weiß, dass sie bei den Percents tief in der Tinte sitzt, lässt sie sich nicht unterbringen und zeigt, dass sie keine Ängste kennt! Eingezwängt neben ihrem Feind Neél kennt ihr Mut keine Grenzen. Mit dem Ziel, wieder nach Hause zu ihrem Clan zurückzukehren, nimmt sie alle Strapazen auf, die das harte Training zum Soldaten fordert. Bei jeder weiteren Seite, die Joy erzählt, hat das Adrenalin nur selten gefehlt!
    Auch die zweite Hauptperson, Neél, ist anders als die üblichen Figuren. Als anscheinend „böser“ Percent und somit Joys Feind hat er es nicht leicht, Joys Vertrauen zu wecken. Anfangs redet er nicht viel und ist von seinem zugeteilten Soldaten ziemlich enttäuscht, doch mit der Zeit ändert er sich und dann bekommt man die Stärke und Lässigkeit seines wahren Charakters mit.
    Die Kapitel des zurückbleibenden Clans haben mir weniger gefallen, wahrscheinlich, weil Jennifer Benkau das neue Leben von Joy so spannend und ergreifend schildert. Auch Joys Freund Matthial hat mich nicht sehr beeindruckt. Er hat Probleme mit seinem Vater und man bekommt das Gefühl, als würde er Joy ziemlich einwickeln, sodass sie kau Freiluft hat und dieses klammernde Gefühl behagt mir nicht sehr. Wie erwartet, versucht Matthial alles, um Joy aus ihrer Gefangenschaft zu befreien.

    Jennifer Benkau schafft es mit einem unglaublichen Schreibstil eine neue Welt in der nahen Zukunft und Charaktere, die mit ihren Schwächen und Stärken tief unter die Haut gehen, zu schaffen! Ein MUSS für alle Si-Fi Fans.
    5 von 5 Sternen, ich bin schwer beeindruckt und warte sehnlichst auf den 2. Teil!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • unglaublich gut durchdachte Dystopie, spannend und fesselnd! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von his-and-her-books, am 21.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meinung:
    Ich habe im Vorfeld viel Gutes über "Dark Canopy" gehört. Entsprechend hoch waren natürlich auch meine Erwartungen. Und ich kann sagen, dass meine Erwartungen in jeglicher Hinsicht erfüllt wurden! Ich hatte noch nicht viele Bücher in der Hand, deren Gesamtpaket durchweg dermaßen überzeugen konnte!
    Der Autorin ist es mit ihrem sehr schönen und flüssigen Schreibstil tatsächlich gelungen, dass ich von Anfang bis Ende der Geschichte förmlich in die Handlung hineingesaugt wurde. Ich kann mich an nicht eine einzige Seite im Buch erinnern, auf der ich mich durchquälen musste. Im Gegenteil: Die Autorin konnte das gesamte Werk durchweg spannend und fesselnd gestalten. Am liebsten hätte ich "Dark Canopy" gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
    "Dark Canopy" ist aus meiner Sicht ein einzigartiges Buch. Viele andere Autorinnen und Autoren dieses Genres sollten dieses Buch als Pflichtlektüre lesen, um von dem erfrischenden Stil Frau Benkaus lernen und profitieren zu können.

    Urteil:
    "Dark Canopy" kommt mit einer erfrischenden, gut durchdachten Idee daher, gekrönt mit einem unvergleichlich guten Schreibstil. Wäre das Buch eine Endlosgeschichte, würde ich diese Jahr für Jahr weiterlesen. Ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite absolut überzeugt und hatte einen grenzenlosen Lesegenuss. Das perfekte Buch für mich habe ich in "Dark Canopy" auf jeden Fall gefunden. Mir bleibt gar nichts anderes übrig, als für dieses Buch unumstrittene 5/5 Büchern zu vergeben.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Dark Canopy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Dark Canopy" ist eine absolut mitreissende, fesselnde, spannende und berührende Dystopie.
    Die Welt, die Jennifer Benkau da geschaffen hat, ist eine eher beängstigende, düstere. Menschen und die sogenannten Percents - für den dritten Weltkrieg erschaffene Krieger, die stark und schnell sind, gut im Dunklen sehen können, gut riechen können und deren größter Feind die Sonne ist - bekämpfen sich noch immer. Die Menschen werden unterdrückt und als Sklaven gehalten, doch einige von ihnen wollen so nicht leben und sind zu Rebellen geworden. Eine von ihnen ist Joy, die Ich-Erzählerin dieser Geschichte und ihr Freund Matthial, aus dessen Sicht ab und an auch erzählt wird. Joy ist keine dieser typischen "Heldinnen", eher im Gegenteil. Sie mag zwar mutig sein und gut kämpfen können, dafür ist sie jedoch ein eher unsympathischer Charakter, den man allerdings trotzdem irgendwie mögen muss. Ziemlich oft ist sie sehr egoistisch, setzt das Leben anderer aufs Spiel um ihre Ziele zu erreichen und schert sich dabei nicht wirklich um die Gefühle der Menschen, die sie eigentlich mag. Natürlich wächst sie in einer vollkommen anderen Welt auf, als wir sie kennen, was vielleicht erklärt, warum sie so abgestumpft ist. Im Laufe der Geschichte macht sie eine Wandlung durch, was daran liegt, dass ihre eigene Weltsicht komplett verschoben wird. Mit Matthial konnte ich mich nicht so recht anfreunden. Er würde zwar alles für Joy tun, doch irgendwie bin ich mit ihm nicht so richtig warm geworden. Auch er verändert sich, jedoch nicht unbedingt zum Positiven. Neél ist mein Lieblingscharakter geworden. Er hat soviele Facetten, die man anfangs gar nicht an ihm vermutet. Er und Joy hassen sich anfangs noch, denn ganz besonders Joy hat viele Vorurteile über die Percents. Im Laufe der Geschichte erkennt man jedoch den wahren Charakter von Neél, der sich immer mehr herauskristallisiert und der überhaupt nicht so ist, wie man anfangs noch vermutet hat. Auch andere Percents sind nicht einfach nur knallharte Kampfmaschinen - auch wenn auf einige von ihnen diese Beschreibung ganz wunderbar passt. Immer wieder gab es ziemlich überraschende Momente, ganz besonders was Neél betraf.
    Jennifer Benkau hat einen wahnsinnig tollen Schreibstil, schafft es wunderbar Spannung aufzubauen und Szenen und Emotionen gefühlvoll zu beschreiben. Gerade das Ende ist einfach unglaublich emotional und unglaublich offen! Soviele Geheimnisse müssen noch gelöst werden und ganz besonders muss ich wissen, wie es nach diesem Ende weitergeht. Ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt, was im zweiten Teil der Duologie noch so alles ans Licht kommt (denn ich bin mir sicher, Jennifer Benkau hat da noch das ein oder andere Ass im Ärmel) und kann es kaum erwarten, bis es endlich - im Frühjahr nächsten Jahres - erscheint. Für mich eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe und eines meiner neuen Lieblingsbücher.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Dieses Buch kann es locker mit „Panem“ aufnehmen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Franziska Beier, am 13.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Viele werden sagen, schon wieder eine Dystopie, welche sich in den Erfolgsstrom einreihen will, aber so einfach ist es diesmal nicht.
    Ein tolles Buch, was mich in seinen Bann gezogen hat, liegt vor mir.
    Sprachlich einwandfrei bietet diese Geschichte Spannung, Liebe und Gefahr, schont dabei jedoch in keinster Weise seine Leser.
    Die Protagonistin ist eine junge Frau, welche schon früh mit den Ungerechtigkeiten ihrer Welt zurechtkommen musste und sich einen harten Panzer angelegt hat, welcher schwer zu sprengen ist.
    Hinzu kommt ein Gegenspieler, halb Mensch, halb Züchtung, auf welchen sich zu Anfang all ihr Hass konzentriert, umgekehrt geht es Ihm genauso.
    Schließlich bekriegen sich Menschen und Percents, so die Bezeichnung für die Übermenschen, schon seit langer Zeit.
    Doch auch in tiefster Dunkelheit kann das Licht der Hoffnung sprießen und so ist es an den Beiden, ihre Urteile zu überdenken und zu erkennen, dass der öffentliche Feind nicht immer auch der Persönliche ist.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • eine Dystopie, die unter die Haut geht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Favola, am 02.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Welt sieht nach dem dritten Weltkrieg alles andere als rosig für die Menschen aus. Die von ihnen eigens künstlich erschaffenen Percents sind als Sieger aus dem Krieg hervorgegegangen und beherrschen seitdem die Welt. Diese Krieger sind stark, furchtlos und sie hassen die Menschen. Doch auch sie haben trotz all ihrer Stärken eine Schwäche: Ihre Haut ist so sensibel, dass sie nicht ans Sonnenlicht gehen können. Damit dieses Problem kein Nachteil ist, wurde "Dark Canopy" erschaffen. Diese Maschine schleudert Staub in den Himmel, der die Sonne verdunkelt.

    In dieser düsteren Atmosphäre spielt die Geschichte von Joy. Sie wächst in einem Rebellenclan ausserhalb der Stadt auf und lernt dort von Kindesbeinen an, sich gegen die verhassten Percents zu wehren. Doch eines Tages gerät sie in eine Falle und ihr Leben verändert sich auf drastische Weise: Die freiheitsliebende Joy wird von ihren Todfeinden gefangen genommen und soll von einem von ihnen zur Soldatin ausgebildet werden.

    Die Geschichte ist mehrheitlich aus der Perspektive der Hauptprotagonistin Joy geschrieben, einzelne Kapitel zeigen uns durch Matthial`s Augen, wie es nach der Gefangennahme von Joy im Rebellenlager weitergeht.

    Die Charakteren sind sehr facettenreich und interessant gezeichnet. Vor allem Joy hat mir sehr gut gefallen. Das Leben in dieser düsteren Welt und im Rebellenlager hat sie stark und kämpferisch gemacht. So will sie sich mit ihre Lage nicht einfach abfinden, obwohl sie auswegslos scheint. Mit allen Mitteln kämpft sie so für ihre Freiheit und auch ihre Wortgefechte mit dem Percent Neél sind nicht ohne. Jennifer Benkau hat ihre Gefühlswelt sehr schön beschrieben. Toll finde ich es auch, wie sich die Hauptprotagonistin ihre Gedanken macht, einiges hinterfragt und wie sie sich als Person weiterentwickelt. Schon nach kurzer Zeit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und fühlt mit ihr mit.

    Daneben ist Neél, der Percent, der Joy zum Soldaten ausbilden soll. Joy ist überzeugt, er ist wie alle Percents: bedrohlich, egoistisch, brutalt, halt einfach unmenschlich. Als Leser merkt man bald, dass an ihm etwas anders ist. Er weiss dies aber gut vor seinen Kollegen zu verstecken. Sein Charakter hat mich überrascht, überzeugt und war ein Lichtblick in Joys düsteren Welt.

    Jennifer Benkau hat mir mit "Dark Canopy" ein weiteres Lesehighlight in diesem Jahr beschert. Das Lesen ihres Erstlingswerks hat mich in einen Rausch versetzt und hat mich aufgewühlt: Eine grosse Liebesgeschichte in einer düsteren Zukunft, die einen wieder einmal die eigene Gesellschaft überdenken lässt. Ein Buch, das nachdenklich macht und überrascht.

    Die Autorin schreibt sehr spannend, klar und verständlich. Sie benutzt beim Erzählen viele Metapher und so bekommt man ein tolles Leseerlebnis und ihr Schreibstil hebt sich von der grossen Masse ab, hat Wiedererkennungswert. Sie schafft es, für ihre Geschichte eine passend düstere, emotionsgeladene und aussergewöhnliche Welt zu erschaffen.

    Das Ende ist wirklich grausam. Und das nicht nur wegen dem fiesen Cliffhanger, so dass man kaum den zweiten Teil erwarten kann. Dieser soll im Frühling 2013 erscheinen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Eine Dystopie wie keine Andere!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Judith Fekete, am 14.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bei der Menge an Dystopien die man gerade lesen kann, bleibt der Vergleich oft nicht aus. Dark Canopy jedoch kann man kaum vergleichen. Denn Jennifer Benkau traut sich Dinge anzusprechen, die kein Anderer vor ihr anspricht. Ungewohnt brutal, düster und doch mit einer mächtigen Portion Liebe und Gefühl, sticht Dark Canopy defenitiv aus der Menge der Dystopien hervor. Allein das Cover ist ein absoluter Hingucker!

    Als Joy bei dem Versuch ihre Freundin Amber zu retten in die Händer der Percents, künstlich erschaffene Menschen, fällt beginnt ein spannungsgeladenes Abenteuer. In diesem muss Joy lernen, das es auch auf der Seite des Bösen, Gutes gibt.

    Eine geniale Story, die ich jedem ab 16 Jahren, der eine ausgewöhnliche Dystopie neben Panem sucht, ans Herz lege!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Mein Highlight des Jahres, bisher! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Amarylie, am 05.05.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    [...]

    Meine Meinung:

    Zu Dark Canopy fehlen wir zum Teil die Worte. [...]

    Die Geschichte fängt mit einem fesselnden Prolog an, welches eine düsteren Atmosphäre wiedergibt. Die Autorin zeigt dem Leser eine unschöne Zukunft, denn in dieser dunklen Zeit beherrschen Krieger die Welt.

    Die Handlung wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Sie wird einmal aus der Sicht von Joy, einer Rebellin und der eigentlichen Protagonistin erzählt und einmal aus der Sicht ihres besten Freundes und ebenfalls Rebellen, Matthial. Die Kapiteln von Matthial fand ich etwas langweilig und unnötig, im Gegensatz zu den von Joy, bei der es heiß herging!

    Joy ist eine der Rebellen, die voller Zorn und Wut steckt. Sie hat den großen Drang, die Freiheit zu spüren und die Welt zu verändern, sowie ihren Dickkopf durchzusetzen. Dazu kommt noch, das sie eine taffe, mutige und harte Fraue ist mit viel sarkasmus, was ich an ihr liebe. Joy ist die Art von Frau, die zwar hart in nehmen ist und vieles opfert, aber auch öfters Fehler macht. [...]

    Der Schreibstil von Jennifer ist lüssig und leicht wie eine im Luft gleitene Feder. Es fiel einem nicht schwer in die Geschichte zu gelangen, geschweige sich darin wohl zu fühlen, obwohl die Welt so dunkel wie ein schwarzes Loch ist. Für mich war es unvorstellbar mich dem Tageslicht wieder auszusetzen nach der Geschichte. Jennifer verleiht allen Charakteren eine wundervolle Eigenschaft, wobei mir die von Joy und Neel (Joys Percent) am meisten gefielen, was wohlmöglich daran liegt, dass ich ihre etwas außergewöhnliche Beziehung spannend mitverfolgt habe. Dabei ist die Beziehung zwischen den zweien authentisch, obwohl sie eine Rebellin und er ein Percent ist. Aber in erster Linie geht es in der Geschichte nicht um eine Liebesgeschichte, wie in den meisten Dystopien, sondern um die dunkle Seite der Welt, die um längen hervorsticht. Mir fielen viele Ungereimtheiten auf, wie weswegen tote und zerstückelte Percents gefunden werden und weswegen alle Percents gleich aussehen. Fragen über Fragen, die sich im Kopf fest verankern. Auch wenn es am Ende einen Cliffhanger gibt, scheint er ganz natürlich zu sein.

    Fazit:
    Dark Canopy mein Highlight des Jahres!

    Das Buch las sich von selbst und so schnell, dass man das Ende nicht richtig realisieren konnte, so gut ist es! Es ist keines der typischen Dystopien und entführt den Leser in eine ganz andere Dimension.
    Wer durch Covers an Bücher rangeht und sich zu diesem nicht hingezogen fühlt, sollte dennoch zugreifen, da das Buch lesenswert ist, mit all dem Abenteuer und das Bild der einzigartigen, dunklen Welt. Empfehlenswert ist es außerdem allen anderen Fantasyfans, sowie Dystopie-Vernatiker, die eine ganz andere Variante lesen wollen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Empfehlenswert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist ab dem ersten Satz spannen und lässt nicht nach !
    Aber vom Ende bin ich überrascht worden das hätte ich mir nicht erwartet das es so ausgeht . .

    Ich finde das Buch ist das BESTE was ich je gelesen habe ! !

    Wer ein happy end sucht sollte sich das Buch nicht kaufen .

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Was für ein Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Schlüter, am 28.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich hätte nie gedacht das mich dieses Buch so umhaut. Eigentlich war ich sehr skeptisch, besteht doch das Jugendbuch dieses Frühjahr aus ziemlich vielen Abklatschen der ,,Tribute von Panem". Und auch dieses Buch ist eine Dystopie - aber was für eine! Düster, brutal, fesselnd und untermalt von einer zarten Liebesgeschichte, die sehr berührend ist. Kurz und gut: Dark Canopy ist die erste wirkliche Alternative zu den Tributen von Panem und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Auf alle Fälle ist es das beste Jugendbuch was ich dieses Frühjahr gelesen habe - mit Abstand. Daher: lest es! Es lohnt sich wirklich! Für alle ab 16 Jahre. Und an die Autorin den Wunsch: bitte, bitte schnell weiterschreiben, ich kann die Fortsetzung kaum erwarten =)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Ein Highlight, das für sich spricht! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.03.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Meinung:

    Und jetzt wird es schwierig. Worte die mir spontan eingefallen sind, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe: grausam, umwerfend, atemberaubend. Es hinterlässt Spuren in Herz und Verstand und wer Friede, Freude, Eierkuchen sucht, sollte das Buch definitiv im Laden liegen lassen.

    Jennifer Benkau füttert das Leserherz nämlich nur sehr schmälich mit guten Dingen und Gefühlen. Die sind in der düsteren Zukunftsvision, die sie geschaffen hat, auch eher unpassend.

    Die Geschichte ist so düster, wie sie klingt. Die deutsche Autorin hat ein grausames Zukunftszenario geschaffen. Und der düstere Schreibstil ist einfach passend. Sie zeigt die Welt der Rebellen, Joys Leben, wie es ist. Ohne irgendwelche Schönmalerei. Man fliegt von Kapitel zu Kapite, welche aus der Sicht von Joy geschrieben sind. Zwischendurch wechselt die Sichtweise auch mal auf die von Matthiel. So schafft Jennifer Benkau es, dem Leser einiges an Hintergrund Wissen zuzuspielen, von dem aber Joy selber nichts weiß.

    Joy ist eine ganz und gar nicht perfekte Hauptprotagonistin. Sie hat einen starken Willen, eine immense Wut und einen nicht zu unterschätzenden Freiheitsdrang. Sie ist eigenwillig und äußerst Schlagfertig - sowohl mit Worten, als auch mit ihren Fäusten. Selten nimmt sie ein Blatt vor den Mund. Sie hat kein Mitleid mit sich selbst und begeht im Laufe der Geschichte mehr als genug Fehler. Sie versteckt das aufgewühlte Mädchen hinter mehreren Masken. Genau das ist es, dass sie uns näher bringt. Und irgendwann, man merkt gar nicht genau ab wann, geht man begeistert mit ihr durch die Geschichte.

    Die Liebe ist zwar Bestandteil der Geschichte, doch drängt sie sich nicht in den Vordergrund. Es passiert im Schatten und es dauert, bis Joy erkennt, dass die Percents nicht die Monster sind, für die sie sie gehalten hat. Sie haben Namen. Joy lernt bald, dass es in ihrer Welt nicht nur schwarz und weiß gibt. Die Gefühle, die sich zwischen Joy und Neel, ihrem Percent, entwickeln überrollen einen nicht. Sie entstehen langsam, nachvollziehbar und lassen genügend Raum für Spekulation. Es gibt kein übermäßiges Geschmalze, die Entwicklung ist der Geschichte angemessen.

    Eine stetige Spannungskurve verläuft im Hintergrund, es wird niemals langweilig. Und wenn der Höhepunkt beginnt, fliegt man nur noch bis zum Ende des Buches. Und ja, das Ende. Der letzte Satz ist pure Folter und man fragt sich nur noch, ob nicht die Menschen die wahren Monster sind.

    Gut ist, der zweite Teil ist bereits für 2012 angekündigt, der Vorteil einer deutschen Autorin würd ich mal meinen. Und bei diesem Cliffhänger ist das ja wohl auch das mindeste. Ach und es ist übrigends mal keine Trilogie ;)

    Fazit:

    Lesempfehlung? Definitiv. Wer nichts von Liebesschnulzen und alles wir gut Szenarien hält, ist mit Dark Canopy definitiv bedient und wir mehr als einmal deftig schlucken müssen. Ich kann fast sagen, das dieses Buch mein Highlight im März sein wird. Lest es :)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein