Rezension vom 09.03.2010
Walter Moers Roman Die Stadt der träumenden Bücher ist die Geschichte des jungen Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz. Lindwürmer sind drachenartige Wesen, die eine angeborene schriftstellerische Begabung haben und auf dem Konitnent Zamonien, auf dem viele von Moers Geschichten spielen, beheimatet sind. Als Mythenmetz nach dem Tod seines Dichtpaten ein in literarischer Hinsicht vollkommenes Manuskript in die Hände fällt, beschließt er in der zamonischen Literaturhauptstadt Buchhaim sein Glück als Schriftsteller zu versuchen und den geheimnissvollen Verfasser des Manuskripts zu finden. Dabei erlebt er zahlreiche Abenteuer und muss sich vielen Gefahren stellen.
So hats mir gefallen:
Mir hat die Stadt der träumenden Bücher sehr gut gefallen, da Moers immer wieder tolle Einfälle hat, die die Geschichte oft unerwartete Wendungen nehmen und nie langweilig werden lässt. Mythenmetz ist ein sympatischer Protagonist, dessen Schwächen ihn umso charmanter wirken lassen. Außerdem ist die Geschichte mit viel Humor und Fantasie geschrieben.
Ich würde es folgenden Kunden empfehlen:
Die Stadt der träumenden Bücher ist eigentlich ein Jugendbuch, kann aber wegen seiner humorvoll und spannend geschriebenen Art durchaus auch von Erwachsenen gelesen werden. Vor allem schön für alle Bücherliebhaber, Moers hat mit der Stadt Buchhaim ein wahres Eldorado für Bibliophile geschaffen